Life is a rollercoaster...

Das Leben ist eine Achterbahn. Diese Überschrift schien mir passend für den heutigen Beitrag.

In letzter Zeit ging es bei mir bergab. Jetzt sitze ich in meinem Wagen auf diesem Fahrgeschäft, mir zerzausten Haaren und ziemlich durchgeschüttelt und muss mich erstmal neu sortieren.

Ich musste nach 13 Jahren meinen besten Kumpel über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Das hat einiges durcheinander gebracht. Der Tagesablauf ist völlig anders, jemand, mit dem ich sehr viel Zeit verbracht habe, fehlt...daran muss ich mich erstmal gewöhnen.

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Once upon in Himmelreich-Blogtour Station 4


Was, zum Höllengrund, ist eigentlich dieses Himmelreich?

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Winnetou 3-Eine Bloggerin auf Winnetous Spuren

Wie im letzten Beitrag geschrieben, suchte ich nun nach dem letzten Detail, das mir noch fehlte, um den Beitrag zum Thema Winnetou auf die Füße zu stellen. Während ich am Frühstückstisch saß und mich auf das herannahende, lange Wochenende freute, an dem ich dann endlich Zeit für ausgiebige Arbeit am Blog haben würde, um meinen Beitrag zu schreiben, surfte ich im Internet vor mich hin.

Und stolperte über eine Fanseite von Jean-Marc Birkholz. Klickte mal hier und mal dort...und da war es! Das letzte Puzzleteil, das mir noch fehlte!

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Winnetou 2-Eine Bloggerin buddelt den Klappstuh...ähm, das Kriegsbeil wieder ein.

Wie im ersten Teil dieses Beitrages schon erwähnt, grübelte ich arg , ob ich meinen Frust über quasselnde, ahnungslose Kids einfach so an die Öffentlichkeit tragen sollte.

Wirklich objektiv war das nicht. Vielleicht kam ja die oder der ein oder andere gerade durch den Besuch in Elspe auf den Geschmack und griff anschliessend zu Buch oder meinetwegen auch Film...

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Winnetou 1-Eine Bloggerin auf dem Kriegspfad

Dieser Beitrag hat die mit Abstand längste Vorbereitungsphase aller bisher von mir veröffentlichten Beiträge. Und er wird mehrere Teile haben, für einen wird er zu lang. Ausserdem passt es irgendwie. :-)

Ursprünglich wollte ich einfach nur Dampf ablassen, weil ich völligst genervt war.

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Schneeflockenküsschen

Jo Berger

Schneeflockenküsschen

 

ebook

1696 KB

ASIN: B075PK9P8Q

0,99 € (Einführungspreis bei Erscheinen)

amazon

So. An dieser Stelle muss ich mal wieder Farbe bekennen. Grüne Farbe. Ich bin ein Grinch. Ein waschechter, weiblicher Grinch.

Wobei Weihnachten an sich nicht einmal das Problem ist. Ein bisschen Glitzer und Kitsch und Weihnachtsschwurbel mag ich schon.

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Himmelreich und Höllengrund

Armor's Four-Susanne Pavlovic

Himmelreich und Höllengrund

 

ebook

378 KB

ASIN : B076NHPR6R

3,99€

Band 3 der 2. Staffel aus der Himmelreich Serie erzählt die Geschichte von Lila. 

Eigentlich Emilia. Eigentlich Studentin. Eigentlich. Aber irgendwie hat sie den Faden verloren, ihr Leben läuft nicht rund. Und so bricht sie ihre Brücken ab, nimmt ihre Hunde Moppi und Shredder und brennt durch. Einfach raus, sich neu sortieren, den Weg neu finden. 

Es verschlägt sie nach Himmelreich. Und es gibt wahrlich üblere Orte für einen Neuanfang. Sie findet eine Hütte im Höllengrund, in die sie kurzerhand einzieht, und trifft auf einen Traumtypen. Faun nennt sie ihn, denn er erinnert sie an einen ebensolchen. Zu schön, um wahr zu sein. Sie kennt nicht mal seinen richtigen Namen. Aber das ist ja eigentlich auch egal. Allerdings ist das Leben nicht so einfach, auch wenn man die Augen noch so fest verschließt...

Die Geschichte um Lila habe ich sehnlichst erwartet, denn ich fand sie eine hochinteressante Person, über die ich von ihrer ersten Erwähnung in der Serie an mehr erfahren wollte.

Eine coole Aussteigerin mit zwei Hunden, die in einer Hütte im Wald wohnt und sich von dem ernährt, was sie findet oder im Tausch gegen kleine und größere Arbeiten erhält. Klingt verführerisch. Aber da musste mehr dahinter stecken.

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Die vier Söhne des Dr. March

Brigitte Aubert

Die vier Söhne des Doktor March

 

ebook

208 Seiten

Dotbooks Verlag

3,99 €

Dienstmädchen Jeanie arbeitet für Doktor March und seine Familie.

Eines Tages findet sie im Schlafzimmer der Hausherrin ein Tagebuch,

in dem ein Mord beschrieben wird, der tatsächlich in nächster Umgebung so geschehen ist. Und offenbar ist einer der vier Söhne des Doktor March der Täter, der in diesem Tagebuch nicht nur diese, sondern auch folgende Taten ausführlich beschreibt.

Doch welcher der Vier ist es?

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Zwei Küsse für Himmelreich

Amors Four- Andrea Bielfeldt

Zwei Küsse für Himmelreich

ebook

1965 KB

3,49 €

ASIN B073NLJ1LQ

Drei Worte: Geladen, gelesen, geliebt. :-)

Endlich durfte ich zurück nach Himmelreich, in das Dorf, das ich bereits in den vorigen Bänden so lieben gelernt habe. Was nicht heißt, das man das Buch nicht auch einzeln lesen könnte. Aber es macht, wenn man die anderen Bände kennt, unglaublichen Spaß, alte Freunde und Bekannte wiederzusehen.

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Meeresblau und Mandelblüte

Elke Becker

Meeresblau und Mandelblüte

 

Taschenbuch

278 Seiten

Bastei Lübbe

ISBN 3741300446

12,90 €

 

ebook

1627 KB

beHEARTBEAT

ASIN B06ZZH9TQS

                                                   6,99 €

 

Was im Leben wirklich zählt...

Eigentlich wollte ich nur aus Neugier mal reinschnuppern in dieses Buch. Mal gucken, wie die Elke Becker so schreibt und ob es was für mich wäre.
Und ob es was für mich war! Die Autorin nahm mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil bei der Hand und führte mich durch die Geschichte. Und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen.

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Die Kinder

Wulf Dorn

Die Kinder

Heyne Verlag

Paperback

16,99 €

ISBN: 978-3-453-27094-7

 


Auf einer abgelegenen Bergstraße wird eine völlig verstörte Frau in einem zerstörten Wagen gefunden. Im Kofferraum entdecken Polizisten eine Leiche. Der Mann, der dem Rettungsdienst den Unfall meldete, ist spurlos verschwunden. Und die Geschichte, die Laura Schrader, die verunglückte Frau, der Polizei und Robert Winter, einem Psychologen, der zu dem Fall hinzugezogen wurde, erzählt, klingt unglaublich. Allerdings klingt Laura sehr überzeugt von dem, was sie erzählt. Wird es Robert Winter gelingen, die Wahrheit herauszufinden?

Als ich dieses Buch von der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar bekam, bin ich erstmal im Achteck gesprungen.

Es ist ja kein Geheimnis, das ich die Bücher von Wulf Dorn heiß und innig liebe und er im Ranking meiner liebsten Autoren den Platz direkt hinter Stephen King einnimmt. Zusammen mit dessen Sohn, Joe Hill.

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Blutpsalm

Meredith Winter

Blutpsalm

Taschenbuch

208 Seiten

Sommerburg Verlag

ISBN : 978-3981872217

9,99 €

Link zu amazon

 

ebook

547 KB

ASIN B074JF8YCW

3,99 €

Ein brutaler Mord erschüttert eine 800- Seelen Gemeinde.

Eine Leiche auf der Kirchentreppe , ein Pastor, der sich in eine Prostituierte verliebt- die Bewohner des bisher so perfekt erscheinenden Dorfes müssen erkennen, das das Böse auch vor idyllischen Dörfchen nicht Halt macht. Und nicht jeder von Ihnen ist, wer er zu sein vorgibt.

Ich bekam zu diesem Titel zuerst eine Leseprobe von der Autorin, um festzustellen, ob es überhaupt was für mich ist. Ein "Liebeskrimi"...ich war mir unsicher. Aber die Leseprobe machte Lust auf mehr.

Das sah mir nach einer sehr kurzweiligen Lektüre aus, einfach mal was anderes.

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Ich musste sie kaputtmachen

Stephan Harbort
Ich musste sie kaputtmachen
Taschenbuch
384 Seiten
9,99 €

Ebook
8,99
Ein neues, signiertes Buch von Stephan Harbort ist immer ein Grund zur Freude.
Dieses war aber auch ein Grund, sich auf der morgendlichen Hunderunde immer wieder umzuschauen, ob nicht irgendwo jemand lauert. Und ein Grund für einige nachdenkliche Momente. 
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Fallen Queen

Ana Woods

Fallen Queen

Kindle Ebook

Drachenmond Verlag

(8. Juli 2017)

1665 KB
ASIN: B073RNDWH4

3,99 €

 

Taschenbuch

Drachenmond Verlag

(20.Juni 2017)

300 Seiten

12,90 €

ISBN: 978-3959911047

 

 

Auf dem Märchen "Schneewittchen" basierend erzählt Ana Snow hier eine unglaublich fesselnde ,packende Story mit eigenen, faszinierenden und spannenden Ideen.

Denn nicht Schneewittchen, deren Name hier Eira ist, ist die Gute, sondern Nerina, ihre Schwester und Königin des Reiches. Von allen geliebt und geachtet ob ihrer Güte und Selbstlosigkeit, regiert sie das Königreich Arzu.

Als ihre jüngere Schwester sich verliebt, sucht Nerina sich ebenfalls einen Partner, da ihre kleine Schwester erst heiraten kann, wenn Nerina als die ältere den Bund für's Leben eingegangen ist. Auf einem Fest lernt Nerina den Prinzen Jalmari kennen und die beiden verlieben sich. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen kann, ist, das Jalmari eben der Mann ist, in den Eira sich verliebt hat. Und das Nerina mit ihrer Beziehung zu Jalmari den abgrundtiefen Hass ihrer Schwester auf sich zieht...

"Fallen Queen" hatte mich schon am Haken, als ich nur das Cover in einem Beitrag bei Facebook entdeckte.

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Leserunde zu Stephen Kings "Es"

Auf diese Leserunde, veranstaltet von Andrea Schmidt, sowohl bei Facebook als auch auf Ihrem Blog "Leseblick", habe ich mich ganz wahnsinnig gefreut!

Ich liebe dieses Buch heiß und innig, seit ich es 1986 zum ersten Mal gelesen habe. Jeder Besuch in Derry ist wie nachhause kommen- wenn auch in ein recht verstörendes Zuhause- jede Begegnung mit den Mitgliedern des "Club der Verlierer" wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

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Bare Münze

Thomas Weibel
Bare Münze
132 Seiten
24 €

Dieses Buch hatte ich schon etwas länger auf dem SuB liegen.

Ein Leseexemplar vom Verlag Johannes Petri, für das ich irgendwie nie den richtigen Moment fand. Weil ein Buch über Geld, darauf muss man sich konzentieren, das liest sich nicht so nebenbei. Dachte ich.

Ich hätte es schon viel früher zur Hand nehmen sollen!

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Herz.Berührt Ein Engel für Jack

Jo Berger

Herz.Berührt. ein Engel für Jack

Amazon 
Ebook 
0,99 €
Dieses Buch durfte ich schon lesen, als es gerade mal krabbeln lernte. Sprich: In der unkorrigierten, unlektorierten Rohfassung. Wofür ich mich bei Jo Berger hier nochmal bedanken möchte. DeinVertrauen ist eine riesengroße Ehre für mich!
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Tödlicher Mut- Ein Sylt Krimi

Achim Zygar

Tödlicher Mut

228 Seiten

9,90 €

ISBN : 978-1521294130

 

ebook

0,99 €

Link zu amazon

Komissar Haverbeck und sein junger Kollege Landmann, beide aus Bielefeld, werden als Unterstützung zur Auflärung eines spektakulären Mordes nach Sylt geschickt. Hier hat Landmann nicht nur mit den Eigenarten des ortsansässigen Kollegen Lollinger zu kämpfen, sondern auch mit der Tatsache, das ihm nicht nur Frau und Tochter, sondern auch seine 
Mutter auf die Insel nachreisen. Trotzdem setzt er alles daran, den Mord aufzuklären- und dann taucht ein weiterer Toter auf.

 

"Tödlicher Mut" ist unterhaltsamer Lesestoff, ein gut lesbarer Krimi ohne großes Gemetzel.

Einige Charaktere, zum, Beispiel Haverbeck selbst, Landmann und Lollinger, sah ich sehr gut vor mir. Andere hingegen, wie Haverbecks Frau, blieben farblos für mich, ich bekam kein Bild zu Ihnen.

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Buchfresserchens Montagsfrage

Hallo, Ihr Lieben!
Heute habe ich mich entschlossen, mich mal Buchfresserchens Montagsfrage anzuschließen. Mir sind die Montagsfragen schon des öfteren begegnet, bisher habe ich mich nie aufgerafft, aber das werde ich jetzt ändern. Zumal mich die Frage diese Woche sehr anspricht.
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Der Dreimann Effekt

Ich denke,wir alle kennen sie. Diese Zeiten, in denen das Glas halbvoll ist, man immer tiefer in ein schwarzes Loch rutscht und sich einfach nur noch übel fühlt.
So ging es mir in letzter Zeit. 
Stress im Job, den Urlaub zuhause verbracht, Mutter krank, Hund krank, immense Tierarztkosten... Das alles hat mich ziemlich runtergezogen. 
Gestern kam ich an den Punkt, an dem ich am liebsten nur noch geheult hätte. Ich musste mal raus. Was anderes sehen als meine Wohnung und meinen Arbeitsplatz. Bummeln, genießen, Seele baumeln lassen.
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Gwendys Button Box

Stephen King, Richard Chizmar

Gwendys Button Box

engl. Ausgabe

Hodder & Stoughton

176 Seiten

12,99 €

ISBN: 978-1473672093

 

amazon

 

     

 

Gwendy joggt jeden Tag die sogenannte "Selbstmordtreppe" hinauf. Denn Ihr Spitzname, "Goodyear", den sie wegen ihrer Speckröllchen erhielt, soll sie in keinem Fall in die weiterführende Schule begleiten. Die Treppe führt an einer Klippe die Steilküste hinauf, von der sich vor Jahren eine junge Frau in den Tod gestürzt hat, daher der morbide Name .

Mehrere Tage lang sieht Gwendy oben auf einer Bank einen Mann sitzen, der sie irgendwann anspricht.

Er habe sie beobachtet, und sie wäre die Richtige, erklärt er ihr, und vertraut ihr eine Box mit diversen Knöpfen und zwei Schubladen an.

Ein Knopf für jeden Kontinent- Afrika, Asien, Europa, Australien, Nordamerika, Südamerika. Dazu ein roter Knopf. Auf Gwendys Frage, was der tut, antwortet der Mann: "Alles, was Du willst." Ein schwarzer Knopf "beendet alles".

Weiterhin gibt es zwei kleine Schubladen. In einer findet man in regelmäßigen Abständen einen Silver Dollar. In der anderen ein Schokoladentierchen. Die sind so köstlich und, obwohl winzig, so gehaltvoll, das man keine Lust auf etwas anderes hat. 

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10 Fragen TAG

Die liebe Anka von Ankas Geblubber hat mich vor kurzer Zeit geTAGd.

10 Fragen gilt es in ihrem TAG zu beantworten. Mal sehen, was mir dazu einfällt. ;-)

(Übrigens beziehen sich meine Antworten nicht auf den letzten Monat, also Mai, sondern eher auf die letzten vier Wochen. Denn speziell in den letzten zwei Wochen bin ich, bedingt durch meinen Urlaub, mal wieder ausgiebig zum Lesen gekommen.)


1. : Wo hast Du Dich im letzten Monat herumgetrieben und wo hat es Dir am besten gefallen?

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Der Fährmann

Christopher Golden

Der Fährmann

Gebundene Ausgabe

372 Seiten

23,95 €

ISBN 978-3-946330-01-1

Link zur Verlagsseite

Der Fährmann ist ein aussergewöhnliches Buch, was die Enststehung der deutschen Ausgabe angeht. Olaf Buchheim entdeckte den Roman von Christopher Golden in der Originalausgabe  und da das Buch keine deutsche Übersetzung hatte, aber definitiv verdiente, nahm Olaf Buchheim die Sache selbst in die Hand.

Er gründete einen Verlag, organisierte die Übersetzung des Romanes, engagierte einen Illustrator und veröffentlichte "Der Fährmann" in Eigenregie.

Die Aufmachung der Printausgabe, mit Lesebändchen, schwarzen Schnitt und wunderschönen Illustrationen gefällt mir extrem gut, das ist ein Buch, das dank seiner Austattung jedes Bücherregal bereichert.

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Murder Park

Jonas Winner

Murder Park
Heyne Verlag, Verlagsgruppe Random House
Taschenbuch
ISBN 978-3453421769
416 Seiten
12,99 €
EBook
1658 KB
ASIN B01MQT0ABB
9,99 €

 

Wow, was für ein Trip!

Morgens, pünktlich zum Erscheinungstermin, fand sich das Buch auf meinem Reader.

9 Stunden später sass ich atemlos auf der Couch, hatte das Buch beendet und war völlig durchgeschüttelt von einer irrsinnigen Achterbahnfahrt. 
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Harter Fall- Weiche Landung

Sarina Bowen

Harter Fall- Weiche Landung

 

ebook:

1592 KB

3,99 €

Amazon

ET : 31.05.2017

ASIN: B071ZMB5FX

 

Taschenbuch:

270 Seiten

12 €

Rennie Road Books

über Amazon

ISBN: 978-1942444404

 

"Harter Fall - Weiche Landung" war mein zweites Buch von Sarina Bowen.

Und wie " Kalte Nächte- Warme Herzen" hat auch dieser Titel alles, was ein Liebesroman braucht. Flüssig zu lesen, Herz, Schmerz, Spannung und ein Schuß Erotik.

Dr. Callie Anders trifft beim Besuch eines Snowboard Wettbewerbs mit Ihrer Freundin Willow und deren Freund Dane ( kundigen Leserinnen kommen diese Namen bekannt vor ;-) , ein netter Sidekick) auf Hank "Teufelskerl" Lazarus.

Bekannter und erfolgreicher Snowboarder.

Nach einem Unfall bei eben diesem Wettbewerb trifft Sie Hank in ihrem Job als Ärztin wieder. Wie nicht anders zu erwarten, entwickeln sich zarte Bande, allerdings gestaltet sich die Lage durch Hanks Lähmung und seine Reaktion darauf alles andere als einfach, seine reichen Eltern mischen ebenfalls mit und auch seine Exfreundin funkt dazwischen. Callie selbst ist durch eine kürzlich gescheiterte Beziehung auch noch gebranntes Kind und scheut das Feuer. All das zusammen sorgt für einiges Auf und Ab bis zum ersehnten Happy End.

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Eiskalter Schlummer

Lutz Kreutzer

Das Verlies

ebook

amazon

243 Seiten

ASIN : B06X9KX3Q9

 

0,99 €

Lutz Kreutzer

Die Rache

ebook

amazon

260 Seiten

ASIN : B06XCJ8N8N

 

2,99 €

 

Inhalt "Das Verlies":

 

Ein Toter treibt in der Isar. Aussehen und Herkunft der Leiche stellen Hauptkommissar Benno Völz von der Kripo München und seinen Kollegen Kowalski vor ein Rätsel.

»‘n Kerl, zirka vierzig, ohne offizielle Papiere«, grunzte Kowalski mit seinem Ruhrpott-Slang, staubig und rau wie drei Zentner Kohle. »Irgendjemand hat ihm die Nase abgeschnitten und seine Hände gefesselt. Kabelbinder. Schuss im Bauch.«

Wenig später hängt ein Mann an einem Baum, und drei junge Frauen landen in einem Verlies.

Völz, Kowalski und ihre neue Assistentin stoßen auf ein scheinbar undurchdringliches Netz aus Menschenhandel, Missbrauch und Drogen. Eine nervenaufreibende Jagd beginnt, die selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten an ihre menschlichen Grenzen führt. Sie können nicht ahnen, in welche Abgründe sie blicken werden.

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Das Model hat 'nen Vogel

Heute mal wieder ein Off Topic. Weil ich vor einiger Zeit ein tolles Erlebnis hatte, von dem ich Euch unbedingt erzählen möchte.

Wie so vieles in den letzten Jahren begann alles mal wieder bei Facebook.

Dort entdeckte ich einen Post, in dem ein Fotograf tolle Fotos eines Hundesenioren präsentierte. Ich hatte das Gefühl, den Charakter und die Stimmung des Tieres im Foto sehen zu können und war fasziniert. Also begann ich, der Seite zu folgen.

"Pascal Schäpers - Fotografie by Benny"

Jedes Posting sprach mich mehr an. Die Art, wie Pascal über seine tierischen Models schrieb, über seine eigenen Hunde...noch dazu ist sein Studio nicht allzu weit weg. Also machte ich irgendwann einen Termin bei ihm, um Vico fotografieren zu lassen.

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Himmelreich mit Herzklopfen

Amors Four- Jo Berger

Himmelreich mit Herzklopfen
EBook
2821 KB
0,99 €

Inhaltsangabe:

 

4 Freundinnen - 1 Mission
Und die ganz große Liebe

In Himmelreich ist die Hölle los! Eine Fabrik für Gertruds Halspastillen soll entstehen, doch dann bringt ein spektakulärer Fund die Bauarbeiten zum Erliegen. Das ganze Dorf gerät in Aufregung. und mittendrin versucht die Großstädterin Fee, sich an das Landleben zu gewöhnen.
Köchin Ronja und Hochzeitsplanerin Nicole erweisen sich als neue Freundinnen, doch gleichzeitig muss Fee sich mit dem unausstehlichen Bauleiter David herumschlagen, der immer dann auftaucht, wenn sie ihn am wenigsten brauchen kann. Und da ist noch der tätowierte Bad Boy Marlon, der ihr Herz wider Willen höherschlagen lässt ...

