Kalte Nächte, warme Herzen- eine Empfehlung führte zu großem Lesevergnügen

"Kalte Nächte warme Herzen"

Sarina Bowen

übersetzt von Michael Drecker

 

kindle ebook

214 Seiten

Einführungspreis : 0,99 €

ASIN : B01NAZD33S

 

Taschenbuch

268Seiten

12 €

ISBN : 978-1942444336

 

(Links führen zu amazon)

Inhaltsangabe:

 

 

Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.

Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.


Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Meine Meinung:

 

Hier muss ich kurz etwas ausholen und aus dem Nähkästchen plaudern, denn dieser Titel landete auf Umwegen bei mir. Vor einiger Zeit schrieb mich Alex von Thrillertantes Bücherblog an.

Sie hatte ein Rezensionsexemplar angeboten bekommen, das nicht so ganz ihres war- aber sie hat sofort an mich gedacht und fragte, ob ich Interesse hätte. Das ich inzwischen nicht mehr nur Thriller lese, hat sich herumgesprochen.  ;-)

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Gecko News! Surprise ist umgezogen.

Jaaa, ich weiß, wieder nix mit Büchern. Stattdessen: Gecko Content.

Aber Lebewesen haben eben Vorrang vor Papier. ;-) Heute war erstmal Surprise mit dem Umzug dran. Bald gibt es auch wieder Rezis, versprochen. Gelesen habe ich in letzter Zeit genug, nur gerade nicht den Kopf, meine Meinung "zu Papier" zu bringen, weil hier ein kleines Tier aus seinem kargen und zu kleinen Terrarium in das neu gestaltete Domizil umziehen sollte.

Im Lauf der Woche habe ich vorbereitet, was vorzubereiten war, und heute war Umzugstag.

Ich war reichlcih aufgeregt. Wie würde mein kleiner Leopardgecko wohl auf sein neues Zuhause reagieren? Und wie würde das mit dem Umzug klappen?

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Gecko News! "Villa Surprise" ist im Bau.

Ich habe hier ja schonmal über meine Geckos berichtet.

Zum Beispiel im Oktober 2015 über den Fund eines Jungtieres, desen Zucht gar nicht geplant war. Da es volkommen überraschend im Terrarium der Elterntiere auftauchte, taufte ich es "Surprise" . Manchmal nenne ich es auch liebevoll "Kleinchen".

Nun ist Kleinchen schon nicht mehr ganz so klein, da wird es Zeit, aus dem kleinen Quarantäne- und Aufzuchtterarium in eine grössere Behausung umzuziehen. Zu den Eltern kann ich es noch nicht setzen, die sind noch erheblich größer- ausserdem habe ich das Geschlecht des Jungtieres noch nicht feststellen lassen beim Tierarzt. Ich bin mir ziemlich sicher, das es ein Weibchen ist, aber da gehe ich kein Risiko ein, denn zwei Männchen im selben Terrarium bekämpfen sich bis zum Tod.

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Tag 7 - #blubberxmas

Der letzte Tag...unglaublich, wie schnell das diesmal ging!
Und auch, wenn ich nicht ganz so intensiv dabei war, wie ich gerne wollte, teils aufgrund von Verbindungsproblemen, teils aufgrund anderer Verpflichtungen- es hat wieder riesigen Spaß gemacht! 
Danke, liebe Anka, das Du uns auch dieses Jahr zum Lesen und Blubbern eingeladen hast!
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Tag 6- #blubberxmas

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Tag 5- #blubberxmas

So, Tag 5 ist da- leider noch immer mit Argen Problemen mit dem Internet. 
Facebook läuft halbwegs, mit allen anderen Seiten habe ich echte Schwierigkeiten. Sie laden nur halb, Kommentare zicken rum.. 
Aber heute ist die Aufgabe so gestaltet, das ich sie auch mit spinnender Verbindung hinbekomme.
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Tag 4- #blubberxmas

So, besser spät als nie...
Heute komme ich erst spät zum Blubbern, hatte noch einiges im Haus zu tun und tierisch Bock zu häkeln. 
Deswegen hab ich auch noch nicht eine kleine Seite gelesen. Rekord wird das heute also keiner. ;-)
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Tag 3- #blubberxmas

Tag 3 - dann will ich mal sehen, das ich auch die heutigen Aufgaben erfüllen kann. :-)
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Tag 2- #blubberxmas

Tag 2 der Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit" werde ich gemeinsam mit Tag 3 heute bearbeiten. Gestern hatte ich erst keine Zeit und dann wollte ich unbedingt mein Buch zuende lesen. ;-)

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Tag1- #blubberxmas

So, Ihr Lieben, los geht es mit der schönen Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit", veranstaltet von der lieben Anka von "Ankas Geblubber" 

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dabei und es hat riesigen Spaß gemacht. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, das ich auch in diesem Jahr wieder mit Anka und vielen anderen Bloggern #blubberxmas feiern kann.
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Das Böse in Euch

Das Böse in Euch

Rhena Weiss

Goldmann Verlag

416 Seiten

ISBN : 3-442-48321-2

Taschenbuch: 9,99 €

ebook : 8,99 €

 

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Inhaltsangabe:

 

In Wien verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Als man die Leiche der 16-jährigen Tanja entdeckt, übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer den Fall. Auf Tanjas Körper identifizieren die Gerichtsmediziner die DNA-Spuren zweier weiterer vermisster Mädchen, von denen eines bald darauf ermordet aufgefunden wird. Kilian Weilmann, Kriminalpsychologe des LKA, glaubt, dass die Morde auf das Konto eines Sexualstraftäters gehen. Doch Michaela vermutet einen anderen Hintergrund. Dann ist plötzlich Michaelas Nichte Valerie verschwunden – und der Ermittlerin wird auf brutale Weise bewusst, dass der Täter ein grausames Spiel mit ihr treibt ...

Meine Meinung;

 

Michaela Baltzer ist auf der Spur eines Mörders, der minderjährige Mädchen entführt und ermordet.

Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre Nichte Valerie, deren Eltern für "Ärzte ohne Grenzen" ein Jahr im Ausland tätig sind. Ein Spagat zwischen Job und dem neuen, ungewohnten Familienleben.

Und dann veschwindet Valerie, die etwas mehr vom aktuellen Fall ihrer Tante mitbekommen hat, als geplant war, spurlos, während sie auf eigene Faust Nachforschungen anstellt.

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Manhattan Millionär

  • Manhattan Millionär
  • Jo Berger, Andrea Bielfeldt
  • Ebook
  • 180 Seiten
  • amazon  
  • 0,99 €

Inhaltsangabe:

Fine ist als Überbringerin schlechter Nachrichten Allies größte Bürofeindin. Doch ein kleiner Unfall lässt die beiden Frauen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als gedacht: Männer ohne Arsch in der Hose, einen egoistischen Chef und den Traum nach einem Weihnachten ohne die lästige Familie samt Gänsebraten und Oh Tannenbaum Geträller. Spontan buchen die beiden Mittzwanzigerinnen einen Trip nach New York, lassen es dort im Luxusshopping so richtig krachen und begegnen zwei Millionären, die ihnen die Welt zu Füßen legen. Doch schnell erkennen sie, dass Millionäre auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... Eine romantische Komödie über die Liebe und Geld, das allein auch nicht glücklich macht.

 

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat einfach nur Spaß gemacht! Mindestens soviel Spaß, wie die Autorinnen beim Schreiben gehabt haben müssen, denn das sie den hatten, finde ich, merkt man der Geschichte deutlich an.

Zwei Erzfeindinnen, durch das Schicksal vereint, verbünden sich gegen die Welt -und ihre unmöglichen Ehemänner- und brennen durch. Da haben sie uns doch schon, die Autorinnen, denn sind wir mal ehrlich: Welche Frau hat sich nicht schonmal gewünscht, mit einer guten Freundin und dem gesamten Ersparten einfach durchzubrennen und eine tolle Zeit  zu haben?! 
Ich habe mindestens zwei Freundinnen, mit denen ich mir das sofort vorstellen könnte- und eine davon habe ich, als wir uns kennengelernt hatten, auch gehasst wie der Teufel das Weihwasser. Das war vor über 25 Jahren und heute sind wir wie Schwestern- also ja, das geht auch mit der  Ex-Feindin, denn wenn man einmal festgestellt hat, das man sich in Wahrheit gar nicht doof findet, geht so ziemlich alles. :-D

Auch Weihnachten in New York. Und Nobelhotels. Und shoppen. Und Millionäre treffen. Und irre viel Spaß haben. Ob das dem Kerl zuhause passt oder nicht. Weil das ist Ladies Time!  Und ob das am Ende gutgeht? Och...da ich zu den Testleserinnen gehörte ist es schon eine Weile her, ich vergesse Details immer so schnell...lest es doch einfach selbst!

Ich wette, ihr werdet genauso mit Allie und Fine fluchen, träumen, genießen und Spaß haben wie ich. Und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, mich gerade von zwei lieben Freundinnen verabschiedet zu haben.  Bin gespannt, ob euch das auch so geht.
Also: Klare Leseempfehlung, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. 
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Aus aktuellem Anlass

Da mein Blog derzeit mit dubiosen Kommentaren aus dem Ausland gespammt wird, muss ich die Kommentarfunktion leider vorerst abschalten. 
Sobald ich eine Lösung gefunden habe, gehen die Kommentare wieder online (ohne Spam). 

10 Jahre Fitzek- die Lesung


Bevor ich mit dem eigentlichen Lesungsbericht beginne, möchte ich Euch noch eine Neuerung mitteilen.

Seit dem 02.11. bin ich, in gewisser Weise, zu zweit hier unterwegs.

Ich hatte meiner Freundin Claudia schon vor längerer Zeit angeboten, das sie hier gerne mal ihren Senf dazu geben darf, wenn sie Lust hat. Sprich eine Gastrezi schreiben, ein Buch vorstellen...wie sie möchte.

Zum Lesen kommt sie derzeit eher selten, aber sie hatte eine andere Idee, wie sie gerne mitwirken möchte:

Als offizielle Blog Fotografin! Dank der Spiegelreflexkamera und ihres Talents macht sie prima Fotos, und ich habe somit ihr Angebot nur zu gerne angenommen. Übrigens nicht nur ich, Marion von "Bloggin' Hinkenpinken" kommt auch in den Genuss der Fotos. Wir drei sind ein wirklich gutes Team, wieso also nicht kooperieren? Wobei Marion und ich uns bei der Verwendung der Aufnahmen absprechen, damit wir nicht beide die gleichen Fotos zeigen.

Also, wenn ihr in einem meiner Berichte von Lesungen o.ä. mal kein qualitativ gerade so annehmbares Handyfoto seht, sondern eine tolle, gestochen scharfe Aufnahme: Claudia war's! :-D


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Wenn man eine Reise tut...

 ...ist man bei Rückkehr knatzkaputt. 😃
Davon können Marion und ich heute ein Lied singen. Mann, bin ich müde! 
Gleichzeitig betrachte ich glücklich die Mitbringsel des gestrigen Tages und freu mich. 
Klar, es war anstrengend-aber schön war's auch und ich würde es jederzeit wieder tun! 
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Der Angstmann

Der Angstmann

Frank Goldammer

dtv premium

336 Seiten

ISBN 978-3-423-26120-3

15,90 €

 

(Das Foto zeigt die Leseprobe, die ich mir von der Frankfurter Buchmesse mitgenommen habe)

 

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Inhaltsangabe:

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht..

 

Meine Meinung:

 

Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen, kaum das ich es auf der Buchmesse in die Hand nahm. Ich fand die Kombination von Krimi und 2.Weltkrieg extrem interessant.

Wie interessant das wirklich war, fand ich erst am zweiten Messetag heraus, als ich es nicht mehr aushielt und mir das ebook aufs Handy zog.

 

Vor den Gräueln des Krieges wirkt der herumlaufende Mörder teilweise fast schon harmlos.

Kaum Nahrung, Bombenangriffe, immer in Gefahr, von dem Regime treuen Mitmenschen denunziert zu werden. Wenn man solche Leute dann noch als Vorgesetzte hat, muss man richtig aufpassen!

 

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Frankfurter Buchmesse 2016- 3 Tage im Paradies!

Ach, wir Büchermenschen...wir haben schon mächtig einen an der Klatsche, oder?! ;-D

 

Ich höre mich noch nach der Buchmesse zu meiner Freundin Marion (Bloggin' Hinkenpinken) sagen: "Das war es aber jetzt für dieses Jahr. Erstmal müssen meine Finanzen sich jetzt wieder sortieren. "

Tja, eben habe ich ein Hotel gebucht, um im November nach Hirschberg-Leutershausen zu fahren. Weil da ist eine Lesung von Jo Berger. An einem Samstag. Wochenende. Da kann man auch mal ein Stück fahren für eine Lesung.  Vor allem, wenn man die lesende Autorin sehr gerne mag .  Das ist zwar eine Fahrt zu einer Lesung- aber in dem Fall ist die lesende Autorin zu treffen deutlich wichtiger. ;-)

Damit haben wir dann auch die Überleitung zum Bericht über meine diesjährige Buchmesse.

Bisher waren es immer die Bücher, die die Messe ausmachten, und der ein oder andere Promi, auf den man einen Blick erheischen konnte.

Wobei, so ganz stimmt das nicht, in den letzten Jahren  begann sich das langsam zu wandeln...

Und dieses Jahr- das war definitiv die wunderbarste, ereignisreichste und überhaupt beste Buchmesse ever.

Ja, ich weiß, ganz schön viele Superlative...aber ich kann nichts dafür, ich sprudle immer noch über vor Glück, wenn ich an die drei wundervollen Tage in der "Büchermenschen-Blase" denke.

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Ich hab noch einen Koffer in Berlin... <3

Bevor es zur Buchmesse nach Frankfurt geht- von der ich gaaaaaanz viel über Bücher berichten werde, versprochen!- noch einmal ein Beitrag der anderen Art, ein Reisebericht. Und zwar von meiner Reise nach Berlin.
Zu verdanken habe ich das Ganze meiner besten Freundin. Denn nach meinem Berlin-Trip zu Pfingsten äußerte meine Mutter, das sie die Stadt so gerne auch mal sehen würde- aber das wäre ihr mit ihren 80 Jahren wohl nicht mehr vergönnt. Ich musste ihr leider zustimmen, unser Hauptproblem in dem Fall hatte Fell und Pfoten.
Den alten Hund mit in die Großstadt schleppen? Undenkbar. Batterien rausnehmen ging auch nicht. Also nix Berlin. 
Dann kam meine Freundin ins Spiel. Wir tauschten Hund gehen Kind, sozusagen. Sie erklärte sich bereit, "Omma" zuliebe fünf Tage Haus, Hund und Auto zu bewachen. 
Ich erklärte mich- nur zu gerne- bereit, im Gegenzug ihre Tochter mit nach Berlin zu nehmen. Das klang nach nem coolen "3 Generationen Urlaub" , ich hab mich riesig gefreut. Und meine Ma? Die hat Freudentränen ins Essen geweint, als ich ihr die Hotelreservierung zeigte. Ich hätte mit der Überraschung wohl besser warten sollen, bis sie mit kochen fertig war. :-D

Berlin Tag #1

 
Am 08.10. ging es los.
Schweren Herzens verabschiedete ich mich von Vico- auch wenn er die beste Hundesitterin der Welt hat, mir fällt es immer schwer, ihn zurückzulassen und alleine in die Welt zu ziehen. 
Dann los, Amelie einsammeln und ab zum Bahnhof. Um 8:20 Uhr saßen wir im Zug nach Hagen. Da ging es dann um 9:35 weiter mit dem ICE nach Berlin.
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anonym - der neue Thriller von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Anonym

Ursula Poznanski. Arno Strobel

Wunderlich Verlag

gebundene Ausgabe

384 Seiten

ISBN:  978-3-8052-5085-6

19.95

Klappentext:

 

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Meine Meinung:

 

Als ich zur Arbeit fuhr, nachdem ich die letzten Seiten von "anonym" zum Morgenkaffee gelesen hatte, habe ich überlegt, wie ich meinen Gemütszustand einem Nichtleser beschreiben könnte.

Dieses Gefühl, nachdem man ein Buch gelesen hat, das einen so mitreisst, das zu lesen solchen Spaß gemacht hat, daß man ganz seelig ist.

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Heute ha-ha-habe ich Geburtsta-ag, bitteschön, dankeschön, jajaja.

Unglaublich, schon ein Jahr gibt es "anjas insel"!

 

Es war ein Jahr voller Aufregung, Kämpfen mit der Technik, Selbstzweifeln,,, Und ganz viel Spaß!

Das geniale Gefühl, wenn sich die ersten Leser-innen einfinden, jemand kommentiert, vielleicht sogar durch einen Beitrag animiert wird, ein Buch ebenfalls zu lesen...das ist so schön und macht soviel Mut!

 

Inzwischen kann und mag ich nicht mehr ohne meinen Blog sein. Auch wenn es immer noch mal holpert, noch nicht ganz so läuft, wie ich es mir wünschen würde- man lernt halt nie aus, entwickelt sich ständig und genau das macht es ja eigentlich aus.

Ich liebe es, zu lernen, mich zu entwickeln, mich auszuprobieren. Und ich liebe es, Bücher zu lesen und über sie zu reden. Die Kombination von beidem ist einfach nur klasse- dabei hatte ich anfangs solche Angst!

Ich bin halt niemand, der Texte analysiert nach wissenschaftlichen Regeln, ich bin der emotionale Typ, vieles ist Bauchgefühl, Geschichten berühren mich, treffen einen bestimmten Nerv...nicht immer kann ich das wirklich in Worte fassen.

Aber wer weiß, vielleicht wird das ja mit der Zeit auch besser. ;-)

 

Auf jeden Fall möchte ich allen danken, die mich unterstützt haben, mir Mut gemacht haben- und allen, die meinen Blog lesen. Denn was hilft all das Geschreibsel, wenn es niemand liest. <3

Als kleines Dankeschön gibt es übrigens aus meiner facebook Seite etwas zu gewinnen- guckt mal rein, wenn ihr mögt!

Hier geht es zur facebook Seite

 

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Neuzugänge!

Ja ja, ich weiß, ich habe einen SuB, der mich vermutlich irgendwann unter sich begraben wird. Und jetzt lest ihr hier etwas von Neuzugängen? War das denn nötig?

Ja, war es!
Ich hatte zwei recht unerfreuliche Wochen. Ein Todesfall, der mich sehr mitgenommen hat, eine defekte Heizung und auch sonst eine Menge Stress und Ärger. Ich fühlte mich mies. Richtig mies. Und was hilft da? Richtig: ein Buchladen.

Netterweise hatte ich noch dazu die Ausrede, für eine Kollegin ein Buch kaufen zu müssen, das ich ihr empfohlen hatte.  Was heißt müssen....ich habe es angeboten. In der Hoffnung, das sie ja sagt. Damit ich einen guten Grund habe, eine Buchhandlung zu betreten. Denn bei meinem großen SuB gäbe es sonst keinen.;-)


Das Buch für meine Kollegin war "Das Haus, das in den Wellen verschwand", das ich kürzlich hier vorgestellt habe.
Für mich selbst hatte ich " Für Dich soll's tausend Tode regnen" ins Auge gefasst, das war leider nicht vorrätig. Und bestellen wollte ich nicht, da ich recht selten in Altenhundem bin. Ist zwar der Nachbarort, aber wenn ich nach Feierabend die Wahl habe zwischen Füße hochlegen und einkaufen fahren...nun ja, ihr ahnt es. Ausserdem ist die gefahr zu hoch, eine Buchhandlung zu betreten. Einmal, das ist kalkuliertes Risiko- ein zweites Mal ist bodenloser Leichtsinn. ;-)
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Das Haus, das in den Wellen verschwand

Was für ein wunderbares Buch!

Dabei hätte ich es unter normalen Umständen nie in die Hand genommen. Kein Thriller, kein Krimi, nix für mich.

Was mich dazu gebracht hat. trotzdem naxch dem Buch zu greifen? Ich sah bei Facebook mehrere Male Fotos vom Cover und dem Seitenschnitt. Weißer Untergrund, dicke, blaue Tropfen, wie mit Wasserfarbe gemalt, auch auf dem Seitenschnitt. So simpel, aber auch so schön! Mir gingen diese Fotos nicht aus dem Kopf. Also habe ich mir den Titel mal näher angesehen. Hm. Klang nicht schlecht. aber neee, nix für mich. Blödsinn, was zu kaufen, was man mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht liest.