»Himmelreich mit Herzklopfen« ist der Auftakt zu der zweiten Staffel der vierteiligen Himmelreich-Romanreihe. Jeder Band hat wie immer eine in sich abgeschlossene Lovestory. Es ist nicht erforderlich, zum Verständnis der 2. Staffel der Himmelreich-Reihe, die erste gelesen zu haben - aber schöner.

 

Meine Meinung:

 

Das ich ein Fan von Jo Berger und ihren Romanen bin, ist inzwischen für regelmässige LeserInnen meines Blogs kein Geheimnis mehr.

Ich mag ihren Stil, ich liebe ihren Humor, ich verschlinge ihre Geschichten- und das, obwohl es- Ausnahmen wie "Kick Off" bestätigen die Regel- bei Jo Berger meist keine Toten gibt. Bad Boys schon, auch mal etwas, was annähernd ein Verbrechen ist, aber nicht die Dinge, die ich sonst bevorzugt gerne lese .

 

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Blitzgewinnspiel! Ebook zu gewinnen!

Ich habe da ein Rätsel für Euch. Die Nachricht auf dem Foto habe ich am Mittwoch dem/der AutorIn geschickt, nachdem ich ein Vorabexemplar durchgelesen hatte.
Ich war völligst fassungslos...nicht zuende sein!!!

Ich hatte von Seite 1 an das Gefühl, ich komme nachhause. All die lieben Leute, die ich wiedersah, liebgewonnene Orte... Es war nur toll. Ohne Leichen, mit Liebe und Lachen. Aber, Moment, Knochen gibt es! Und eine wilde Verfolgungsjagd! Ein bisschen wild. Na gut, zahm. Aber Verfolgung! 


Und wer jetzt richtig rät, wo ich war, hüpft in den Lostopf und hat die Chance auf ein Ebook des Titels, der mich so traurig gemacht hat, als er zuende war.
Einfach einen Kommentar mit der richtigen Antwort auf dem Blog oder unter dem Facebook-Post hinterlassen und ab geht es in den Lostopf! 
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Smoke von Dan Vyleta

Dan Vyleta
Smoke
Aus dem Englischen von Katrin Segerer
Roman, 624 Seiten
16,99 € [D] /17,50 € [A]/ 22,90 CHF
ET: 13.
März 2017

Inhaltsangabe:

 

Wie sähe eine Welt aus, in der jeder böse Gedanke, jede Sünde sichtbar wäre? Dan Vyleta entwirft in Smoke ein faszinierendes historisches Englandgegen Ende des 19. Jahrhunderts, das von einem besonderen Phänomen geprägt ist:

Jede Verfehlung, Unaufrichtigkeit oder Bosheit manifestiert sich als Rauch, der unkontrolliert dem Körper entweicht und haut und Kleider mit dunklem Ruß befleckt. In dieser Welt leben Thomas und Charlie, Schüler eines strengen Elite-

Internats in Oxford, an dem jungen Adligen die Sünde ausgetrieben werden soll, denn: die Aristokratie ist tugendhaft und gerecht, ebenso wie ihr Herrschaftsanspruch. Besonders Thomas, dessen nebelhafte Vergangenheit für viel Gemunkel unter den Kommilitonen sorgt, scheint sein inneres Dunkel nur schwer zügeln zu können, und gerät deshalb immer wieder in Schwierigkeiten.

Seine Seele ist hoffnungslos verdorben, ja schlimmer noch: ansteckend, glaubt er. Bis Charlie bei einem Schulausflug nach London einen Mann sieht, der trotz des ihn umgebenden Lasters frei von der lauernden Präsenz des Rauchs ist.

Wie kann das möglich sein? Die beiden Freunde beginnen zu begreifen, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Auf der Suche nach der Wahrheit stürzen sie sich in ein dramatisches Abenteuer voller Gefahren und Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan...

Meine Meinung:

"Smoke" ist ein aussergewöhnliches Buch. Es hat so viele Facetten, das ich gar nicht so richtig weiß, wo ich anfangen soll. Die Inhaltsangabe sagt schon vieles, mehr würde ich über die Handlung gar nicht verraten wollen.
Dan Vyletas Sprache zeichnet opulente Bilder, ich hatte sehr viel " Kopfkino" beim Lesen von Smoke. Besonders beeindruckt war ich von seiner Beschreibung Londons. Düster, verraucht, rauh...
Aber insgesamt sind die Schauplätze sehr beeindruckend beschrieben.
Was die Charaktere angeht, war Livia die, die ich am ehesten vor mir sah. Thomas und Charlie sahen für mich persönlich anfangs gleich aus und waren irgendwie gesichtslos, ich bekam kein wirkliches Bild von den beiden, das änderte sich erst im Verlauf der Geschichte, warum auch immer. Vielleicht hat mich die Faszination des Rauchs zu sehr abgelenkt.
Diese Idee, das man seine düsteren Gedanken nicht verbergen kann, sondern Rauch absondert, der für alle sichtbar ist...wow. Faszinierend.
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Tote Götter zu gewinnen!

Achtung, Achtung, spontane Verlosung!
Freunde des gepflegten Horrors voraus! Ich habe bei Facebook eine Verlosung gestartet. 
Wer keinen Facebook Account besitzt, darf gerne auch hier einen Kommentar hinterlassen. Mittwoch Abend finden wir dann heraus, wem die (toten) Götter gewogen sind.. Was es zu gewinnen gibt? 
Das hier: 
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Tage wie dieser...

Einer dieser Tage. Freitag, die Arbeitswoche ist zuende. 
Nach dem Essen ein Frisörtermin, in Vorbereitung auf ein Fotoshooting morgen. 
Wo ich eh vor Ort bin, könnte ich gleich noch den Bücherscheck von meinem Geburtstag einlösen. 
Eingesteckt habe ich ihn mal. Und beim Frisör noch gegrübelt. In den Buchladen? Sicher? Ach, wieso nicht. Aber nur das eine! Nur "Schatten" von Ursula Poznanski. Rein, Poznanski greifen, raus. 
Nach Verlassen des Frisörsalons der Blick auf die Uhr. Halb sechs, passt noch. Während mein Gehirn noch abwägt, laufen meine Füße schonmal los. Der Kutscher kennt den Weg. ;-)
Angekommen, betrete ich den Laden- dieser Duft! - sehe mich um...oh oh, recht viel los. Nicht gut. Stell Dich vor das Zeitungsregal, Anja. Nicht zu den Büchern sehen! Kunde, Kundin, das Telefon schellt, es dauert. Normal. Aber in mir drin beginnt es zu kichern. Mein zweites Ich. "Baby, jetzt komm schon, wir wissen doch beide, Du willst es!"
Ich winde mich noch, bemerke aber mit Entsetzen, wie sich mein Mund zu einem zufriedenen Grinsen verzieht. Oh nein, gleich springt der Autopilot an! 
Eh ich mich versehe, finde ich mich vor den Bücherregalen wieder. Jetzt kann mich nur noch der beherzte Griff zum gewünschten Buch retten. Greifen, zahlen, raus.
Wo ist es denn? Wo? Da ist P. Oh verflixt. Es muss doch...nee, hier nicht Da auch nicht. Da nicht. Ich gucke zuviel herum, ich muss damit aufhören.
Ich drehe mich jetzt um und geh...oh! Minus 18*. Das wollte ich ja schon länger haben. Aber heute ja nicht. Oh, das sieht aber auch interessant aus! Ha, die Kasse ist frei, ich kann fragen. Aha. Nicht vorrätig. Hm. Bestellen, bitte, weil haben will ich es. 
Super, läuft. Was? Jaja, die beiden gehen mit. 
Waaaaaas? Wie konnte das passieren? :-0
Unglaublich. Büchern gegenüber bin ich willenloooooooos. :-D

Glücklich und dankbar gebe ich den Einzug zweier Schätze bekannt:
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Lesung Markus Heitz-Des Teufels Gebetbuch

Am 27.03. war es mal wieder so weit: Eine Lesung in Olpe stand an. Markus Heitz stellte seinen neuen Roman " Des Teufels Gebetbuch" vor und am Ende der Lesung bekamen 10 Besucher die Chance, im von Markus Heitz erfundenen Kartenspiel "Superieur" gegeneinander anzutreten. 

Markus Heitz war mir als Autor schon lange ein Begriff, allerdings war ich keine seiner Leserinnen. Fantasy ist nicht so meins. Aber als er mit "Totenblick" einen Thriller veröffentlichte, hatte er mich. 
Ein echt cooler Typ, der kurzweilig und interessant erzählte, Passagen aus dem Buch, die mich überzeugten und neugierig auf mehr machten und nicht zuletzt sein Humor nahmen mich für den Autor ein. Somit gingen damals nicht nur "Totenblick", sondern auch "Oneiros" in meinen Besitz über. 
Inzwischen folgten dann auch "Exkarnation" und "Des Teufels Gebetbuch" . Und auch die weiteren Romane von Markus Heitz werden über kurz oder lang in meinem Besitz landen. Wie das so ist, wenn mich ein Autor mit seiner Persönlichkeit und seiner Schreibe einmal am Haken hat. :-)
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"Tag der Sauberkeit" Reloaded

Heute mal wieder ein Beitrag, der nichts mit Büchern zu tun hat.

Es geht um den Dreck anderer Leute, die Frage, wieso es so schwer ist, einen Papierkorb zu benutzen und die ernüchternde Erkenntnis, das darüber zu schreiben auch nix ändern wird.
Die Straße, in der ich wohne, verläuft parallel zur Hauptstraße , die zur Brücke über die Bahn hinauf führt. Gegenüber unseres Hauses ist eine Mauer, an deren Fuß sich eine Grünanlage befindet. 

Und um diese geht es. Denn diese Grünanlage wird seit Jahren als Müllabladeplatz genutzt. Wenn man zur Brücke hoch geht oder von da hinunter kommt, und hat eine Flasche ausgetrunken, einen Kaffeebecher leer... Wieso mitnehmen bis zum nächsten Papierkorb? Ein Wurf über's Geländer und man ist das Problem los.

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Spaghetti- Western und SuB- Panik

Oh. Je. 🙈 Ich hab Angst. 🙈


Warum? Ist mein Tag so schrecklich? 

Nö, eigentlich nicht.


Gut, ich bin todmüde, da ich heute Nacht erst gegen 01:20 zuhause war- ich war mit meiner Freundin Claudia in Münster, zum Live- Hörspiel "Sartana- noch warm und schon Sand drauf" .


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Im Dunkel der Tod

Penelope Williams

Im Dunkel der Tod

ebook: 1726 KB

6,99 €

ASIN : B01ID9BN82

Edel Elements

Inhaltsangabe:

 

Jazz und Blues, Tod und Lust, Sünde und Sakrament: das New Orleans der Zwanziger Jahre. Father Patrick, der bekannteste und beliebteste Priester der Stadt, ist ermordet worden. In einer leer stehenden Fabrik am Fluss hat man ihn wie Jesus Christus an einen Balken genagelt. Detective Daman Rourke steht fassunglos vor der bestialischen Tat! Zur gleichen Zeit verschwindet eine Reihe junger Mädchen - schon bald ist im Sumpf der Gewalt von New Orleans niemand mehr sicher ...

Meine Meinung:

 

Edel Elements verloste diesen Titel bei Facebook und ich hatte das Glück, ein Exemplar zu ergattern. Vielen Dank dafür!

 

Die Story begann gleich mit einem Knall. Ein Priester, an ein Kreuz genagelt, grausam ermordet. Und das ist nicht Daman Rourkes einziges Problem.

Der Priester ist nicht, was er zu sein scheint. Ein Mädchenmörder wird hingerichtet- doch war er wirklich der Täter? Weitere tote Mädchen, die gefunden werden, geben Grund zu Zweifeln. Rourkes Freundin, die berühmte Schauspielerin Remy LeLourie, bekommt seltsame Drohbriefe und scheint verfolgt zu werden.

Dazu die Geister der Vergangenheit, die Rourke auf Schritt und Tritt folgen, Korruption und Druck vom Vorgesetzten machen ihm und seinem Kollegen Fio den Job nicht gerade leichter.

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Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Das Scherbenhaus
Psychothriller
336 Seiten
14,99€
ISBN: 978-357-058566-5

 

ET: 20. März 2017

Inhaltsangabe:

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

 

Die Autorin:

 

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin.

Sie arbeitete u.a. als Presereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie das größte deutsche Theaterfestival >>Theater der Welt<<.

Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis geschrieben. Nach dem Thriller »Die Beschützerin« (2014) erschien von ihr - ebenfalls bei carl’s books - »Trügerische Nähe« (2015), zu dem eine Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.

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Stephan Harbort - Killerfrauen

Stephan Harbort

Killerfrauen

Knaur TB

240 Seiten

9,99 €

ISBN : 978-3-426-78866-0

Inhaltsangabe:

 

Der Serienmord-Experte Stephan Harbort erzählt in seinem hochspannenden neuesten Buch "Killerfrauen" packend beispielhafte Fälle von Serien-Mörderinnen. Harbort analysiert die Motive, Hintergründe und Persönlichkeitsprofile von Mörderinnen: Eine Krankenschwester, die im Namen Gottes Patienten ermordet. Zwei junge Frauen, die ihre Untergebenen in der Drückerkolonne mit Baseballschlägern prügeln und foltern. Eine Eis-Verkäuferin, die ihre Exmänner erschießt.
Deutschlands führender Serienmord-Experte Stephan Harbort gibt beklemmende Einblicke in die Abgründe der Seele. Denn Frauen töten anders.

Meine Meinung :

 

Dieser Titel wurde mir vom Autor als Leseexemplar zur Verfügung gestellt.

Als Thrillerleserin interessiere ich mich nicht nur für die Fiktion, sondern auch für das "richtige Leben", die Arbeit der Ermittler, die Hintergründe von Tätern und ihren Taten- ich denke, damit bin ich auch nicht alleine.

Deshalb habe ich mich um dieses Leseexemplar beworben und mich sehr gefreut, es tatsächlich zu erhalten. Vielen Dank nocheinmal, Stephan Harbort!

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Marc Elsberg - Helix

Der Einstieg in mein persönliches Lesungsjahr war gleich ein echtes Highlight!
Marc Elsberg präsentierte sein Buch "Helix" im Cineplex in Olpe. Moderiert wurde die Lesung von Günter Keil
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Kick Off- Fünf Ladies auf Abwegen

Kick Off - Fünf Ladies auf Abwegen

Jo Berger

 

Taschenbuch:

Bookmundo Osiander

288 Seiten

9,99 €

978-9463429856

 

ebook:

amazon

0,99 € (Einführungspreis)

 

Meine Meinung:

 

Da hier die Inhaltsangabe oben auf dem Foto zu sehen ist  (vielen Dank an Jo Berger für das Bild!),

kann ich gleich mit meiner Meinung loslegen.

Das wird auch Zeit, denn das Buch erscheint am 01.03.- das ist morgen- und dann sollte die Rezension online sein.

Könnte in Stress und Quälerei ausarten. Müde nach einem anstrengenden Arbeitstag noch unter Zeitdruck 'ne Rezension verfassen...Uff!

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Ein neues Projekt "schlägt" Wellen.

Habe länger nichts von mir hören lassen...aber ich schwöre, ich kann nichts dafür!

An der Funkstille und der momentanen Leseflaute trägt nur diese böse Zeitung die Schuld!

"Simply Häkeln" , ganz harmlos klingt das und so kommt sie auch daher.

Einen brave, nette, moderne Häkelzeitschrift.

 

Ganz unschuldig blätterte ich sie durch. Und da war er plötzlich!

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Kalte Nächte, warme Herzen- eine Empfehlung führte zu großem Lesevergnügen

"Kalte Nächte warme Herzen"

Sarina Bowen

übersetzt von Michael Drecker

 

kindle ebook

214 Seiten

Einführungspreis : 0,99 €

ASIN : B01NAZD33S

 

Taschenbuch

268Seiten

12 €

ISBN : 978-1942444336

 

(Links führen zu amazon)

Inhaltsangabe:

 

 

Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.

Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.


Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Meine Meinung:

 

Hier muss ich kurz etwas ausholen und aus dem Nähkästchen plaudern, denn dieser Titel landete auf Umwegen bei mir. Vor einiger Zeit schrieb mich Alex von Thrillertantes Bücherblog an.

Sie hatte ein Rezensionsexemplar angeboten bekommen, das nicht so ganz ihres war- aber sie hat sofort an mich gedacht und fragte, ob ich Interesse hätte. Das ich inzwischen nicht mehr nur Thriller lese, hat sich herumgesprochen.  ;-)

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Gecko News! Surprise ist umgezogen.

Jaaa, ich weiß, wieder nix mit Büchern. Stattdessen: Gecko Content.

Aber Lebewesen haben eben Vorrang vor Papier. ;-) Heute war erstmal Surprise mit dem Umzug dran. Bald gibt es auch wieder Rezis, versprochen. Gelesen habe ich in letzter Zeit genug, nur gerade nicht den Kopf, meine Meinung "zu Papier" zu bringen, weil hier ein kleines Tier aus seinem kargen und zu kleinen Terrarium in das neu gestaltete Domizil umziehen sollte.

Im Lauf der Woche habe ich vorbereitet, was vorzubereiten war, und heute war Umzugstag.

Ich war reichlcih aufgeregt. Wie würde mein kleiner Leopardgecko wohl auf sein neues Zuhause reagieren? Und wie würde das mit dem Umzug klappen?

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Gecko News! "Villa Surprise" ist im Bau.

Ich habe hier ja schonmal über meine Geckos berichtet.

Zum Beispiel im Oktober 2015 über den Fund eines Jungtieres, desen Zucht gar nicht geplant war. Da es volkommen überraschend im Terrarium der Elterntiere auftauchte, taufte ich es "Surprise" . Manchmal nenne ich es auch liebevoll "Kleinchen".

Nun ist Kleinchen schon nicht mehr ganz so klein, da wird es Zeit, aus dem kleinen Quarantäne- und Aufzuchtterarium in eine grössere Behausung umzuziehen. Zu den Eltern kann ich es noch nicht setzen, die sind noch erheblich größer- ausserdem habe ich das Geschlecht des Jungtieres noch nicht feststellen lassen beim Tierarzt. Ich bin mir ziemlich sicher, das es ein Weibchen ist, aber da gehe ich kein Risiko ein, denn zwei Männchen im selben Terrarium bekämpfen sich bis zum Tod.

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Tag 7 - #blubberxmas

Der letzte Tag...unglaublich, wie schnell das diesmal ging!
Und auch, wenn ich nicht ganz so intensiv dabei war, wie ich gerne wollte, teils aufgrund von Verbindungsproblemen, teils aufgrund anderer Verpflichtungen- es hat wieder riesigen Spaß gemacht! 
Danke, liebe Anka, das Du uns auch dieses Jahr zum Lesen und Blubbern eingeladen hast!
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Tag 6- #blubberxmas

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Tag 5- #blubberxmas

So, Tag 5 ist da- leider noch immer mit Argen Problemen mit dem Internet. 
Facebook läuft halbwegs, mit allen anderen Seiten habe ich echte Schwierigkeiten. Sie laden nur halb, Kommentare zicken rum.. 
Aber heute ist die Aufgabe so gestaltet, das ich sie auch mit spinnender Verbindung hinbekomme.
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Tag 4- #blubberxmas

So, besser spät als nie...
Heute komme ich erst spät zum Blubbern, hatte noch einiges im Haus zu tun und tierisch Bock zu häkeln. 
Deswegen hab ich auch noch nicht eine kleine Seite gelesen. Rekord wird das heute also keiner. ;-)
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Deichspielerei

Nach längerer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Tuch fertig bekommen.

"Deichspielerei" in der breiteren Variante. Die Anleitung findet man bei ravelry.

Das Garn ist Merino Gold, Batik Design. von Madame Tricote Paris, Ören Bayan. Farbe 805

Muss noch kurz durchgewaschen und gespannt werden, aber ich konnte es nicht abwarten, es Euch zu zeigen. ;-)

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Tag 3- #blubberxmas

Tag 3 - dann will ich mal sehen, das ich auch die heutigen Aufgaben erfüllen kann. :-)
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Tag 2- #blubberxmas

Tag 2 der Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit" werde ich gemeinsam mit Tag 3 heute bearbeiten. Gestern hatte ich erst keine Zeit und dann wollte ich unbedingt mein Buch zuende lesen. ;-)

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Tag1- #blubberxmas

So, Ihr Lieben, los geht es mit der schönen Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit", veranstaltet von der lieben Anka von "Ankas Geblubber" 

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dabei und es hat riesigen Spaß gemacht. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, das ich auch in diesem Jahr wieder mit Anka und vielen anderen Bloggern #blubberxmas feiern kann.
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Das Böse in Euch

Das Böse in Euch

Rhena Weiss

Goldmann Verlag

416 Seiten

ISBN : 3-442-48321-2

Taschenbuch: 9,99 €

ebook : 8,99 €

 

zur Verlagsseite

Inhaltsangabe:

 

In Wien verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Als man die Leiche der 16-jährigen Tanja entdeckt, übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer den Fall. Auf Tanjas Körper identifizieren die Gerichtsmediziner die DNA-Spuren zweier weiterer vermisster Mädchen, von denen eines bald darauf ermordet aufgefunden wird. Kilian Weilmann, Kriminalpsychologe des LKA, glaubt, dass die Morde auf das Konto eines Sexualstraftäters gehen. Doch Michaela vermutet einen anderen Hintergrund. Dann ist plötzlich Michaelas Nichte Valerie verschwunden – und der Ermittlerin wird auf brutale Weise bewusst, dass der Täter ein grausames Spiel mit ihr treibt ...

Meine Meinung;

 

Michaela Baltzer ist auf der Spur eines Mörders, der minderjährige Mädchen entführt und ermordet.

Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre Nichte Valerie, deren Eltern für "Ärzte ohne Grenzen" ein Jahr im Ausland tätig sind. Ein Spagat zwischen Job und dem neuen, ungewohnten Familienleben.