Aber es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Immer wieder habe ich danach geschaut. Und irgendwann habe ich beschlossen, das ebook zu kaufen. Damit hätte ich zwar nicht das tolle Cover, aber wenn es mir nicht gefiele, läge auch kein ungelesenes Buch hier rum.

Wie konnte ich auch ahnen, was ich da wunderbares zu lesen gekauft hatte!

 

"Das Haus, das in den Wellen verschwand"

Lucy Clarke

 

Paperback

384 Seiten

€ 14,99

ISBN: 978-3-492-06029-5

 

ebook

384 Seiten

€ 12,99

ISBN: 978-3-492-97299-4

 

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Was ist diese Buchmesse eigentlich für Dich?

Vor einigen Tagen kam ich mit einem meiner Kollegen ins Gespräch zum Thema Messen.

Begründet durch die Tatsache, das in Düsseldorf die "K", stattfindet. Unsere Firma hat einen Stand dort und wir fahren samstags gemeinsam hin. Theoretisch. Blöderweise überschneidet sich dieser Termin mit der Frankfurter Buchmesse, deren Besuch ja schon seit Monaten geplant und gebucht ist. Ich war etwas verzweifelt, da die Kunststoff Messe nur alle 3 Jahre stattfindet und ich da unglaublich gerne nochmal hin möchte. Aber Frankfurt canceln? No way! Zumal es nicht nur mich beträfe, sondern auch meine Freundin Marion. Und wir müssten die gemeinsame Planung komplett über den Haufen werfen. Geht nicht.

Darüber sprach ich mit meinem Kollegen.

Glücklicherweise habe ich inzwischen, unter Einsatz all meiner grauen Zellen und eines Urlaubstages, noch eine Möglichkeit gefunden, nach Düsseldorf zu fahren. Halt alleine am Sonntag, aber ich komme hin und freue mich riesig.

Während der Unterhaltung mit meinem Kolegen stellte er mir die Frage : "Was genau ist diese Buchmesse eigentlich für Dich, worum geht es Dir da? Geht das um Deinen Blog?

Ich versuchte, ihm die Frage zu beantworten- aber in der Kürze der Zeit ging das nur ansatzweise. Ich stellte fest, das da so viel mehr ist, als man zwischen Tür und Angel erklären kann. Und kam zu dem Schluß, das das ein wunderbares Thema für einen Blogbeitrag wäre.

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Zwei Sekunden

Nach vielen Posts zu anderen Themen heute mal wieder ein Bericht zu einem Buch, das ich gelesen habe- mit deutlicher Leseempfehlung! Wer Politthriller mag, ist hier goldrichtig!

 

Christian v. Ditfurth

Zwei Sekunden

Thriller

464 Seiten

14,99 € [D] 15,50 €

carl’sbooks

erschienen am 8. August 2016  

Über das Buch:

 

Kommissar de Bodts zweiter Fall 
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. 
Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.   
»Zwei Sekunden«: Ein Thriller über Terror und Staatsräson, dicht an unserer Wirklichkeit. 

 

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Workshop Teil 3

Der letzte Tag des Workshops ist rum . Schaaaaade!
Das war so schön, wir waren uns alle einig: Wir möchten nochmal . 
Bei mir ging es heute, im Gegensatz zum letzten Sanstag, stressfrei los. Kein platter Reifen, keine Hektik, alles entspannt. Geht doch! 
Wie wunderbar war es, die Gartenhütte zu betreten! Juliana, die Kursleiterin, hatte in der vergangenen  Woche schonmal ein bisschen Hand an unsere Figuren gelegt, die Köpfe fertig gemacht und die erste Betonschicht ausgebessert, wo etwas herausgebröselt war. Anders wären wir mit drei Kurstagen nicht ausgekommen. 

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Kaputte Blomben, platte Reifen und andere Katastrophen.

Eigentlich hätte hier gestern schon ein weiterer "Blick in meinen Bücherschrank" stehen sollen. Eigentlich. Dummerweise hatte die Woche andere Pläne mit mir- somit steht hier erstmal nix von Büchern. :-)

 

Stattdessen musste ich mich Montag in erster Linie mit dem "abgebrochenen Absatz" (auch: platter Reifen) meiner kleinen Diva (auch: Auto) auseinandersetzen.

Dummerweise war eine Reparatur dank sehr ungünstig eingefahrener Schraube (Kreuzschlitz, falls es jemanden interessiert...) nicht machbar. Also neu, Man gönnt sich ja sonst nix,

Der Dienstag stand im Zeichen eines Zahnartztbesuches. Nicht meine Lieblingsbeschäftigumg... Ich fürchte nur, das Vergnügen habe ich noch öfter in nächster Zeit, das Amalgam muss raus. Mmpf. Na, hilft ja nix.

 

Gestern kam ich auch zu nix. Länger arbeiten, Besuch von bester Freundin mit ganz viel klönen. Endlich mal was positives! Also die Freundin, nicht die Arbeitszeit. :-D

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Workshop Teil 2

Endlich Samstag- und somit Teil 2 des Workshops " Figuren aus Beton gestalten".

Leider gestaltete sich der Start in den Tag erheblich holpriger, als geplant. Ein platter Reifen am Auto brachte einiges durcheinander und sorgte dafür, das ich leicht verspätet und mit hochrotem Kopf am Ort des Geschehens eintraf. Der Fußweg ist nicht weit- aber reichlich steil.

 

Na egal, ich war jedenfalls da und konnte den Verdacht, ich hätte verschlafen, schnell zerstreuen. 

Flugs ging es dann gleich an meinen Stern. Der musste von seiner Form befreit werden, überschüssiger Beton von den Zacken entfernt werden- hierbei waren mir der Hausherr und seine Flex eine große Hilfe- und schließlich wurde der Stern mit Grundierung auf den endgültigen Farbanstrich vorbereitet.
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Blick in meinen Bücherschrank #4

Als ich gestern vor meinem Wohnzimmerschrank stand, um herauszufinden, worüber ich heute schreiben könnte, fiel mein Blick auf ein paar besondere Schätze.

Drei Schätze genau genommen. Das hätte ein Problem werden können, weil ich ja immer über ein Buch schreiben möchte. aber bei diesen drei Schätzen handelt es sich genau genommen um ein Buch, deshalb geht das in Ordnung.  

Jetzt sehe ich die ersten fragenden Blicke vor mir.

Thriller, Horror- und Pu der Bär? Gleich dreifach? Wa???

 

Jaja, Pu der  Bär. In Deutsch, Englisch und als Hörbuch. Und ich liebe es!

 

Aber das ist doch ein Kinderbuch!

 

Jaja. Schon. Und auch wieder nicht.

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Hoch lebe die Kreativität!

Und -schwupp- ist wieder ein Wochenende vorbei. Den Sonntag habe ich damit verbracht, nichts weiter zu tun als eine Folge nach der anderen von "American Horror Story-Freakshow" zu gucken, nach dem ich mit meinen beiden Mädels (beste Freundin und Tochter) am Stall war. Zu müde für alles. 

Samstag dagegen war ich recht umtriebig. Besonders der Vormittag anstrengend. So viel Input! :-D

Ich habe mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und einen Kurs belegt, um das Aufbauen und Gestalten von Betonfiguren zu lernen. 

Seit ich vor vielen Jahren vor einem Haus im Nachbarort eine riesige Katzenfigur gesehen habe, träume ich davon, auch mal so etwas cooles zu können. Der Witz an der Sache ist, diese Figur war die erste Arbeit der Künstlerin, deren Kurs ich am Samstag zum ersten Mal besuchte. 

Um kurz vor 10:00 Uhr traf ich vor Ort ein. Und stellte erfreut fest, das ich die erste schon anwesende Kursteilnehmerin kannte. Somit war das Eis sofort gebrochen. Fein!

Insgesamt sammelte sich da eine wirklich nette Truppe in Schmidts wunderbarem Garten (Notiz an mich selbst: Unbedingt nächste Woche ganz viele Fotos machen!). Die Chemie stimmte, es war ein wirklich feiner Vormittag mit angenehmen Gesprächen und einer Menge Spaß.

Ganz nebenbei lernten wir dabei, das Grundgerüst für unsere zukünftige Figur herzustellen.

 

Mit Stichsäge, Seitenschneider und Spitzzange ging es ans Werk. Besonders die Spitzzange in Verbindung mit Kükendraht stellte sich als erbitterte Gegnerin dar. ;-) Zumindest, bis ich endlich kapiert hatte, wie ich damit umgehen musste. Manchmal braucht man halt etwas länger, aber wenn ich den Bogen dann mal raus habe, läuft's.  

Ich habe auch einige Fotos gemacht, werde aber in Absprache mit der Künstlerin nur ein paar Schnappschüsse zeigen. Schließlich möchte ich ja keinen Gratis-Fernkurs geben!

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Bloglovin' - ihr könnt mir jetzt folgen. ;-)

Follow

So. Ich habe etwas basteln müssen, aber ich habe es offenbar hinbekommen, meinen Blog bei Bloglovin' einzubinden, so das Ihr mir dort folgen könnt, wenn Ihr möchtet.

 

Zusätzlich zu Facebook und Twitter habe ich jetzt die dritte Plattform, da jimdo leider selbst keine Funktion für Follower anbietet. Vielleicht gibt es noch andere/elegantere Möglichkeiten- wenn jemand da was weiß- immer her mit den Infos!  

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Blick in meinen Bücherschrank #3

Time flies when you're having fun.

 

Weg ist das Wochenende. Und wie schnell das weg war mal wieder!

Klingt nach einer Menge Spaß? Jep, den hatte ich auch. Obwohl.... Ich musste draußen sein. Und Sachen machen. Und Leute treffen!

Es war wirklich furchtbar. ;-)

Am Samstag Nachmittag musste ich mit meiner besten Freundin raus. Pokémons jagen. Draussen! Wo Luft war und Sonne! Und kein Sofa! :-D

Unglaublich, das es hier im tiefen Sauerland einen kleinen Ort gibt, in dem man weit über 30 Pokemon fangen kann. Dazu 3 Pokestops und zwei Arenen. Wahnsinn! Wir hatten so viel Spaß und soviel nette Begegnungen quer durch alle Altersklassen, es war ein genialer Tag!

 

Am Sonntag haben wir darum, nachdem ich mit meinem Patenkind am Stall war, dann gleich nochmal zur Jagd geblasen. 4 Stunden auf Tour, jede Menge Pokemon gefangen, an Pokestops mit aktiviertem Lockmodul spontane Rudelbildung erlebt und jede Menge Spaß gehabt. Und zum Abschluss gleich noch ein dickes Eis in unserer Lieblingseisdiele gefuttert- ein rundum gelungener Tag!

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Blick in meinen Bücherschrank #2

Huch, schon wieder Mittwoch! Unglaublich!

Aber ich bin in den heimischen "Grünanlagen" ordentlich weiter gekommen. Bald kann ich den Garten mit einem Buch in der Hand genießen, statt zu arbeiten. Das war es dann doch wert. :-)

 

Jetzt aber zum Blick in meinen Bücherschrank.

Dieses Mal möchte ich Euch gleich zwei Bücher vorstellen.

Raumschiff außer Kontrolle
Ensslin & Laiblin Verlag
Hardcover, 320 Seiten
Ausgabe von 1985
ISBN 3-7709-0593-8
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

Aktuell erhältlich als Kindle eBook
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Wie das Leben so spielt...

Was für eine Woche!

Wieder einmal ist die Zeit geflogen. So sehr, das ich zeitweise gar nicht mehr wusste, welcher Wochentag ist.

Heute weiß ich es: Es ist Freitag. Yippieh! :-)

Und ich schreibe das hier auf einer Neuanschaffung. Extra für's Bloggen gekauft. Mein Laptop.

Da die App auf dem IPad mich immer ärgerte und ich zur Korrektur völligst genervt an meinen überalteten PC musste, fiel in dieser Woche die Entscheidung zur Neuanschaffung. Unterstützt von Amazon mit der prime Angebotsaktion. Der Lappi kostete nur noch die Hälfte- da habe ich dann nicht mehr lange überlegt.  

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Was ich so tue, wenn ich nicht zum Lesen komme

Schon wieder so eine Woche, in der ich kaum einen Satz gelesen habe. Da fragen sich einige unter Euch sicher:" Meine Güte, was macht die denn den ganzen Tag?" 
Das kann ich Euch verraten. :-)
Diese Woche war recht produktiv, ich bin echt zufrieden. Abgesehen von meinem Job, der jetzt in der Urlaubszeit auch durchaus mal die ein oder andere Stunde mehr fordert, hab ich auch Zuhause noch ein bisschen was zu tun gehabt. Dank des üblen Wetters in letzter Zeit war meine Planung, was unsere " Grünanlagen" angeht zwar fertig, aber mit der Ausführung ging es eher schleppend voran. Was doof war, weil ich möchte das Ganze hier so gestalten, das ich damit möglichst wenig Arbeit habe. Diese Umgestaltung wiederum erfordert eine Menge Arbeit. Ein Paradoxon. Doctoooooor! :-D 
Hm. Keine TARDIS in Sicht, ich werde mich wohl durchwursteln müssen. 

Zwei Nachmittage gingen diese Woche für den Vorgarten drauf.  Nachdem ich Montag relativ spät aus der Firma kam und schlicht und ergreifend beim Feierabendkaffee auf dem Sofa eingeschlafen bin,ging es Dienstag erstmal ans Beet an der Wiese entlang. Das ist schon recht easy, dank Rindenmulch sitzt das unerwünschte Gekräute dalocker. Während Vico die Wiese erkundete oder einfach nur dalag und seine schwarze Rubbernase in die Luft hielt, hatte ich da ruckzuck komplett Ordnung. Was auch nötig war, denn da sollten ein paar Pflanzen von dem noch  zu bearbeitenden  Vorgarten hin ziehen.

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Bloxit? Ja? Nein? Vielleicht?

Ja, ich habe wirklich hin und her überlegt.
Ich war unzufrieden mit meinem Blog, damit, das ich irgendwie nicht die Zeit fand, um dementsprechend viel zu lesen, damit ich etwas habe, worüber ich schreiben kann...
Im Urlaub ging es ja, aber im Alltag haben entweder andere Dinge Priorität, gerade im Frühjahr und Sommer, wenn dann bei gutem Wetter noch die Gartenarbeit ruft- "Ackerbau und Viehzucht" nannte mein Ex-Chef das immer so schön :-) . Oder ich bin nach der Arbeit zu kaputt, um noch irgendwas zu lesen, geschweige denn was vernünftiges zu Papier zu bringen. 

Also galt es, unzufrieden, wie ich war, zu hinterfragen: Wie wichtig ist Dir Dein Blog, Liebelein?
Und ich stellte fest: Manchmal nervt er, mir fällt nix ein, die App zickt rum, das Design gefällt mir so gar nicht mehr...aber ohne Blog...nein, das möchte ich auch nicht mehr.
Auch, wenn kaum wer mal ein Facebook "Like" da lässt (außer meiner treuen Seele Marion- Danke für Deine Unterstützung und Deinen Daumen unter jedem Beitrag! <3) und seltenst mal ein Kommentar kommt. Egal, ich will schreiben.
Gut. So weit war ich also nach ein paar Tagen des Grübelns. Passieren muss etwas, aber aufgeben kommt nicht in Frage. Fein. Weiter nachdenken. Soll ich die Plattform wechseln? Einfach nur mal das Design ändern?
Mitten in meine Überlegungen trudelte dann noch eine Mail von der Verlagsgruppe "Random House".
Habe mich gleich zu Anfang meines Bloggerlebens bei den Bloggerportalen verschiedener Verlage registriert. Nach einiger Zeit auch mal ein Leseexemplar angefragt. Aber es kam keine Reaktion.
Von dotbooks, wo ich bei der FBM eine Karte eingeworfen habe, gab es Leseproben und auch eine Kurzgeschichte von Markus Heitz ( ), aber von anderen Verlagen? Nada.
Was bildete ich Winzblog mir auch ein. 
Und jetzt die Mail mit der Anfrage, ob ich Interesse habe, einen Thriller zu lesen und zu rezensieren. Man hat mich bemerkt! Aaaaah! :-D Ein Zeichen! Folgt der Sandale! ;-)
Somit war der letzte Hauch eines Zweifels ausgeräumt und ich sehr glückliche Inhaberin eines doch nicht ganz unsichtbaren Winzblogs. Geht doch!
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Logistik eines Lesungsbesuches oder: Wer zum Teufel hatte denn bitte diese Schnapsidee?!

Um es vorweg zu nehmen: Ich fürchte, die Schnapsidee war von mir. 

Allerdings aus Mitleid. Weil Marion (Bloggin' Hinkenpinken)so traurig war. Sie konnte zu der "Stroblanzki" (Strobel und Poznanski) Wohnzimmerlesung , veranstaltet von Ankas Geblubber und dem Bücherkaffee, nicht mitkommen. Und das tat mir so leid. Noch mehr, nachdem ich dort war und erlebt hatte, wie klasse die Lesung war. Da habe ich angefangen, Lesungstermine zu durchforsten. Und der am 24.06. in Rietberg schien passend. Ca. 140 km, also erreichbar, an einem Freitag, die Uhrzeit so, das die Anreise nach Feierabend kein Problem war...ja, das ging.

Zack, Tickets bestellt, Hotel gebucht, Freundin freut sich, ich auch wieder glücklich.


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Klarer Fall von "War wohl nix" :-D

Ach ja, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. 

Eigentlich hatte ich vor, heute einen ganz gemütlichen Lesetag zu machen, wo ich ja Montag wieder arbeiten muss und dann Lesezeit wieder rar ist.
Meine Ma und ich wollten heute Morgen mit dem Hund gehen, in dem Zuge dann im Baumarkt im Nachbarort eben ein paar Blümchen kaufen und Lasur für die Holzschubkarre, die später dann, mit den Blümchen bepflanzt, in neuer Pracht wieder ihren Platz vor der Haustür einnehmen sollte. Soweit der Plan. 

Ich hatte dann beschlossen, auf dem Weg gleich noch Hundefutter mitzubringen und beim Optiker meine Kontaktlinsen abzuholen. Liegt auf dem Weg, geht ruckzuck. Zuhause fix die Schubkarre lasieren, dann Füße hoch und Kindle an. Es könnte so einfach sein. Isses aber nicht. :-D

Die erste Falle gleich im Zoogeschäft. Nette, einsame Dame aus meinem Wohnort, die immer mal gerne ein Schwätzchen hält. Während ich überlegte, wie ich uns da jetzt diplomatisch loseise,parkt direktnebenan  eine junge Frau mit drei zuckersüßen Australian Shepherd Welpen. Da war erst mal Sense mit loseisen. ;-)

Mit entsprechender Verzögerung zum Optiker, noch schnell auf nen Sprung in die Apotheke (wenn man doch grade da ist). Dann ins Auto und zum Baumarkt. Rein, Baumpfahl, Lasur, vier Blumen, raus. 
Da hatte ich allerdings eine wichtige Konstante in der Rechnung vergessen: Meine Mutter.
"Was wollen wir denn in den einen Kübel noch reinstellen? Der kann doch wieder vor's Haus. "
"Oh, guck mal, die hatten wir doch letztes Jahr in dem anderen Kübel, die waren doch so schön! Und für den großen Pott im Garten, da brauchen wir auch noch was. "
Es ist immer so, ich hätte es wissen müssen. Mal eben schnell geht einfach nicht, Einer von uns fällt immer noch was ein.
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Schluss mit Urlaub!

Jesses, der letzte Beitrag ist ja schon ewig her!

Aber ich muss gestehen, die Erholung war wirklich bitter nötig. Ich musste auch wirklich Urlaub von allem machen, um den Kopf mal wieder richtig frei zu bekommen. Manchmal ist der Akku einfach komplett leer.

Aber jetzt habe ich aufgetankt und es geht hier wieder frisch ans Werk!

Ein bisschen was gelesen habe ich auch in der Zeit, wenn auch nicht so viel, wie ich eigentlich wollte. Vor dem Urlaub habe ich Kai Meyers "Die Seiten der Welt- Nachtland" begonnen.

Da ich aber  Bedenken hatte, das gute, gebundene Buch auf der Reise zu beschädigen, habe ich es vorerst abgebrochen und in den Urlaub nur meinen Kindle mitgenommen.

Gelesen habe ich etwas, was schon lange fällig war, da inzwischen der 6. und vorerst letzte Band der Serie erschienen ist, ich aber, aus unerfindlichen Gründen, nur den ersten Band begonnen, aber nicht weiter gelesen hatte.

 

Die Rede ist von René Junges "Simon Stark" Reihe.

René habe ich in Hamburg kennengelernt, im November 2013. Ich hatte mich mit einigen Stephen King Fans, zu denen ich bis dato nur über facebook Kontakt hatte, verabredet. Wir wollten uns vor der Lesung treffen, um ein bisschen zu schwatzen und uns auch mal persönlich kennenzulernen. Das René Autor ist, habe ich erst an diesem Abend mitbekommen.

Natürlich war ich neugierig und habe mir kurz danach "Die Centerer- Feinde in Deinem Kopf" gekauft. Ein Urban Fantasy Roman (inzwischen gibt es auch den zweiten Teil "Tage der Revolution" zu kaufen bzw. auch beide Teile zusammen unter dem Titel "Krieg der Telepathen"). Jetzt ist Urban Fantasy eigentlich nicht unbedingt meins, jedenfalls nicht so sehr wie Thriller- aber die Centerer haben mich dann doch überzeugt. Mir gefiel der Schreibstil sofort und auch die Idee hinter dem Roman hat mich gefangen. 

 

Als nächstes habe ich "Legenden aus der Zwischenwelt" gelesen, eine Sammlung  von Horror- Kurzgeschichten. Was soll ich sagen...hätte er mich mit den Centerern nicht schon gehabt, spätestens ab hier wäre ich René Junge Fan geworden. Er kann's, er schafft es, mir eine Gänsehaut zu verschaffen. Hui!

 

Und auch "Aktenzeichen Tod", Band 1 der Simon Stark  Reihe, hat mir sehr gut gefallen.

Das lag in erster Linie daran, das Simon nicht der strahlende Held war, sondern, von Kriegserlebnissen traumatisiert und psychisch gebrochen, als Penner auf der Straße lebt.

Was einmal ein top ausgebildeter Elitesoldat war, ist jetzt nur noch ein Häufchen Elend.

Erst als die Gruppe Obdachloser, der er sich angeschlossen hat, angegriffen wird, blitzt ein bisschen vom "alten" Simon auf, er verteidigt seine Freunde entschlossen.

Dadurch fällt er der Leiterin einer "Hilfebus" Organisation auf, die ihm anbietet, in ihrem Team mitzuarbeiten. Von ihr erfährt er auch, das in letzter Zeit einige Obdachlose spurlos verschwunden sind, was sowohl die Organisation als auch die Menschen auf der Strasse mit Unbehagen erfüllt.

So. Mehr verrate ich nicht, den Rest müsst ihr selber lesen! ;-) Ich war auf jeden Fall gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.

 

Direkt danach habe ich Band 2 "Die Heuschrecke" begonnen- und auch das war ruckzuck durchgelesen. Ein kleiner Hauch Fantasy schimmert hier rein, ist mir aufgefallen... mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst spoilere ich, und das wollen wir ja nicht. Auf jeden Fall  gibt es auch für diesen Band von mir eine Leseempfehlung!

 

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Die Leseflaute hat ein Ende!

Eben noch hatte ich hier über den Überfluss an Büchern und meine dadurch ausgelöste Leseflaute berichtet.

Tut gut, wenn man einfach mal ausspricht, was einem auf der Seele liegt! So stand ich also, durch mein "Geständnis" erleichtert und doch noch recht zweifelnd, vor den Bücherstapeln in meinem Wohnzimmer und liess den Blick darüber schweifen. Zugegebenermassen eigentlich aus dem Grund, das ich schauen wollte, ob ich mir per rebuy vielleicht noch etwas Luft verschaffen kann.

Mein Blick fiel auf " Wolfsschlucht" von Andreas Föhr, das hier schon recht lange vor sich hin SuBt.  Ich las den Klappentext, die ersten paar Seiten....und ein paar mehr....und langsam wurde es dunkel...und immer später...

Die Leseflaute war beendet, es gab wieder ein Buch, das ich nicht weglegen mochte. Hurra!

 

Wolfsschlucht

Taschenbuch
395 Seiten
14,99 €
ISBN 978-3-426-51794-8
Knaur Verlag

Klappentext:

 

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.

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Das Buch "fremd", die Autoren bekannt. Eine wunderbare Wohnzimmerlesung.

Lange erwartet und herbeigesehnt, ging es am Samstag auf große Fahrt. Start 10:40 in Lennestadt, Ankunft in Blubberhausen um 16:15. Kleiner Sprint wegen eines verspäteteten ICE inbegriffen. Was auch sonst . :-)
Egal, ich war endlich da und konnte Anka nach langer Zeit endlich mal wieder umärmeln. Wie fein! 
Die Gelegenheiten, die liebe Anka zu treffen, sind aufgrund der großen Entfernung zwischen Blubberhausen und dem Sauerland recht rar . Toll, mal wieder Zeit mit ihr verbringen zu können! Den Samstag nutzten wir dann auch zum ausgiebigen Blubbern- wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es viel zu bequatschen . Bei leckerer Pizza und Weissweinschorle geht das ganz vorzüglich!:-)
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Don Winslow in Olpe- mehr als eine Lesung!

Was für ein Abend! :-D


Bisher kannte ich Don Winslow zwar vom Namen her, hatte aber kein Buch von ihm und ihn auch nicht so wirklich auf dem Radar. Trotz der großen Begeisterung, mit der einige von seinen Romanen berichteten, konnten mich die Bücher nicht locken. Drogen, Kartelle und son Zeugs....och nö, nix für mich. Die Karten für die Lesung habe ich trotzdem bestellt. Aus mehreren Gründen. 

Erstens: Ein international bekannter Bestsellerautor in Olpe- da muss man hin. Gehört so. Ob man von ihm schon was gelesen hat oder nicht. 
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1-0-2...Eine todmüde Bloggerin, keine Rezension, zwei Neuzugänge.

Eigentlich wollte ich heute eine neue Rezension schreiben. 
Aber nach einem langen Tag im Spassbad gestern mit Patenkind und ihrer Freundin bin ich so unglaublich müde, das ich nix auf die Reihe kriege.
Und bevor ich hier halbherzig was zusammentippe, lasse ich es lieber und informiere Euch nur kurz über meine Neuzugänge, bevor ich wieder auf dem Sofa niedersinke.
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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. FBM 2015

Ich kann es noch gar nicht fassen. Mein eigener Presseausweis für die Buchmesse! Wow!
Habe gestern einfach mal auf der Seite der FBM die Akkreditierung beantragt. Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, das so ein " junger" Blog die schon bekommt.

Aber als ich heute Morgen in meine Mails schaute, blieb mir die Luft weg. Ich habe sie!!! Bin total aufgeregt!
Gut, dieses Jahr werde ich es, unter anderem aus beruflichen Gründen, wirklich nur am Wochenende zur Messe schaffen. Aber für das nächste Jahr werde ich von vorneherein anders planen. Es eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Und im Sauerland sitzt gerade eine sehr glückliche Bloggerin, die selig vor sich hin lächelt, trotz Grippe. Ich habe mich ohnehin auf die Messe gefreut, aber jetzt ist die Freude noch ein Stück größer. 

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Ransom Riggs und die besonderen Kinder

Mein nächstes Buch wird dann dieses hier.  

Liegt schon etwas länger auf dem SuB. Habe es vorbestellt, sobald das möglich war, denn Band 1 war wunderbar. Bin gespannt, wie der zweite Teil ist. Ich bin dann mal lesen...
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Kalte Nächte, warme Herzen- eine Empfehlung führte zu großem Lesevergnügen

"Kalte Nächte warme Herzen"

Sarina Bowen

übersetzt von Michael Drecker

 

kindle ebook

214 Seiten

Einführungspreis : 0,99 €

ASIN : B01NAZD33S

 

Taschenbuch

268Seiten

12 €

ISBN : 978-1942444336

 

(Links führen zu amazon)

Inhaltsangabe:

 

 

Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.

Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.


Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Meine Meinung:

 

Hier muss ich kurz etwas ausholen und aus dem Nähkästchen plaudern, denn dieser Titel landete auf Umwegen bei mir. Vor einiger Zeit schrieb mich Alex von Thrillertantes Bücherblog an.

Sie hatte ein Rezensionsexemplar angeboten bekommen, das nicht so ganz ihres war- aber sie hat sofort an mich gedacht und fragte, ob ich Interesse hätte. Das ich inzwischen nicht mehr nur Thriller lese, hat sich herumgesprochen.  ;-)

Ich hatte auch durchaus grosses Interesse und so stellte Alex den Kontakt zum Übersetzer des Titels, Michael Drecker, her.

Von ihm bekam ich nähere Infos und das klang wirklich gut.

Keine Serienmörder, keine Mordopfer- aber eine Liebesgeschichte mit einem Schuss Drama und etwas Erotik. Inzwischen durchaus etwas für mich. Vielen Dank nochmal, das Du an mich gedacht hast, Alex!

Somit bekam ich mein Vorabexemplar.

Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. :-D

Ich wollte nur kurz reinlesen. Was folgte, waren zwei Nächte mit jeweils nur 3 Stunden Schlaf, weil ich dieses verflixte Ding einfach nicht weglegen mochte!

 

 Die Autorin hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil, der das Buch zu einem echten Pageturner macht.

Die Charaktere- sowohl Hauptprotagonisten als auch "Nebenrollen"-  sind symphatisch, gut beschrieben- echte Menschen, mit Ecken und Kanten, keine Traumfiguren. Die Geschichte ist realistisch, ich hatte keinen Stelle, an der ich die Augen verdreht habe, weil es zu fiktiv geworden wäre. Einfach nur süss, heiss und spannend.

Dane und Willow haben, wie das im richtigen Leben so ist, beide Ihre Geheimnisse und kämpfen mit Ängsten und Schatten der Vergangeheit. Für Dane kommen feste Beziehungen absolut nicht in Frage, er zieht von einem One-Night-Stand zum nächsten. Und auch Willow hat wahrlich andere Sorgen als eine neue Beziehung oder Affäre, die neue Probleme mit sich bringen.

 

Nach ihrer ersten, prickelnden Begegnung im Schneesturm wird schnell klar, das das keines von Danes Abenteuern wird, beiden , Dane und auch Willow, spielen ihre Gefühle einen Streich.

Aber ob das funktionieren kann, allen Hindernissen zum Trotz?

Hm, ich würde Euch gerne noch soviel mehr erzählen, aber dann besteht die Gefahr, das ich Spoiler einbaue.

Am besten lest Ihr das Buch selbst und findet heraus, mit was sich Danger und Willow so herumschlagen. :-D

Ich wünsche Euch ganz viel Spass dabei!

 

Und möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei Michael Drecker für das Vorabexemplar bedanken- es war mir ein Vergnügen , sowohl die Story als auch der nette Kontakt.

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Das Böse in Euch

Das Böse in Euch

Rhena Weiss

Goldmann Verlag

416 Seiten

ISBN : 3-442-48321-2

Taschenbuch: 9,99 €

ebook : 8,99 €

 

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Inhaltsangabe:

 

In Wien verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Als man die Leiche der 16-jährigen Tanja entdeckt, übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer den Fall. Auf Tanjas Körper identifizieren die Gerichtsmediziner die DNA-Spuren zweier weiterer vermisster Mädchen, von denen eines bald darauf ermordet aufgefunden wird. Kilian Weilmann, Kriminalpsychologe des LKA, glaubt, dass die Morde auf das Konto eines Sexualstraftäters gehen. Doch Michaela vermutet einen anderen Hintergrund. Dann ist plötzlich Michaelas Nichte Valerie verschwunden – und der Ermittlerin wird auf brutale Weise bewusst, dass der Täter ein grausames Spiel mit ihr treibt ...

Meine Meinung;

 

Michaela Baltzer ist auf der Spur eines Mörders, der minderjährige Mädchen entführt und ermordet.

Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre Nichte Valerie, deren Eltern für "Ärzte ohne Grenzen" ein Jahr im Ausland tätig sind. Ein Spagat zwischen Job und dem neuen, ungewohnten Familienleben.

Und dann veschwindet Valerie, die etwas mehr vom aktuellen Fall ihrer Tante mitbekommen hat, als geplant war, spurlos, während sie auf eigene Faust Nachforschungen anstellt.

Währenddessen ahnt der Leser schon, das wir es hier mit einem stark traumatisierten, intelligenten und brandgefährlichen Killer zu tun haben.

 

Mir persönlich ging es so, das ich ahnte, worauf das hinausläuft, wer der Täter sein könnte- aber das machte den Roman nur noch spannender, den man weiß ja nie, ob man richtig liegt.

Ein spannender Roman, gut strukturiert, die Geschichte um den Mörder fand ich genial und sehr gut konstruiert und seine Kindheitsgeschichte erklärte, wie er wurde, was er wurde. Gefällt mir!

 

Das Verhältnis von Nichte und Tante fand ich etwas zu schnell zu normal- eben noch war alles ungewohnt, die Nichte gerade erst zugezogen- und binnen kürzester Zeit bleibt sie schon bei einer guten Freundin - geht das wirklich so schnell bei Teenies?- und es läuft normaler Alltag, als wäre es nie anders gewesen.

 

Aber abgesehen von dieser Kleinigkeit hat mir das Buch richtig gut gefallen. Spannend, schlüssig, fesselnd- ich freue mich schon auf den nächsten Titel der Autorin.

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Manhattan Millionär

  • Manhattan Millionär
  • Jo Berger, Andrea Bielfeldt
  • Ebook
  • 180 Seiten
  • amazon  
  • 0,99 €

Inhaltsangabe:

Fine ist als Überbringerin schlechter Nachrichten Allies größte Bürofeindin. Doch ein kleiner Unfall lässt die beiden Frauen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als gedacht: Männer ohne Arsch in der Hose, einen egoistischen Chef und den Traum nach einem Weihnachten ohne die lästige Familie samt Gänsebraten und Oh Tannenbaum Geträller. Spontan buchen die beiden Mittzwanzigerinnen einen Trip nach New York, lassen es dort im Luxusshopping so richtig krachen und begegnen zwei Millionären, die ihnen die Welt zu Füßen legen. Doch schnell erkennen sie, dass Millionäre auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... Eine romantische Komödie über die Liebe und Geld, das allein auch nicht glücklich macht.

 

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat einfach nur Spaß gemacht! Mindestens soviel Spaß, wie die Autorinnen beim Schreiben gehabt haben müssen, denn das sie den hatten, finde ich, merkt man der Geschichte deutlich an.

Zwei Erzfeindinnen, durch das Schicksal vereint, verbünden sich gegen die Welt -und ihre unmöglichen Ehemänner- und brennen durch. Da haben sie uns doch schon, die Autorinnen, denn sind wir mal ehrlich: Welche Frau hat sich nicht schonmal gewünscht, mit einer guten Freundin und dem gesamten Ersparten einfach durchzubrennen und eine tolle Zeit  zu haben?! 
Ich habe mindestens zwei Freundinnen, mit denen ich mir das sofort vorstellen könnte- und eine davon habe ich, als wir uns kennengelernt hatten, auch gehasst wie der Teufel das Weihwasser. Das war vor über 25 Jahren und heute sind wir wie Schwestern- also ja, das geht auch mit der  Ex-Feindin, denn wenn man einmal festgestellt hat, das man sich in Wahrheit gar nicht doof findet, geht so ziemlich alles. :-D

Auch Weihnachten in New York. Und Nobelhotels. Und shoppen. Und Millionäre treffen. Und irre viel Spaß haben. Ob das dem Kerl zuhause passt oder nicht. Weil das ist Ladies Time!  Und ob das am Ende gutgeht? Och...da ich zu den Testleserinnen gehörte ist es schon eine Weile her, ich vergesse Details immer so schnell...lest es doch einfach selbst!

Ich wette, ihr werdet genauso mit Allie und Fine fluchen, träumen, genießen und Spaß haben wie ich. Und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, mich gerade von zwei lieben Freundinnen verabschiedet zu haben.  Bin gespannt, ob euch das auch so geht.
Also: Klare Leseempfehlung, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. 
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Der Angstmann

Der Angstmann

Frank Goldammer

dtv premium

336 Seiten

ISBN 978-3-423-26120-3

15,90 €

 

(Das Foto zeigt die Leseprobe, die ich mir von der Frankfurter Buchmesse mitgenommen habe)

 

zur Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht..

 

Meine Meinung:

 

Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen, kaum das ich es auf der Buchmesse in die Hand nahm. Ich fand die Kombination von Krimi und 2.Weltkrieg extrem interessant.

Wie interessant das wirklich war, fand ich erst am zweiten Messetag heraus, als ich es nicht mehr aushielt und mir das ebook aufs Handy zog.

 

Vor den Gräueln des Krieges wirkt der herumlaufende Mörder teilweise fast schon harmlos.

Kaum Nahrung, Bombenangriffe, immer in Gefahr, von dem Regime treuen Mitmenschen denunziert zu werden. Wenn man solche Leute dann noch als Vorgesetzte hat, muss man richtig aufpassen!

 

Max Heller kämpft also gleich gegen mehrere Gegner.

Während er sein Bestes tut, um seinen Job zu machen, ohne sich oder seine Frau in Gefahr zu bringen, schlagen die Gerüchte um den "Angstmann", der in Bombennächten durch die Stadt schleicht und die fängt, die nicht schnell genug im Luftschutzbunker sind, hohe Wellen.

 

Und gerade, als Max dem Angstmann so nah auf den Fersen ist wie nie zuvor, fallen die Bomben und machen Dresden dem Erdboden gleich...

 

"Der Angstmann hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, und ich wusste zeitweise nicht, was mir mehr Angst gemacht hat- das Kriegsgeschehen oder der Mörder.

Spannende Lektüre mit einigen Denkanstössen. Unbedingt lesen!

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anonym - der neue Thriller von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Anonym

Ursula Poznanski. Arno Strobel

Wunderlich Verlag

gebundene Ausgabe

384 Seiten

ISBN:  978-3-8052-5085-6

19.95

Klappentext:

 

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Meine Meinung:

 

Als ich zur Arbeit fuhr, nachdem ich die letzten Seiten von "anonym" zum Morgenkaffee gelesen hatte, habe ich überlegt, wie ich meinen Gemütszustand einem Nichtleser beschreiben könnte.

Dieses Gefühl, nachdem man ein Buch gelesen hat, das einen so mitreisst, das zu lesen solchen Spaß gemacht hat, daß man ganz seelig ist.

Und dann kam ich darauf. Nachdem man ein solches Buch beendet hat- das ist wie nach einem leckeren "all you can eat" Buffet. Gesättigt, beseelt vom Genuß und rundrum glücklich.

Aber fangen wir vorne an.

"Anonym" gefiel mir schon beim Auspacken sehr gut. Geschmackvolles Cover aus Papier in Leinenstruktur. Echt edel. Dann gleich der zweite Pluspunkt: Es hat ein Lesebändchen. Ich liebe Bücher mit Lesebändchen, da brauche ich kein Lesezeichen. Somit hatte ich dieses Buch schon lieb, da hatte ich noch keine Seite gelesen. ;-)

Nach einem fulminanten Prolog, der ahnen ließ, daß ich es mit einem Mörder ohne Mitgefühl zu tun bekommen würde, ging es dann los mit den eigentlichen Roman.

Wie bei "fremd" wurden die Kapitel abwechselnd von den Autoren geschrieben. Und wie bei "fremd" war ich vom Stil beider und der Story sofort gefesselt.

Wieder hatte ich auch den Effekt, das ich anfangs Ursula Poznanski und Arno Strobel in den Rollen von Nina Salomon und Daniel Buchholz sah. Das verlor sich aber im Laufe der Zeit. :-)

Die Protagonisten haben mir von Anfang an riesigen Spass bereitet.

 Daniel Buchholz, ein pingeliger "Mr. Perfect" in edlem Zwirn. Nina Salomon taucht am ersten Tatort durchgeschwitzt in Sportklamotten auf, da ihre Chefin sie auf ihrer Joggingrunde eingesammelt und direkt zum Ort des Geschehens gebracht hat. Für Buchholz mehr als befremdlich. Insgesamt ist Nina ziemlich unkonventionell, der lockere, etwas chaotische Typ, aber mit einer Menge Köpfchen und einer scharfen Zunge.

Göttlich, wie die frisch gebackenen Kollegen sich immer wieder in die Quere kommen!

Dazu dann der spannende Fall. Ein Forum im Darknet, in dem User Menschen, die sie tot sehen möchten, auf eine Liste setzen lassen können. dann wird abgestimmt, wer getötet werden soll.