Und dann veschwindet Valerie, die etwas mehr vom aktuellen Fall ihrer Tante mitbekommen hat, als geplant war, spurlos, während sie auf eigene Faust Nachforschungen anstellt.

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Manhattan Millionär

  • Manhattan Millionär
  • Jo Berger, Andrea Bielfeldt
  • Ebook
  • 180 Seiten
  • amazon  
  • 0,99 €

Inhaltsangabe:

Fine ist als Überbringerin schlechter Nachrichten Allies größte Bürofeindin. Doch ein kleiner Unfall lässt die beiden Frauen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als gedacht: Männer ohne Arsch in der Hose, einen egoistischen Chef und den Traum nach einem Weihnachten ohne die lästige Familie samt Gänsebraten und Oh Tannenbaum Geträller. Spontan buchen die beiden Mittzwanzigerinnen einen Trip nach New York, lassen es dort im Luxusshopping so richtig krachen und begegnen zwei Millionären, die ihnen die Welt zu Füßen legen. Doch schnell erkennen sie, dass Millionäre auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... Eine romantische Komödie über die Liebe und Geld, das allein auch nicht glücklich macht.

 

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat einfach nur Spaß gemacht! Mindestens soviel Spaß, wie die Autorinnen beim Schreiben gehabt haben müssen, denn das sie den hatten, finde ich, merkt man der Geschichte deutlich an.

Zwei Erzfeindinnen, durch das Schicksal vereint, verbünden sich gegen die Welt -und ihre unmöglichen Ehemänner- und brennen durch. Da haben sie uns doch schon, die Autorinnen, denn sind wir mal ehrlich: Welche Frau hat sich nicht schonmal gewünscht, mit einer guten Freundin und dem gesamten Ersparten einfach durchzubrennen und eine tolle Zeit  zu haben?! 
Ich habe mindestens zwei Freundinnen, mit denen ich mir das sofort vorstellen könnte- und eine davon habe ich, als wir uns kennengelernt hatten, auch gehasst wie der Teufel das Weihwasser. Das war vor über 25 Jahren und heute sind wir wie Schwestern- also ja, das geht auch mit der  Ex-Feindin, denn wenn man einmal festgestellt hat, das man sich in Wahrheit gar nicht doof findet, geht so ziemlich alles. :-D

Auch Weihnachten in New York. Und Nobelhotels. Und shoppen. Und Millionäre treffen. Und irre viel Spaß haben. Ob das dem Kerl zuhause passt oder nicht. Weil das ist Ladies Time!  Und ob das am Ende gutgeht? Och...da ich zu den Testleserinnen gehörte ist es schon eine Weile her, ich vergesse Details immer so schnell...lest es doch einfach selbst!

Ich wette, ihr werdet genauso mit Allie und Fine fluchen, träumen, genießen und Spaß haben wie ich. Und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, mich gerade von zwei lieben Freundinnen verabschiedet zu haben.  Bin gespannt, ob euch das auch so geht.
Also: Klare Leseempfehlung, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. 
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Aus aktuellem Anlass

Da mein Blog derzeit mit dubiosen Kommentaren aus dem Ausland gespammt wird, muss ich die Kommentarfunktion leider vorerst abschalten. 
Sobald ich eine Lösung gefunden habe, gehen die Kommentare wieder online (ohne Spam). 
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10 Jahre Fitzek- die Lesung


Bevor ich mit dem eigentlichen Lesungsbericht beginne, möchte ich Euch noch eine Neuerung mitteilen.

Seit dem 02.11. bin ich, in gewisser Weise, zu zweit hier unterwegs.

Ich hatte meiner Freundin Claudia schon vor längerer Zeit angeboten, das sie hier gerne mal ihren Senf dazu geben darf, wenn sie Lust hat. Sprich eine Gastrezi schreiben, ein Buch vorstellen...wie sie möchte.

Zum Lesen kommt sie derzeit eher selten, aber sie hatte eine andere Idee, wie sie gerne mitwirken möchte:

Als offizielle Blog Fotografin! Dank der Spiegelreflexkamera und ihres Talents macht sie prima Fotos, und ich habe somit ihr Angebot nur zu gerne angenommen. Übrigens nicht nur ich, Marion von "Bloggin' Hinkenpinken" kommt auch in den Genuss der Fotos. Wir drei sind ein wirklich gutes Team, wieso also nicht kooperieren? Wobei Marion und ich uns bei der Verwendung der Aufnahmen absprechen, damit wir nicht beide die gleichen Fotos zeigen.

Also, wenn ihr in einem meiner Berichte von Lesungen o.ä. mal kein qualitativ gerade so annehmbares Handyfoto seht, sondern eine tolle, gestochen scharfe Aufnahme: Claudia war's! :-D


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Wenn man eine Reise tut...

 ...ist man bei Rückkehr knatzkaputt. 😃
Davon können Marion und ich heute ein Lied singen. Mann, bin ich müde! 
Gleichzeitig betrachte ich glücklich die Mitbringsel des gestrigen Tages und freu mich. 
Klar, es war anstrengend-aber schön war's auch und ich würde es jederzeit wieder tun! 
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Der Angstmann

Der Angstmann

Frank Goldammer

dtv premium

336 Seiten

ISBN 978-3-423-26120-3

15,90 €

 

(Das Foto zeigt die Leseprobe, die ich mir von der Frankfurter Buchmesse mitgenommen habe)

 

zur Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht..

 

Meine Meinung:

 

Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen, kaum das ich es auf der Buchmesse in die Hand nahm. Ich fand die Kombination von Krimi und 2.Weltkrieg extrem interessant.

Wie interessant das wirklich war, fand ich erst am zweiten Messetag heraus, als ich es nicht mehr aushielt und mir das ebook aufs Handy zog.

 

Vor den Gräueln des Krieges wirkt der herumlaufende Mörder teilweise fast schon harmlos.

Kaum Nahrung, Bombenangriffe, immer in Gefahr, von dem Regime treuen Mitmenschen denunziert zu werden. Wenn man solche Leute dann noch als Vorgesetzte hat, muss man richtig aufpassen!

 

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Frankfurter Buchmesse 2016- 3 Tage im Paradies!

Ach, wir Büchermenschen...wir haben schon mächtig einen an der Klatsche, oder?! ;-D

 

Ich höre mich noch nach der Buchmesse zu meiner Freundin Marion (Bloggin' Hinkenpinken) sagen: "Das war es aber jetzt für dieses Jahr. Erstmal müssen meine Finanzen sich jetzt wieder sortieren. "

Tja, eben habe ich ein Hotel gebucht, um im November nach Hirschberg-Leutershausen zu fahren. Weil da ist eine Lesung von Jo Berger. An einem Samstag. Wochenende. Da kann man auch mal ein Stück fahren für eine Lesung.  Vor allem, wenn man die lesende Autorin sehr gerne mag .  Das ist zwar eine Fahrt zu einer Lesung- aber in dem Fall ist die lesende Autorin zu treffen deutlich wichtiger. ;-)

Damit haben wir dann auch die Überleitung zum Bericht über meine diesjährige Buchmesse.

Bisher waren es immer die Bücher, die die Messe ausmachten, und der ein oder andere Promi, auf den man einen Blick erheischen konnte.

Wobei, so ganz stimmt das nicht, in den letzten Jahren  begann sich das langsam zu wandeln...

Und dieses Jahr- das war definitiv die wunderbarste, ereignisreichste und überhaupt beste Buchmesse ever.

Ja, ich weiß, ganz schön viele Superlative...aber ich kann nichts dafür, ich sprudle immer noch über vor Glück, wenn ich an die drei wundervollen Tage in der "Büchermenschen-Blase" denke.

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Ich hab noch einen Koffer in Berlin... <3

Bevor es zur Buchmesse nach Frankfurt geht- von der ich gaaaaaanz viel über Bücher berichten werde, versprochen!- noch einmal ein Beitrag der anderen Art, ein Reisebericht. Und zwar von meiner Reise nach Berlin.
Zu verdanken habe ich das Ganze meiner besten Freundin. Denn nach meinem Berlin-Trip zu Pfingsten äußerte meine Mutter, das sie die Stadt so gerne auch mal sehen würde- aber das wäre ihr mit ihren 80 Jahren wohl nicht mehr vergönnt. Ich musste ihr leider zustimmen, unser Hauptproblem in dem Fall hatte Fell und Pfoten.
Den alten Hund mit in die Großstadt schleppen? Undenkbar. Batterien rausnehmen ging auch nicht. Also nix Berlin. 
Dann kam meine Freundin ins Spiel. Wir tauschten Hund gehen Kind, sozusagen. Sie erklärte sich bereit, "Omma" zuliebe fünf Tage Haus, Hund und Auto zu bewachen. 
Ich erklärte mich- nur zu gerne- bereit, im Gegenzug ihre Tochter mit nach Berlin zu nehmen. Das klang nach nem coolen "3 Generationen Urlaub" , ich hab mich riesig gefreut. Und meine Ma? Die hat Freudentränen ins Essen geweint, als ich ihr die Hotelreservierung zeigte. Ich hätte mit der Überraschung wohl besser warten sollen, bis sie mit kochen fertig war. :-D

Berlin Tag #1

 
Am 08.10. ging es los.
Schweren Herzens verabschiedete ich mich von Vico- auch wenn er die beste Hundesitterin der Welt hat, mir fällt es immer schwer, ihn zurückzulassen und alleine in die Welt zu ziehen. 
Dann los, Amelie einsammeln und ab zum Bahnhof. Um 8:20 Uhr saßen wir im Zug nach Hagen. Da ging es dann um 9:35 weiter mit dem ICE nach Berlin.
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anonym - der neue Thriller von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Anonym

Ursula Poznanski. Arno Strobel

Wunderlich Verlag

gebundene Ausgabe

384 Seiten

ISBN:  978-3-8052-5085-6

19.95

Klappentext:

 

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Meine Meinung:

 

Als ich zur Arbeit fuhr, nachdem ich die letzten Seiten von "anonym" zum Morgenkaffee gelesen hatte, habe ich überlegt, wie ich meinen Gemütszustand einem Nichtleser beschreiben könnte.

Dieses Gefühl, nachdem man ein Buch gelesen hat, das einen so mitreisst, das zu lesen solchen Spaß gemacht hat, daß man ganz seelig ist.

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Heute ha-ha-habe ich Geburtsta-ag, bitteschön, dankeschön, jajaja.

Unglaublich, schon ein Jahr gibt es "anjas insel"!

 

Es war ein Jahr voller Aufregung, Kämpfen mit der Technik, Selbstzweifeln,,, Und ganz viel Spaß!

Das geniale Gefühl, wenn sich die ersten Leser-innen einfinden, jemand kommentiert, vielleicht sogar durch einen Beitrag animiert wird, ein Buch ebenfalls zu lesen...das ist so schön und macht soviel Mut!

 

Inzwischen kann und mag ich nicht mehr ohne meinen Blog sein. Auch wenn es immer noch mal holpert, noch nicht ganz so läuft, wie ich es mir wünschen würde- man lernt halt nie aus, entwickelt sich ständig und genau das macht es ja eigentlich aus.

Ich liebe es, zu lernen, mich zu entwickeln, mich auszuprobieren. Und ich liebe es, Bücher zu lesen und über sie zu reden. Die Kombination von beidem ist einfach nur klasse- dabei hatte ich anfangs solche Angst!

Ich bin halt niemand, der Texte analysiert nach wissenschaftlichen Regeln, ich bin der emotionale Typ, vieles ist Bauchgefühl, Geschichten berühren mich, treffen einen bestimmten Nerv...nicht immer kann ich das wirklich in Worte fassen.

Aber wer weiß, vielleicht wird das ja mit der Zeit auch besser. ;-)

 

Auf jeden Fall möchte ich allen danken, die mich unterstützt haben, mir Mut gemacht haben- und allen, die meinen Blog lesen. Denn was hilft all das Geschreibsel, wenn es niemand liest. <3

Als kleines Dankeschön gibt es übrigens aus meiner facebook Seite etwas zu gewinnen- guckt mal rein, wenn ihr mögt!

Hier geht es zur facebook Seite

 

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Neuzugänge!

Ja ja, ich weiß, ich habe einen SuB, der mich vermutlich irgendwann unter sich begraben wird. Und jetzt lest ihr hier etwas von Neuzugängen? War das denn nötig?

Ja, war es!
Ich hatte zwei recht unerfreuliche Wochen. Ein Todesfall, der mich sehr mitgenommen hat, eine defekte Heizung und auch sonst eine Menge Stress und Ärger. Ich fühlte mich mies. Richtig mies. Und was hilft da? Richtig: ein Buchladen.

Netterweise hatte ich noch dazu die Ausrede, für eine Kollegin ein Buch kaufen zu müssen, das ich ihr empfohlen hatte.  Was heißt müssen....ich habe es angeboten. In der Hoffnung, das sie ja sagt. Damit ich einen guten Grund habe, eine Buchhandlung zu betreten. Denn bei meinem großen SuB gäbe es sonst keinen.;-)


Das Buch für meine Kollegin war "Das Haus, das in den Wellen verschwand", das ich kürzlich hier vorgestellt habe.
Für mich selbst hatte ich " Für Dich soll's tausend Tode regnen" ins Auge gefasst, das war leider nicht vorrätig. Und bestellen wollte ich nicht, da ich recht selten in Altenhundem bin. Ist zwar der Nachbarort, aber wenn ich nach Feierabend die Wahl habe zwischen Füße hochlegen und einkaufen fahren...nun ja, ihr ahnt es. Ausserdem ist die gefahr zu hoch, eine Buchhandlung zu betreten. Einmal, das ist kalkuliertes Risiko- ein zweites Mal ist bodenloser Leichtsinn. ;-)
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Das Haus, das in den Wellen verschwand

Was für ein wunderbares Buch!

Dabei hätte ich es unter normalen Umständen nie in die Hand genommen. Kein Thriller, kein Krimi, nix für mich.

Was mich dazu gebracht hat. trotzdem naxch dem Buch zu greifen? Ich sah bei Facebook mehrere Male Fotos vom Cover und dem Seitenschnitt. Weißer Untergrund, dicke, blaue Tropfen, wie mit Wasserfarbe gemalt, auch auf dem Seitenschnitt. So simpel, aber auch so schön! Mir gingen diese Fotos nicht aus dem Kopf. Also habe ich mir den Titel mal näher angesehen. Hm. Klang nicht schlecht. aber neee, nix für mich. Blödsinn, was zu kaufen, was man mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht liest.

Aber es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Immer wieder habe ich danach geschaut. Und irgendwann habe ich beschlossen, das ebook zu kaufen. Damit hätte ich zwar nicht das tolle Cover, aber wenn es mir nicht gefiele, läge auch kein ungelesenes Buch hier rum.

Wie konnte ich auch ahnen, was ich da wunderbares zu lesen gekauft hatte!

 

"Das Haus, das in den Wellen verschwand"

Lucy Clarke

 

Paperback

384 Seiten

€ 14,99

ISBN: 978-3-492-06029-5

 

ebook

384 Seiten

€ 12,99

ISBN: 978-3-492-97299-4

 

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Was ist diese Buchmesse eigentlich für Dich?

Vor einigen Tagen kam ich mit einem meiner Kollegen ins Gespräch zum Thema Messen.

Begründet durch die Tatsache, das in Düsseldorf die "K", stattfindet. Unsere Firma hat einen Stand dort und wir fahren samstags gemeinsam hin. Theoretisch. Blöderweise überschneidet sich dieser Termin mit der Frankfurter Buchmesse, deren Besuch ja schon seit Monaten geplant und gebucht ist. Ich war etwas verzweifelt, da die Kunststoff Messe nur alle 3 Jahre stattfindet und ich da unglaublich gerne nochmal hin möchte. Aber Frankfurt canceln? No way! Zumal es nicht nur mich beträfe, sondern auch meine Freundin Marion. Und wir müssten die gemeinsame Planung komplett über den Haufen werfen. Geht nicht.

Darüber sprach ich mit meinem Kollegen.

Glücklicherweise habe ich inzwischen, unter Einsatz all meiner grauen Zellen und eines Urlaubstages, noch eine Möglichkeit gefunden, nach Düsseldorf zu fahren. Halt alleine am Sonntag, aber ich komme hin und freue mich riesig.

Während der Unterhaltung mit meinem Kolegen stellte er mir die Frage : "Was genau ist diese Buchmesse eigentlich für Dich, worum geht es Dir da? Geht das um Deinen Blog?

Ich versuchte, ihm die Frage zu beantworten- aber in der Kürze der Zeit ging das nur ansatzweise. Ich stellte fest, das da so viel mehr ist, als man zwischen Tür und Angel erklären kann. Und kam zu dem Schluß, das das ein wunderbares Thema für einen Blogbeitrag wäre.

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Zwei Sekunden

Nach vielen Posts zu anderen Themen heute mal wieder ein Bericht zu einem Buch, das ich gelesen habe- mit deutlicher Leseempfehlung! Wer Politthriller mag, ist hier goldrichtig!

 

Christian v. Ditfurth

Zwei Sekunden

Thriller

464 Seiten

14,99 € [D] 15,50 €

carl’sbooks

erschienen am 8. August 2016  

Über das Buch:

 

Kommissar de Bodts zweiter Fall 
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. 
Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.   
»Zwei Sekunden«: Ein Thriller über Terror und Staatsräson, dicht an unserer Wirklichkeit. 

 

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Workshop Teil 3

Der letzte Tag des Workshops ist rum . Schaaaaade!
Das war so schön, wir waren uns alle einig: Wir möchten nochmal . 
Bei mir ging es heute, im Gegensatz zum letzten Sanstag, stressfrei los. Kein platter Reifen, keine Hektik, alles entspannt. Geht doch! 
Wie wunderbar war es, die Gartenhütte zu betreten! Juliana, die Kursleiterin, hatte in der vergangenen  Woche schonmal ein bisschen Hand an unsere Figuren gelegt, die Köpfe fertig gemacht und die erste Betonschicht ausgebessert, wo etwas herausgebröselt war. Anders wären wir mit drei Kurstagen nicht ausgekommen. 

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Kaputte Blomben, platte Reifen und andere Katastrophen.

Eigentlich hätte hier gestern schon ein weiterer "Blick in meinen Bücherschrank" stehen sollen. Eigentlich. Dummerweise hatte die Woche andere Pläne mit mir- somit steht hier erstmal nix von Büchern. :-)

 

Stattdessen musste ich mich Montag in erster Linie mit dem "abgebrochenen Absatz" (auch: platter Reifen) meiner kleinen Diva (auch: Auto) auseinandersetzen.

Dummerweise war eine Reparatur dank sehr ungünstig eingefahrener Schraube (Kreuzschlitz, falls es jemanden interessiert...) nicht machbar. Also neu, Man gönnt sich ja sonst nix,

Der Dienstag stand im Zeichen eines Zahnartztbesuches. Nicht meine Lieblingsbeschäftigumg... Ich fürchte nur, das Vergnügen habe ich noch öfter in nächster Zeit, das Amalgam muss raus. Mmpf. Na, hilft ja nix.

 

Gestern kam ich auch zu nix. Länger arbeiten, Besuch von bester Freundin mit ganz viel klönen. Endlich mal was positives! Also die Freundin, nicht die Arbeitszeit. :-D

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Workshop Teil 2

Endlich Samstag- und somit Teil 2 des Workshops " Figuren aus Beton gestalten".

Leider gestaltete sich der Start in den Tag erheblich holpriger, als geplant. Ein platter Reifen am Auto brachte einiges durcheinander und sorgte dafür, das ich leicht verspätet und mit hochrotem Kopf am Ort des Geschehens eintraf. Der Fußweg ist nicht weit- aber reichlich steil.

 

Na egal, ich war jedenfalls da und konnte den Verdacht, ich hätte verschlafen, schnell zerstreuen. 

Flugs ging es dann gleich an meinen Stern. Der musste von seiner Form befreit werden, überschüssiger Beton von den Zacken entfernt werden- hierbei waren mir der Hausherr und seine Flex eine große Hilfe- und schließlich wurde der Stern mit Grundierung auf den endgültigen Farbanstrich vorbereitet.
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Blick in meinen Bücherschrank #4

Als ich gestern vor meinem Wohnzimmerschrank stand, um herauszufinden, worüber ich heute schreiben könnte, fiel mein Blick auf ein paar besondere Schätze.

Drei Schätze genau genommen. Das hätte ein Problem werden können, weil ich ja immer über ein Buch schreiben möchte. aber bei diesen drei Schätzen handelt es sich genau genommen um ein Buch, deshalb geht das in Ordnung.  

Jetzt sehe ich die ersten fragenden Blicke vor mir.

Thriller, Horror- und Pu der Bär? Gleich dreifach? Wa???

 

Jaja, Pu der  Bär. In Deutsch, Englisch und als Hörbuch. Und ich liebe es!

 

Aber das ist doch ein Kinderbuch!

 

Jaja. Schon. Und auch wieder nicht.

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Hoch lebe die Kreativität!

Und -schwupp- ist wieder ein Wochenende vorbei. Den Sonntag habe ich damit verbracht, nichts weiter zu tun als eine Folge nach der anderen von "American Horror Story-Freakshow" zu gucken, nach dem ich mit meinen beiden Mädels (beste Freundin und Tochter) am Stall war. Zu müde für alles. 

Samstag dagegen war ich recht umtriebig. Besonders der Vormittag anstrengend. So viel Input! :-D

Ich habe mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und einen Kurs belegt, um das Aufbauen und Gestalten von Betonfiguren zu lernen. 

Seit ich vor vielen Jahren vor einem Haus im Nachbarort eine riesige Katzenfigur gesehen habe, träume ich davon, auch mal so etwas cooles zu können. Der Witz an der Sache ist, diese Figur war die erste Arbeit der Künstlerin, deren Kurs ich am Samstag zum ersten Mal besuchte. 

Um kurz vor 10:00 Uhr traf ich vor Ort ein. Und stellte erfreut fest, das ich die erste schon anwesende Kursteilnehmerin kannte. Somit war das Eis sofort gebrochen. Fein!

Insgesamt sammelte sich da eine wirklich nette Truppe in Schmidts wunderbarem Garten (Notiz an mich selbst: Unbedingt nächste Woche ganz viele Fotos machen!). Die Chemie stimmte, es war ein wirklich feiner Vormittag mit angenehmen Gesprächen und einer Menge Spaß.