Was wie ein schlechter Scherz klingt, wird real, als das erste Video eines Mordes eingestellt wird.

Die Jagd beginnt, und das gleich in zwei Richtungen. Es gilt, den Mörder zu finden und gleichzeitig, weitere Morde zu verhindern. Die potentiellen Opfer werden Mittels einer Umschreibung vorgestellt, Nur, wenn die Ermittler diese entschlüsseln können und das geplante Opfer vor dem Täter erreichen, können sie es retten. Aber für wen werden die Forumsmitglieder stimmen?

 

Das Buch ist ein absoluter Pageturner, ich konnte es kaum weglegen und habe zwei Nächte mit deutlich zu wenig Schlaf verbracht, um herauszufinden, wer hinter Morituri und den Morden steckt.

Und ich schwöre, ich hatte bis zuletzt absolut keine Ahnung!

Also klare Leseempfehlung von mir. Dieses Autorenduo ist einfach ein Garant für spannende Unterhaltung .

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall von Nina und Daniel!

Und was mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Ein Forum wie Morituri könnte es tatsächlich geben. Es ist eine fiktive Geschichte. Aber nicht völlig unwahrscheinlich. Und die Menschen, die jemanden auf die Liste setzen lassen, die Menschen, die dort abstimmen, wer leben und wer sterben soll... wie fiktiv ist das? Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber die Antwort, die ich mir selbst auf diese Frage gebe, macht mir ein bisschen Angst...
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Das Haus, das in den Wellen verschwand

Was für ein wunderbares Buch!

Dabei hätte ich es unter normalen Umständen nie in die Hand genommen. Kein Thriller, kein Krimi, nix für mich.

Was mich dazu gebracht hat. trotzdem naxch dem Buch zu greifen? Ich sah bei Facebook mehrere Male Fotos vom Cover und dem Seitenschnitt. Weißer Untergrund, dicke, blaue Tropfen, wie mit Wasserfarbe gemalt, auch auf dem Seitenschnitt. So simpel, aber auch so schön! Mir gingen diese Fotos nicht aus dem Kopf. Also habe ich mir den Titel mal näher angesehen. Hm. Klang nicht schlecht. aber neee, nix für mich. Blödsinn, was zu kaufen, was man mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht liest.

Aber es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Immer wieder habe ich danach geschaut. Und irgendwann habe ich beschlossen, das ebook zu kaufen. Damit hätte ich zwar nicht das tolle Cover, aber wenn es mir nicht gefiele, läge auch kein ungelesenes Buch hier rum.

Wie konnte ich auch ahnen, was ich da wunderbares zu lesen gekauft hatte!

 

"Das Haus, das in den Wellen verschwand"

Lucy Clarke

 

Paperback

384 Seiten

€ 14,99

ISBN: 978-3-492-06029-5

 

ebook

384 Seiten

€ 12,99

ISBN: 978-3-492-97299-4

 

Zur Verlagsseite

Klappentext:

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Backpacker, die mit ihrer Jacht »The Blue" von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden Mädchen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

Meine Meinung:

 

Das Buch erzählt  die Geschichte der Freundinnen Lana und Kitty. In zwei Erzählsträngen, der Gegenwart, in der Lana in Neuseeland als Malerin tätig ist und der Vergangenheit, in der Lanas und Kittys Reise begann und stattfand. Oft habe ich mit zeitlich wechselnden Perspektiven so meine Problemchen. Aber dieses Buch las sich wie von selbst, die Perspektiven passten perfekt und der Wechsel zwischen ihnen war nie störend oder verwirrend.

Lana und Kitty entfliehen dem öden Alltag und den Geistern der Vergangenheit, indem sie auf Weltreise gehen. In Indonesien treffen sie auf eine Gruppe junger Leute, die mit einer Yacht, der "Blue" , unterwegs sind. Nach einem gemeinsam verbrachten Abend werden Lana und Kitty eingeladen, Mitglieder der Crew zu werden und zusammen mit den anderen auf der Blue zu segeln.
Was als wunderbare Reise beginnt, bleibt nicht lange frei von Schwierigkeiten. Wie so oft im Leben, wenn mehrere Menschen auf einem Fleck leben, gibt es auch hier kleine Reibereien, Konflikte und die Geister der Vergangenheit sind hartnäckiger, als man denkt.
"Das Haus, das in den Welken verschwand" ist Erzählung, Liebesgeschichte, Spannungsroman und Gesellschaftsstudie. Und nicht eine Sekunde lang langweilig. Wendungen, Enthüllungen .... Es bleibtwirklich spannend bis zum Schluss. Und das Ende hatte ich so überhaupt nicht vorhergesehen. 
Mehr werde ich hier natürlich nicht verraten- lest das Buch lieber selbst! Ich kann es Euch nur ans Herz legen! 
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Zwei Sekunden

Nach vielen Posts zu anderen Themen heute mal wieder ein Bericht zu einem Buch, das ich gelesen habe- mit deutlicher Leseempfehlung! Wer Politthriller mag, ist hier goldrichtig!

 

Christian v. Ditfurth

Zwei Sekunden

Thriller

464 Seiten

14,99 € [D] 15,50 €

carl’sbooks

erschienen am 8. August 2016  

Über das Buch:

 

Kommissar de Bodts zweiter Fall 
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. 
Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.   
»Zwei Sekunden«: Ein Thriller über Terror und Staatsräson, dicht an unserer Wirklichkeit. 

 

Meine Meinung:

 

Als ich von der Verlagsgruppe Random House dieses Leseexemplar angeboten bekam, habe ich mich so sehr gefreut! Man hatte mich bemerkt! Mich. Die Frau mit dem kleinen Blog.

Natürlich habe ich das Angebot angenommen. Auch, wenn ich ein bisschen im Zweifel war- es war zwar ein Thriller, aber ein Polit-Thriller. Eigentlich nicht meins. Aber das klang so gut... und - Hallo!?- das erste Leseexemplar von der großen Verlagsgruppe ablehnen? Geht gar nicht! 

 

Schon nach den ersten Seiten des ebooks wurde mir klar, das die Entscheidung goldrichtig gewesen war.

Ich mochte, was ich da las. Der Klappentext hatte schon ahnen lassen, das das so sein könnte, und ich freute mich, das bestätigt zu sehen.

 

Ein Attentat auf den russischen Präsidenten und die Kanzlerin. Um zwei Sekunden gescheitert. Ein dummer Fehler der Attentäter? Eine Fehlfunktion beim Zünden der Bombe? Oder steckte am Ende etwas ganz anderes dahinter? Gar Absicht?

 

Weitere Morde an Angestellten des Kanzleramtes, präzise geplant und durchgeführt, lassen Komissar DeBodt zweifeln, das der Fehlschlag ein Unfall war. Aber warum geschieht das alles? Und wer steckt dahinter? Die Russen? Terroristen? Was ist der Zweck dieser Morde?

DeBodt und sein Team. Yussuf und Salinger, bekommen einiges zu tun, bis sie hinter des Rätsels Lösung kommen.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir wirklich gut gefallen und mich bis zum Ende ans Buch gefesselt, Was den beschriebenen politischen Verwicklungen eher nicht gelungen wäre, ich habe zwischendurch durchaus mal quergelesen, wo das Buch abslolut nichts dafür kann, das liegt einfach an meinem geringen Interesse an solchen Themen. Aber die Personen...der etwas unkonventionelle DeBodt, der gerne mal aneckt und mit Kollegin Salinger umeinander schleicht wie zwei Katzen um den heißen Brei.  Zusammen mir dem türkischstämmigen Yussuf sind sie ein tolles Ermittlerteam. Ihr "Gegenspieler" aus dem eigenen Team, Krüger, bringt noch ein bisschen Würze ins Spiel.

Paragrafentreu und neidisch bis auf's Blut versucht er, DeBodt zu übertrumpfen und missgönnt ihm den Erfolg. Wo er mit seinen Methoden doch so wider jegliches ideal Krügers verstösst. Und Salinger himmelt den Kerl an- dabei könnte sie, nach Krügers Meinung, wirklich einen besseren Mann haben, Ihn zum Beispiel!

 

Sehr nett fand ich einen tot aufgefundenen Professor namens Boerne, der sich dank seiner anatomischen Kenntnisse, sehr sach-und fachgerecht, erhängt hat. :-) Ich mag sowas! Kleine Seitenhiebe auf Filme oder Serien, die nur versteht, wer die Quelle kennt. Fein.

Das Buch war wirklich spannend und wunderbar zu lesen.  Die Story nah an der Realität, faszinierende Charaktere und eine schlüssige Auflösung am Ende. Werde den Autor im Auge behalten und mir auf jeden Fall "Heldenfabrik", das "Zwei Sekunden" vorherging, auch noch vornehmen- dürfte sich lohnen.

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für dieses Leseexemplar!

 

http://bit.ly/2b8eUT8

Der Link zum Buch beim carls Verlag:  Zwei Sekunden

 

http://bit.ly/2b8eUT8
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Blick in meinen Bücherschrank #4

Als ich gestern vor meinem Wohnzimmerschrank stand, um herauszufinden, worüber ich heute schreiben könnte, fiel mein Blick auf ein paar besondere Schätze.

Drei Schätze genau genommen. Das hätte ein Problem werden können, weil ich ja immer über ein Buch schreiben möchte. aber bei diesen drei Schätzen handelt es sich genau genommen um ein Buch, deshalb geht das in Ordnung.  

Jetzt sehe ich die ersten fragenden Blicke vor mir.

Thriller, Horror- und Pu der Bär? Gleich dreifach? Wa???

 

Jaja, Pu der  Bär. In Deutsch, Englisch und als Hörbuch. Und ich liebe es!

 

Aber das ist doch ein Kinderbuch!

 

Jaja. Schon. Und auch wieder nicht.

Alles begann ursprünglich mit den Zeichentrickfilmen . Ich habe die so gerne geguckt! Diese lustigen Geschichten mit den witzigen Tieren- göttlich!

Irgendwann begegnete mir das erste Buch, die deutsche Ausgabe.

Meine Ausgabe besteht aus zwei wundervoll illustrierten  Bänden aus dem Bertelsmann Club. Die Verlagsausgabe erschien im Dressler Verlag.

 

Was in den Filmen  nur putzig war, bekam durch das Buch plötzlich ein neues Gesicht.

Ich fand eine wunderbare Geschichte, die der Autor seinem Sohn erzählt hatte. Protagonisten waren dessen Stofftiere.

Ein Bär namens Pu, Ferkel das Schweinchen, Tigger der Tiger, ein Esel namens I-Ah, Rabbit das Kaninchen, Känga und Ruh, die Kängurus. Eule die Eule....

Sie alle leben gemeinsam in Hundert-Morgen-Wald, sind befreundet und bestehen viele Abenteuer.

Jagen Heffalumps und Wusels, spielen Pu-Stöckchen, bauen I-Ah ein Haus...

Aber schaut man sich die Charaktere an, entdeckt man noch viel mehr.

 

Da ist Pu, der unglaublich liebenswerte, etwas einfältige Bär. er sieht das leben positiv und liebt Honig über alles. Wenn mal alles doof ist, hilft ein Topf Honig, die Welt um sich herum zu vergessen.

 

Ferkel, das Schweinchen, das vor allem Angst hat. Aber wenn der große Freund Pu dabei ist, sind Ungeheuer nur noch halb so schlimm.

 

Tigger, der hyperaktive Tiger, der mit seiner Hüpferei alle in den Wahnsinn treibt. und doch kann ihm keiner lange böse sein, denn seine Fröhlichkeit reißt alle mit-

 

außer vielleicht I-Ah, den depressiven Esel.  I-Ah ist sehr schwermütig, hat ein unglaubliches Talent zur Schwarzmalerei, Trotzdem stehen seine Freunde fest zu ihm, helfen ihm durch manches Tief und sind für ihn da, so gut sie nur können. Er gehört einfach dazu.

 

Ich könnte ewig so weiter erzählen, aber man erkennt hier schon, worauf ich hinaus will, denke ich. Das ist nicht nur eine Kindergeschichte, das ist das Leben. Ich erkenne soviel darin wieder.

Zum Beispiel mich. Die pummelige Frohnatur, die die Sorgen des Alltags mit 'nem Topf Honig- ähm, eher 'nem Glas Nutella- bekämpft.

Habe ich extrem gute Laune, kann der Tigger in mir mein Umfeld irre machen. Manchmal siegt aber auch mein innerer I-Ah, der einfach nur traurig in die Welt guckt und alles furchtbar findet.

Und Ferkel,,,tja. Ferkel war heute noch da, als ich auf dem Behandlungsstuhl in der Zahnarztpraxis saß. ;-)

 

Ihr seht, es ist zwar ein Kinderbuch- aber auch als erwachsener Mensch kann man darin vieles entdecken.

Dean Verlag, ISBN 0-603-55083-5  gebunden, 316 Seiten


Nachdem ich den Geschichten um Pu und seine Freunde schon hoffnungslos verfallen war, wollte ich irgendwann unbedingt wissen, wie sich die Texte in der "Originalsprache" lesen. Also musste die englische Ausgabe her. Mit den Stories um Winnie the Pooh, Piglet und Eyeore. :-D

Was soll ich sagen...andere Sprache, andere Namen, der gleiche Zauber. <3



Ein ganz, ganz grosser Schatz meiner Sammlung ist dann das Hörbuch. 6CDs, 16 Stunden wundervollstes Hörvergnügen, denn gelesen wird es von dem, inzwischen leider verstorbenen, Harry Rowohlt. Diese ruhige, tiefe Stimme, seine tolle Art, den Freunden aus dem Hundert-Morgen-Wald Leben einzuhauchen- göttlich!

 

Noch spezieller ist mein Hörbuch für mich, da ich es in Olpe anlässlich einer Lesung von Harry Rowohlt gekauft habe und es von ihm persönlich signieren lassen konnte.

 

Ich weiß noch, was für eine Angst ich vor der Fahrt zur Lesung hatte... Olpe ist schon ein paar Kilometer weg, keine Weltreise allerdings. Aber ausgerechnet für diesen Abend war übles Schneegestöber gemeldet.

Meine Freundin Claudia (seit Folge 1 glühender "Lindenstraße" Fan), ihre Tochter und ich haben gebibbert. Was war zu tun? Sicherheitshalber, der Gesundheit zuliebe, auf die Lesung verzichten?

Am Ende gewannen die Unvernunft und der glühende Wunsch, Harry live zu erleben. Todesmutig fuhren wir los, bei nicht wirklich angenehmen Straßenverhältnissen. Brauchten reichlich lange und ich war froh, als ich den Wagen auf dem Parkplatz abstellen konnte.

Kein & Aber Records, 6 CDs im Schuber inkl. Panoramaplakat und Booklet , ISBN 978-3-0369-1330-2

 

Und wie froh waren wir alle, das wir gefahren waren!!!

Was für eine wunderbare Lesung! Ein hochintelligenter, hochcharismatischer, humorvoller und wortgewandter Mensch. Wer ihn vielleicht wirklich nur aus seinen Auftritten in der "Lindenstrasse" kennt, dem sei gesagt: Er hat da nicht geschauspielert, er war einfach er selbst.

Er hat uns alle mit seiner Stimme verzaubert, mit ernsten Texten zum Nachdenken gebracht- aber die schönste Erinnerung ist der Muskelkater im Bauch, den sowohl das Kind als auch wir Erwachsenen vom vielen Lachen hatten.

Die Ausschnitte aus den, von ihm übersetzten, "Mr. Gum" Kinderbüchern, die er vortrug- was haben wir gelacht! Seine absolut geniale Reaktion auf das klingelnde Handy einer Reporterin hat uns fast aus den Stühlen purzeln lassen. Ein legendärer Abend, ein legendärer Mensch. Und ich bin so froh, das wir die Chance, ihn live zu erleben, damals genutzt haben. <3

 

Somit verbindet mich mit diesem Hörbuch nicht nur die Begeisterung für Pu, den Bären, sondern auch noch die Erinnerung an einen wunderbaren Abend.


 

Das hat es also auf sich mit diesen meinen Schätzen, jetzt wisst Ihr es.

Nun seid schön brav, vergesst nicht eure täglichen Hüpferungen und esst Euren Topf mit Honig leer.

Und nicht vergessen: Bei Bienen kann man nie wissen!

 

Ach ja: Vorsicht vor den Heffalumps! :-D

 

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Blick in meinen Bücherschrank #3

Time flies when you're having fun.

 

Weg ist das Wochenende. Und wie schnell das weg war mal wieder!

Klingt nach einer Menge Spaß? Jep, den hatte ich auch. Obwohl.... Ich musste draußen sein. Und Sachen machen. Und Leute treffen!

Es war wirklich furchtbar. ;-)

Am Samstag Nachmittag musste ich mit meiner besten Freundin raus. Pokémons jagen. Draussen! Wo Luft war und Sonne! Und kein Sofa! :-D

Unglaublich, das es hier im tiefen Sauerland einen kleinen Ort gibt, in dem man weit über 30 Pokemon fangen kann. Dazu 3 Pokestops und zwei Arenen. Wahnsinn! Wir hatten so viel Spaß und soviel nette Begegnungen quer durch alle Altersklassen, es war ein genialer Tag!

 

Am Sonntag haben wir darum, nachdem ich mit meinem Patenkind am Stall war, dann gleich nochmal zur Jagd geblasen. 4 Stunden auf Tour, jede Menge Pokemon gefangen, an Pokestops mit aktiviertem Lockmodul spontane Rudelbildung erlebt und jede Menge Spaß gehabt. Und zum Abschluss gleich noch ein dickes Eis in unserer Lieblingseisdiele gefuttert- ein rundum gelungener Tag!

Kleine Nebenwirkung war natürlich, das ich mal wieder nur zwei Stunden zum Lesen hatte. Aber immerhin! ;-)

 

Montag ging auch nix, musste mal wieder länger arbeiten, war danach noch verabredet und der Tag war um. Dienstag pünktlich Feierabend, Einkauf im Baumarkt, Gartenarbeit- und plötzlich fiel mir ein: Morgen ist Mittwoch! :-O Zeit für den Blick in meinen Bücherschrank- nur habe ich morgen wieder so gut wie keine Zeit.

Oops! Dann aber hopp hopp, Schrank auf und reingucken. Was haben wir denn da? Ah! Ein Schatz, der meiner Meinung nach noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient- samt seiner Nachfolger und der Autorin, aus deren Feder er stammt.

Daniela Larcher

"Die Zahl"
Fischer Taschenbuch
431 Seiten
8,95 €
ISBN 978-3-596-18241-1

Klappentext:

 

Die Ruhe in dem kleinen österreichischen Dorf Landau findet am 12. Dezember ein jähes Ende, als hinter der Kirche eine grausam verunstaltete Leiche gefunden wird.
Der Tote hängt kopfüber an einem Baugerüst, in seine Stirn wurde die Zahl Zwölf geritzt. Chefinspektor Otto Morell, der sich eigens von Wien nach Landau hat versetzen lassen, um keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen, steht vor einem Rätsel. Ein Mörder unter der Landauer Bevölkerung? Undenkbar. Hilfe bekommt Morell von der jungen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli und von Leander Lorentz, einem Freund des Toten. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel um die mysteriöse Zahl Zwölf zu lösen. Doch noch bevor sie etwas in Erfahrung bringen können, hat der Mörder erneut zugeschlagen. Und wieder hat der Mörder die Zahl Zwölf groß in den Körper des Toten geritzt.

Meine Meinung:

Angelockt hat mich das Buch ganz klar mit dem Szenario im Klappentext. Eine kopfüber an einer Kirche hängende Leiche- das klang spannend.

Und das war es auch. "Die Zahl" war eines der Bücher, die mich gleich auf den ersten Seiten am Wickel hatten. Was nicht zuletzt an den wundervollen Charakteren lag.
Allen voran Chefinspektor Otto Morell. Er kam aus Wien nach Landau, um sich nicht mehr mit Gewaltverbrechen auseinander setzen zu müssen ...und jetzt diese Leiche. Otto schwant sofort, das es mit der Ruhe schneller vorbei sein wird, als ihm lieb ist.  Statt eines ruhigen Landlebens mit seinem Kater - dem einzigen im Haus, dem es gestattet ist, Fleisch zu essen- muss sich Feinschmecker und  Vegetarier Morell jetzt auf ein unruhiges Leben inklusive Mördersuche einstellen.
Dann ist da noch sein Kollege auf dem Präsidium. Robert Bender. Passionierter Kaffeetrinker, der seine Kaffeetasse immer in der Schreibtischschublade deponiert, weil Morell, sein Vorgesetzter, Kaffee verabscheut und nur Tee auf dem Revier genehmigt.
Des weiteren die 42jährige Hobbyköchin Agnes Schubert. die auf allerlei Art versucht. den eingefleischten Junggesellen Morell davon zu überzeugen, das sie die richtige Frau für ihn wäre.
Und dann kommt noch die attraktive Gerichtsmedizinerin Nina Capelli ins Spiel, die ebenfalls für reichlich Unruhe im beschaulichen Landau sorgt. ;-)

 

Daniela Larcher schreibt so fesselnd und beschreibt Ort und Menschen so, das ich das Buch sehr schnell nicht wieder weglegen mochte, und die Protagonisten hatte ich samt und sonders ganz schnell ins Herz geschlossen.