Ganz nebenbei lernten wir dabei, das Grundgerüst für unsere zukünftige Figur herzustellen.

 

Mit Stichsäge, Seitenschneider und Spitzzange ging es ans Werk. Besonders die Spitzzange in Verbindung mit Kükendraht stellte sich als erbitterte Gegnerin dar. ;-) Zumindest, bis ich endlich kapiert hatte, wie ich damit umgehen musste. Manchmal braucht man halt etwas länger, aber wenn ich den Bogen dann mal raus habe, läuft's.  

Ich habe auch einige Fotos gemacht, werde aber in Absprache mit der Künstlerin nur ein paar Schnappschüsse zeigen. Schließlich möchte ich ja keinen Gratis-Fernkurs geben!

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Bloglovin' - ihr könnt mir jetzt folgen. ;-)

Follow

So. Ich habe etwas basteln müssen, aber ich habe es offenbar hinbekommen, meinen Blog bei Bloglovin' einzubinden, so das Ihr mir dort folgen könnt, wenn Ihr möchtet.

 

Zusätzlich zu Facebook und Twitter habe ich jetzt die dritte Plattform, da jimdo leider selbst keine Funktion für Follower anbietet. Vielleicht gibt es noch andere/elegantere Möglichkeiten- wenn jemand da was weiß- immer her mit den Infos!  

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Blick in meinen Bücherschrank #3

Time flies when you're having fun.

 

Weg ist das Wochenende. Und wie schnell das weg war mal wieder!

Klingt nach einer Menge Spaß? Jep, den hatte ich auch. Obwohl.... Ich musste draußen sein. Und Sachen machen. Und Leute treffen!

Es war wirklich furchtbar. ;-)

Am Samstag Nachmittag musste ich mit meiner besten Freundin raus. Pokémons jagen. Draussen! Wo Luft war und Sonne! Und kein Sofa! :-D

Unglaublich, das es hier im tiefen Sauerland einen kleinen Ort gibt, in dem man weit über 30 Pokemon fangen kann. Dazu 3 Pokestops und zwei Arenen. Wahnsinn! Wir hatten so viel Spaß und soviel nette Begegnungen quer durch alle Altersklassen, es war ein genialer Tag!

 

Am Sonntag haben wir darum, nachdem ich mit meinem Patenkind am Stall war, dann gleich nochmal zur Jagd geblasen. 4 Stunden auf Tour, jede Menge Pokemon gefangen, an Pokestops mit aktiviertem Lockmodul spontane Rudelbildung erlebt und jede Menge Spaß gehabt. Und zum Abschluss gleich noch ein dickes Eis in unserer Lieblingseisdiele gefuttert- ein rundum gelungener Tag!

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Blick in meinen Bücherschrank #2

Huch, schon wieder Mittwoch! Unglaublich!

Aber ich bin in den heimischen "Grünanlagen" ordentlich weiter gekommen. Bald kann ich den Garten mit einem Buch in der Hand genießen, statt zu arbeiten. Das war es dann doch wert. :-)

 

Jetzt aber zum Blick in meinen Bücherschrank.

Dieses Mal möchte ich Euch gleich zwei Bücher vorstellen.

Raumschiff außer Kontrolle
Ensslin & Laiblin Verlag
Hardcover, 320 Seiten
Ausgabe von 1985
ISBN 3-7709-0593-8
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

Aktuell erhältlich als Kindle eBook
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Wie das Leben so spielt...

Was für eine Woche!

Wieder einmal ist die Zeit geflogen. So sehr, das ich zeitweise gar nicht mehr wusste, welcher Wochentag ist.

Heute weiß ich es: Es ist Freitag. Yippieh! :-)

Und ich schreibe das hier auf einer Neuanschaffung. Extra für's Bloggen gekauft. Mein Laptop.

Da die App auf dem IPad mich immer ärgerte und ich zur Korrektur völligst genervt an meinen überalteten PC musste, fiel in dieser Woche die Entscheidung zur Neuanschaffung. Unterstützt von Amazon mit der prime Angebotsaktion. Der Lappi kostete nur noch die Hälfte- da habe ich dann nicht mehr lange überlegt.  

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Was ich so tue, wenn ich nicht zum Lesen komme

Schon wieder so eine Woche, in der ich kaum einen Satz gelesen habe. Da fragen sich einige unter Euch sicher:" Meine Güte, was macht die denn den ganzen Tag?" 
Das kann ich Euch verraten. :-)
Diese Woche war recht produktiv, ich bin echt zufrieden. Abgesehen von meinem Job, der jetzt in der Urlaubszeit auch durchaus mal die ein oder andere Stunde mehr fordert, hab ich auch Zuhause noch ein bisschen was zu tun gehabt. Dank des üblen Wetters in letzter Zeit war meine Planung, was unsere " Grünanlagen" angeht zwar fertig, aber mit der Ausführung ging es eher schleppend voran. Was doof war, weil ich möchte das Ganze hier so gestalten, das ich damit möglichst wenig Arbeit habe. Diese Umgestaltung wiederum erfordert eine Menge Arbeit. Ein Paradoxon. Doctoooooor! :-D 
Hm. Keine TARDIS in Sicht, ich werde mich wohl durchwursteln müssen. 

Zwei Nachmittage gingen diese Woche für den Vorgarten drauf.  Nachdem ich Montag relativ spät aus der Firma kam und schlicht und ergreifend beim Feierabendkaffee auf dem Sofa eingeschlafen bin,ging es Dienstag erstmal ans Beet an der Wiese entlang. Das ist schon recht easy, dank Rindenmulch sitzt das unerwünschte Gekräute dalocker. Während Vico die Wiese erkundete oder einfach nur dalag und seine schwarze Rubbernase in die Luft hielt, hatte ich da ruckzuck komplett Ordnung. Was auch nötig war, denn da sollten ein paar Pflanzen von dem noch  zu bearbeitenden  Vorgarten hin ziehen.

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Blick in meinen Bücherschrank

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnte, schaffe ich es nicht, wöchentlich eine aktuelle Rezension zu schreiben. Dazu lese ich nicht schnell genug. Was also tun? Hm.
Hey, ganz einfach! Ich habe doch jede Menge bereits gelesener Büchern im Schrank! Dann stelle ich Euch doch die einfach mal vor. Das werden dann zwar ziemlich sicher keine landläufigen Rezensionen...eher Buchbeschreibungen. Es können Bücher aus verschiedenen Genres sein, gut möglich, das ich auch mal ein Kinder- oder Jugendbuch in die Finger bekomme. Lasst Euch einfach überraschen. :-)

So. Und jetzt wandere ich mal zum Bücherschrank und schaue, was mir dabei entgegen purzelt.
Ah, ja, das wäre doch schonmal was. 
Mount Dragon
Douglas Preston und Lincoln Child
Knaur TB
596 Seiten
5. Auflage, 1998
Preis beim Kauf: 16,90 DM
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Bloxit? Ja? Nein? Vielleicht?

Ja, ich habe wirklich hin und her überlegt.
Ich war unzufrieden mit meinem Blog, damit, das ich irgendwie nicht die Zeit fand, um dementsprechend viel zu lesen, damit ich etwas habe, worüber ich schreiben kann...
Im Urlaub ging es ja, aber im Alltag haben entweder andere Dinge Priorität, gerade im Frühjahr und Sommer, wenn dann bei gutem Wetter noch die Gartenarbeit ruft- "Ackerbau und Viehzucht" nannte mein Ex-Chef das immer so schön :-) . Oder ich bin nach der Arbeit zu kaputt, um noch irgendwas zu lesen, geschweige denn was vernünftiges zu Papier zu bringen. 

Also galt es, unzufrieden, wie ich war, zu hinterfragen: Wie wichtig ist Dir Dein Blog, Liebelein?
Und ich stellte fest: Manchmal nervt er, mir fällt nix ein, die App zickt rum, das Design gefällt mir so gar nicht mehr...aber ohne Blog...nein, das möchte ich auch nicht mehr.
Auch, wenn kaum wer mal ein Facebook "Like" da lässt (außer meiner treuen Seele Marion- Danke für Deine Unterstützung und Deinen Daumen unter jedem Beitrag! <3) und seltenst mal ein Kommentar kommt. Egal, ich will schreiben.
Gut. So weit war ich also nach ein paar Tagen des Grübelns. Passieren muss etwas, aber aufgeben kommt nicht in Frage. Fein. Weiter nachdenken. Soll ich die Plattform wechseln? Einfach nur mal das Design ändern?
Mitten in meine Überlegungen trudelte dann noch eine Mail von der Verlagsgruppe "Random House".
Habe mich gleich zu Anfang meines Bloggerlebens bei den Bloggerportalen verschiedener Verlage registriert. Nach einiger Zeit auch mal ein Leseexemplar angefragt. Aber es kam keine Reaktion.
Von dotbooks, wo ich bei der FBM eine Karte eingeworfen habe, gab es Leseproben und auch eine Kurzgeschichte von Markus Heitz ( ), aber von anderen Verlagen? Nada.
Was bildete ich Winzblog mir auch ein. 
Und jetzt die Mail mit der Anfrage, ob ich Interesse habe, einen Thriller zu lesen und zu rezensieren. Man hat mich bemerkt! Aaaaah! :-D Ein Zeichen! Folgt der Sandale! ;-)
Somit war der letzte Hauch eines Zweifels ausgeräumt und ich sehr glückliche Inhaberin eines doch nicht ganz unsichtbaren Winzblogs. Geht doch!
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Logistik eines Lesungsbesuches oder: Wer zum Teufel hatte denn bitte diese Schnapsidee?!

Um es vorweg zu nehmen: Ich fürchte, die Schnapsidee war von mir. 

Allerdings aus Mitleid. Weil Marion (Bloggin' Hinkenpinken)so traurig war. Sie konnte zu der "Stroblanzki" (Strobel und Poznanski) Wohnzimmerlesung , veranstaltet von Ankas Geblubber und dem Bücherkaffee, nicht mitkommen. Und das tat mir so leid. Noch mehr, nachdem ich dort war und erlebt hatte, wie klasse die Lesung war. Da habe ich angefangen, Lesungstermine zu durchforsten. Und der am 24.06. in Rietberg schien passend. Ca. 140 km, also erreichbar, an einem Freitag, die Uhrzeit so, das die Anreise nach Feierabend kein Problem war...ja, das ging.

Zack, Tickets bestellt, Hotel gebucht, Freundin freut sich, ich auch wieder glücklich.


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Klarer Fall von "War wohl nix" :-D

Ach ja, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. 

Eigentlich hatte ich vor, heute einen ganz gemütlichen Lesetag zu machen, wo ich ja Montag wieder arbeiten muss und dann Lesezeit wieder rar ist.
Meine Ma und ich wollten heute Morgen mit dem Hund gehen, in dem Zuge dann im Baumarkt im Nachbarort eben ein paar Blümchen kaufen und Lasur für die Holzschubkarre, die später dann, mit den Blümchen bepflanzt, in neuer Pracht wieder ihren Platz vor der Haustür einnehmen sollte. Soweit der Plan. 

Ich hatte dann beschlossen, auf dem Weg gleich noch Hundefutter mitzubringen und beim Optiker meine Kontaktlinsen abzuholen. Liegt auf dem Weg, geht ruckzuck. Zuhause fix die Schubkarre lasieren, dann Füße hoch und Kindle an. Es könnte so einfach sein. Isses aber nicht. :-D

Die erste Falle gleich im Zoogeschäft. Nette, einsame Dame aus meinem Wohnort, die immer mal gerne ein Schwätzchen hält. Während ich überlegte, wie ich uns da jetzt diplomatisch loseise,parkt direktnebenan  eine junge Frau mit drei zuckersüßen Australian Shepherd Welpen. Da war erst mal Sense mit loseisen. ;-)

Mit entsprechender Verzögerung zum Optiker, noch schnell auf nen Sprung in die Apotheke (wenn man doch grade da ist). Dann ins Auto und zum Baumarkt. Rein, Baumpfahl, Lasur, vier Blumen, raus. 
Da hatte ich allerdings eine wichtige Konstante in der Rechnung vergessen: Meine Mutter.
"Was wollen wir denn in den einen Kübel noch reinstellen? Der kann doch wieder vor's Haus. "
"Oh, guck mal, die hatten wir doch letztes Jahr in dem anderen Kübel, die waren doch so schön! Und für den großen Pott im Garten, da brauchen wir auch noch was. "
Es ist immer so, ich hätte es wissen müssen. Mal eben schnell geht einfach nicht, Einer von uns fällt immer noch was ein.
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Schluss mit Urlaub!

Jesses, der letzte Beitrag ist ja schon ewig her!

Aber ich muss gestehen, die Erholung war wirklich bitter nötig. Ich musste auch wirklich Urlaub von allem machen, um den Kopf mal wieder richtig frei zu bekommen. Manchmal ist der Akku einfach komplett leer.

Aber jetzt habe ich aufgetankt und es geht hier wieder frisch ans Werk!

Ein bisschen was gelesen habe ich auch in der Zeit, wenn auch nicht so viel, wie ich eigentlich wollte. Vor dem Urlaub habe ich Kai Meyers "Die Seiten der Welt- Nachtland" begonnen.

Da ich aber  Bedenken hatte, das gute, gebundene Buch auf der Reise zu beschädigen, habe ich es vorerst abgebrochen und in den Urlaub nur meinen Kindle mitgenommen.

Gelesen habe ich etwas, was schon lange fällig war, da inzwischen der 6. und vorerst letzte Band der Serie erschienen ist, ich aber, aus unerfindlichen Gründen, nur den ersten Band begonnen, aber nicht weiter gelesen hatte.

 

Die Rede ist von René Junges "Simon Stark" Reihe.

René habe ich in Hamburg kennengelernt, im November 2013. Ich hatte mich mit einigen Stephen King Fans, zu denen ich bis dato nur über facebook Kontakt hatte, verabredet. Wir wollten uns vor der Lesung treffen, um ein bisschen zu schwatzen und uns auch mal persönlich kennenzulernen. Das René Autor ist, habe ich erst an diesem Abend mitbekommen.

Natürlich war ich neugierig und habe mir kurz danach "Die Centerer- Feinde in Deinem Kopf" gekauft. Ein Urban Fantasy Roman (inzwischen gibt es auch den zweiten Teil "Tage der Revolution" zu kaufen bzw. auch beide Teile zusammen unter dem Titel "Krieg der Telepathen"). Jetzt ist Urban Fantasy eigentlich nicht unbedingt meins, jedenfalls nicht so sehr wie Thriller- aber die Centerer haben mich dann doch überzeugt. Mir gefiel der Schreibstil sofort und auch die Idee hinter dem Roman hat mich gefangen. 

 

Als nächstes habe ich "Legenden aus der Zwischenwelt" gelesen, eine Sammlung  von Horror- Kurzgeschichten. Was soll ich sagen...hätte er mich mit den Centerern nicht schon gehabt, spätestens ab hier wäre ich René Junge Fan geworden. Er kann's, er schafft es, mir eine Gänsehaut zu verschaffen. Hui!

 

Und auch "Aktenzeichen Tod", Band 1 der Simon Stark  Reihe, hat mir sehr gut gefallen.

Das lag in erster Linie daran, das Simon nicht der strahlende Held war, sondern, von Kriegserlebnissen traumatisiert und psychisch gebrochen, als Penner auf der Straße lebt.

Was einmal ein top ausgebildeter Elitesoldat war, ist jetzt nur noch ein Häufchen Elend.

Erst als die Gruppe Obdachloser, der er sich angeschlossen hat, angegriffen wird, blitzt ein bisschen vom "alten" Simon auf, er verteidigt seine Freunde entschlossen.

Dadurch fällt er der Leiterin einer "Hilfebus" Organisation auf, die ihm anbietet, in ihrem Team mitzuarbeiten. Von ihr erfährt er auch, das in letzter Zeit einige Obdachlose spurlos verschwunden sind, was sowohl die Organisation als auch die Menschen auf der Strasse mit Unbehagen erfüllt.

So. Mehr verrate ich nicht, den Rest müsst ihr selber lesen! ;-) Ich war auf jeden Fall gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.

 

Direkt danach habe ich Band 2 "Die Heuschrecke" begonnen- und auch das war ruckzuck durchgelesen. Ein kleiner Hauch Fantasy schimmert hier rein, ist mir aufgefallen... mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst spoilere ich, und das wollen wir ja nicht. Auf jeden Fall  gibt es auch für diesen Band von mir eine Leseempfehlung!

 

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Die Leseflaute hat ein Ende!

Eben noch hatte ich hier über den Überfluss an Büchern und meine dadurch ausgelöste Leseflaute berichtet.

Tut gut, wenn man einfach mal ausspricht, was einem auf der Seele liegt! So stand ich also, durch mein "Geständnis" erleichtert und doch noch recht zweifelnd, vor den Bücherstapeln in meinem Wohnzimmer und liess den Blick darüber schweifen. Zugegebenermassen eigentlich aus dem Grund, das ich schauen wollte, ob ich mir per rebuy vielleicht noch etwas Luft verschaffen kann.

Mein Blick fiel auf " Wolfsschlucht" von Andreas Föhr, das hier schon recht lange vor sich hin SuBt.  Ich las den Klappentext, die ersten paar Seiten....und ein paar mehr....und langsam wurde es dunkel...und immer später...

Die Leseflaute war beendet, es gab wieder ein Buch, das ich nicht weglegen mochte. Hurra!

 

Wolfsschlucht

Taschenbuch
395 Seiten
14,99 €
ISBN 978-3-426-51794-8
Knaur Verlag

Klappentext:

 

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.

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Das Buch "fremd", die Autoren bekannt. Eine wunderbare Wohnzimmerlesung.

Lange erwartet und herbeigesehnt, ging es am Samstag auf große Fahrt. Start 10:40 in Lennestadt, Ankunft in Blubberhausen um 16:15. Kleiner Sprint wegen eines verspäteteten ICE inbegriffen. Was auch sonst . :-)
Egal, ich war endlich da und konnte Anka nach langer Zeit endlich mal wieder umärmeln. Wie fein! 
Die Gelegenheiten, die liebe Anka zu treffen, sind aufgrund der großen Entfernung zwischen Blubberhausen und dem Sauerland recht rar . Toll, mal wieder Zeit mit ihr verbringen zu können! Den Samstag nutzten wir dann auch zum ausgiebigen Blubbern- wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es viel zu bequatschen . Bei leckerer Pizza und Weissweinschorle geht das ganz vorzüglich!:-)
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Im Angesicht des Überflusses

Ich muss heute mal ein Thema ansprechen, das mir derzeit sehr auf der Seele liegt. 
Und mich interessiert sehr, ob jemand von Euch das Problem auch kennt. Feedback erwünscht!
Ihr habt vielleicht gemerkt, das ich länger nicht geblogt habe. Was wiederum daran liegt, das ich nicht wirklich viel gelesen habe. Ich habe im Moment eine Art Leseblockade. Ausgelöst dadurch, das mich die Menge an Büchern, die ich hier angehäuft habe, schier erdrückt.
Ich habe schon versucht, auszusortieren, ein paar Titel haben den Weg gen rebuy gefunden. Das waren aber größtenteils gelesene Exemplare. Schafft zwar Platz, hilft aber nicht wirklich weiter. Die ungelesenen Stapel sind noch immer da.

Auf dem Nachttisch, auf dem Tisch und der Kommode im Schlafzimmer. (Doch, hier steht ein Regal, darin stehen aber ausschließlich gelesene Titel und heissgeliebte Kinderbücher).
Unter dem Wohnzimmertisch meiner Mutter versteckt sich eins. In meinem Wohnzimmer neben der Couch drei hohe Stapel. Unter dem Terrarium vier Reihen. Sie sind überall!

Von meinem Reader ganz zu schweigen. Auf dem tummeln sich über 300 ungelesene eBooks.

Und diese Menge erschlägt mich, paralysiert mich. Ich möchte lesen. Ich weiß, ich sollte lesen. Doch dieser Druck dahinter und meine Unentschlossenheit, wo ich anfangen soll, lähmen mich. Eigentlich will ich alle lesen und dann doch wieder nicht das, was ich angefangen habe, weil ein anderes scheint mir plötzlich interessanter .
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Der Ruf des Henkers

352 Seiten
14,99 €
ISBN 978-3-522-20216-9
EBook 978-3-522-62132-8
Thienemann Verlag
ab 13 Jahren
Zusammenfassung:

Unfreiwillig gerät Richard in die Hände des berüchtigtsten Henkers Englands, William Calcraft, und führt fortan das Leben eines Henkerslehrlings. Er merkt schnell, dass der Henker entgegen seines Rufs keine Freude an den Hinrichtungen hat, aber dennoch ein großes Geheimnis verbirgt. Erst nach und nach wird Richard eingeweiht: Calcraft macht Jagd auf Wechselbälger, die von den Alben in die Menschenwelt gesandt werden, um Grausamkeit und Leid zu verbreiten. Dies ist nun auch Richards Aufgabe! 
Meine Meinung:

Richard ist ein junger Pfarrerssohn, der versucht, seine Freundin vor dem Tod am Galgen zu retten.
Was ihm auch gelingt, allerdings findet er sich als Lehrling an der Seite des Henkers, William Calcraft, wieder. 
Sein Meister ist ein wortkarger, mürrischer Mann, doch auch faszinierend. Und Spaß am Töten, wie ihm nachgesagt wird, hat er nicht. Sein Verhalten hat einen ernsten Hintergrund, wie Richard bald erfährt.

Mich hat die Geschichte fasziniert. Das alte England, das Zusammenspiel zwischen Calcraft und seinem Lehrling, des Henkers Sicht auf den Tod...ein faszinierendes Buch, das zu lesen ein Vergnügen war!
Ich traue mich nicht, ausführlicher zu werden, weil ich nicht zuviel verraten möchte. 
Auf jeden Fall eine interessante und sehr spannende Lektüre, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann!
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Don Winslow in Olpe- mehr als eine Lesung!