Der Fall selbst ist spannend und ich habe bis zuletzt gegrübelt. was wohl des Rätsels Lösung sein könnte.

Deswegen ist es mir ein Rätsel, das mich viele Leute fragend anschaue, wenn ich über sie und ihre Bücher rede. Ich habe inzwischen drei der vier "Otto Morell" Romane gelesen, der vierte liegt noch auf dem SuB, Und alle drei haben mir wirklich gut gefallen,

 

Also hopp- guckt sie Euch an, ich kann sie wirklich nur empfehlen!

Links:

Die Homepage der Autorin: http://www.danielalarcher.at/pages/buecher.php

"Die Zahl" : http://amzn.to/2aa4z5d

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Blick in meinen Bücherschrank #2

Huch, schon wieder Mittwoch! Unglaublich!

Aber ich bin in den heimischen "Grünanlagen" ordentlich weiter gekommen. Bald kann ich den Garten mit einem Buch in der Hand genießen, statt zu arbeiten. Das war es dann doch wert. :-)

 

Jetzt aber zum Blick in meinen Bücherschrank.

Dieses Mal möchte ich Euch gleich zwei Bücher vorstellen.

Raumschiff außer Kontrolle
Ensslin & Laiblin Verlag
Hardcover, 320 Seiten
Ausgabe von 1985
ISBN 3-7709-0593-8
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

Aktuell erhältlich als Kindle eBook

Klappentext:

 

Ein riesiges Raumschiff umkreist die Erde. An Bord sind Wissenschaftler und eine große Gruppe Mädchen und Jungen. Als das Schiff aus seiner Umlaufbahn geschleudert wird und die Erwachsenen verschwinden, nehmen die Jugendlichen ihr Schicksal mutig selbst in die Hand.
Wird es ihnen gelingen, die "Eukalyptus" unter Kontrolle zu bringen?
Sie treiben phantastischen Abenteuern entgegen: dem Planeten der Sonne Archimedes, einer Eislandschaft, die sich als technische Zauberwelt mit fremden Lebewesen entpuppt, und dem "Geisterschiff" im All, das von einem feindseligen Elektronengehirn beherrscht wird.
Die "Eukalyptus"-Besatzung wagt die Landung.

"Das Raumschiff der Kinder", "Planet der Raufbolde" und "Wrack aus der Unendlichkeit" - drei spannende Science Fiction-Romane, die anders sind: wohltuend menschlich, engagiert und voller Humor.

Weltraum Vagabunden
Ensslin & Laiblin Verlag
Hardcover, 320 Seiten
Ausgabe von 1986
ISBN 3-7709-0621-7
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

Aktuell erhältlich als Kindle eBook

Klappentext:

 

Alltag im Weltraum. Das Raumschiff "Eukalyptus" gleitet ruhig durch die Unendlichkeit des Alls. Doch für die Besatzung, Jugendliche von der Erde, ist es die Ruhe vor dem Sturm. Sie geraten von einem Abenteuer ins andere: Lonzo und Alexander werden gekidnappt. Auf der Jagd nach den Entführern betreten die Jugendlichen das Höhlenlybrinth eines fernen Mondes... SOS zwischen den Sternen: Ein Notruf erreicht die "Eukalyptus". Menschen in Gefahr? Die Besatzung erlebt eine böse Überraschung...
Auf Dragon, einem scheinbar verlassenen Planeten, ist Ollie plötzlich verschwunden. Die Suche nach ihm führt seine Freunde mit Hilfe eines Materietransmitters in unbekannte Welten...
Alltag im Weltraum - ein Alltag voller atemberaubender Abenteuer.
"Bei den Nomaden des Weltraums" - "Die rätselhafte Schwimminsel" - "Ring der dreißig Welten": Drei Romane in einem Band!

Meine Meinung:

 

Diese Bücher waren- und sind- für mich etwas Besonderes. Deswegen sind sie auch heute noch in meinem Bücherschrank, obwohl es Kinderbücher sind.

 

Mit 12 oder 13 habe ich mir "Das Raumschiff der Kinder" in der katholischen Bücherei unseres Ortes ausgeliehen. und war begeistert.

Ein Raumschiff voller Kinder- nur Kinder, kein Erwachsener mehr da. Und trotzdem schaffen die Kinder es, ihr Leben zu organisieren und erleben fantastische Abenteuer. Ich habe diesen Band und auch die zwei folgenden verschlungen. Und die Geschichten gingen mir nicht mehr aus dem Kopf.

 

Mit 16 begann ich meine Ausbildung in einem Schreibwaren- und Buchladen, und eines Tages kam ein Vertreter vom Ensslin Verlag. Ensslin? Da war doch was!

Ich sprach den Herrn auf " Das Raumschiff der Kinder" an. Und tatsächlich, es gab die Bücher noch! Und zwar sogar zwei Sammelbände. Ich habe mir beide mitbestellt und beide Sammelbände verschlungen. War das toll, die Geschichten mit den Kids auf der "Eukalyptus" nochmal zu erleben. Und auch heute wird mir immer warm ums Herz, wenn ich die Bücher anschaue. Herzensbücher eben.

Ich kann mich kaum noch an Einzelheiten erinnern (ein Grund, die Geschichten bald noch einmal zu lesen!), aber ich weiß noch, wie ich gebangt, gezittert und gelacht habe mit der Crew der Eukalyptus. Und wie traurig ich war, als der letzte Band zuende war.

 

Leider scheint es sie heute nur noch als E-Books zu geben, ich habe jedenfalls keine gebundenen Ausgaben finden können. Aber immerhin, es gibt sie noch.

 

Wen ihr Kids kennt, die auf Abenteuer und fremde Welten stehen oder vielleicht selbst gerne mal ein Kinderbuch lest. schaut auf jeden Fall mal rein!

Sooo, jetzt habe ich tatsächlich meinen Mittwochsbeitrag auch noch fertig bekommen. Hurra!

Online damit, und dann Füße hoch und Feierabend für heute! Man reiche mir meinen Reader! :-D

 

Aber nicht, bevor ich nicht noch eine Frage in den Raum gestellt habe:

Habt ihr auch Kinderbücher, die ihr nie vergessen habt und an denen Euer Herz hängt? Erzählt mal! <3

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Blick in meinen Bücherschrank

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnte, schaffe ich es nicht, wöchentlich eine aktuelle Rezension zu schreiben. Dazu lese ich nicht schnell genug. Was also tun? Hm.
Hey, ganz einfach! Ich habe doch jede Menge bereits gelesener Büchern im Schrank! Dann stelle ich Euch doch die einfach mal vor. Das werden dann zwar ziemlich sicher keine landläufigen Rezensionen...eher Buchbeschreibungen. Es können Bücher aus verschiedenen Genres sein, gut möglich, das ich auch mal ein Kinder- oder Jugendbuch in die Finger bekomme. Lasst Euch einfach überraschen. :-)

So. Und jetzt wandere ich mal zum Bücherschrank und schaue, was mir dabei entgegen purzelt.
Ah, ja, das wäre doch schonmal was. 
Mount Dragon
Douglas Preston und Lincoln Child
Knaur TB
596 Seiten
5. Auflage, 1998
Preis beim Kauf: 16,90 DM
Dieses Buch war für mich der Beginn einer wunderbaren Leser/Autoren Freundschaft. Ich habe es geliebt und mehrfach gelesen, zu allen möglichen Orten mitgeschleppt... Das sieht man der Ausgabe auch an. Entgegen meiner Gewohnheit, Bücher wie rohe Eier zu behandeln, ist dieses von außen ordentlich mitgenommen und verliert die ersten Blätter. (Kleine Randnotiz an mich selbst: beizeiten mal neu besorgen!) Mit " Mount Dragon" habe ich Wissenschaftsthriller für mich entdeckt.

Der Klappentext:

In Mount Dragon, einem geheimnisumwitterten Forschungslabor mitten in der Wüste von New Mexiko, arbeitet eine Handvoll hochkarätiger Wissenschaftler an einem Präparat, das tagtäglich Tausenden von Menschen das Leben retten könnte. Doch etwas läuft gewaltig schief in diesem Labor...
Meine Meinung:

Das faszinierende an diesem Buch fand ich, das sich spannende Fiktion mit Wissenschaft mischt. Ja, es ist nur eine Geschichte- aber sehr nah an der Wirklichkeit. Was da in dem Labor passierte, kann jederzeit irgendwo auf der Welt passieren.
Durch dieses und einige weitere Titel der Autoren habe ich begonnen, mich sehr für das Thema Viren zu interessieren und auch das ein oder andere Fachbuch zu diesem Thema zu lesen. Faszinierend und beängstigend zugleich!

Abgesehen vom faszinierenden, wissenschaftlichen Aspekt ist Mount Dragon eine sehr, sehr spannende Story, die mich komplett mitgerissen hat. Unvergessen ist mir die Verfolgungsjagd durch die Wüste geblieben. Die Bilder dazu habe ich immer noch im Kopf, als hätte ich das Buch erst kürzlich gelesen, dabei ist es viele Jahre her. Aber wenn ich so darüber schreibe, könnte ich die Nase sofort wieder ins Buch stecken. :-)

Deshalb ist es auch nie ausgezogen, sondern zusammen mit vielen weiteren Titeln von Preston und Child fester Bestandteil meiner Sammlung. Ein absolutes Lieblingsbuch, von dem ich mich niemals trennen würde. <3

Man mag argumentieren, das die Autoren in einigen ihrer Werke durchaus wissenschaftliche Grundlagen mit sehr viel Fiktion mischen. Manche ihrer Ideen sind schon...krass. Nichtsdestotrotz sind Preston und Child immer für spannende Unterhaltung gut. Verdammt spannende Unterhaltung! Deshalb wird Euch hier sicher noch das ein oder andere Buch des Duos begegnen, ich habe einige im Schrank, über die ich gerne berichten möchte. 

Wie sieht es bei Euch aus? Kennt ihr Preston und Child? Liebt jemand ihre Bücher so wie ich? Was für Herzensbücher habt ihr? Erzählt mal! :-)


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Schluss mit Urlaub!

Jesses, der letzte Beitrag ist ja schon ewig her!

Aber ich muss gestehen, die Erholung war wirklich bitter nötig. Ich musste auch wirklich Urlaub von allem machen, um den Kopf mal wieder richtig frei zu bekommen. Manchmal ist der Akku einfach komplett leer.

Aber jetzt habe ich aufgetankt und es geht hier wieder frisch ans Werk!

Ein bisschen was gelesen habe ich auch in der Zeit, wenn auch nicht so viel, wie ich eigentlich wollte. Vor dem Urlaub habe ich Kai Meyers "Die Seiten der Welt- Nachtland" begonnen.

Da ich aber  Bedenken hatte, das gute, gebundene Buch auf der Reise zu beschädigen, habe ich es vorerst abgebrochen und in den Urlaub nur meinen Kindle mitgenommen.

Gelesen habe ich etwas, was schon lange fällig war, da inzwischen der 6. und vorerst letzte Band der Serie erschienen ist, ich aber, aus unerfindlichen Gründen, nur den ersten Band begonnen, aber nicht weiter gelesen hatte.

 

Die Rede ist von René Junges "Simon Stark" Reihe.

René habe ich in Hamburg kennengelernt, im November 2013. Ich hatte mich mit einigen Stephen King Fans, zu denen ich bis dato nur über facebook Kontakt hatte, verabredet. Wir wollten uns vor der Lesung treffen, um ein bisschen zu schwatzen und uns auch mal persönlich kennenzulernen. Das René Autor ist, habe ich erst an diesem Abend mitbekommen.

Natürlich war ich neugierig und habe mir kurz danach "Die Centerer- Feinde in Deinem Kopf" gekauft. Ein Urban Fantasy Roman (inzwischen gibt es auch den zweiten Teil "Tage der Revolution" zu kaufen bzw. auch beide Teile zusammen unter dem Titel "Krieg der Telepathen"). Jetzt ist Urban Fantasy eigentlich nicht unbedingt meins, jedenfalls nicht so sehr wie Thriller- aber die Centerer haben mich dann doch überzeugt. Mir gefiel der Schreibstil sofort und auch die Idee hinter dem Roman hat mich gefangen. 

 

Als nächstes habe ich "Legenden aus der Zwischenwelt" gelesen, eine Sammlung  von Horror- Kurzgeschichten. Was soll ich sagen...hätte er mich mit den Centerern nicht schon gehabt, spätestens ab hier wäre ich René Junge Fan geworden. Er kann's, er schafft es, mir eine Gänsehaut zu verschaffen. Hui!

 

Und auch "Aktenzeichen Tod", Band 1 der Simon Stark  Reihe, hat mir sehr gut gefallen.

Das lag in erster Linie daran, das Simon nicht der strahlende Held war, sondern, von Kriegserlebnissen traumatisiert und psychisch gebrochen, als Penner auf der Straße lebt.

Was einmal ein top ausgebildeter Elitesoldat war, ist jetzt nur noch ein Häufchen Elend.

Erst als die Gruppe Obdachloser, der er sich angeschlossen hat, angegriffen wird, blitzt ein bisschen vom "alten" Simon auf, er verteidigt seine Freunde entschlossen.

Dadurch fällt er der Leiterin einer "Hilfebus" Organisation auf, die ihm anbietet, in ihrem Team mitzuarbeiten. Von ihr erfährt er auch, das in letzter Zeit einige Obdachlose spurlos verschwunden sind, was sowohl die Organisation als auch die Menschen auf der Strasse mit Unbehagen erfüllt.

So. Mehr verrate ich nicht, den Rest müsst ihr selber lesen! ;-) Ich war auf jeden Fall gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.

 

Direkt danach habe ich Band 2 "Die Heuschrecke" begonnen- und auch das war ruckzuck durchgelesen. Ein kleiner Hauch Fantasy schimmert hier rein, ist mir aufgefallen... mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst spoilere ich, und das wollen wir ja nicht. Auf jeden Fall  gibt es auch für diesen Band von mir eine Leseempfehlung!

 

Die Links zu René Junges Büchern:

 

http://amzn.to/1PttzS2 Feinde in deinem Kopf

http://amzn.to/1U8cHlN Tage der Revolution

 

http://amzn.to/25XhDF8 Krieg der Telepathen

 

 http://amzn.to/1rpwK78 Legenden aus der Zwischenwelt

 

 http://amzn.to/1PtsXvH Aktenzeichen Tod

http://amzn.to/1XWFrVp Die Heuschrecke

http://amzn.to/1Ptulyr        Unsterblich- Das Experiment

http://amzn.to/1UU5yVM Der Schlepper

http://amzn.to/25Xjk5x      Isolation- Im Visier des Killers

http://amzn.to/1U8egjI        Im Bann der Sekte

 

(Die Links führen zu den jeweiligen ebooks. Die Simon Stark Reihe gibt es aber auch als Taschenbuch!)

 

Weiter bin ich dann mit der Reihe erstmal nicht gekommen, denn es gab eine Neuerscheinung, die erstmal alles andere in den Schatten stellte.

Stephen Kings "End Of Watch", Teil 3 der "Mr. Mercedes" Trilogie.

 

Da ich die ersten beiden Bände verschlungen habe und Mr. King die Güte hatte, auch am Ende von "Finderlohn" einen netten Cliffhanger einzubauen, habe ich sehnsüchtig auf diesen dritten Teil gewartet. So sehnsüchtig, das ich mir die englische Version als ebook geladen habe. In deutscher Übersetzung kommt es nämlich erst im September raus, so lange kann ich nicht warten. Zumal man sich in meiner facebook Gruppe, bei den "Stephen King Lovers", die zu einem großen Teil aus amerikanischen Lesern besteht, vor Postings zur Neuerscheinung kaum retten kann, was das Gefühl des " Haben wollen! Jetzt!" noch um ein Vielfaches verstärkt.

 

Bis ich Euch endgültig darüber berichten kann, wird es allerdings noch dauern. Englisch lesen dauert dann doch etwas länger bei mir, zumal ich das mir eigene "Querlesen" im englischen nicht kann, wenn ich das versuche, verstehe ich nur "Bahnhof". :-D

 

Aber eine Neuigkeit gibt es noch, von der ich Euch unbedingt erzählen möchte.

Ich habe sehnsüchtig gewartet, gebangt und gehofft. Ich habe Porto gezahlt, das deutlich höher war, als der Preis des Buches. und es war mir so egal! Denn dafür steht in meinem Bücherschrank jetzt etwas ganz besonderes. Ein Schatz, jedenfalls für mich, der nur noch um eine Stufe zu toppen wäre.

Joe Hills "Fireman", die Erstausgabe, mit persönlicher Signatur.

Meine Hände haben so gezittert, als ich das ausgepackt habe!!! Wahnsinn!

Ich bin der Buchhandlung "Waterstreet Books" unglaublich dankbar, das sie das für mich möglich gemacht haben. Als Joe Hill bei facebook verkündete, das er dort Bücher signiert, habe ich kaum zu hoffen gewagt, das sie auch nach Deutschland versenden.

Trotzdem habe ich vorsichtig angefragt- und wurde von einem wirklich super netten Email Austausch überrascht. Was für ein genialer Service! Und dank der netten Mitarbeiter da steht jetzt dieses Kleinod hier! <3

(Zu toppen wäre das nur noch durch ein signiertes Buch vom Meister selbst- aber das wird wohl für immer ein Traum bleiben. )

 

Und falls jemand sich jetzt fragt: Wer ist denn dieser Joe Hill und was ist an dem so besonders?

Joe Hill, im richtigen Leben Joseph Hillstrom King, ist einer der Söhne von Stephen King. Und er schreibt verdammt gute Bücher! Mein Gedanke beim Lesen des ersten Romans von ihm, "Blind" war: Wie der Papa in jungen Jahren! Joe hat mir eine Heidenangst eingejagt, ich hatte Alpträume von dem Buch. Und das hat bisher nur sein Daddy geschafft. Seit diesem Buch bin ich glühender Joe Hill Fan.

"Teufelszeug"- die Vorlage für den Film "Horns" war spannend und irgendwie auch poetisch, was ich wunderbar fand. Und mit "Christmasland" hat er mir wieder solche Angst eingejagt, das ich fast irre geworden bin. Geniales Buch!!! (Übrigens mit einigen dezenten Sidekicks auf Stephen King Romane. Umgekehrt findet man bei King auch Hinweise auf Joe Hill. Finde ich super, ich mag sowas!)

 

Wer also Stephen King mag, insbesondere seine älteren Werke, oder einfach mal Lust auf  einen richtig guten Horror - Roman hat: Schaut mal bei Joe Hill vorbei. Er wird Euch nicht enttäuschen. }:-)

Mein signierter "Fireman" wird übrigens nicht gelesen, der ist mir viel zu schade. Nicht auszudenken, wenn da eine Seite geknickt würde oder sowas...!

Ich habe mir dann zusätzlich das Ebook heruntergeladen, das wird dann mein zweiter Roman in englisch in Folge. Wenn ich danach nicht etwas flüssiger englisch lese, weiß ich es auch nicht. ;-)

So, das war es dann erstmal für heute, ich gehe jetzt lesen.

In den nächsten Tagen setze ich mich dann mal an die ausstehenden Rezis, z.B. zu "Fremd", "Post Mortem- Tränen aus Blut" und "Still". Mit ein bisschen Glück schaffe ich das noch in den verbliebenen Urlaubstagen, dann dauert es nicht wieder so lange bis zum nächsten Beitrag.

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Die Leseflaute hat ein Ende!

Eben noch hatte ich hier über den Überfluss an Büchern und meine dadurch ausgelöste Leseflaute berichtet.