Was für ein Abend! :-D


Bisher kannte ich Don Winslow zwar vom Namen her, hatte aber kein Buch von ihm und ihn auch nicht so wirklich auf dem Radar. Trotz der großen Begeisterung, mit der einige von seinen Romanen berichteten, konnten mich die Bücher nicht locken. Drogen, Kartelle und son Zeugs....och nö, nix für mich. Die Karten für die Lesung habe ich trotzdem bestellt. Aus mehreren Gründen. 

Erstens: Ein international bekannter Bestsellerautor in Olpe- da muss man hin. Gehört so. Ob man von ihm schon was gelesen hat oder nicht. 
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Ein abenteuerliches Abenteuer

Heute mal etwas zu einem meiner "anderen" Hobbies. 
Ich bin Geocacherin, das erwähnte ich schon. Bei diesem Hobby geht es darum, mit teurer Satellitentechnik versteckte Tupperware zu suchen, sagt man oft scherzhaft. Und doch ist es viel mehr. Man braucht nicht viel Geld, man kann es alleine oder mit Freunden ausüben und entdeckt Orte, zu denen man ohne Cache nie gekommen wäre.

Ein anderer, interessanter Aspekt dieses Hobbies sind sogenannte " Travel Bugs" .  Ein Travel Bug kann alles mögliche sein. Ein Schlüsselanhänger, eine Figur, eine Münze. Es gibt Aufkleber für's Auto, Anhänger für's Hundehalsband...
Um aus einem simplen Gegenstand einen Travel Bug zu machen, kauft man einen Anhänger mit einem speziellen Code. Diesen registriert man auf der Internetseite, gibt ihm eine Aufgabe und schickt ihn auf die Reise, in dem man ihn in einem Cache "aussetzt" und als ausgesetzt loggt im Netz.
Wenn ein anderer Cacher den Gegenstand findet, kann er ihn mitnehmen und in einem anderen Cache wieder aussetzen. All das wird jeweils auf der Internetseite eingetragen, also geloggt.

Mein erster Travelbug war ein Harry Potter Schlüsselanhänger. Hedwig auf einem Bücherstapel. Genannt " Hedwig die Reiseeule" . Sie startete an der Nordsee und kam nach einer langen Reise Kreuz und quer durch Deutschland wieder in einem Cache hier in meiner Nähe an, wo ich sie wieder einsammelte. Denn als erster Travel Bug wollte ich sie gerne wieder zurück haben.

Mein" Kleiner Kapitän Blue", ein Piratenschlumpf, reist durch die Welt. Gestartet ist er auf Fehmarn, momentan ist er in Österreich unterwegs.


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Neuzugang: Der Ruf des Henkers

Das hier ist ein Buch, das ich wollte, seit es zum ersten Mal auf meinem Radar auftauchte. Die Story klang toll, und das Cover fand ich sofort sowas von genial! 100%iges "haben will".
Damit dieses Verlangen Ruhe gibt, habe ich das eBook gekauft. Aber die Rechnung ging nicht auf. Kennt ihr das, das ihr bestimmte Bücher einfach in Papierform haben müsst? Das hier ist so ein Fall. Ja, ich hatte das eBook, aber das war nicht, was ich wollte. Ich wollte es in der Hand halten, das Papier riechen und drin blättern. Und, nachdem ich es gelesen habe, möchte ich es irgendwo hin stellen, wo das tolle Cover gut zur Geltung kommt. Und es bewundern und lieb haben. :-)

Jetzt habe ich schonmal die Nase reingesteckt. Die Aufmachung innen mit den Grafiken, die an Stadttore erinnert, finde ich klasse. Und der Prolog hat dafür gesorgt, das sich meine Nackenhärchen aufrichteten. Ich denke, ich werde es verschlingen und ich denke, ich werde es lieben. 
Ich lasse Euch mein endgültiges Fazit wissen, wenn ich durch bin. Und, beim Teutates, das wird nicht lange dauern, da bin ich mir sicher!
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Hörbücher und ich

Müsste ich auf einer Social Media Plattform die Beziehung zwischen mir und meinen Hörbüchern beschreiben, stünde da:"Es ist kompliziert".
Dabei liebe ich sie, ich liebe sie wirklich. Aber wir sind wie unglücklich verliebte. Irgendwie läuft es nicht so richtig. 

Angefangen hat das alles in frühester Kindheit. Ich sag nur: Die drei ??? Fragezeichen. Meine Freundin Marion- ihr wisst schon, Bloggin' Hinkenpinken- hätte die Cassetten. Wir haben sie zusammen gehört, sie hat mir welche geliehen... Meine erste war, glaube ich, "Der grüne Geist", die, die mir die meiste Angst machte " Der seltsame Wecker". Der jagt mir heute noch Schauer über den Rücken...
Ich liebe Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews bis heute. Letztes Jahr habe ich sie dann auch endlich einmal live erlebt- ein Erlebnis, das ich jedem empfehlen kann. Es war genial!
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Von Büchersucht, sprechenden Kühen, einem Wunder und Apfeldieben

Diese Woche war recht ereignisreich. Abgesehen vom üblichen Alltagsgewusel. ;-)

Der Montag begann mit sehr feiner Post von Bastei Lübbe. Ich habe es jetzt schriftlich, ich bin zertifiziert büchersüchtig. Und damit in sehr guter Gesellschaft. Und nein, ich möchte auf keinen Fall therapiert werden! :-D

Montag Abend ging es dann nach Olpe. Im Cineplex fand eine Lesung von Piet Klocke statt.  Ich habe mich zusammen mit bester Freundin auf den Weg gemacht, recht früh, weil ich mich in Olpe mit ältester bester Freundin ;-), Marion, auch bekannt als " Bloggin' Hinkenpinken" verabredet hatte. Wir hatten uns ewig nicht gesehen, das berühmte Winter-Phänomen. Und langsam bekam ich Entzug. 
Drum rudelten wir uns schon zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn im Kino, schwatzten und frönten den Genüssen der gehobenen Gastronomie.
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Valentinstag <3

Dieses Jahr erwartete mich am 13. Februar schon so etwas wie eine Valentinstagsüberraschung..
Als ich vom Einkaufen heim kam, blinkte etwas hinter dem Holzstern vor meiner Haustür hervor.
Ich musste kurz quietschen vor Freude, weil ich ahnte, was das ist. Post! Genau gesagt:
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1-0-2...Eine todmüde Bloggerin, keine Rezension, zwei Neuzugänge.

Eigentlich wollte ich heute eine neue Rezension schreiben. 
Aber nach einem langen Tag im Spassbad gestern mit Patenkind und ihrer Freundin bin ich so unglaublich müde, das ich nix auf die Reihe kriege.
Und bevor ich hier halbherzig was zusammentippe, lasse ich es lieber und informiere Euch nur kurz über meine Neuzugänge, bevor ich wieder auf dem Sofa niedersinke.
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Himmelreich und Honigduft

Endlich ist es raus. Endlich muss ich nicht mehr still sein! 

Ich durfte "Himmelreich und Honigduft" testlesen bzw. korrekturlesen. Und ich liebe es! Ich liebte es von Anfang an. Bis auf Kami. Der wollte ich was tun. Dringend ;-)

EBook:

amazon

ASIN: B01BB8OIZC

0,99 €

Print:
Amrun Verlag
ISBN 978-3-95869193-3
broschiert
380 Seiten
10,90 €

Klappentext:

 

5 Freundinnen – 1 Mission
Und die ganz große Liebe.

Ohne Mütze geht sie nie aus dem Haus, ihr Herz trägt sie auf der Zunge und das einzige männliche Wesen, bei dem sie sich völlig fallenlassen kann, ist Jupp, ihre Hängematte. Charlotte, genannt Schoscho, lebt als Tauchlehrerin an einem der schönsten Plätze der Welt. Hier, an der Küste des Roten Meeres kann sie gleichzeitig ihrer Leidenschaft fürs Tauchen nachgehen und ihrer Vergangenheit mit all ihren Problemen ausweichen. Leider ist Himmelreich überall, und so findet Schoscho sich gegen ihren Willen bald zurück in der alten Heimat – und bis zum Hals in Schwierigkeiten. Mit Josh, ihrer alten Liebe, hatte sie längst abschließen wollen. Jetzt ist er wieder da, immer noch ein Typ zum Niederknien, und es ist schwer, ihm in dem kleinen Dorf … Verzeihung, der kleinen Stadt … aus dem Weg zu gehen. Gleichzeitig nehmen die Ermittlungen rund um Natties Tod Fahrt auf. Endlich gibt es einen Verdächtigen, und alle Freundinnen sind sich einig: Ihn lassen sie nicht davonkommen.

»Himmelreich und Honigduft« ist der dritte Band zu einer fünfteiligen Romanreihe der Autorinnen Emma Wagner, Lana N. May, Jo Berger, Violet Truelove und Mia Leoni.

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Herzchen und Sternchen und rosa Wölkchen

Warum ich manchmal doch Liebesromane lese.

Ja, ich weiß. Neulich habe ich Euch allen glaubhaft versichert, das ich absolut keine Liebesromane lese.
Als ich das damals schrieb, gab es schon eine Ausnahme. Jetzt gibt es inzwischen eine zweite Ausnahme. Und es zeichnet sich ab, das es dabei nicht bleiben wird. Ich bin infiziert. Mit Herzchen, Sternchen und rosa Wölkchen.
So. Mein Image wäre nun ruiniert. Von wegen, nur Mord und Totschlag und Monster!
Tief durchatmen. Jetzt ist es raus. Im Alter werde ich weich. Und wer ist Schuld daran? 


Sie! ->
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"Der Blick fremder Augen"

Droemer-Knaur
Gebunden
302 Seiten
ISBN 978-3-426-28139-0
19,99
Klappentext: 

Die Tote lehnt am Stamm einer Kiefer. Ihr Gesichtsausdruck ist entrückt, die Wimperntusche verschmiert, die Kehle durchtrennt. Kommissarin Melanie Fallersleben hat zunächst kaum verwertbare Spuren, und der Täter wird durch sein scheinbar ganz normales Leben allzu gut verborgen. Auch die folgenden Morde liefern den Ermittlern keinen echten Hinweis. Doch dann erhält sie eine erste, verstörende Botschaft...

Meine Meinung:

Was mir an diesem Buch direkt nach dem Entfernen der Folie positiv auffiel, war der Schutzumschlag. Transparentpapier- das hatte ich so noch nicht. Sieht klasse aus und hochwertig, finde ich.
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Mein erster TAG! "Alice im Wunderland"

Da scrolle ich heute Morgen durch meine Facebook Timeline, klicke den ein oder anderen Beitrag an...und plötzlich lese ich meinen Namen bzw. den meines Blogs. Quiek! 
Die liebe Anka von " Ankas Geblubber" hat mich getagged. Cool. Auch ein bisschen " oh je". Was Anka genau wusste- schaut Euch ihr Video an und ihr wisst, was ich meine. ;-) 
Aber nachdem ich die Fragen gehört hatte, habe ich mich riesig gefreut. Da mache ich doch gerne mit! 

9 Fragen sind zu beantworten:

1. Der Verrückte Hutmacher

Hat Dich ein Buch total verwirrt oder mit einem unbefriedigend offenen Ende zurückgelassen?

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Aufzug? Och nöööö, ich nehme die Treppe.

Neulich bekam ich eine tolle Mail vom dotbooks Verlag, über die ich mich riesig gefreut habe. Die Mail enthielt nämlich den downloadlink zu einem Rezensionsexemplar der neuen Horrorstory von Markus Heitz, " Schweigepflicht"


Das war gleich in doppelter Hinsicht ein Volltreffer. Ich liebe Horror und Markus Heitz ist ein toller Autor, dessen Bücher ich wirklich gern mag und den ich auch als Person extrem symphatisch finde.
Somit war die Freude groß- und steigerte sich beim Lesen noch! 
EBook , dotbooks Verlag
58 Seiten
ISBN 978-3-95824-457-3
Startpreis: 1,99
"Klappentext"

Seid ihr mutig genug für dieses Buch?

Kalter Stahl und warmes Blut... Nach einem langen Arbeitstag reibt Isger sich müde die Augen. Er betritt den Fahrstuhl, der ihn ins Erdgeschoss des Hochhauses bringen soll - und findet sich wenige Augenblicke später in einem Albtraum wieder. Irgendjemand kontrolliert die Kabine. Nein: Irgendetwas. So beginnt ein grausames Spiel, dessen Regeln nicht Menschliches haben. Und bei dem der Einsatz Isgers Leben ist...
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Das Puppenzimmer und ein gescheiterter Versuch

Frohes Neues Jahr, alle zusammen! 

Mein neues Jahr beginnt dann gleich mit einer Rezi und dem Bericht über einen gescheiterten Versuch, ein heissersehntes Buch zu lesen, der kläglich scheiterte.


Dotbooks Verlag
EBook
Erschienen 2013
431 Seiten
ISBN 978-3-95520-380-1

Klappentext :

Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war kaum etwas anderes möglich. " Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen. Einem ganz besonderen Mädchen."

London im Jahre 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen- doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis Bergen Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann- und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht...
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Neuzugang vom Christkind

Heute waren endlich die Geschäfte wieder geöffnet. Hurra!
Nun ist es nicht so, das wir an Lebensmittelknappheit gelitten hätten, ganz im Gegenteil.
Aber meine Ma hat diesen Gutschein für ein Frühstück in unserem Lieblingscafé geschenkt bekommen. Und ich einen Bücherscheck. Und der sollte auch auf keinen Fall verkommen. Ich liebe Bücherschecks einlösen!
Erstmal haben wir im Lennestädter "Café Heimes" ausgiebig und reichhaltig gefrühstückt. Wenn ihr mal in der Gegend seid, dieses Café in Altenhundem direkt am Bahnhof ist absolut zu empfehlen. Liebevoll eingerichtet sowohl das Café als auch der Eisdielenbereich. Und sooo lecker! 
Es gibt verschiedene Frühstücksvarianten zur Auswahl, aber auch diverse andere Leckereien. Crêpes, Milchreis, Eis, alles hausgemacht. Und Apfelstrudel. Göttlich!
Bevor ihr aber einen Schaffner Strudel (der Hammer in der Deluxe Variante mit Eis, Sahne und heißer Vanillesoße!) zu Euch nehmt, überlegt genau, inwiefern ihr Euch an dem Tag noch bewegen müsst. Und bücken geht schonmal gar nicht die ersten zwei Stunden! :-D

Nach dem Frühstück ging es dann nach gegenüber in die Buchhandlung. ( Wenn ich schonmal Werbung mache: es ist die Buchhandlung Hamm) .
Hach, Tür auf, tief einatmen....seufz. Ich liebe Buchläden! Und fündig wurde ich auch so ziemlich direkt. Habe zwar einmal alle Regale durchstöbert, aber die Auswahl war gleich in den ersten zwei Minuten getroffen. Und zwar doppelt, der Trend geht schließlich zum Zweitbuch. :)
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Life is a rollercoaster...

Das Leben ist eine Achterbahn. Diese Überschrift schien mir passend für den heutigen Beitrag.

In letzter Zeit ging es bei mir bergab. Jetzt sitze ich in meinem Wagen auf diesem Fahrgeschäft, mir zerzausten Haaren und ziemlich durchgeschüttelt und muss mich erstmal neu sortieren.

Ich musste nach 13 Jahren meinen besten Kumpel über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Das hat einiges durcheinander gebracht. Der Tagesablauf ist völlig anders, jemand, mit dem ich sehr viel Zeit verbracht habe, fehlt...daran muss ich mich erstmal gewöhnen.

Deshalb habe ich beschlossen, mir eine kleine Blogpause zu gönnen, ich brauche etwas Zeit für mich, um wieder in Tritt zu kommen.

Ein paar angefangene Berichte, die inzwischen mehr als überholt sind- der Bericht zur Buchmesse und zwei Lesungsberichte- werde ich wohl unter den Tisch fallen lassen. Ist einfach zu lange her.

Vielleicht mache ich auch eine Art Rückblick darauf, ich hab mich da noch nicht endgültig entschieden.

Die ausstehenden Rezensionen arbeite ich nach und nach in Ruhe ab und es werden noch weitere dazu kommen, da ich derzeit sehr viel lese.

Es gibt also bald einiges zu lesen hier- aber ich kann nicht ausschliessen, das es Januar wird. Ich nehme mir einfach die Zeit und warte ab, bis es mich packt und an den PC zieht.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Bleibt mir gewogen, ich bin bald zurück!

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Once upon in Himmelreich-Blogtour Station 4


Was, zum Höllengrund, ist eigentlich dieses Himmelreich?


Was ich an Himmelreich so liebe? Es ist wie ein Zuhause für mich. All die Menschen, unterschiedlich, wie sie sind, die ein wundersames, wunderbares Mikroversum bilden– so will ich auch sein, in so einer Welt mag ich Leben. Wo man miteinander übereinander lacht, Waschpulver in den Brunnen kippt, es nach Honig duftet und nach Halspastillen schmeckt. Und wo immer irgendwie alles gut wird.

So ein Ort ist Himmelreich, deshalb sollte jeder, der es noch nicht kennt, sich mal auf Stippvisite begeben. :–)

Wer in den letzten Tagen der Blogtour bereits gefolgt ist, hat schon etwas über die Staffeln der "Himmelreich" Reihe und den aktuell neu erschienenen Band "Himmelreich und Höllengrund" erfahren. Heute möchte ich Euch den Ort Himmelreich vorstellen.

 Hui, jetzt habe ich die erste Klippe schon knapp umschifft. Fast hätte ich "das Dörfchen" geschrieben. Das hört Karl König, der Bürgermeister, gar nicht gerne. Himmelreich ist nämlich kein Dorf, sondern ein Städtchen.

Ein Städtchen mit Blumenkübeln, bunten Bänken, einem Brunnen- der ab und an ein überschäumendes Temperament hat ;-) - einer Kneipe, einem Gemischtwarenladen, sogar einem Kino...

Und mit Herz. Ganz viel Herz.

Typisch Dorf, kennt jeder jeden, jeder bekommt alles mit- und wenn jemand mal etwas nicht selbst mitbekommt, sorgen Klatsch und Tratsch für die nötigen Informationen. Manchmal auch für unnötige Verwirrung.

Aber wenn es hart auf hart kommt, wenn jemand von Ihnen in Schwierigkeiten steckt, sind die Himmelreicher füreinander da.

Und da ist auch völlig egal, wer es ist. Da sind die Himmelreicher herrlich locker. Egal, ob Alt–Hippie Jupp, Lila mit den blauen Haaren, der joggende Pfarrer Wohlfahrt in seinem quietschbunten Outfit, Axthelm mit seinem Rüden, der duftfrei pullert...jeder hat seinen Platz in der Gemeinschaft. Und Neuzugänge werden zwar aufmerksam beäugt, aber mit offenen Armen aufgenommen.

Jeder ein Unikum, gezielt überzeichnet. Und doch so unglaublich liebenswert mit allen Macken, Eigenarten und Spleens. Wie im richtigen Leben.

Neugierig geworden? Dann habe ich hier ein paar Links für Euch.

-> Achtung, der nachfolgende Text könnte Spuren von Werbung enthalten ;-) <-

 

 

google-site-verification: googlec73647fce31b00a5.html

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Winnetou 3-Eine Bloggerin auf Winnetous Spuren

Wie im letzten Beitrag geschrieben, suchte ich nun nach dem letzten Detail, das mir noch fehlte, um den Beitrag zum Thema Winnetou auf die Füße zu stellen. Während ich am Frühstückstisch saß und mich auf das herannahende, lange Wochenende freute, an dem ich dann endlich Zeit für ausgiebige Arbeit am Blog haben würde, um meinen Beitrag zu schreiben, surfte ich im Internet vor mich hin.

Und stolperte über eine Fanseite von Jean-Marc Birkholz. Klickte mal hier und mal dort...und da war es! Das letzte Puzzleteil, das mir noch fehlte!

Eine Winnetou Lesung. Am kommenden Wochenende. Vom Veranstaltungsort, Lautzenbrücken, hatte ich zwar noch nie etwas gehört, aber die Postleitzahl ließ mich ahnen, das es nicht allzu weit weg sein konnte. Google Maps befragt: 1:20 h, das ging. Okay, der Plan stand, die Karte war flugs bestellt.

Am Tag der Veranstaltung habe ich dann erst noch gehadert. Es goss wie aus Eimern und ich hasse es, bei Regen zu fahren. Aber irgendwas sagte mir: Fahr!

Was soll ich sagen- ich bin froh, das ich es getan habe!

Seit dieser Lesung weiß ich, das die Hoffnung nicht verloren ist. Es gibt sie noch, die Kinder, die Karl Mays Bücher kennen (und das sehr gut!) und lieben.

Und noch etwas weiß ich: das ich mächtig etwas verpasst hätte, wenn ich nicht zu dieser Lesung gefahren wäre. Es war ein genialer, witziger Abend, Jean-Marc liest klasse und das war ganz sicher nicht die letzte Lesung von ihm, die ich besucht habe!

Die Location, das Dorfgemeinschaftshaus von Lautzenbrücken war recht gut zu finden, ein freier Parkplatz auch, da ich sehr früh war. Da stand erst ein Auto. Beim Blick auf's Kennzeichen musste ich dann lachen- es war der Meister selbst, neben dem ich zielsicher mein Auto abgestellt hatte. Netter Zufall! :-D So konnte ich mich dann aber wenigstens sofort mal persönlich vorstellen, wir kannten uns ja bisher nur von Facebook.

Es dauerte recht lange, bis dann noch ein paar Leute eintrudelten- und zu meiner Erleichterung bekannte Gesichter, ich war mir bis dahin etwas einsam vorgekommen. So konnte ich dann in Begleitung ins DGH gehen. Die Lesung fand in einem kleinen, modern gestalteten Raum statt, meine Eintrittskarte bekam ich von eben jenem Bürgermeister, der mich in der Woche noch angerufen hatte, da seine Antwortmail auf meine Ticketanfrage offenbar in meinem Spamfilter hängen geblieben war. Ich hab mich gleich wohl gefühlt, nette Leute, kleine Runde- das passte schonmal.

Und während nach und nach die anderen Besucher eintrudelten, hatte ich noch ein dickes "Deja vu". Einer der jungen Lesungsgäste hatte ein Geschenk, das er Jean-Marc geben wollte, während dieser noch mit einer Frau im Gespräch war. Wie der junge Mann da stand und darauf wartete, das er bemerkt wurde...ich merkte, wie ich plötzlich einen Kloß im Hals hatte.

Vor 40 Jahren stand eine 7-jährige genau so vor Winnetou. In Elspe, auf dem Vorplatz vom Saloon. Auch dieser Winnetou unterhielt sich mit einer Dame, bis er schüchtern am Ärmel gezupft wurde und ein kleines Mädchen ihn um ein Autogramm bat. Die Antwort: " Aber sischer!" und das Lächeln werde ich nie vergessen. Denn die 7-jährige war ich und der Winnetou war Pierre Brice. Und ich von diesem Tag an glühender Fan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hab's noch immer und hüte es wie einen Schatz. <3

Die Ähnlichkeit der Situation hat mich total berührt.

Und alle Kinder, die dabei waren, haben mich beeindruckt. Egal, welche Fragen zur Geschichte, zu Details und Begriffen Jean-Marc stellte, mindestens ein Kind kannte die Antwort. Die waren sowas von im Thema, das es eine Freude war! Es gibt sie also doch noch, die jungen Karl May Leser und Leserinnen! Irgendwo mal über  Winnetous Geschichte gestolpert, sei es als Bühnenstück, sei es als Film oder bei einer Lesung in der Schule, und neugierig geworden.

Sorry für die nicht ganz so tolle Qualität der Fotos- das war der erste Einsatz meines neuen Handys... :-(

 

Für nächstes Jahr habe ich im Übrigen vorgesorgt. Wenn ich mich wieder über Kinder hinter mir ärgere, werde ich tiiiiief einatmen, bis 99 zählen und daran denken, das vielleicht genau diese kleine Nervensäge doch irgendwann mal ihre Nase in ein Karl May Buch stecken wird . Und- dank der netten Unterstützung des Karl May Verlages- werde ich eine "Der Schatz im Silbersee" Leseprobe nach hinten reichen und sagen : "Lies doch mal ein Karl May Buch!". Ich werde lächeln dabei. Vielleicht etwas bedrohlich lächeln. Aber lächeln. ;-)

Ja, die Bücher sind "alt". Die Sprache für heutige Zeiten etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das, worum es z.B. In den drei Büchern um Winnetou geht, ist immer noch brandaktuell!
Konflikte zwischen Kulturen, Habgier, Ehrlichkeit, Freundschaft, unfaire Behandlung und wie man damit umgeht...das alles ist heute so aktuell wie zu Karl Mays Zeiten. Und ganz nebenbei kann man sich beim Lesen in eine ganz andere Welt voller Abenteuer begeben. 
Ich habe die Bücher als Kind geliebt und lese aktuell gerade nochmal Winnetou 1 als Ebook.
Wer einen Kindle hat, kann übrigens Karl Mays gesammelte Werke, sämtliche Bücher, für gerade einmal 0,99 € erwerben- somit kann es am Preis auch nicht scheitern. Also hopp, in die Bücherei, den Buchladen,
ins Internet- ganz egal,aber lest es!

Am schönsten sind natürlich immer noch die Ausgaben vom Karl May Verlag. :-)


Fotos der Bücher und Leseproben veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Karl May Verlag Bamberg

 

Fotos der Lesung veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung

des Veranstalters, basaltKULTUREN.

Hier geht es zur Homepage und hier zur Facebook Seite.

Wer in erreichbarer Nähe wohnt, sollte die Veranstaltungen dort mal im Auge behalten !

 

Und wer mehr über Jean-Marc Birkholz erfahren möchte, hier geht es zu seiner Homepage.

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Winnetou 2-Eine Bloggerin buddelt den Klappstuh...ähm, das Kriegsbeil wieder ein.

Wie im ersten Teil dieses Beitrages schon erwähnt, grübelte ich arg , ob ich meinen Frust über quasselnde, ahnungslose Kids einfach so an die Öffentlichkeit tragen sollte.

Wirklich objektiv war das nicht. Vielleicht kam ja die oder der ein oder andere gerade durch den Besuch in Elspe auf den Geschmack und griff anschliessend zu Buch oder meinetwegen auch Film...

Vielleicht liegt es mir einfach zu sehr am Herzen und im Blut...schliesslich bin ich mit Karl May und Winnetou aufgewachsen.

Seit ich eine winzig kleine Anja war- mein erster, dokumentierter ( durch ein Pierre Brice Autogramm 😊❤️) Besuch in Elspe fand 1977 statt. Ich weiß aber von meinen Eltern, das ich schon viel früher mit meinem Papa immer mal wieder "an der Bühne" war. Er für ein Bierchen zum Frühschoppen mit Bekannten, mich zog es schon als winziger Stöpsel zu den Pferden und auf die Bühne selbst. Da konnte man sich toll in Winnetous Welt träumen. Eine Welt, in der "Gut" und "Böse" klar definiert war, es echte, edle Helden gab, die gemeinsam gegen das Böse kämpften- und gewannen.

Einmal im Jahr ging es dann auch in die Vorstellung, immer die Abendvorstellung. Mit Flutlicht. Und ich durfte lange aufbleiben. Ich kann nicht mehr wirklich sagen, was davon toller war... ;-)

Später wurden es mehrere Vorstellungen im Jahr, ich fuhr in den Ferien praktisch täglich mit dem Fahrrad hin, lernte eine Menge Leute kennen, Freundschaften entstanden, von denen einige bis heute gehalten haben. Elspe war und blieb eine Art zweites Zuhause.

Tja, es gibt Traditionen, die halten sich ein Leben lang, und Orte, die gehören zu einem wie ein Arm oder ein Bein. ;-)

Ich liebe das Rahmenprogramm, die Atmosphäre auf dem Gelände und die Stücke, die die eigentliche Attraktion der Karl May Festspiele sind, immer noch. Zwei Stunden im "Wilden Westen", Cowboys, Indianer, Pulverdampf, Gewehrschüsse, der Kampf gut gegen Böse...auch wenn man die Texte nach all den Jahren teilweise fast mitsprechen kann, verliert das seinen Reiz nie. Im Gegenteil.

Fakt ist, das ich durch die Nähe zu Elspe sehr früh in Berührung mit dem Thema Karl May kam und die Bücher verschlungen habe. Ich besaß einen Schuber mit sämtlichen Taschenbüchern- der hat leider den Wasserschaden vor ein paar Jahren nicht überlebt- und hab immer mal wieder zu einem der Bücher gegriffen.

Mir haben die Geschichten so oft geholfen, mich in eine andere Welt zu träumen...Ich sehe mich noch als Teenie nach einem Streit mit meiner Mutter schmollend auf der Bühne auf dem Dach vom Saloon sitzen (damals ging das noch). Ich hatte mir zuhause wutentbrannt mein Fahrrad geschnappt und war los. Und mein Fluchtpunkt hieß immer Elspe. Nach zwei Stunden im "Wilden Westen", mit dem Geruch vom Bühnenbelag in der Nase und voller Pferdehaare vom Besuch im Stall war die Welt immer wieder in Ordnung.

(Falls ich meinem großen Schwarm und Idol, Meinolf Pape, über den Weg gelaufen war und er "Hallo" gesagt hatte, war sie sogar deutlich besser als vorher.. ;-) )

Aber die Zeiten ändern sich, in den 70ern und 80ern sah die Welt noch anders aus...wer weiß schon, ob Kinder heute überhaupt noch Lust auf solche Geschichten haben.

Vielleicht liest einfach niemand mehr Karl May...

Ich drehte mich im Kreis.

Wie bekommt man sowas raus? Im Freundeskreis war nichts zu machen, offenbar war tatsächlich ich die Einzige, die Winnetou mal gelesen hat. Alle anderen kennen die Geschichte nur von der Bühne und aus den Filmen.

So kam ich nicht weiter.

Ich war aber inzwischen auch nicht mehr bereit, den Beitrag mit einem Schulterzucken zu verwerfen, ich hatte mich am Thema komplett festgebissen.

Was also tun? Kein Plan. Doch, einen Plan vielleicht. In Frankfurt auf der Buchmesse mal mit den Leuten vom Karl May Verlag reden, vielleicht könnte mir da jemand mit Infos weiterhelfen. Aber das war auch noch nicht so wirklich die Quelle, die ich mir vorstellte. Es musste noch einen anderen Weg geben, jemanden, der näher an den Menschen dran ist, aus direkter Erfahrung sprechen kann...

Dann, auf einer Hunderunde morgens um fünf, die Erleuchtung! Wen kann man am besten nach Winnetou fragen? Na, Winnetou!

In diesem Fall Jean-Marc Birkholz, den Elsper Winnetou. Denn ich erinnerte mich, das er Lesungen aus "Winnetou" veranstaltet, unter anderem auch in Schulklassen.

Also habe ich mir ein Herz gefasst und ihn einfach mal angeschrieben, in der Hoffnung, das er sich vielleicht die Zeit nimmt, einer armen, hilflosen Bloggerin mit ein paar Infos von der Quelle auf die Sprünge zu helfen. Und das hat er tatsächlich. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür!

Zum Glück habe ich meinen Blog-Beitrag nicht einfach unbesehen veröffentlicht, denn meine Ahnung wurde bestätigt. Nach Jean-Marc Birkholz' Aussage kennen die Kids kennen zwar oft eher Winnie Puh als Winnetou- aber wenn sie mit der Geschichte in Berührung kommen, werden einige doch neugierig, wollen mehr wissen, greifen nach den Büchern...

Mein Leserinnen-Herz machte einen freudigen Satz. Doch nicht alles verloren. Der Häuptling ist noch immer unsterblich. Und "der mit der Faust"- besser bekannt als Old Shatterhand ;-) - reitet weiter an seiner Seite. Ich war selig.


Trotzdem fehlte mir noch ein kleines Irgendwas zum endgültigen Blogbericht. Das letzte Puzzleteil fand ich dann im Internet. Das Sahnehäubchen, das noch fehlte. Was es war, erfahrt ihr im nächsten Teil:

 

Winnetou 3 - Eine Bloggerin auf Winnetous Spuren


Fotos zur Verfügung gestellt und veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Elspe Festival-Natürlich live

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Winnetou 1-Eine Bloggerin auf dem Kriegspfad

Dieser Beitrag hat die mit Abstand längste Vorbereitungsphase aller bisher von mir veröffentlichten Beiträge. Und er wird mehrere Teile haben, für einen wird er zu lang. Ausserdem passt es irgendwie. :-)

Ursprünglich wollte ich einfach nur Dampf ablassen, weil ich völligst genervt war.

Kennt Ihr das, wenn ihr Bücher sehr liebt und Euch Leute mit komplettem Unwissen und Ignoranz auf die Palme bringen? Wenn man Menschen die betreffenden Bücher einfach nur um die Ohren hauen möchte? Links und rechts? Genau in dieser Stimmung entstand die erste Fassung dieses Beitrags.

Begonnen hat die Geschichte am 24.06.2017.

Mit Freunden besuchte ich die Premiere des Stücks "Winnetou 1" der Karl May Festspiele in Elspe.

Es war schon einige Jahre her, das wir direkt zur Premiere da waren, dementsprechend habe ich mich ziemlich auf die Vorstellung gefreut.

Und dann saßen Kinder hinter uns, deren Schnäbel die ganze Vorstellung über nicht stillstehen wollten. Wohlgemerkt Kids in einem Alter, in dem man durchaus verstehen kann, das man bei einer Theateraufführung nicht unentwegt reden sollte... Weder zunächst freundliche und später leicht gernervte Bitten um Ruhe änderten etwas. Die Eltern eine Reihe dahinter störten sich ebenfalls an nichts. Grrrrrrr!

Ich habe absolut kein Problem damit, wenn mal eine Frage aufkommt oder Kinder auf Explosionen, Schiessereien oder Schlägereien reagieren, das ist völlig normal. Aber das unentwegte Gequassel störte enorm!

Und was die Kommentare zum Stück angeht- da stürzt sich jedes Mal ein Karl May Buch in eine Feuertonne, wenn solche Sachen ausgesprochen werden.
"Das war im Film aber anders!"
"War das im Film auch so?" 
"Böse Musik, jetzt kommen die Bösen!" 
"Stirbt der jetzt? Im Film stirbt der!" 
Und ich sitze eine Reihe davor, koche vor mich hin und sehe mich vor meinem inneren Auge jedem dieser Kinder ein Buch ins Gesicht klatschen. Titel: "Winnetou 1" . "Lies das, du Kulturbanause!" 
Mann, Mann, Mann, die konnten nicht nur nicht den Schnabel halten, sondern hatten keinen Schimmer von dem, um das es hier ging. Wenn ich schon höre " Das war im Film aber anders!" - da krieg ich zuviel. Aaaaaaaah! Lest Bücher!

An diesem Nachmittag entstand in meinem Kopf die erste Fassung dieses Beitrags. Da ich Beiträge vor der Veröffentlichung immer erst etwas "ruhen" lasse, war mein erster Zorn irgendwann verraucht. Jau, einmal Pech gehabt, was soll's. Die Abendvorstellung wird besser.

Am 19.08.2017 ging es dann wieder nach Elspe. Diesmal konnte ich mir endlich auch das Rahmenprogramm angucken, das ich beim ersten Besuch leider ausfallen lassen musste.

War wie immer klasse, besonders die Stuntshow hat es mir wieder angetan. Ich liebe diese Show einfach. ("Hui Buh!" :-D )

Entsprechend gut gelaunt ging es in den Zuschauerraum, Winnetou 1, der zweite Versuch. Im Flutlicht- ich liebe die Abendvorstellungen!

Vorher hatten wir noch gescherzt, das man ja nicht zweimal hintereinander nervige Kids hinter sich sitzen haben kann. Ha! Hatten wir eine Ahnung! Man kann!

Dieses Mal wurde hinter uns lautstark um Süsskram gestritten, wer welche Geschmacksrichtung bekommt. Die Mutter diskutierte noch mit, das die Kinder ja keinen Hunger haben können und man das nicht alles essen muss, weil es halt da ist.
Kleine Rauchwölkchen bilden sich an meinen Ohren. Leute, da vorne wird ein Stück aufgeführt!

Da waren mir im Nachhinein die Jungs von der ersten Vorstellung noch sympathisch, die kannten wenigstens die Filme.

Die Kinder hier die so wunderbar um Süßigkeiten zankten, hatten nämlich überhaupt keine Ahnung, was sie da sehen.

Was mir zuerst gar nicht so auffiel. Mir ging nur dieses laute Gequassel um Süßigkeiten etc. Ziemlich auf den Geist. Generell quatschten die Kids ziemlich viel.
Aber nicht nur die...eine Erwachsene aus der Reihe hinter uns sinnierte laut: "Ob die Indianer alle echt sind? Oder werden die geschminkt?" Spätestens da wusste ich: Die Kinder können eigentlich nichts dazu...
Szene zwischen Ntscho -Tschi und Old Shatterhand, bevor er am Marterpfahl sterben soll. Hinter uns : 
Kind 1: "Ist die verknallt in den?"
Kind 2: "Sieht so aus..."
Kind 3: " In echt auch???"
Ich möchte aus dem Zuschauerraum rennen. Schreiend.

 

 

Okay...sie haben das schon sehr überzeugend gespielt... ;-)

 

Cheryl Angelika Baulig als Nscho-Tschi und Kai Noll als Old Shatterhand.

Ich bekomme leider- oder zum Glück? - nicht mehr alle Details dieser Konversationen auf die Reihe. Es ging zum Beispiel darum, ob der von Winnetou umgehauene Old Shatterhand jetzt tot ist -WHAT? - ob die Dampflock wirklich eine Lok ist , dass das Wasser aus ist... solche Sachen. Wobei ich für letzteres noch Verständnis hatte, denn in natura gehen Wasserfälle halt eigentlich nicht ohne weiteres an und aus.
Dem Fass den Boden aus schlug dann erst das Gespräch von zwei der Jungs nach Ende des Spiels, als wir den Zuschauerraum verließen. 
"Die ganzen Coolen sind aber jetzt gestorben!" 
"Nee, stimmt doch gar nicht! Der eine, der mit der Faust, der lebt doch noch."
Ich.War.Fassungslos!
Der eine, der mit der Faust. Was zur Hölle wissen Kids von Karl May und Winnetou, die nichtmal den Namen "Old Shatterhand" kennen? Wieder sah ich mich mit Büchern nach Kindern werfen- oder sie den Eltern um die Ohren hauen.

Klar, nicht jedes Kind ist eine Leseratte. Manche schauen halt lieber die Filme, hören ein Hörspiel...aber die kennen dann wenigstens die Grundzüge der Geschichte um Winnetou.

Ich weiß auch, das zum Beispiel mein Patenkind- der erwähnte Teenie- nicht ein Karl May Buch gelesen hat. Aber sie kennt die Story und weiß, worum es geht.

Am Sonntag nach der Abendvorstellung nahm ich die Arbeit an meinem "Meckerbericht" wieder auf. Gab ja wieder was hinzuzufügen. Aber wieder ließ ich den Bericht vorerst unveröffentlicht.

Irgendetwas sagte mir, das ich den Kids von heute doch Unrecht tat...ich war unsicher, ob ich nicht vielleicht zu subjektiv bin...

 

Kai Noll als

"Der mit der Faust"... :-)


 

Wie es weiterging und zu welchem Schluss ich kam, lest Ihr im nächsten Beitrag:


Die Fotos der Darsteller zur Verfügung gestellt von und veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Elspe Festival- Natürlich live

 

Fotos der Karl May Bände veröffentlich mit freundlicher Genehmigung des Karl May Verlag Bamberg

Auf der Internetseite findet man auch noch viele weitere Infos zu Karl May und seinen Büchern und kann sie dort- oder im lokalen Buchhandel- ordern. Ich mein ja nur... ;-)

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Schneeflockenküsschen

Jo Berger

Schneeflockenküsschen

 

ebook

1696 KB

ASIN: B075PK9P8Q

0,99 € (Einführungspreis bei Erscheinen)

amazon

So. An dieser Stelle muss ich mal wieder Farbe bekennen. Grüne Farbe. Ich bin ein Grinch. Ein waschechter, weiblicher Grinch.

Wobei Weihnachten an sich nicht einmal das Problem ist. Ein bisschen Glitzer und Kitsch und Weihnachtsschwurbel mag ich schon.

Was ich aber überhaupt nicht mag und absolut nicht anpacke, nichtmal mit 'ner Kneifzange, sind Weihnachtsbücher. Bäh. Mag ich nicht. Les ich nicht.

Aber ihr ahnt es schon, es gibt eine Ausnahme. Wenn eine Autorin, die ich sehr mag, mir was zu lesen gibt, und in diesem zu lesen dann auch noch Elisa vorkommt, meine heißgeliebte, chaotische, liebenswerte Lieblingsengelin- dann werfe ich schon mal alle Vorbehalte über Bord. Schon wegen Elisa.

Ausserdem ist ja einmal kein Mal. Und es hat auch nicht  weh getan. im Gegenteil!

In dieser Geschichte, die, durchaus beabsichtigt, an Charles Dickens Weihnachtsgeschichte erinnert, hat Elisa mal wieder eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Amelie, ihre Klientin wider Willen, ist die Weihnachtshasserin überhaupt. Alles, was die Inhaberin eines erfolgreichen Modelabels interessiert, ist Umsatz. Ansonsten ist ihr Weihnachten völlig schnuppe. Genau wie die Gefühle ihrer Mitmenschen. Und das nicht nur zu Weihnachten.

Elisa hat den Auftrag, Amelie ausgerechnet mit Ryan zusammenbringen, dem Besitzer eines ganzjährig geöffneten Weihnachts-Shops.

Mal wieder eine harte Nuss, die Miss Sevencloud da zu knacken hat. Einziger kleiner Vorteil: Da Weihnachten ist, darf sie ganz offiziell als Engel auftreten, was sie auf sehr gewitzte und vergnügliche  Art zu nutzen weiß.

Ich denke, man merkt schon an meiner Beschreibung, das ich viel Spaß beim Lesen dieser Geschichte hatte. Prinzipiell weiß man bei diesen Weihnachtsgeschichten, wo die Reise hin geht- aber Jo hat sie mit Hilfe von Elisa und ihrem unvergleichlichen Charme zu einer unterhaltsamen, witzigen und kurzweiligen gemacht, die zu Herzen geht. Wie eine Weihnachtsgeschichte halt sein sollte. 

Deshalb gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung. <3

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Himmelreich und Höllengrund

Armor's Four-Susanne Pavlovic

Himmelreich und Höllengrund

 

ebook

378 KB

ASIN : B076NHPR6R

3,99€

Band 3 der 2. Staffel aus der Himmelreich Serie erzählt die Geschichte von Lila. 

Eigentlich Emilia. Eigentlich Studentin. Eigentlich. Aber irgendwie hat sie den Faden verloren, ihr Leben läuft nicht rund. Und so bricht sie ihre Brücken ab, nimmt ihre Hunde Moppi und Shredder und brennt durch. Einfach raus, sich neu sortieren, den Weg neu finden. 

Es verschlägt sie nach Himmelreich. Und es gibt wahrlich üblere Orte für einen Neuanfang. Sie findet eine Hütte im Höllengrund, in die sie kurzerhand einzieht, und trifft auf einen Traumtypen. Faun nennt sie ihn, denn er erinnert sie an einen ebensolchen. Zu schön, um wahr zu sein. Sie kennt nicht mal seinen richtigen Namen. Aber das ist ja eigentlich auch egal. Allerdings ist das Leben nicht so einfach, auch wenn man die Augen noch so fest verschließt...

Die Geschichte um Lila habe ich sehnlichst erwartet, denn ich fand sie eine hochinteressante Person, über die ich von ihrer ersten Erwähnung in der Serie an mehr erfahren wollte.

Eine coole Aussteigerin mit zwei Hunden, die in einer Hütte im Wald wohnt und sich von dem ernährt, was sie findet oder im Tausch gegen kleine und größere Arbeiten erhält. Klingt verführerisch. Aber da musste mehr dahinter stecken.