Tut gut, wenn man einfach mal ausspricht, was einem auf der Seele liegt! So stand ich also, durch mein "Geständnis" erleichtert und doch noch recht zweifelnd, vor den Bücherstapeln in meinem Wohnzimmer und liess den Blick darüber schweifen. Zugegebenermassen eigentlich aus dem Grund, das ich schauen wollte, ob ich mir per rebuy vielleicht noch etwas Luft verschaffen kann.

Mein Blick fiel auf " Wolfsschlucht" von Andreas Föhr, das hier schon recht lange vor sich hin SuBt.  Ich las den Klappentext, die ersten paar Seiten....und ein paar mehr....und langsam wurde es dunkel...und immer später...

Die Leseflaute war beendet, es gab wieder ein Buch, das ich nicht weglegen mochte. Hurra!

 

Wolfsschlucht

Taschenbuch
395 Seiten
14,99 €
ISBN 978-3-426-51794-8
Knaur Verlag

Klappentext:

 

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.

 

Meine Meinung:

 

Dieses Buch war wirklich das pure Lesevergnügen.

Das erste Kapitel lockte mit Spannung. Eine verletzte Frau, eine Hexe, eine Entführung.

Dann lernt man in der Mangfallmühle, einer Kneipe, einige herrlich skurrile urbayrische  Charaktere kennen. Unter ihnen Kreuthner, der eigentlich das Auge des Gesetzes ist- selbiges aber auch ganz gerne mal zudrückt. Die in der Mangfallmühle stattfindende Gerichtsverhandlung- angeklagt ist Scheffler, der örtliche Bestattungsunternehmer, wegen wiederholten Erzählens langweiliger Geschichten- hat mich wirklich sehr erheitert. Und ließ ahnen, das ich hier keinen simplen Krimi in der Hand hatte.

 

Die Geschichte ist durchgehend spannend, man rätselt bis zum Ende, wer da nun was und warum. Aber auch die humorige Seite kommt nicht zu kurz. Die Charaktere sind so herrlich eigen und echt und unperfekt, wie im richtigen Leben. Wallners Grossvater habe ich so ins Herz geschlossen! Als er mit seinem Elektromobil... nein, ich spoilere nicht, lest selbst!

Aber auch auf der ernsten Seite der Geschichte habe ich nix zu meckern, alles ist für mich schlüssig und passt, ich kann mich in die Menschen und ihre Geschichte hineinversetzen.

Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen. Wer nichts gegen eine Portion Humor hat, beim Lesen auch gerne mal laut lacht, einen spannenden Krimi mag, der bis zum Ende fesselt- der ist hier absolut gut bedient.

Der Ruf des Henkers

352 Seiten
14,99 €
ISBN 978-3-522-20216-9
EBook 978-3-522-62132-8
Thienemann Verlag
ab 13 Jahren
Zusammenfassung:

Unfreiwillig gerät Richard in die Hände des berüchtigtsten Henkers Englands, William Calcraft, und führt fortan das Leben eines Henkerslehrlings. Er merkt schnell, dass der Henker entgegen seines Rufs keine Freude an den Hinrichtungen hat, aber dennoch ein großes Geheimnis verbirgt. Erst nach und nach wird Richard eingeweiht: Calcraft macht Jagd auf Wechselbälger, die von den Alben in die Menschenwelt gesandt werden, um Grausamkeit und Leid zu verbreiten. Dies ist nun auch Richards Aufgabe! 
Meine Meinung:

Richard ist ein junger Pfarrerssohn, der versucht, seine Freundin vor dem Tod am Galgen zu retten.
Was ihm auch gelingt, allerdings findet er sich als Lehrling an der Seite des Henkers, William Calcraft, wieder. 
Sein Meister ist ein wortkarger, mürrischer Mann, doch auch faszinierend. Und Spaß am Töten, wie ihm nachgesagt wird, hat er nicht. Sein Verhalten hat einen ernsten Hintergrund, wie Richard bald erfährt.

Mich hat die Geschichte fasziniert. Das alte England, das Zusammenspiel zwischen Calcraft und seinem Lehrling, des Henkers Sicht auf den Tod...ein faszinierendes Buch, das zu lesen ein Vergnügen war!
Ich traue mich nicht, ausführlicher zu werden, weil ich nicht zuviel verraten möchte. 
Auf jeden Fall eine interessante und sehr spannende Lektüre, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann!
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Neuzugang: Der Ruf des Henkers

Das hier ist ein Buch, das ich wollte, seit es zum ersten Mal auf meinem Radar auftauchte. Die Story klang toll, und das Cover fand ich sofort sowas von genial! 100%iges "haben will".
Damit dieses Verlangen Ruhe gibt, habe ich das eBook gekauft. Aber die Rechnung ging nicht auf. Kennt ihr das, das ihr bestimmte Bücher einfach in Papierform haben müsst? Das hier ist so ein Fall. Ja, ich hatte das eBook, aber das war nicht, was ich wollte. Ich wollte es in der Hand halten, das Papier riechen und drin blättern. Und, nachdem ich es gelesen habe, möchte ich es irgendwo hin stellen, wo das tolle Cover gut zur Geltung kommt. Und es bewundern und lieb haben. :-)

Jetzt habe ich schonmal die Nase reingesteckt. Die Aufmachung innen mit den Grafiken, die an Stadttore erinnert, finde ich klasse. Und der Prolog hat dafür gesorgt, das sich meine Nackenhärchen aufrichteten. Ich denke, ich werde es verschlingen und ich denke, ich werde es lieben. 
Ich lasse Euch mein endgültiges Fazit wissen, wenn ich durch bin. Und, beim Teutates, das wird nicht lange dauern, da bin ich mir sicher!
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Hörbücher und ich

Müsste ich auf einer Social Media Plattform die Beziehung zwischen mir und meinen Hörbüchern beschreiben, stünde da:"Es ist kompliziert".
Dabei liebe ich sie, ich liebe sie wirklich. Aber wir sind wie unglücklich verliebte. Irgendwie läuft es nicht so richtig. 

Angefangen hat das alles in frühester Kindheit. Ich sag nur: Die drei ??? Fragezeichen. Meine Freundin Marion- ihr wisst schon, Bloggin' Hinkenpinken- hätte die Cassetten. Wir haben sie zusammen gehört, sie hat mir welche geliehen... Meine erste war, glaube ich, "Der grüne Geist", die, die mir die meiste Angst machte " Der seltsame Wecker". Der jagt mir heute noch Schauer über den Rücken...
Ich liebe Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews bis heute. Letztes Jahr habe ich sie dann auch endlich einmal live erlebt- ein Erlebnis, das ich jedem empfehlen kann. Es war genial!
Tja, mit ihnen fing es an. 
Heute höre ich einiges an Hörbüchern und Hörspielen, quer durch die Genres. Am liebsten ungekürzt.
Allerdings gestaltet sich das Hören immer wieder schwierig. :-)
Ich habe irgendwann den Fehler begangen, Hörbücher zum Einschlafen zu hören. Funktioniert prima. Allerdings bekomme ich von den Geschichten kaum was mit. Je besser der Sprecher, je angenehmer die Stimme, desto schneller bin ich "weg".
Was kein Problem ist, wenn es beabsichtigt ist. Blöd nur, wenn man eigentlich nicht schlafen möchte...

Inzwischen kann ich ein Hörbuch nur genießen, wenn ich es während der Hausarbeit höre. Oder aufrecht  sitze. Möglichst unbequem. Jede Form von gemütlichem Sitzen mit Beine hochlegen hat zügiges erleiden eines Schlafanfalles zu Folge. Ganz egal, wie toll und spannend. Ein Teufelskreis! :-D
Wie sieht das bei Euch aus? Mögt Ihr Hörbücher? Welche? Und wann hört ihr sie?
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Von Büchersucht, sprechenden Kühen, einem Wunder und Apfeldieben

Diese Woche war recht ereignisreich. Abgesehen vom üblichen Alltagsgewusel. ;-)

Der Montag begann mit sehr feiner Post von Bastei Lübbe. Ich habe es jetzt schriftlich, ich bin zertifiziert büchersüchtig. Und damit in sehr guter Gesellschaft. Und nein, ich möchte auf keinen Fall therapiert werden! :-D

Montag Abend ging es dann nach Olpe. Im Cineplex fand eine Lesung von Piet Klocke statt.  Ich habe mich zusammen mit bester Freundin auf den Weg gemacht, recht früh, weil ich mich in Olpe mit ältester bester Freundin ;-), Marion, auch bekannt als " Bloggin' Hinkenpinken" verabredet hatte. Wir hatten uns ewig nicht gesehen, das berühmte Winter-Phänomen. Und langsam bekam ich Entzug. 
Drum rudelten wir uns schon zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn im Kino, schwatzten und frönten den Genüssen der gehobenen Gastronomie.
Ich muss gestehen, das ist das erste, was mir zum Lesungsort " Cineplex" immer einfällt:
 " Cooool! Ein Eimer Popcorn und 'n Liter Cola!" :-D  Ich kann nix dafür, ich liebe das Zeugs.
Aber auch ansonsten ist das Cineplex eine feine Location für eine Lesung. Angenehmes Ambiente, bequeme Sitze- was will man mehr?!

Ach ja-- Ikea Lämpchen. Dieses faszinierte Herrn Klocke doch sehr und sorgte für die ersten Lacher.

Er hatte dann auch Sorgen, das ich, mit gezücktem Handy in der ersten Reihe, einem Spielfilm drehen könnte. Weil er dazu nicht korrekt gekleidet wäre. In der Tat kam er sehr leger gekleidet ,mit stylischer Plastiktüte und gewohnt wilder Frisur in den Saal. 
Die Sorge, das ich einen Film drehe, steht ihm auf diesem Foto förmlich ins Gesicht geschrieben. :-)
Aber dazu hätte ich, selbst wenn ich gewollt hätte, gar nicht genug Speicherplatz auf dem Handy gehabt, denn es war doch eine sehr, sehr lange Veranstaltung, die durchaus ihre Längen hatte.

Es war schon klasse, ihn mal live zu sehen. Das habe ich mir gewünscht, seit ich ihn das erste Mal als Comedian im TV gesehen habe. Was hab ich über ihn und seine unnachahmliche Art gelacht!
So war es auch am Montagabend. Manches Mal habe ich mich wirklich gekringelt vor Lachen, besonders, wenn er spontan auf das Publikum oder besagtes Ikea Lämpchen einging. Göttlich!
Interessant auch, das er durchaus ernste Themen anspricht in seinen Texten.  Er kann nicht nur lustig, er ist auch durchaus nachdenklich und kritisch. 

Was mir etwas unangenehm war, besonders im zweiten Teil der Veranstaltung, nach Herrn Klockes heissersehnter Pause, war, das er oft die Texte- mal länger, oft nur aus einem Satz bestehend- nacheinander weg aus dem Buch ablas. Ich habe noch nie jemanden mir zwei Büchern zu einer Lesung kommen sehen, in denen beinahe jede Seite mit einem Lesezeichen versehen war. Und die wurden fast alle "abgearbeitet" Das fand ich streckenweise dann doch etwas mühsam. Es zog sich.
Trotzdem hatte ich Spaß , es war schon schön, ihn mal live zu sehen. 

Kleine Nebenwirkung der langen Lesung war leider, das ich kaum Schlaf bekam. Inklusive Heimfahrt , "bettfertig" machen und einschlafen können nach all den Eindrücken des Abends wurde es 1 Uhr. Um 3:30 Uhr klingelte wieder der Wecker und ich hatte einen verflixt harten Arbeitstag vor mir, Schlafmangel sein Dank. Ich fürchte, zu den nächsten Lesungen brauche ich Urlaub am Tag darauf oder muss verzichten. Der Dienstag war schon nicht ohne. Man wird ja nunmal auch nicht jünger, und alles unter 5 Stunden Schlaf grenzt für mich schon an Folter.
Ach ja, was soll es, nur die Harten kommen in den Garten. Zumindest bin ich um ein schönes Erlebnis und ein Buch reicher. Letzteres leider unsigniert. Ich hatte gehofft, er signiert in der Pause und nach Ende der Veranstaltung, dem war aber nicht so. Auch egal, Buch ist Buch. :-)




Was gab es noch diese Woche? Ach ja, nochmal Post von meiner Lieblingsbuchhandlung. Die nächste Lesung wirft ihre Schatten voraus. Diesmal beantrage ich Urlaub. Das will ich genießen, in aller Ruhe, ohne auf die Uhr zu schauen, 
Wobei ich gestehen muss, das ich von Don Winslow noch nicht ein einziges Buch gelesen habe. Viel Gutes gehört, aber es ergab sich noch nicht. Trotzdem ist es schon der Hammer, wenn so ein bekannter Autor hier her kommt, da muss man hin. Bei der Gelegenheit bekomme ich dann ja auch mein erstes Buch von ihm. Das gehört für mich bei einer Lesung dazu. Signiertes Buch muss.

Aber selbst wenn der Autor so gar nicht mein Fall wäre- was ich absolut nicht erwarte- würde sich diese Lesung lohnen. Wegen des deutschen Sprechers. Dietmar Wunder! Ich werde leise schnurrend im Publikum sitzen, wenn er redet oder liest. Ich liebe diese Stimme!!! Der Mann könnte Einkaufszettel vorlesen und ich würde an seinen Lippen hängen. Herrlich! Und wenn er aus einem Roman liest, liest er nicht nur vor, er lebt was er liest. Ja, ihr merkt es schon und ich gestehe ohne Umschweife: Das wird ein Fangirl Abend. Ich hibbel jetzt schon vor Vorfreude. ;-)

Gelesen habe ich diese Woche übrigens auch. Das Wanderbuch muss ja irgendwann wieder weiter wandern.
Michael Tietz

"Apfeldiebe"

Bookspot Verlag
Hardcover
464 Seiten
ISBN 978-393-735752-2
9,95 €

Ich muss gestehen, dieses Buch war für mich harter Tobak. Anfangs hatte ich etwas Probleme damit, ich hatte erstmal nicht den Mum, weiterzulesen. Hier zeichnete sich eine wirklich krasse Geschichte ab.

Im dritten Anlauf habe ich dann die Luft angehalten, mich reingestürzt und in einem Zug durch. Und es war heftig. Aber gut. Aber heftig.
5 Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einer von ihnen entdeckt unter einer Burgruine einen verborgenen Raum. Sie verabreden sich das Geheimnis am nächsten Tag zu erkunden.
Nur zwei Menschen ahnen, wohin sie gehen. Aber die kleine Schwester darf nicht reden, und der alte Mann, der die Jungs, die seine Äpfel geklaut haben, auf ihrer Wanderung sah, kann nicht.
Die Decke der Höhle stürzt ein, und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Man kennt ja prinzipiell die Probleme, die eintreten, wenn unterschiedliche Charaktere auf engstem Raum zusammengesperrt sind. Was es mir hier so schwer zu ertragen machte war die Tatsache, das es um Kinder ging. Eigentlich unschuldige Kinder. Aber auch die können grausam sein, wenn ihnen grausames wiederfahren ist. Und das war hart für mich zu lesen. Ich bin da etwas dünnhäutig, wenn es um unschuldige Lebewesen wie Kinder oder Tiere geht. 
Nichtsdestotrotz ein absolut lesenswertes, verdammt spannendes Buch! Ich behalte den Autor auf jeden Fall im Auge! Und spreche eine Leseempfehlung aus! Traut Euch, es ist hart, aber klasse! 
So, das war es erstmal für heute. Jetzt ziehe ich mich zurück. Kuschel mich ein und lese noch ein bisschen in "Himmelreich mit kleinen Fehlern" . Mir ist nach rosa Wölkchen. ;-)
Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und eine Buch-reiche neue Woche! :-)
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Valentinstag <3

Dieses Jahr erwartete mich am 13. Februar schon so etwas wie eine Valentinstagsüberraschung..
Als ich vom Einkaufen heim kam, blinkte etwas hinter dem Holzstern vor meiner Haustür hervor.
Ich musste kurz quietschen vor Freude, weil ich ahnte, was das ist. Post! Genau gesagt:
Oh, wie habe ich mich gefreut! Nicht nur, über den so schön gestalteten Umschlag mit dem "Insider" drauf. Der Inhalt war etwas heiß ersehntes. Etwas heiß geliebtes. Mein persönliches Valentinchen. Scho, scho, werdet ihr sagen. Rrrrrrichtiiiiig, werde ich sagen. :-D
Mein ganz persönliches Himmelreich. Zum Anfassen. Zum Liebhaben. Zum Behalten. Zum nie wieder hergeben. 
Vielen, vielen Dank dafür, liebe Jo Berger! <3 <3 <3
Auch dieses Buch von Dir wird einen Ehrenplatz bekommen.

Und für alle, die dieses Prachtstück auch in den Händen halten oder im Regal stehen haben möchten: Ihr bekommt es -und seine "Wurfgeschwister"- beim  Amrun Verlag. Der Link:

http://bit.ly/1QdN6VF
So, nun wünsche ich Euch und Euren Lieben einen wunderbaren Valentinstag. 

Und der nächste Beitrag wird wieder eine Rezi. Ohne Herzchen. Dafür mit viel Blut. ;-)

Himmelreich und Honigduft

Endlich ist es raus. Endlich muss ich nicht mehr still sein! 

Ich durfte "Himmelreich und Honigduft" testlesen bzw. korrekturlesen. Und ich liebe es! Ich liebte es von Anfang an. Bis auf Kami. Der wollte ich was tun. Dringend ;-)

EBook:

amazon

ASIN: B01BB8OIZC

0,99 €

Print:
Amrun Verlag
ISBN 978-3-95869193-3
broschiert
380 Seiten
10,90 €

Klappentext:

 

5 Freundinnen – 1 Mission
Und die ganz große Liebe.

Ohne Mütze geht sie nie aus dem Haus, ihr Herz trägt sie auf der Zunge und das einzige männliche Wesen, bei dem sie sich völlig fallenlassen kann, ist Jupp, ihre Hängematte. Charlotte, genannt Schoscho, lebt als Tauchlehrerin an einem der schönsten Plätze der Welt. Hier, an der Küste des Roten Meeres kann sie gleichzeitig ihrer Leidenschaft fürs Tauchen nachgehen und ihrer Vergangenheit mit all ihren Problemen ausweichen. Leider ist Himmelreich überall, und so findet Schoscho sich gegen ihren Willen bald zurück in der alten Heimat – und bis zum Hals in Schwierigkeiten. Mit Josh, ihrer alten Liebe, hatte sie längst abschließen wollen. Jetzt ist er wieder da, immer noch ein Typ zum Niederknien, und es ist schwer, ihm in dem kleinen Dorf … Verzeihung, der kleinen Stadt … aus dem Weg zu gehen. Gleichzeitig nehmen die Ermittlungen rund um Natties Tod Fahrt auf. Endlich gibt es einen Verdächtigen, und alle Freundinnen sind sich einig: Ihn lassen sie nicht davonkommen.

»Himmelreich und Honigduft« ist der dritte Band zu einer fünfteiligen Romanreihe der Autorinnen Emma Wagner, Lana N. May, Jo Berger, Violet Truelove und Mia Leoni.

 

Meine Meinung:

 
Wieder so ein Roman, der mich gleich hatte. Schoscho , die liebenswerte Chaotin mit Herz und Hirn und Hängematte. Besagte Hängematte hat einen Namen. Jupp.
( Mein kleiner Gabelstapler auf der Arbeit heißt  Möppelchen. Möppelchen 2.0. Merkt ihr was? ;-) Seelenverwandte. )
Dann gibt es noch ihre zickige Kollegin Kami. Der ich gleich auf den ersten Seiten gerne was getan hätte. Und ihren Chef, den durchaus nicht unattraktiven Samir. 
Schoscho arbeitet auf Samirs Tauchbasis, was Ihr zwar keine Reichtümer einbringt, aber wenn Ihr nicht gerade Kollegin Kami die Laune verhagelt, ist sie glücklich wo sie ist.
Am Meer, im Paradies- und weit weg von Himmelreich, ihrem Vater und ihrem Ex. Weit, weit weg. Besser ist das.
Allerdings lässt sie und ihre Freundinnen der Selbstmord der gemeinsamen Freundin Nattie nicht los. Sie alle machen sich Vorwürfe, nicht für Nattie dagewesen zu sein und wollen unbedingt herausfinden, wer Schuld an Natties Unglück ist. Zwangsläufig lässt sich für Schoscho eine Rückkehr nach Himmelreich nicht verhindern. Hier sind für die liebenswerte Chaotin Fettnäpfchen nicht zu vermeiden, ebenso wenig wie unliebsame Begegnungen.
Schoscho selbst hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Und die Leutchen in Himmelreich- herrlich! Der Bürgermeister, der sein Dorf als Stadt sehen will, Pfarrer Wohlfahrt, Gertrud, die Bierbaums...wunderbare Charaktere, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Gerade, wenn man selbst auf dem Land lebt... Nicht zu vergessen Müsli, Bierbaums Hündin. Ich wäre am liebsten ins Buch geklettert, um sie zu knuddeln. Hach... <3
Mir kam Himmelreich so vor, als wäre ich schon ganz oft da gewesen.  Ein bisschen von dem Dorf, in dem ich wohne, ein Hauch Fehmarn- duftet auch nach Honig, jedenfalls für mich. Viele Ecken in Himmelreich sahen für mich auch so aus wie auf meiner geliebten Urlaubsinsel. Fehmarn ist nunmal ein Dorf, mit einer Menge interessanter und witziger Menschen. Manche Eigenbrötler, manche mit unendlich großem Herz, das ein oder andere Unikum...
Eine vertraute Gegend also. Dazu die spannende Suche nach dem Grund für Natties Tod, Schoschos  Kampf gegen die Geister der Vergangenheit...und der Gegenwart...
Ich habe gelacht,gerätselt,  gelitten, gezittert und geweint mit Schoscho und ihren Mädels.
Und mich so in Himmelreich verknallt, das Band 1 und 2  auch auf meinem Reader darauf warten, gelesen zu werden. Und ich freue mich schon riesig auf Band 4! Also: Sowas von klarer Leseempfehlung!
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Herzchen und Sternchen und rosa Wölkchen

Warum ich manchmal doch Liebesromane lese.

Ja, ich weiß. Neulich habe ich Euch allen glaubhaft versichert, das ich absolut keine Liebesromane lese.
Als ich das damals schrieb, gab es schon eine Ausnahme. Jetzt gibt es inzwischen eine zweite Ausnahme. Und es zeichnet sich ab, das es dabei nicht bleiben wird. Ich bin infiziert. Mit Herzchen, Sternchen und rosa Wölkchen.
So. Mein Image wäre nun ruiniert. Von wegen, nur Mord und Totschlag und Monster!
Tief durchatmen. Jetzt ist es raus. Im Alter werde ich weich. Und wer ist Schuld daran? 


Sie! ->
Jo Berger. Die Frau, die mein Leseverhalten revolutioniert. Die Frau, die mein Image ruiniert. Und, so ganz nebenbei, auch die Frau, die "Schuld" ist, das ich überhaupt blogge.
Und wisst Ihr was? Ich liebe sie dafür! :-D
Angefangen hat es bei Facebook. Da bin ich Jo Berger zum ersten Mal begegnet. Und von Anfang an mochte ich Ihre Postings. Witzig, manchmal satirisch,treffend, immer genau mein Humor. Die Frau war mir sympathisch . 
Es dauerte nicht lange, bis ich meine Nase in ihre Kurzgeschichten-Sammlungen steckte. " Es liegt am Wetter" und "Kaffee ist alle".  Göttlich! Was habe ich gelacht! Jo Bergers "Schreibe", ihre Art, Alltagssituationen so herrlich auf die Schippe zu nehmen...in vielem habe ich mich wiedererkannt. 
Somit hatte sie mich am Haken.
Irgendwann nahm dann das Verhängnis seinen Lauf. :-) Autorin sucht Korrekturleser/-innen. Leserin mag Autorin und den Gedanken, etwas noch unveröffentlichtes zu lesen und irgendwie dabei zu helfen, das es " zur Welt kommt".
Da es sich um Chick Lit handelte, war die Gefahr auch gering, das mich die Story von der Fehlersuche ablenken könnte. Weil mir ist das ja nix mit den Herzchen und Sternchen und rosa Wölkchen. 
Und dann kam Jule.
Ich fing ganz sachlich an, Satz um Satz nach Fehlern zu durchforsten. 
Und lernte sie kennen. Jule, verliebt in den falschen Kerl. Mit rosaroter Brille, die sie daran hindert zu sehen, was sie nicht sehen will. Sie will ihn, um jeden Preis.
Ihre Freunde tun alles, um ihr die Augen zu öffnen. Zwecklos. Da kann nur noch der Himmel helfen...!

Entgegen meiner eigentlichen Lesegewohnheiten hatte mich diese Story am Kragen. Jule kam mir so bekannt vor ...ich glaube, jede von uns war schonmal sie. Ihre Freunde und Kollegen so toll beschrieben, das ich sie einfach nur in mein Herz schließen konnte. Und die "himmlische" Komponente...einfach nur wunderbar. Ich habe irgendwann nur noch gelesen. Gelacht und geweint und mich in der Geschichte verloren. 
Tja, seit dem bin ich infiziert. In meinem Bücherregal liegt ein knallpinkes Buch, direkt auf Stephen Kings "Revival". Und ich liebe mein pinkes Buch! 

Und Julchen ist auch in gewissem Sinne Schuld an diesem Blog. 
Ich habe eine Rezension zu " Ein Engel für Jule" geschrieben. Und mich bei Jo entschuldigt, das es halt keine " Bilderbuchrezension" ist. Weil ich die nicht kann. Ich kann nur frei von der Leber weg . 
Deshalb habe ich mich auch nie getraut zu bloggen. 
Jo hat mich überzeugt, das eine ehrliche Rezension allemal besser ist als eine zwanghaft nach irgendeinem Schema verfasste. Und mir damit Mut gemacht. Ich habe noch ein bisschen nachgedacht...und dann meinen Blog gebastelt. 
Somit ist Jo Berger Schuld an so einigen Veränderungen. Und das ist auch gut so! :-D

Weil, sie hat es wieder getan. Schreiben. Und ich durfte wieder lesen. Und kann Euch nur raten, das auch zu tun, wenn morgen " Himmelreich und Honigduft" erscheint. Der dritte Band der Serie von " Amors Five". Ich durfte schon- und es hat mich erwischt, ich bin sogar so infiziert, das ich mir die ersten zwei Bände auch noch gekauft habe, um mehr zu erfahren. 

Ausführliche Rezi später, aber ich lege es Euch hier schonmal ausdrücklich ans Herz. <3


Die Links zu den erwähnten Büchern:

- "Das liegt am Wetter" 

http://www.amazon.de/Das-liegt-Wetter-Satirische-Kurztexte/dp/3735781713/ref=pd_bxgy_14_img_2?ie=UTF8&refRID=11GQ8HA3S4AAQ3ZAP33Q

- "Kaffee ist alle"

 http://www.amazon.de/Kaffee-ist-alle-Jo-Berger/dp/1499599838/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1454241305&sr=1-1&keywords=kaffee+ist+alle

-" Engel für Jule"

http://www.amazon.de/Ein-Engel-für-Jule-Berger/dp/3734794927/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1454241017&sr=1-1&keywords=ein+engel+für+jule

-" Himmelreich mit kleinen Fehlern" (Amors Five Band 1)

http://www.amazon.de/Amor´s-Five-Himmelreich-kleinen-Fehlern-ebook/dp/B015ZJ07FS

-" Tausche Himmelreich gegen große Liebe" (Amors Five Band 2)

http://www.amazon.de/Amors-Five-Tausche-Himmelreich-gegen-ebook/dp/B01A0OEREA/ref=pd_sim_351_1/279-9437634-8211004?ie=UTF8&dpID=51H6D%2BgxXlL&dpSrc=sims&preST=_UX300_PJku-sticker-v3%2CTopRight%2C0%2C-44_AC_UL160_SR101%2C160_&refRID=0TR7D1C1K0X6EA31TDV3

Die Printausgaben der "Himmelreich" Reihe erscheinen im Amrun Verlag. http://www.amrun-verlag.de 

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"Der Blick fremder Augen"

Droemer-Knaur
Gebunden
302 Seiten
ISBN 978-3-426-28139-0
19,99
Klappentext: 

Die Tote lehnt am Stamm einer Kiefer. Ihr Gesichtsausdruck ist entrückt, die Wimperntusche verschmiert, die Kehle durchtrennt. Kommissarin Melanie Fallersleben hat zunächst kaum verwertbare Spuren, und der Täter wird durch sein scheinbar ganz normales Leben allzu gut verborgen. Auch die folgenden Morde liefern den Ermittlern keinen echten Hinweis. Doch dann erhält sie eine erste, verstörende Botschaft...

Meine Meinung:

Was mir an diesem Buch direkt nach dem Entfernen der Folie positiv auffiel, war der Schutzumschlag. Transparentpapier- das hatte ich so noch nicht. Sieht klasse aus und hochwertig, finde ich.
Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich anfangs so meine Probleme. Sehr kurze, knappe Sätze. Die passten sehr gut zum Prolog und zur ersten Begegnung mit Katrin, bei Melanie Fallersleben haben sie mich irgendwie gestört, ich kann nicht wirklich erklären, wieso. 
Trotz dieses kleinen Stolperers gefiel mir die Geschichte an sich sehr gut. Man ahnt recht früh, auf was es hier hinausläuft. Aber die Beschreibung von Katrins Geschichte und ihrer Psyche fesselt. Und auch Mel mag ich. Sie ist nicht perfekt, sie hat Ecken, Kanten, Probleme- wie im richtigen Leben eben. 

Die Morde sind somit eigentlich nicht der Dreh- und Angelpunkt im Buch. Katrin und ihre Geschichte haben mich dagegen viel mehr beschäftigt. Und auch Mels Vergangenheit hat ihre Schattenseiten. Darum geht es hier viel mehr. Schatten der Vergangenheit und was sie mit der Psyche machen. Die Toten sind am Ende nur grausame Schlussfolgerungen aus schlimmen Erlebnissen. Und das ist es, was am Buch so fesselt. 

Auf jeden Fall gebe ich hier eine klare Leseempfehlung, "Der Blick fremder Augen" war irgendwie anders, aber wirklich gut. Ich merke, das mir die Geschichte immer noch im Kopf herumgeistert...vielleicht lese ich das Buch ein zweites Mal, um ein paar Details noch zu sortieren. 
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Mein erster TAG! "Alice im Wunderland"

Da scrolle ich heute Morgen durch meine Facebook Timeline, klicke den ein oder anderen Beitrag an...und plötzlich lese ich meinen Namen bzw. den meines Blogs. Quiek! 
Die liebe Anka von " Ankas Geblubber" hat mich getagged. Cool. Auch ein bisschen " oh je". Was Anka genau wusste- schaut Euch ihr Video an und ihr wisst, was ich meine. ;-) 
Aber nachdem ich die Fragen gehört hatte, habe ich mich riesig gefreut. Da mache ich doch gerne mit! 

9 Fragen sind zu beantworten:

1. Der Verrückte Hutmacher

Hat Dich ein Buch total verwirrt oder mit einem unbefriedigend offenen Ende zurückgelassen?

Da musste ich ziemlich überlegen. Ich habe die Angewohnheit, Bücher, die mich unbefriedigt zurücklassen, aus meinem Gedächtnis zu löschen. Ich weiß, da war mal was, mir will aber nicht einfallen, was.

Etwas durch den Wind war ich nach " Die Arena" von Stephen King. Ich liebe das Buch, es war toll. Aber die Auflösung am Ende...ich weiß auch nicht. Es war seltsam, mir eigentlich zu schräg, aber irgendwie dann doch wieder okay...was ich davon halten soll, das weiß ich bis heute nicht wirklich. :-)


Zwei weitere Titel, die mich komplett umgehauen  und komplett verwirrt zurückgelassen haben stammen von Wulf Dorn.
Das erste Mal geschafft hat er es mit meinem Lieblingsbuch  von ihm (wobei ich sie eigentlich alle liebe...), "Trigger". Anfangs war ich ein bisschen verwirrt, mit Fortschreiten der Geschichte war ich mir immer sicherer, zu wissen, wo die Reise hin geht. Und dann kam der Hammer, ich saß mit offenem Mund da und konnte es nicht fassen.

Zum zweiten Mal hatte ich das in ähnlicher Intensität bei " Die Nacht gehört den Wölfen". Hier hatte ich am Ende das Gefühl, der Autor hat mir die Geschichte ganz entspannt bei einem Spaziergang um einen See erzählt. Und mich am Ende lachend ins eiskalte Wasser geschubst und zugeschaut, wie ich fassungslos und prustend wieder auftauche . Ich liebe es, wenn ein Autor es auf diese Art schafft, mich komplett zu verwirren!

2. Das weiße Kaninchen

Lesestil- Lieber schnell und viel oder langsam und mit Genuss?

Hier kommt es ganz darauf an, was ich gerade lese.  Geht es um Spannung, egal ob Triller, Krimi oder Horror, liebe ich es, wenn ein Buch ist wie eine Achterbahnfahrt. Wenn die Geschichte mich gleich am Anfang am Kragen packt und in wilder Fahrt durch die Handlung reißt. 
Dann gibt es aber wieder Bücher, die sind so schön, das ich nicht will, das Sie zuende gehen. Da würde ich am liebsten ganz, ganz langsam lesen. Aber auch da gelingt es mir meistens nicht, weil die Handlung mich mitzieht. Ich bin also schon eher das echte, weiße Kaninchen. " Keine Zeit, keine Zeit, ich komm' zu spät" :-D

3. Die Grinsekatze

Gibt es ein Buch, in dem Du Dich total geirrt hast?


Oh ja, das gibt es. Genau genommen handelt es sich da um eine Trilogie.
Und zwar um Kerstin Giers " Edelstein Trilogie".
Alle redeten darüber, waren begeistert- und ich war komplett unschlüssig. Sicher nix für mich alte Horror- und Thriller-Nase.
Irgendwann unterhielt ich mich mit meiner Freundin Marion ( Bloggin' Hinkenpinken) darüber, dir mir dann kurzerhand ihre Bücher lieh. Und so standen sie hier. Und standen. Und standen.
Jugendbücher. Mit Liebesgedöns. Und Zeitreisen. Und Geschnörkel auf dem Cover. Im Leben nix für mich! 
Monatelang standen sie hier, schön geschützt in ihrer Tüte, und ich schlich derdrumherum wie die Katze um den heißen Brei. Das ich sie irgendwann dann doch mal zur Hand nahm lag nur daran, das ich sie ja nunmal irgendwann zurückgeben musste. Und das wollte ich nicht tun, ohne wenigstens einen Blick hinein riskiert zu haben.

Und was habe ich Dussel die ganze Zeit verpasst! Statt dem doofen, romantischen Kinderkram, den ich erwartet hatte, hatte ich hier eine wunderschöne, unglaublich spannende und witzige Geschichte mit tollen Protagonisten. Ich habe die Bücher förmlich gefressen und blieb am Ende traurig und alleingelassen zurück. Bücher alle, neue Freunde weg. Eine große Leere machte sich in mir breit. Wer hätte das gedacht!
Inzwischen besitze ich den Schuber selber. In rosa. :-)

4. Iss mich, trink mich

Lieber dicke oder dünne Bücher?

Definitiv lieber dicke Bücher. Dünne Bücher sind mir meist einfach zu kurz. Es muss nicht immer der fette Wälzer von über tausend Seiten sein, aber ich mag schon lieber etwas mehr Buch. :-)

5. Die Herz-Königin

Lieber Helden oder Anti-Helden?


Spontan war mein erster Impuls: Ganz klar, Helden! Wobei der Held nicht von Anfang an Held sein muss. Ich mag die Helden, die kleine Macken haben, mit Ängsten kämpfen, im Lauf der Geschichte über sich hinaus wachsen. Auch die, die mal straucheln. Aber ich bin auf der Seite der Guten.

Allerdings gibt es Ausnahmen. Z.B. Hannibal Lecter, der meine vollste Sympathie hat, obwohl er, nun ja, nicht der netteste Zeitgenosse ist. Er fasziniert mich und ich mag ihn, Serienkiller und Kannibale hin oder her.
Und dann gibt es noch Paul Cleaves " Joe Victim". Ich weis nicht, wie Paul das macht- Joe ist irre, ein Widerling und Killer, aber ich verstehe ihn und er kann doch auch anders und- Hey, eigentlich ist er ein netter Kerl! 

6. Wunderland

Lieber Fantasiewelten oder die reale Welt?

Ganz klar beides. Ich gehöre nicht zu den passionierten Fantasy Leserinnen, aber wenn mich eine Geschichte anspricht, ist mir egal, ob Fantasiewelt oder Realität. Schlüssig  sollte es sein. 

7. Der Jabberwocky

Kannst Du laut lesen oder lieber leise?

Laut lesen ist so gar nicht meins, dann bekomme ich von der Geschichte nicht wirklich was mit, weil ich mich aufs Vorlesen konzentriere. Ich lese ganz still. Nur für mich. :-)

Laut lesen habe ich allerdings geliebt als mein Patenmädchen noch klein war und immer von mir ins Bett gebracht werden wollte. Pu Der Bär in Endlosschleife, Panama riecht von oben bis unten nach Bananen, wenn man krank ist, sagt man " Bouillon" und das kleine Pony schläft auf Stroh.  <3

8. Tweedeldee und Tweedeldum

Wenn Du zwei oder mehr Bücher liest, gibst Du einem den Vorzug?

Das ist bei mir stimmungsabhängig. Ich neige dazu, mehrere Bücher parallel zu lesen. In der Regel sind es dann Titel aus komplett unterschiedlichen Genres, z.B. Horror und Thriller. Dann greife ich nach dem, nach dem mir jeweils der Sinn steht. Mal lese ich sie beide häppchenweise bis zum Ende, mal gebe ich irgendwann einem den Vorzug, das ich dann durchlese bis zum Ende. 
Was ich nicht kann, ist zwei Bücher des selben Genres gleichzeitig zu lesen. Wenn die Handlung sich nur ein bisschen ähnelt, fange ich an, alles durcheinander zu werfen und verstehe irgendwann überhaupt nix mehr. 

9. Pool of tears

Gibt es ein Buch, das Dich schockiert oder zum Weinen gebracht hat?

Oh ja, das gibt es. Das Nachwort von " Die Nacht gehört den Wölfen" hat Tränen bei mir kullern lassen, weil es mich unglaublich berührt hat.

Den heftigsten Weinkrampf hat mir aber ein anderer Titel verschafft. Den habe ich mir am Erscheinungstag fast mitten in der Nacht organisiert, um ihn mit in Urlaub zu nehmen. Ich habe die neidischen Blicke im Zug genossen, weil ich es schon in Händen hatte. Bin auf Fehmarn keinen Meter mit dem Rad gefahren, ohne es dabei zu haben.
Und dann habe ich heulend am Strand gesessen, völlig aufgelöst. Da ich mit sonst niemandem drüber reden konnte (Spoileralarm) bin ich mit verheulten Augen zu örtlichen Buchhandlung geradelt. Die Buchhändlerin sah mich an und wusste Bescheid: " Ach Gott, sie haben es durch! Ich habe auch so geweint! "
Nach meiner Heimkehr war ich so wütend auf das Buch, das ich es sofort verkauft habe. Das wollte ich unter keinen Umständen im Regal haben, ich war untröstlich und voller Hass.
Welches Buch es war? Das hier:
"Harry Potter und der Orden des Phönix".
Wie ihr seht, inzwischen habe ich meinen Frieden gemacht und es steht in meinem Regal. Aber das hat gedauert, bis der letzte Band rauskam.
Was mich da so geschockt hat- wer die Serie kennt, wird es nur zu gut wissen. Da es vielleicht noch Leser/-innen gibt, die die Bücher noch nicht kennen, mag ich nicht mehr schreiben. Nur soviel, ich habe einen liebgewonnenen Menschen verloren, und das tat verdammt weh. Ist doch nur ein Buch? Sorry, für mich ist es mehr. Ich habe in dieser Serie Freunde gefunden, mit ihnen Abenteuer erlebt, gelacht und geweint- und jemand von Ihnen zu verlieren tat so weh wie im "richtigen" Leben.


So, somit wären alle Fragen beantwortet. Das hat Spaß gemacht!
Vielen Dank an Anka von " Ankas Geblubber" für die Nominierung! <3

Taggen möchte ich meinerseits

- Thrillertantes Bücherblog
- Bloggin' Hinkenpinken
- Buchtasien
- Myna Kaltschnee
- MagicAllyPrincess

Und vielen Dank an Padi LovesBooks für die tollen Fragen!


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Aufzug? Och nöööö, ich nehme die Treppe.