Was genau dahinter steckt, erfahren wir in diesem Band von Susanne Pavlovic. Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil hatte sie mich mal wieder sofort am Haken. Sie schreibt...irgendwie anders, ich mag ihren Stil sehr, der geht sehr tief und wenn ich Texte von ihr lese, mache ich innerlich eine Tür hinter mir zu und bin weg. So war es bei den Feuerjägern und so ging es mir auch hier. Sicher gibt es auch einen Fachbegriff dafür, den ich leider nicht kenne. Ist aber auch egal, ich liebe ihre Schreibe, mehr muss ich nicht wissen. ;-)

Lila ist im Höllengrund gelandet, nachdem Sie mit Ihren Hunden Shredder und Moppi quasi durchgebrannt ist. Irgendwie wurde ihr alles zuviel. Das begonnene Studium lief nicht rund, sie wusste nicht mehr, ob sie überhaupt studieren will, was sie eigentlich vom Leben will. Während alle um sie herum, allen voran ihr bester Freund Silvan, genaue Vorstellungen haben, wohin ihr Weg sie führt, ist Lila komplett orientierungslos.

Sie findet sich in einer leerstehenden Hütte im Höllengrund wieder, wo sie auf einen jungen Mann trifft, den sie Faun nennt. Seinen wirklichen Namen kennt sie nicht, aber er wirkt auf sie wie ein wundervoller Faun aus dem Wald, also kann er auch so heissen. Die beiden tun sich zusammen, alles scheint wunderbar zu laufen. Lila hat ihre rosa Brille auf und will sie nicht absetzen, auch wenn ihr die Vernunft leise Warnungen ins Ohr flüstert. Ob das gutgeht?

Natürlich treffen wir auch auf alte Bekannte, schliesslich sind wir in Himmelreich. Jupp kämpft um seinen Traum vom eigenen Kino, Gertrud und der Pfarrer streiten nach wie vor, Tjark ist immer noch ein Sahneteilchen...ach ja, und Rüdenpipi stinkt nicht!!! :-D

Für Fans der Himmelreich Reihe ist "Himmelreich und Höllengrund" allemal zu empfehlen. Und wer zum ersten Mal in das Dor...Verzeihung, Städtchen kommt, wird sich durchaus auch wunderbar zurecht finden. Wobei die Wiedersehensfreude natürlich größer ist, wenn man ale vorherigen Bände kennt... ;-)

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Die vier Söhne des Dr. March

Brigitte Aubert

Die vier Söhne des Doktor March

 

ebook

208 Seiten

Dotbooks Verlag

3,99 €

Dienstmädchen Jeanie arbeitet für Doktor March und seine Familie.

Eines Tages findet sie im Schlafzimmer der Hausherrin ein Tagebuch,

in dem ein Mord beschrieben wird, der tatsächlich in nächster Umgebung so geschehen ist. Und offenbar ist einer der vier Söhne des Doktor March der Täter, der in diesem Tagebuch nicht nur diese, sondern auch folgende Taten ausführlich beschreibt.

Doch welcher der Vier ist es?

Noch während Jeanie versucht, das herauszufinden, gerät sie selbst ins Visier des Täters...

Dieses Buch ist ein aussergewöhnlicher Thriller, an dessen Stil ich mich erst gewöhnen musste. Denn man folgt der Handlung anhand der Tagebucheinträge des Mörders und des Zimmermädchens. Hat man sich einmal daran gewöhnt, kann man sich dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen.

Jeanie lebt mit dem Mörder unter einem Dach und will herausfinden, wer er ist. Während sie die Söhne des Hausherren beobachtet, hält sie ihre Erkenntnisse ihrerseits in einem Tagebuch fest. Irgendwann beginnt der Täter, sich in seinen Einträgen auf Ihre zu beziehen, auf sie zu antworten.

Jeanie begreift, das sie in Gefahr ist- aber wie soll sie sich gegen jemanden schützen, der ihr täglich nah ist, ohne das sie weiß, wer es ist...

Noch dazu ist sie selbst nicht ohne Fehl und Tadel, sie ist in der Vergangenheit mit dem Gesetz in Konflikt geraten, konnte das aber geschickt verbergen. Aber offenbar nicht geschickt genug, denn jemand hat herausgefunden, was sie getan hat. Und das gibt diesem Jemand, unserem gesuchten Mörder, einen Trumpf in die Hand, den er ungeniert ausspielt.

Die Geschichte war extrem fesselnd, gerade durch ihre aussergewöhnliche Erzählform. Und man rätselt verzweifelt mit, wer der Täter sein könnteund bangt um Jeanies Sicherheit.

Spannende Unterhaltung der etwas anderen Art!

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Zwei Küsse für Himmelreich

Amors Four- Andrea Bielfeldt

Zwei Küsse für Himmelreich

ebook

1965 KB

3,49 €

ASIN B073NLJ1LQ

Drei Worte: Geladen, gelesen, geliebt. :-)

Endlich durfte ich zurück nach Himmelreich, in das Dorf, das ich bereits in den vorigen Bänden so lieben gelernt habe. Was nicht heißt, das man das Buch nicht auch einzeln lesen könnte. Aber es macht, wenn man die anderen Bände kennt, unglaublichen Spaß, alte Freunde und Bekannte wiederzusehen.

Ist ein bisschen wie Buchmesse. Wo man liebgewonnene, alte Bekannte trifft, die man endlich mal wieder in die Arme schliessen kann. :-D

Und ein paar neue Leute lernt man auch kennen. Ronja, Köchin aus dem Pub in Himmelreich, bekam eine Stelle als Köchin im Camp der Archäologen, die den fossilen Knochenfund in Himmelreich untersuchen. Und trifft auf Tjark, einen raubeinigen, unfreundlichen Norweger, der dummerweise verdammt gut aussieht. Aber komplett unzumutbar im zwischenmenschlichen Umgang ist. Camilla, seine Kollegin, ist auch nicht viel angenehmer. Wenigstens mit Tobi kann man auskommen. Trotzdem ist der Job wahrlich kein Zuckerschlecken, denn Griesgram Tjark ist als Chef nicht unbedingt angenehm.
Zum Glück hat Ronja gute Freunde, die ihr durch üble Tage helfen. Auf verschiedenste Weise... ;-)

Es war rundum ein Lesevergnügen erster Kajüte mit einigen Lachern- ziemlich lauten sogar- , einem Sahneteilchen von Ekelpaket ( ich werd die Bilder nicht mehr los...) , prickelnden Momenten und rosa Wolken. So wie es sich für einen Himmelreich Roman gehört. Und das ich ihn in einem Rutsch weggelesen habe, sagt glaube ich alles. Wer auf Liebe, Humor und dicke Freundschaften steht, ist hier sowas von richtig!

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Meeresblau und Mandelblüte

Elke Becker

Meeresblau und Mandelblüte

 

Taschenbuch

278 Seiten

Bastei Lübbe

ISBN 3741300446

12,90 €

 

ebook

1627 KB

beHEARTBEAT

ASIN B06ZZH9TQS

                                                   6,99 €

 

Was im Leben wirklich zählt...

Eigentlich wollte ich nur aus Neugier mal reinschnuppern in dieses Buch. Mal gucken, wie die Elke Becker so schreibt und ob es was für mich wäre.
Und ob es was für mich war! Die Autorin nahm mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil bei der Hand und führte mich durch die Geschichte. Und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen.

Leonie ist eine Karrierefrau, sehr erfolgreich im Job und komplett fokussiert auf das, was sie da tut, nämlich marode Firmen vor dem Untergang retten. Dann bekommt sie die Nachricht, das Ihre Tante auf Mallorca gestorben ist und sie deren Finca geerbt hat.
Als Kind war sie sehr oft dort und hat die Aufenthalte geliebt, doch irgendwann brach der Kontakt ab und sie hatte Mallorca und ihre Tante völlig vergessen.
Jetzt muss sie dorthin, um ihr Erbe anzutreten. Und das gibt es nicht ohne Bedingungen, denn die Finca ist nicht einfach nur eine Finca sondern ein Hotel mit diversen Bewohnern der menschlichen und tierischen Art. (Besonders Gustav habe ich zutiefst in mein Herz geschlossen;-) Wer das ist? Lest das Buch und findet es raus, ich sag nix. ) Diese Bewohner sind nicht nur mit dem Erbe verknüpft, sondern machen Leonie das Leben auch nicht gerade leichter. Und die Entscheidung, wie sie mit diesem Erbe umgeht.

Elke Becker hat hier wundervolle, plastische Charaktere ins Leben gerufen, die für mich allesamt vor meinem inneren Auge lebendig wurden. Leonie, die in ihrem Job so aufgeht, das sie irgendwie vergessen hat, das es daneben noch etwas anderes gibt. Die Leutchen auf der Finca, die ihren ganz eigenen, wunderbaren Lebensstil gefunden haben- vielleicht für manchen etwas befremdlich, aber sie sind rundherum glücklich.
Die Verstorbene Tante habe ich noch posthum sowas von ins Herz geschlossen! Und Niklas, der Neffe von Tantes bester Freundin ist auch ein wirklich feiner Kerl.
All diese Persönlichkeiten leben in der Geschichte, die nicht, wie ich zuerst erwartet hatte, ein typischer Liebesroman ist, sondern eigentlich eine Geschichte über so viel mehr...es geht um Werte, das Leben an sich, Gefühle, die Vergangenheit und was sie mit einem Menschen macht...
Dieses Buch ist einfach wunderbar, es hat Spaß gemacht es zu lesen, es hat mich berührt und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf- solche Bücher liebe ich!
Unbedingte Leseempfehlung!

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Die Kinder

Wulf Dorn

Die Kinder

Heyne Verlag

Paperback

16,99 €

ISBN: 978-3-453-27094-7

 


Auf einer abgelegenen Bergstraße wird eine völlig verstörte Frau in einem zerstörten Wagen gefunden. Im Kofferraum entdecken Polizisten eine Leiche. Der Mann, der dem Rettungsdienst den Unfall meldete, ist spurlos verschwunden. Und die Geschichte, die Laura Schrader, die verunglückte Frau, der Polizei und Robert Winter, einem Psychologen, der zu dem Fall hinzugezogen wurde, erzählt, klingt unglaublich. Allerdings klingt Laura sehr überzeugt von dem, was sie erzählt. Wird es Robert Winter gelingen, die Wahrheit herauszufinden?

Als ich dieses Buch von der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar bekam, bin ich erstmal im Achteck gesprungen.

Es ist ja kein Geheimnis, das ich die Bücher von Wulf Dorn heiß und innig liebe und er im Ranking meiner liebsten Autoren den Platz direkt hinter Stephen King einnimmt. Zusammen mit dessen Sohn, Joe Hill.

Und mit diesem Buch, lieber Wulf, hast Du mir mal wieder bewiesen, das ich mit dieser Einstufung sowas von richtig liege! Verdammte Hacke, hast Du mir eine Angst gemacht!!! :-D

Ich war schon von ein paar Leuten, die das Buch noch vor mir bekommen hatten, "vorgewarnt" worden, das es anders ist als seine anderen Titel.

Und so ist es auch. Das hier ist definitiv ein Horror Thriller. Und ein verdammt guter!

Jetzt fragt ihr Euch vielleicht, wieso ich dann nicht viel schneller eine begeisterte Rezension "rausgehauen" habe.

Das liegt einfach daran, das das Buch nicht so einfach nur ein klasse Thriller ist. Es bezieht sich auch deutlich auf die Realität. Und die ist in diesem Fall schrecklicher, als es sich ein Schriftsteller ausdenken könnte.

Wie rezensiert man das? Ohne zuviel zu verraten? Wie gibt man einen seinen Lesern einen Eindruck von der spannenden Story (inklusive einiger Seitenhiebe auf Filme, die ich mit breitem Schmunzeln zu Kenntnis nahm), deren Horror man absolut genossen hat, ohne die Hinweise auf den durchaus ernsten Hintergrund zu vernachlässigen?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Mir fehlen die Worte, um zu erklären, was ich da gelesen habe, ohne Euch komplett zu spoilern. Seit Tagen tippe ich, verwerfe wieder, komme nicht zum Punkt...ich kriege es einfach nicht in Worte.

Nur soviel...schaut Euch an, welche Leiden und Mißhandlungen Kinder in allen Teilen der Welt erleiden müssen. Und dann stellt Euch vor, all diese Kinder finden einen Weg, sich gegen das erlittene Unrecht zu wehren. Gemeinsam.

Ich kann Euch einfach nur ans Herz legen, lest "Die Kinder" und macht Euch selbst ein Bild. Dieser Titel ist absolut lesenswert, unglaublich spannend, gut erzählt- eben ein echter Dorn. Also hopp, Internet aus und ab in den Buchladen!

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Blutpsalm

Meredith Winter

Blutpsalm

Taschenbuch

208 Seiten

Sommerburg Verlag

ISBN : 978-3981872217

9,99 €

Link zu amazon

 

ebook

547 KB

ASIN B074JF8YCW

3,99 €

Ein brutaler Mord erschüttert eine 800- Seelen Gemeinde.

Eine Leiche auf der Kirchentreppe , ein Pastor, der sich in eine Prostituierte verliebt- die Bewohner des bisher so perfekt erscheinenden Dorfes müssen erkennen, das das Böse auch vor idyllischen Dörfchen nicht Halt macht. Und nicht jeder von Ihnen ist, wer er zu sein vorgibt.

Ich bekam zu diesem Titel zuerst eine Leseprobe von der Autorin, um festzustellen, ob es überhaupt was für mich ist. Ein "Liebeskrimi"...ich war mir unsicher. Aber die Leseprobe machte Lust auf mehr.

Das sah mir nach einer sehr kurzweiligen Lektüre aus, einfach mal was anderes.

Und so war es dann auch. Ein Lesevergnügen, das in angenehmem Format und mit ansprechendem Cover bei mir eintrudelte.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und die Geschichte um den Pfarrer und die Prostituierte gefiel mir ebenso gut wie die Spannung um den Mord...die Morde, genau genommen, bei einem bleibt es nicht.

Jeder hat so seine Geschichte, manch einen verfolgen die Geister der Vergangenheit...spannend, zu sehen, wo das hinführen würde.

Manchmal habe ich schmunzelnd den Kopf geschüttelt über die doch etwas unreifen "Ich liebe Dich- nee, ich hasse Dich- warte, ich liebe Dich doch!" Spielchen der Protagonisten, da wäre etwas weniger durchaus mehr gewesen, und der ein oder andere Sprung zwischen Gegenwart und Verganganheit hat mich kurz verwirrt.

Alles in allem war Blutpsalm aber spannende und unterhaltsame Lektüre, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Bin schon gespannt auf den nächsten Titel der Autorin. Da geht noch was!

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Ich musste sie kaputtmachen

Stephan Harbort
Ich musste sie kaputtmachen
Taschenbuch
384 Seiten
9,99 €

Ebook
8,99
Ein neues, signiertes Buch von Stephan Harbort ist immer ein Grund zur Freude.
Dieses war aber auch ein Grund, sich auf der morgendlichen Hunderunde immer wieder umzuschauen, ob nicht irgendwo jemand lauert. Und ein Grund für einige nachdenkliche Momente. 
Was macht einen Menschen zum Mörder? Kann man verhindern, das jemand seinen Trieben erliegt? Wenn jemand sich früh genug gekümmert hätte, könnten dann die - vermutlich 14- Opfer noch leben?
Oder wäre Joachim Kroll so oder so zum " Jahrhundert-Mörder" geworden? 
Fragen, die man sich unweigerlich beim Lesen dieses packenden Sachbuches stellt.
Stephan Harbort erzählt Joachim Krolls Geschichte vom ersten Mord bis zur Verurteilung sehr sachlich und fundiert, ohne aus ihm ein" Monster" zu machen. Wer reißerische Geschichten sucht, ist hier falsch. Wer sachliche Berichte mag, liegt goldrichtig.
Wäre das Buch ein Thriller, würde ich es als unglaublich spannend und fesselnd bezeichnen. Allerdings habe ich es mit gemischten Gefühlen gelesen, da ich wusste, all das, was ich da lese, ist wirklich so passiert. 
Der nette, etwas verschlossene Typ von nebenan hat grausame Morde begangen, Angehörige haben tatsächlich um die Opfer gebangt und getrauert, die Polizei tappte im Dunkeln.
Was im Roman das ist, das wohlige Spannung erzeugt, bringt den Leser hier zum Erschauern. 
Ich vergleiche das mit Fernsehkrimis und "Aktenzeichen XY". Krimis und Thriller sehe ich für mein Leben gerne, "Aktenzeichen XY" halte ich kaum aus, denn da werden wahre Begebenheiten gezeigt. 
Wer sich für Serientäter und ihre Geschichte, fachlich fundiert und sachlich erzählt, interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Aber wie gesagt, es ist nicht unwahrscheinlich, das das Lesen ein wenig paranoid macht. Und nachdenklich...
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Fallen Queen

Ana Woods

Fallen Queen

Kindle Ebook

Drachenmond Verlag

(8. Juli 2017)

1665 KB
ASIN: B073RNDWH4

3,99 €

 

Taschenbuch

Drachenmond Verlag

(20.Juni 2017)

300 Seiten

12,90 €

ISBN: 978-3959911047

 

 

Auf dem Märchen "Schneewittchen" basierend erzählt Ana Snow hier eine unglaublich fesselnde ,packende Story mit eigenen, faszinierenden und spannenden Ideen.

Denn nicht Schneewittchen, deren Name hier Eira ist, ist die Gute, sondern Nerina, ihre Schwester und Königin des Reiches. Von allen geliebt und geachtet ob ihrer Güte und Selbstlosigkeit, regiert sie das Königreich Arzu.

Als ihre jüngere Schwester sich verliebt, sucht Nerina sich ebenfalls einen Partner, da ihre kleine Schwester erst heiraten kann, wenn Nerina als die ältere den Bund für's Leben eingegangen ist. Auf einem Fest lernt Nerina den Prinzen Jalmari kennen und die beiden verlieben sich. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen kann, ist, das Jalmari eben der Mann ist, in den Eira sich verliebt hat. Und das Nerina mit ihrer Beziehung zu Jalmari den abgrundtiefen Hass ihrer Schwester auf sich zieht...

"Fallen Queen" hatte mich schon am Haken, als ich nur das Cover in einem Beitrag bei Facebook entdeckte.

Ich bin nunmal durchaus eine Cover-Käuferin- und dieses finde ich traumhaft!

Trotzdem blieb ich vorerst standhaft, mein SuB ist wahrlich hoch genug. Aber je öfter ich es sah, je öfter ich von der Handlung las, desto mehr lockte es mich. Tja, am Ende hat mich mein SuB nie auf Dauer von einem Neukauf abhalten können.

So war es auch in diesem Fall. Als kleinen Kompromiss habe ich mich vorerst für das Ebook entschieden. Das liegt ja dann nicht auf dem SuB und gilt somit auch nicht. :-D

Und was ich mir da zugelegt habe, entpuppte sich als genialer Pageturner!

Ich konnte und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen!

 

Ich habe etwas Schwierigkeiten, für das Gelesene die richtigen Worte zu finden... es ist Schneewittchen, aber unter anderen Vorzeichen, so anders, so faszinierend und fesselnd- ich liebe es!

Ich habe "Fallen Queen" durchgesuchtet bis 89 %, und dann erstmal weggelegt. Nicht, weil ich nicht weiterlesen wollte, sondern weil ich nicht wollte, das es vorbei ist!!! <3

Und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band, ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

Mein Fazit :

 

Dieser erste Band der Serie um Eira und Nerina hat alles, was eine spannende Story braucht. Wunderbar ausgearbeitete Charaktere, eine spannende Geschichte, angelehnt an ein bekannte Märchen und doch erfrischend neu und anders. Wer Märchen mag ist hier ebenso richtig wie der Fantasy- Leser.

Was rede ich, kauft es, lest es, liebt es! ;-)

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Leserunde zu Stephen Kings "Es"

Auf diese Leserunde, veranstaltet von Andrea Schmidt, sowohl bei Facebook als auch auf Ihrem Blog "Leseblick", habe ich mich ganz wahnsinnig gefreut!

Ich liebe dieses Buch heiß und innig, seit ich es 1986 zum ersten Mal gelesen habe. Jeder Besuch in Derry ist wie nachhause kommen- wenn auch in ein recht verstörendes Zuhause- jede Begegnung mit den Mitgliedern des "Club der Verlierer" wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Und selbst ein Treffen mit "Es", dem Monster, ist irgendwie...

> Pennywise, Alter, komm her! Lass Dich...killen! DAS IST BATTERIESÄURE, DU A....LOCH! < :-D

Ach, es ist so herrlich, mal wieder mit Bill und Silver durch die Strassen zu jagen! Mit Mike in der Bücherei zu sitzen. Eddies Mutter zu verfluchen, Beverlys Vater  noch ein bisschen mehr. Richies Stimmen zu lauschen. Und Stan...guter, alter Stan! Wen ich so gar nicht vermisst habe, waren Bowers und seine Kumpel. Mann, gegen den Blödmann ist Draco Malfoy ein Sympathieträger!

Aber nun genug der Schwärmerei. Zurück zur Leserunde.

Die Leserunde ist, wie das Buch vom Autor, in fünf Abschnitte unterteilt:

  • Abschnitt 1 von Seite 9-220
  • Abschnitt 2 von Seite 221-630
  • Abschnitt 3 von Seite 631-872
  • Abschnitt 4 von Seite 873-1198
  • Abschnitt 5 von Seite 1199-Ende

 

Ich werde Euch hier häppchenweise über meinen Fortschritt auf dem Laufenden halten. Über die Abstände kann ich nichts zuverlässiges sagen, das Buch ist ein ziemlicher Wälzer und je nach Alltagsgeschäft komme ich mehr oder weniger gut voran. Aber ich wäre schon gerne durch, bis der Film in die Kinos kommt.

(Und ich vermutlich nicht hingehe, weil ich "die Buxe voll" habe und mich nicht traue, mir das Ding auf der grossen Leinwand ohne rettende Fernbedienung  anzuschauen.