Neulich bekam ich eine tolle Mail vom dotbooks Verlag, über die ich mich riesig gefreut habe. Die Mail enthielt nämlich den downloadlink zu einem Rezensionsexemplar der neuen Horrorstory von Markus Heitz, " Schweigepflicht"


Das war gleich in doppelter Hinsicht ein Volltreffer. Ich liebe Horror und Markus Heitz ist ein toller Autor, dessen Bücher ich wirklich gern mag und den ich auch als Person extrem symphatisch finde.
Somit war die Freude groß- und steigerte sich beim Lesen noch! 
EBook , dotbooks Verlag
58 Seiten
ISBN 978-3-95824-457-3
Startpreis: 1,99
"Klappentext"

Seid ihr mutig genug für dieses Buch?

Kalter Stahl und warmes Blut... Nach einem langen Arbeitstag reibt Isger sich müde die Augen. Er betritt den Fahrstuhl, der ihn ins Erdgeschoss des Hochhauses bringen soll - und findet sich wenige Augenblicke später in einem Albtraum wieder. Irgendjemand kontrolliert die Kabine. Nein: Irgendetwas. So beginnt ein grausames Spiel, dessen Regeln nicht Menschliches haben. Und bei dem der Einsatz Isgers Leben ist...
Meine Meinung

Ich traf Isger in der Praxis seiner Therapeutin, die versucht, seine Platzangst zu therapieren.
Seltsamerweise befällt ihn diese nur, wenn er nicht alleine in einem engen Raum ist. Und auch nicht in jedem Raum. Die Psychiaterin ist ratlos und bittet Isger, mit Hinweis auf ihre Schweigepflicht, ihr zu erzählen, woher seine Ängste rühren. Trotz seiner Warnungen, das sie das in Gefahr bringen könnte. 
Ich denke, sie hat ihr Drängen bereut...

Isger wollte einfach nur mit dem Aufzug in den Feierabend. Was er und die weiteren Insassen aber dann erleben, ist alles andere als erholsam. Als sie die Aufzugtüren öffnen, ist da draußen nicht das Foyer. Und der Countdown auf der Anzeigetafel ist ebenfalls neu. Und spätestens nach dem ersten Todesfall ist klar, das hier etwas gewaltig schiefläuft!

Bei mir hat die Story gleich den richtigen Nerv getroffen. Ich fahre nicht unbedingt gerne Aufzug, meine Fantasie hat mich auch schon oft mit flauem Gefühl überlegen lassen: Was, wenn jetzt gleich die Türen aufgehen, und da draußen ist etwas ganz anderes, als da sein sollte...
Die Geschichte ist nichts für empfindliche Seelen, es geht ordentlich zur Sache. Spannend, hart, klasse.
Und seit der Lektüre mag ich Aufzüge noch weniger als vorher....
Da es eine Kurzgeschichte ist, bleiben natürlich einige Fragen offen, da hat die Fantasie noch etwas Arbeit. Aber ich fühlte mich super unterhalten und verschreckt! :-) So gehört das!

Das Puppenzimmer und ein gescheiterter Versuch

Frohes Neues Jahr, alle zusammen! 

Mein neues Jahr beginnt dann gleich mit einer Rezi und dem Bericht über einen gescheiterten Versuch, ein heissersehntes Buch zu lesen, der kläglich scheiterte.


Dotbooks Verlag
EBook
Erschienen 2013
431 Seiten
ISBN 978-3-95520-380-1

Klappentext :

Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war kaum etwas anderes möglich. " Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen. Einem ganz besonderen Mädchen."

London im Jahre 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen- doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis Bergen Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann- und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht...
Meine Meinung:

Maja Ilisch erzählt von Seite 1 an so, das ich direkt in der Geschichte versunken war. Die Beschreibung der ersten Begegnung von Florence und Rufus ist so faszinierend und mysteriös, das man weiter lesen möchte, um mehr zu erfahren.

Die Charaktere fand ich von Beginn an schlüssig. Florence ist mutig, neugierig, mit einem Schuss Naivität und Leichtsinn, die sie auch prompt in die ein oder andere unangenehme Situation bringen. Besonders im Umgang mit dem harten Rufus und seiner sehr schlecht einzuschätzenden Schwester, mal zuckersüß, mal kalt wie Eis, stolpert Florence in manches Fettnäpfchen.
Trotz der schwierigen Situation ist sie glücklich, dem Waisenhaus entkommen zu sein. Sie versucht, ihren Platz im Haushalt zu finden, zwischen Herrschaft und Hauspersonal.
Ihre Aufgabe im Haushalt erscheint überraschend einfach. Sie soll lediglich in einem Zimmer voller Puppen jeden Tag eine auswählen, vermessen, katalogisieren und ihr einen Namen geben. Unter strengster Geheimhaltung. Und spätestens, als Florence ein Lachen in dem Raum vernimmt, in dem sie mit den Puppen alleine ist, schwant ihr und auch dem Leser/ der Leserin Böses...

Alles in allem fand ich "Das Puppenzimmer" eine spannende, unterhaltsame Lektüre.
Mich hat die Richtung, in die sich die Geschichte irgendwann auflöste, überrascht. Ehrlich gesagt war das nicht so mein Ding, was aber Geschmackssache ist. Spannend und schlüssig war es allemal. 
Das Ende war mir persönlich etwas zu offen, irgendwie fehlte mir da was....aber auch das ist sicher Geschmackssache.

Wer  Mysterie mit einem Schuss Fantasy mag, dürfte bei diesem Buch durchaus richtig sein. 

Ja, und dann endete 2016 für mich lesetechnisch noch mit einer Enttäuschung.
Es hatte sich beim ersten Versuch, das Buch zu lesen, schon angedeutet. Ich hatte gehofft, das es einer der Fehlversuche war, die man einfach schonmal hat. Falsches Buch in der falschen Stimmung, Kopf nicht frei....es gibt tausend Gründe, warum es mit einer Lektüre schonmal anfangs etwas holpert.

Aber bei " Die Blutschule" blieb es leider auch beim zweiten Anlauf so. 
Ich habe mich so auf das Buch gefreut, der Rückseitentext versprach einen ganz anderen Fitzek, einen Rhode halt, Horror pur...
Leider suchte ich danach vergeblich. Habe mich bis weit über die Hälfte gekämpft- es war wirklich ein Kampf, weil ich fand langweilig, was ich da las- und dann entnervt aufgegeben. 
Schade, ich war richtig traurig, aber ich hatte einfach keine Lust mehr weiterzulesen. Inzwischen hat das Buch mich in Richtung rebuy verlassen. Der erste Fitzek, den ich nicht im Regal haben möchte. Schade.
Habe ein bisschen Angst, jetzt " Das Joshua Profil" anzufangen...
Ich werde erstmal etwas Zeit vergehen lassen und ein paar ältere Titel von meinem SuB in Angriff nehmen.

Aktuell ist das "Die Verratenen" von Ursula Poznanski. War schon auf Seite 260, habe es vor Wochen aus irgendwelchen Gründen beiseite gelegt- und da lag es erstmal.
Heute Morgen hab ich es wieder zur Hand genommen, aufgeklappt und war sofort wieder in der Geschichte. Feines Buch! So muss das sein. :-) 

Deshalb verabschiede ich mich jetzt an dieser Stelle und gehe weiter lesen. Bis bald! 

Raunende Masken und böse Träume


Diese Woche hatte ich, nicht ganz freiwillig sondern aufgrund einer Bronchitis, mehr Zeit zu lesen als gedacht. Somit habe ich mich dann erstmal dem Band 3 von "Lockwood und Co" gewidmet.

"Die raunenden Maske", cbj Verlag, ISBN 978-3-570-15963-7, Hardcover, 460 Seiten, 18,99 €
Klappentext

Lockwood drehte sich zu mir um.
Der übernatürliche Orkan verdoppelte sein Wüten. Holzsplitter, Erdklumpen-alles flog uns um die Ohren. Der Fußboden riss auf und bog sich in die Höhe, als sei eine unsichtbare Faust darauf niedergefahren. Ich verlor das Gleichgewicht und stolperte, worauf der Boden unter mir wegkippte und ich fiel...
Aber ich kam nicht weit, denn ein unsanfter Ruck riss mich zurück. Mein Rucksack war an einer geborstenen Diele hängengeblieben. Lockwood stieß einen Schrei aus und wollte mich festhalten. Da erfasste der Sturm auch ihn und trug ihn fort. Hinter mir ertönte ein reißendes Geräusch, die Rucksackträger gaben nach, und auch ich flog quer durch das Foyer. Stimmen riefen meinen Namen. Sie zerrten mich vom Leben weg, von allem, was ich liebte. Dann stürzte ich in die Dunkelheit...

Meine Meinung

In diesem Band haben Lucy, George und Anthony alle Hände voll zu tun, ihre Aufträge zu erledigen. Alle großen Agenturen sind damit beschäftigt, einen großen Ausbruch von Phänomenen in Chelsea in den Griff zu bekommen. Lockwood und Co. können sich derweil vor kleineren Aufträgen nicht retten, teilen sich oft auf, um überhaupt nachzukommen. Derweil versinkt ihre Zentrale langsam im Chaos und die Agenten kommen auch körperlich an ihre Grenzen.
Anthony Lockwood beschließt, mit Holly eine Hilfskraft einzustellen, die sich um Ordnung, Sauberkeit und Bürokram kümmern soll. Das macht sie auch sehr gut und gründlich, sehr zu Lucys Missfallen, die sich durch Hollys gutes Aussehen und ihren Perfektionismus provoziert fühlt. Eine gehörige Portion Eifersucht ist, natürlich, auch mit im Spiel.
Dazu entdeckt Lucy, das ihre Fähigkeit, mit Geistern zu kommunizieren, immer stärker wird. Was durchaus nicht nur gute Seiten hat.

Ich habe auch diesen Band wieder mit Vergnügen gelesen, er ist gut und flüssig geschrieben, spannend- und trotzdem hat er mir nicht so gut gefallen, wie Band 1 und 2. Diesmal lag der Schwerpunkt stark auf dem Konflikt zwischen Holly und Lucy und Lucys erstarkenden Fähigkeiten. Mir fehlte der Gruselfaktor, der in den ersten beiden Bänden doch meiner Meinung nach,deutlich stärker war. Beim Lesen vom Ende des ersten Bandes hatte ich richtiggehend Schnappatmung und habe das Buch mit hochrotem Kopf zugeklappt. :-)

Nichtsdestotrotz kann ich "Die raunende Maske" durchaus empfehlen. 
Für den Gruselfaktor habe ich mir dann diese Woche noch etwas anderes geordert:

Dank der vielen Berichte bei Facebook in der Gruppe der "Stephen King Lovers" konnte ich es nicht abwarten, dieses Buch auch endlich in den Händen zu halten. Also beschloss ich, mich mal wieder an ein englisches Buch zu wagen. Schadet ja nix, so kommt zum Lesevergnügen dann gleich noch die Weiterbildung. 
Da mir aber das US Cover nicht so gut gefiel, musste ich etwas kreativ werden und gucken, wie ich an die Ausgabe aus England komme. Internet sei dank, war das aber kein Problem, nach wenigen Tagen kam gestern mein Wunschexemplar an.
Bin gespannt, habe gestern schonmal reingelesen und beim Vorwort einige Male geschmunzelt. Ich liebe Mr. King für seine Fähigkeit, mir eine Höllenangst zu machen- aber auch für seinen Humor. 

Einige der Kurzgeschichten in diesem Band kenne ich schon, Mile81 habe ich als Hörbuch gehört und UR auf meinem Reader gelesen, aber der Großteil ist mir neu und ich freue mich schon riesig darauf, sie zu lesen. Schließlich fing meine Leidenschaft für den King des Horrors mit seinen Kurzgeschichten an, die wirklich verdammt gut sind und mir vor dreißig Jahren die Tore zu seiner Welt geöffnet haben. ( 30 Jahre? Verdammt, bin ich wirklich schon so alt? Urhg!)

Ich werde Euch dann wissen lassen, wie mir das gesamte Buch gefallen hat. Wenn es auch etwas dauert, englisch lese ich noch nicht so schnell wie deutsch. Aber ich arbeite dran... :-)
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Die Wölfe sind los


Wow, was für ein Buch!
Ich liebe Wulf Dorns Romane, und " Die Nacht gehört den Wölfen" ist wieder ein wunderbares Beispiel dafür, wieso das so ist.
Er nimmt mich ab Seite eins bei der Hand, führt mich durch die Geschichte, wickelt mich in Spannungsfäden ein, verwöhnt meine kleinen, grauen Zellen mit Denkanstößen, berührt mich mit Sätzen, die aussprechen, was ich tief in mir empfinde. Und dann, kurz vor Ende, wenn ich mich wohlig in der geliebten Geschichte eingerollt habe...kippt er mir einen Eimer Eiswasser über den Kopf und lässt mich komplett überrascht und fassungslos zurück. Und ich schwöre Euch: Ich kann ihn lachen hören! :-)

Aber das macht nichts, ich liebe genau diese Momente, die mich fassungslos machen. Genau das macht ein richtig gutes Buch für mich aus. Ich mag mit offenem Mund und dem zugeklappten Roman in der Hand dasitzen, tagelang darüber nachdenken, was ich da gelesen habe. Und ich liebe es, wenn mir eine Geschichte in allen möglichen Alltagssituationen in den Sinn kommt. Auch "Die Nacht gehört den Wölfen" wird das tun.


Der Klappentext:
Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, das seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang....
Meine Meinung:
"Die Nacht gehört den Wölfen" ist ein Buch, auf das ich lange sehnsüchtig gewartet habe. Die Bücher von Wulf Dorn sind für mich ausnahmslos etwas besonderes, seine Geschichten und sein Schreibstil waren von Anfang an "mein Ding". 
Somit war dieser neue Roman in mehrfacher Hinsicht wie eine Heimkehr. Zurück in Fahlenberg, zurück in einer neuen Geschichte in der ich mich, so wie ich es von Wulfs Büchern kenne, sofort heimisch fühlte.  

Er erzählt von Simon, einem Jungen, der beim tödlichen Autounfall seiner Eltern mit im Wagen saß und nun mit den traumatischen Folgen dieses Erlebnisses zu kämpfen hat. 
Sein gewohntes Leben existiert nicht mehr. Die Eltern tot, das Haus verkauft, er lebt bei seiner Tante. Aber auch das nur vorübergehend, wie sich herausstellt. Simon kämpft um Halt, fühlt sich einsam.
Und das Trauma, das er erlitten hat, holt ihn in Form von grausamen Albträumen und Visionen ein. 
Die Wölfe lauern in der Dunkelheit...

Simons Gefühle waren mir in mancher Hinsicht nur zu vertraut. Die Leere, die man nicht zu füllen vermag, während die Welt um einen herum sich weiterdreht, als wäre nichts geschehen...wer einen geliebten Menschen verloren hat, kennt das besser, als ihm lieb ist. 
Simons Tante gibt ihr bestes, um ihm ein Zuhause zu geben, ist aber mit ihrem traumatisierten und leicht autistischen Neffen spürbar überfordert. Sein Bruder ist inzwischen ein erwachsener Mann, der sein eigenes Leben lebt.
Somit erscheint den beiden die beste Lösung, ihn in ein Internat zu schicken- für Simon ein furchtbarer Gedanke. Nirgends ist er wirklich zuhause. Er fühlt sich abgelehnt und alleine. Zum Glück findet er eine Freundin, die ihn versteht und für ihn da ist...

Viel mehr über die Geschichte mag ich gar nicht verraten, auch wenn es noch sehr viel zu erzählen gäbe. Lest das Buch einfach selber, es lohnt sich! 
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Under Debbies Blue Umbrella

Oh wow, ich hab Blutdruck! Was für eine wilde Jagd!
Und das ist genau das Gefühl, das ich so liebe, wenn ich ein Stephen King Buch durchgelesen habe. Ich klappe es zu und sitze mit Herzklopfen da, schaue auf das Buch herunter und versuche zu sortieren, was da gerade passiert ist. 
Inzwischen liegt es neben mir auf dem Drucker und jedes Mal, wenn ich hinschaue, macht sich ein Grinsen auf meinem Gesicht breit. Geiles Buch! ;-) (Sorry für die explicit language- aber so ist es nunmal!)
Worüber ich rede? Über das hier:

„Mr. Mercedes“  von Stephen King
Wilhelm Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-26941-5

Der Klappentext:

Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle hunderte verzweifelte Arbeitssuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet.
Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt.
Noch Monate später quält den  inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt.
Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.

Mein Eindruck:

Der erste Schockeffekt erwischte mich, weil ich eben den oben zu lesenden Klappentext nicht gelesen, sondern mich sofort auf das erste Kapitel gestürzt habe. Ein junger Mann, der in der Schlange der Jobbörse auf eine ebenso junge Frau und ihr Baby trifft. Ihre Sorgen und Nöte, der junge Mann, der der Mutter und dem Baby seinen Schlafsack  überlässt, weil das kleine Mädchen frische Windeln braucht und das Wetter alles andere als freundlich ist. Und während der Leser sich in Gedanken mit der Situation von Mutter und Kind beschäftigt, bricht das Grauen los.
An der Stelle habe ich das erste Mal mit offenem Mund über dem Buch gesessen: „ Nee, oder?!“

Tja, so ist er, unser Meister des Schreckens- aus dem ganz gewöhnlichen Alltag bricht das Unheil herein.  Man weiß es, als King Fan liebt man es- und doch schockt es mich immer wieder.

So, wie ich seine Charaktere immer wieder  liebe. 
Der Detective in Rente, der keinen Sinn mehr im Leben sieht und von Selbstzweifeln wegen  eines ungelösten Falles geplagt wird. Der nette Junge aus der Nachbarschaft, hochintelligent und mit schrägem Humor. Der Eisverkäufer und seine Mutter…es tauchen einige wirklich interessante und auch witzige Personen auf. Ich möchte allerdings nicht allzu sehr ins Detail gehen- ich befürchte zu spoilern, wenn ich ins Plaudern gerate. ;-) 

Der Killer ist auf jeden Fall ein Mensch  auf der Schwelle zwischen Genie und Wahnsinn. (Letzteres ist kein Wunder, bei seiner Lebensgeschichte…)  Einmal achtet er auf das kleinste Detail, auf das man selbst überhaupt nicht gekommen wäre, dann wieder lässt er sich hinreißen und geht irrwitzige Risiken ein. Und ist dabei so unauffällig für seine Mitmenschen, wie es nur geht, fast unsichtbar. Ich bin fast wahnsinnig geworden, wenn einer der Charaktere fast über die Füße des Killers stolperte, ohne den Hauch einer Ahnung zu haben. 

Insgesamt ein sehr spannendes, packendes Buch mit, wie ich finde, furiosem Ende.
Wie gesagt, ich mag nicht weiter ins Detail gehen, weil ich nicht zuviel verraten möchte. Nur soviel, es ist ein Psychothriller, kein Horror Roman. Also auch etwas für die Leute, die Stephen King noch immer ausschließlich für einen Autor von Horror Stories halten.  Aber gute Nerven sollte man schon haben, für Zartbesaitete ist das Buch wohl eher nicht geeignet. ;-)

Noch eine Frage an die King Fans, die es schon gelesen habe: Fühltet ihr Euch auch hie und da an Derry oder Colorado erinnert? Nur mal so, unter Insidern? :-D

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Und damit ziehe ich mich zurück und stecke meine Nase ins nächste Buch. ;-)
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Der Geist

18. September 2015 

So, "Der Geist" habe ich gestern noch beendet. Hui, ein typischer Laymon. Hart aber gut, das Ende hat mich, wider Erwarten, tatsächlich noch überrascht. Dachte, ich wüsste, wo es hingeht, aber es kam dann doch noch ein bisschen anders. Also, wenn ihr nichts gegen Horror, eine ordentliche Prise Sex und eine harte Gangart habt: Laymon lesen! Ich mag seine Bücher. Sie sind wie die guten, alten Horrorfilme von früher: Man weiß, was einen erwartet- und wird nicht enttäuscht. 😊
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Soll ich wirklich bloggen- oder lasse ich es lieber sein?

Ja....nein....ich mein.....Jein!


Nachdem ich jetzt sehr, sehr lange mit mir gehadert habe, ob ein Blog für mich überhaupt Sinn macht, ist die Entscheidung nun gefallen.

Ich habe Lust drauf. Gut, ich habe nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte. Es wird wohl auf maximal einen Eintrag pro Woche hinauslaufen, besonders , wenn der Job mich mal wieder arg fordert und ich spät und total k.o. heim komme. Trotzdem, ich möchte bloggen. Und wer Lust hat, mein Zeugs zu lesen, braucht halt ein bisschen Geduld mit mir.

Bin gespannt, ob das so funktioniert. :-)