Abschnitt 1:

 

31. Juli 2017

 

Besser spät als nie...mir war noch ein Rezi Exemplar dazwischengerutscht. 😉
Aber ich höre "Es" ohnehin schon als Hörbuch zum Einschlafen. Das gilt ja auch, obwohl ich immer viel verpasse, weil ich eben einschlafe. Und falls ihr Euch das fragt: Irgendwann hören die schrägen Träume auf. Man gewöhnt sich daran. 😉
 
Aber lesen ist das schon was anderes. Und dieses Buch hat die Aufmerksamkeit verdient, auch nach all der Zeit. Zum ersten Mal habe ich es 1986 gelesen- und es hat mich nicht mehr losgelassen.
Berechtigterweise, wie ich beim Re-read feststelle. Ich liebe die Geschichte um Derry und seine Bewohner immernoch. Und nach wie vor bin ich glühender Fan des Clubs der Verlierer!
So ist die Rückkehr nach Derry wie ein Besuch bei alten Freunden.
So, das muss erstmal reichen, ich gehe wieder lesen.
> Soweit mein Beitrag, den ich bei Facebook gepostet habe. Hier möchte ich allerdings noch etwas hinzufügen.<
Wer noch nie ein Buch von Stephen King gelesen hat, könnte mit "Es" seine Probleme habe. Kings Stil ist detailverliebt und insgesamt gewöhnungsbedürftig.
Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, ich mag seine "Schreibe" sehr . Beim ersten Versuch, "Es" zu lesen, bin ich allerdings seinerzeit kläglich gescheitert.
Damals habe ich dann erst zu einer seiner Kurzgeschichtensammlungen, "Der Fornit", gegriffen. Danach hatte ich es und konnte mich an den dicken Wälzer wagen.

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Bare Münze

Thomas Weibel
Bare Münze
132 Seiten
24 €

Dieses Buch hatte ich schon etwas länger auf dem SuB liegen.

Ein Leseexemplar vom Verlag Johannes Petri, für das ich irgendwie nie den richtigen Moment fand. Weil ein Buch über Geld, darauf muss man sich konzentieren, das liest sich nicht so nebenbei. Dachte ich.

Ich hätte es schon viel früher zur Hand nehmen sollen!

Thomas Weibel erzählt in kurzen, sehr schön bebilderten Kapiteln über die Geschichte des Geldes von der Frühzeit bis heute.

Unterhaltsam und informativ liest man nicht nur vom Ursprung des Geldes und seine weitere Entwicklung, sondern auch kleine Anekdoten um Geld und alles, was damit zusammenhängt.

Ich habe immer mal wieder ein paar Kapitel gelesen und es sehr genossen. Spontan fielen mir auch gleich mehrere Leute ein, für die dieses Buch ein tolles Geschenk wäre.  Durch seine hochwertige Auststattung und Gestaltung bietet es sich geradezu dafür an. Und das Thema dürfte für ziemlich jedermann interessant sein.

Wer ein etwas anderes Geschenk sucht oder aber selbst etwas über Geld erfahren möchte, in gut verdaulichen, unterhaltsamen Häppchen, ist hier goldrichtig!

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Herz.Berührt Ein Engel für Jack

Jo Berger

Herz.Berührt. ein Engel für Jack

Amazon 
Ebook 
0,99 €
Dieses Buch durfte ich schon lesen, als es gerade mal krabbeln lernte. Sprich: In der unkorrigierten, unlektorierten Rohfassung. Wofür ich mich bei Jo Berger hier nochmal bedanken möchte. DeinVertrauen ist eine riesengroße Ehre für mich!
Und was war ich happy, denn ich hatte mich so auf eine Fortsetzung der Geschichte von Elisa, dem Engel, gefreut! 
Band 1, " Ein Engel für Jule" war mein erster Jo Berger Roman, den ich in die Finger bekam. Bis dahin kannte ich nur ihre Kurzgeschichten. Und ich dachte, ich mag solche humorvollen Liebesromane nicht. Sollte ja auch nur nach Fehlern suchen. Tja, ich musste dann zweimal lesen, weil ich vor Begeisterung für die Handlung die Fehlersuche vergessen hatte. :-D
Den Leser*innen , die den ersten Band nicht kennen, sei gesagt, man kann " Herz.Berührt-Ein Engel für Jack" auch alleinstehend lesen. Oder den zuerst und dann den ersten. Oder beide kaufen und hintereinander weg....na, ihr versteht schon. ;-)

Gleich zu Beginn des Buches habe ich herzhaft gelacht. Oh, diese wunderbare, tollpatschige Elisa! 
Endlich darf sie, nach langer Zeit des Wolken Putzens, wieder zu einer Mission auf die Erde. Diese Mission will sie auf jeden Fall fehlerlos zuende bringen. Nie wieder Wolken putzen! 

Allerdings ist das nicht so einfach. Ihr Job: Jack und Hope zusammenbringen. Machbarkeitslevel: 0,5. Die Gefahr, mit allzu unkonventionellen Mitteln vorzugehen und wieder beim Putzgeschwader zu landen: 95 %.
Jack ist Bestsellerautor. Gewesen. Seit seine Frau an Krebs starb, ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Trauer hat ihm den Boden unter den Füßen weggezogen. Er vegetiert vor sich hin, schreibt nicht mehr,verlässt das Haus nicht mehr, vernachlässigt sich selbst. Das geht so weit, das selbst sein bester Freund nur noch eine Lösung sieht, nämlich Jack sich selbst zu überlassen und zu beten, dass dieser sich  fängt. Denn Hilfe nimmt er nicht an.
Jacks seelische Verfassung und deren Gründe sind sehr einfühlsam und realistisch beschrieben, man schwankt, ob man ihn in den Arm nehmen oder in den Hintern treten möchte und weiß: Das wird eine harte Nuss für Elisa.
Hope scheint auf den ersten Blick der einfachere Part. Sie ist Besitzerin eines Buchladens und glühende Verehrerin von Jacks erotischen Liebesromanen, mit deren Hilfe sie sich in eine Welt voller Helden flüchtet. Denn der Spatz, den sie in der Hand hält, ist eher eine Niete als das große Los...
Und mal ehrlich, ich weiß nicht, wie es Euch geht...aber ich träume immer mal ganz gerne von dem Helden, der mich aus dem Alltag entführt. (Bei mir wäre es jemand wie Graf Krolock...oder der Doktor...oder so. )

Nur, das Hopes Lieblingsautor und "Held to be" momentan so gar nicht heldenhaft ist. Und den Helden in ihm zu wecken, wird Elisa eine Menge Arbeit kosten! 

Wohingegen es mir ein Vergnügen war, sie zu begleiten. 
Die Geschichte berührt, bringt zum Lachen...und ja, bei mir sind sogar ein, zwei Tränchen gekullert. Warum? Tja, das findet ihr am besten selbst heraus! Soll heißen: Klare Empfehlung für Fans von humorvollen Liebesgeschichten mit interessanten Charakteren. Und Engel. 

Nur einen Minuspunkt habe ich zu vergeben: Da stand irgendwann " Ende" . Das geht so nicht. Das kann nicht...ne. Abgelehnt. 
Gut, das Buch ist auf dem Markt, daran ist nix mehr zu ändern. Aber ich will mehr. Notfalls mache ich eine Sitzblockade vor'm Haus der Autorin. Und wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht mal eben so wegzutragen! :-D
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Tödlicher Mut- Ein Sylt Krimi

Achim Zygar

Tödlicher Mut

228 Seiten

9,90 €

ISBN : 978-1521294130

 

ebook

0,99 €

Link zu amazon

Komissar Haverbeck und sein junger Kollege Landmann, beide aus Bielefeld, werden als Unterstützung zur Auflärung eines spektakulären Mordes nach Sylt geschickt. Hier hat Landmann nicht nur mit den Eigenarten des ortsansässigen Kollegen Lollinger zu kämpfen, sondern auch mit der Tatsache, das ihm nicht nur Frau und Tochter, sondern auch seine 
Mutter auf die Insel nachreisen. Trotzdem setzt er alles daran, den Mord aufzuklären- und dann taucht ein weiterer Toter auf.

 

"Tödlicher Mut" ist unterhaltsamer Lesestoff, ein gut lesbarer Krimi ohne großes Gemetzel.

Einige Charaktere, zum, Beispiel Haverbeck selbst, Landmann und Lollinger, sah ich sehr gut vor mir. Andere hingegen, wie Haverbecks Frau, blieben farblos für mich, ich bekam kein Bild zu Ihnen.

Gut beschrieben die kleinen Eigenarten der Insulaner und ihre Querelen mit den Zugereisten...

Alles in allem ein solider Krimi, gut zu lesen, unterhaltsam, witzig ohne große Überraschungen. Ich bin, wie ihr merkt, nicht vollends begeistert, fand das Buch aber auch nicht grottenschlecht. Mir fehlte so ein letzter Kick, um mich komplett zu begeistern, aber "Tödlicher Mut" ist trotzdem gute Urlaubslektüre und ich werde In jedem Fall noch weitere "Haverbeck" Bände lesen. Weil der Komissar hat meine Sympathie gewonnen, ich wäre gern nochmal mit ihm unterwegs.

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Buchfresserchens Montagsfrage

Hallo, Ihr Lieben!
Heute habe ich mich entschlossen, mich mal Buchfresserchens Montagsfrage anzuschließen. Mir sind die Montagsfragen schon des öfteren begegnet, bisher habe ich mich nie aufgerafft, aber das werde ich jetzt ändern. Zumal mich die Frage diese Woche sehr anspricht.
Was war zuerst, die Henne oder das Ei? ;-) Erst lesen oder erst schauen?

Ich tendiere deutlich dazu, erst zu lesen. Denn im Buch ist in der Regel so vieles drin, da ein Film nicht darstellen kann oder auf das es nur kleine Hinweise gibt, die man eben nur versteht, wenn man das Buch kennt. Deshalb: erst lesen, dann schauen. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, das der Film einfach nicht alles zeigen kann, was im Buch stattfindet. 
Wenn es einmal vorkommt, das ich eine Buchverfilmung anschaue, von der ich mir nicht bewusst war, das es eine ist, lese ich oft das Buch im Nachhinein. Um zu erfahren, was ich alles noch nicht weiß über die Gesehene Geschichte. 

Wie haltet Ihr das? Lesen oder schauen? 
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Der Dreimann Effekt

Ich denke,wir alle kennen sie. Diese Zeiten, in denen das Glas halbvoll ist, man immer tiefer in ein schwarzes Loch rutscht und sich einfach nur noch übel fühlt.
So ging es mir in letzter Zeit. 
Stress im Job, den Urlaub zuhause verbracht, Mutter krank, Hund krank, immense Tierarztkosten... Das alles hat mich ziemlich runtergezogen. 
Gestern kam ich an den Punkt, an dem ich am liebsten nur noch geheult hätte. Ich musste mal raus. Was anderes sehen als meine Wohnung und meinen Arbeitsplatz. Bummeln, genießen, Seele baumeln lassen.
Aber wohin? 
Nun, es gibt da einen Ort, der mir sehr gut tut. Wo ich mich wohlfühle, nette Leute treffe, einen Kaffee liebevoll serviert bekomme...
Nein, es ist keine Selbsthilfegruppe. Es ist...
Eine Buchhandlung.
Und die wirkt Wunder! Seht selbst! 
Man sieht es deutlich, oder?
Ich musste selbst schmunzeln, als ich die Fotos anguckte. Was für eine Wandlung!
Es war aber auch wieder zu schön. Schon das Betreten des Ladens ist Balsam für meine Seele. Dieser Duft! Bücherduft. Wie ich ihn liebe! <3
Es war recht viel los, wie ich mit Freuden feststellte. Viel los bedeutet Umsatz, Umsatz bedeutet ein langes Leben für meinen Herzensladen. So muss das!
:-)
Schon vor der Tür hatte ich Beute an einem Kartenständer gemacht. Ein paar sehr schöne Karten mit Pippi Langstrumpf Fotos- genau richtig, um gute Laune zu bekommen.
Da an der Kasse, wie erwähnt, ziemlicher Betrieb herrschte, begab ich mich erstmal in die Krimi und Thriller Abteilung. Bisschen stöbern. Während ich den Klappentext des ersten Buches studierte, beriet der Ladenbesitzer direkt hinter mir Kunden- nicht ohne ein " Hallo Anja!" und die Frage " Möchtest Du einen Kaffee?" einzubauen. 
Was für ein schönes Gefühl, so begrüßt zu werden! Ich bejahte die Frage nach einem Kaffee, allerdings mit dem Hinweis: " Gerne, aber später. Hat Zeit." 
Na, da hatte ich meine Rechnung ohne Georg gemacht. Binnen Minuten stand auf dem Bücherstapel vor mir eine dampfende Tasse Kaffee. 
Georg, weißt Du eigentlich, wie lieb ich Dich habe? Bis zum Mond und zurück! ;-)
Volle Bücherregale, persönliche Begrüßung, frischer Kaffee- was sonst braucht das Herz, um glücklich zu sein? Wäre ich eine Katze, ich hätte mit Betreten des Ladens begonnen zu schnurren! Wobei michdann vermutlich Annes Hund auf die Regale gescheucht hätte. :-D 
(Für "Nicht-Dreimann-Kenner": Anne Ermert arbeitet bei Dreimann und wo sie ist, ist ihre Sheltie Hündin nicht weit. Wer mehr wissen will, sollte mal auf der Facebook Seite gucken, da gibt es das ein oder andere Foto.)
So schnurrte ich nur tief in mir drin und stöberte durch die Regale. Ich hatte mir zwar noch auf dem Weg zur Buchhandlung selbst erklärt, das ich nur ein Buch kaufe, mehr in keinem Fall. Aber geglaubt hab ich mir das eh nicht. 
Kaffee schlürfen, Klappentexte lesen, mit anderem Kunden fachsimpeln...was für ein Vergnügen! 
Das Ergebnis war das dritte Foto der Serie oben und - nachdem ich auch noch einen weiteren Ständer mit tollen Postkarten entdeckt hatte- das Ergebnis einer kleinen Eskalation in meiner Tasche.  
Oops... :-D
Na, was soll's, der Trend geht zum Zweitbuch und ich fühle mich deutlich besser- das war es wert!

Und die Moral von der Geschicht: Geh zu Dreimann, dann brauchst Du den Psychiater nicht. :-D
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Gwendys Button Box

Stephen King, Richard Chizmar

Gwendys Button Box

engl. Ausgabe

Hodder & Stoughton

176 Seiten

12,99 €

ISBN: 978-1473672093

 

amazon

 

     

 

Gwendy joggt jeden Tag die sogenannte "Selbstmordtreppe" hinauf. Denn Ihr Spitzname, "Goodyear", den sie wegen ihrer Speckröllchen erhielt, soll sie in keinem Fall in die weiterführende Schule begleiten. Die Treppe führt an einer Klippe die Steilküste hinauf, von der sich vor Jahren eine junge Frau in den Tod gestürzt hat, daher der morbide Name .

Mehrere Tage lang sieht Gwendy oben auf einer Bank einen Mann sitzen, der sie irgendwann anspricht.

Er habe sie beobachtet, und sie wäre die Richtige, erklärt er ihr, und vertraut ihr eine Box mit diversen Knöpfen und zwei Schubladen an.

Ein Knopf für jeden Kontinent- Afrika, Asien, Europa, Australien, Nordamerika, Südamerika. Dazu ein roter Knopf. Auf Gwendys Frage, was der tut, antwortet der Mann: "Alles, was Du willst." Ein schwarzer Knopf "beendet alles".

Weiterhin gibt es zwei kleine Schubladen. In einer findet man in regelmäßigen Abständen einen Silver Dollar. In der anderen ein Schokoladentierchen. Die sind so köstlich und, obwohl winzig, so gehaltvoll, das man keine Lust auf etwas anderes hat. 

Sorgfältig bewahrt das Mädchen die Box in einem Versteck auf, denn ansonsten würden ihre Eltern Fragen stellen. Die Knöpfe rührt sie nicht an, sie isst nur jeden Tag ihre Schokolade und sammelt die Münzen, wenn sie eine bekommt, in einer Tasche.

Doch irgendwann fragt sie sich, was die Knöpfe tun können...

 

Dieses Buch hat mich extrem berührt und beschäftigt. Nur 176 Seiten und so viel Inhalt!

Ich habe lange nicht so große Schwierigkeiten gehabt, Worte für eine Rezension zu finden. Ich tippe, lösche wieder, formuliere neu.... Was Stephen King und Richard Chizmar hier geschaffen haben, ist eine außergewöhnliche Geschichte. Eine außergewöhnliche Geschichte um ein außergewöhnliches Mädchen. Gwendy mochte ich vom ersten Augenblick an. Ein kluges Mädel, sympathisch, zielstrebig und mit den Sorgen, die ein Mädchen in dem Alter eben so hat.

Nachdem ihr die Box anvertraut wurde, läuft alles rund bei ihr. Sie hat keine Probleme mehr mit Speckröllchen, auch wenn sie nicht täglich die "Selbstmordtreppe" hinaufläuft, die Tage in denen sie "Goodyear" genannt wurde, sind endgültig passé. In der Schule ist sie erfolgreich, ohne sich groß anstrengen zu müssen, ebenso im Sport. Es läuft einfach bei ihr. Und auch die Zukunft scheint gesichert, denn die Silverdollars, die sie aus der Box bekommt, spart Gwendy für die Highschool. Kluges, bescheidenes Mädchen!

Allerdings spürt man bei all der Idylle immer eine diffuse Bedrohung, die zwischen den Zeilen lauert. Denn nichts, das solche Dinge vermag wie diese Box, bringt nur Gutes mit sich. Und spätestens, als Gwendy den roten Knopf ausprobiert, wird man in dieser Ahnung bestätigt. Die Wunschbox hat nicht nur gute Seiten. Und man ahnt, was passieren könnte, käme sie in die falschen Hände...

Da haben wir dann auch den Brückenschlag zum "richtigen Leben". Rote Knöpfe in den falschen Händen...mehr als einmal habe ich das Buch sinken lassen und kurz Luft holen und die Gedanken sortieren müssen. Dieses Buch bringt zum Nachdenken!

 
Mein Fazit:
Ich kann "Gwendys Button Box" rückhaltlos jedermann empfehlen, die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, kommt ohne großes Gemetzel aus -es gibt eine Szene, in der es durchaus brutal wird, aber nicht übermäßig- und der Horror, den man durch den Namen "Stephen King" erwartet- der ist unbestritten da, aber zwischen den Zeilen. Er findet in erster Linie im Kopf des Lesers statt.
 
Und wer lieber die deutsche Übersetzung lesen möchte, Heyne bringt das Buch im Herbst unter dem Titel "Gwendys Wunschkasten" heraus. Genauer gesagt, am 09.10.2017. Hier der Link zur Verlagsseite.
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10 Fragen TAG

Die liebe Anka von Ankas Geblubber hat mich vor kurzer Zeit geTAGd.

10 Fragen gilt es in ihrem TAG zu beantworten. Mal sehen, was mir dazu einfällt. ;-)

(Übrigens beziehen sich meine Antworten nicht auf den letzten Monat, also Mai, sondern eher auf die letzten vier Wochen. Denn speziell in den letzten zwei Wochen bin ich, bedingt durch meinen Urlaub, mal wieder ausgiebig zum Lesen gekommen.)


1. : Wo hast Du Dich im letzten Monat herumgetrieben und wo hat es Dir am besten gefallen?

Hm. Mal sehen, wo war ich denn?

Per Hörbuch in den Barrens und den Kanälen von Derry. Schon cool da, wenn man  mit den richtigen Leuten unterwegs ist.

Buchtechnisch hat es mich z.B. in ein Hotel verschlagen, in dem ganz verschiedene Menschen ihrem Schicksal ins gruselige Auge blickten...da war es aber seeeehr unheimlich!

Genau wie am Ufer des Styx. Nicht schön da.

In den USA auf einer Snowboardpiste und im Krankenhaus, und dann war ich auf Murder Island- da war es ziemlich klasse, da ging's richtig ab!

 

Aber am besten gefallen hat es mir bei Gwendy in Castle Rock.


2.: Wann warst Du unterwegs und in welcher Zeit hat es Dir am besten gefallen?

Hm, größtenteils war ich in der Gegenwart unterwegs, obwohl...

Auf Zodiac Island fand ich es schön, vor zwanzig Jahren. Cooler Freizeitpark, Fahrgeschäfte, Duft nach Zuckerwatte... Da war es toll. Bis das Morden begann jedenfalls.


3.: Wen hast Du im letzten Monat kennengelernt und mit wem gab es ein Wiedersehen?

Ein Wiedersehen gab es mit dem Club der Verlierer und dem guten, alten Pennywise.

Dann traf ich, völlig überraschend, auf Grady, den Barkeeper. Was für eine Freude, den hatte ich seit meiner Zeit im Overlook Hotel nicht mehr gesehen!

Ich nahm an, er hätte sich zur Ruhe gesetzt, aber er hat einen neuen Job.

Kennengelernt habe ich unglaublich viele Leute, blöderweise hat mein Namensgedächtnis seine Schwächen bei neuen Bekanntschaften...aber Gwendy ist hängengeblieben. Ein wirklich tolles Mädel, ganz schön taff. Und Charon, den Fährmann traf ich- aber darüber denke ich lieber nicht nach. Gruseliger Kerl.


4.: Wer hat Dich im letzten Monat zum Lachen gebracht und warum/in welcher Situation?

Da fällt mir nur ein Moment ein und eine Person- und genau dazu darf ich Euch nichts erzählen. Sonst müsste ich Euch töten. Sorry, da müsst Ihr noch ein bisschen warten... ;-)


5.: Wen hast Du am meisten ins Herz geschlossen und wer hat Dich genervt?

Ins Herz geschlossen...hm, das sind in erster Linie Gwendy aus Castle Rock und das Zimmermädchen aus dem genialen Hotel. Auch wenn sie gruselig ist, ich mag sie. Vermutlich, weil sie mich so sehr an ihre Schöpferin erinnert. ;-)

Genervt war ich am ehesten in Derry. Dieser Henry Bowers geht mir so auf den Zeiger!


6.: Welcher Moment im letzten Monat war besonders spannend?

Das war definitiv die Zeit auf Murder Island. Danach war ich völlig atemlos.

Soviel Puls hatte ich lange nicht mehr!


7.: Was hat Dich im letzten Monat besonders berührt?

Gwendy und Ihre Box haben mich sehr beschäftigt und berührt. Ihre Klugheit und ihr Einfühlungsvermögen. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können...


8.: Was hast Du im letzten Monat gelernt bzw. was nimmst Du mit?

Gaaaanz wichtig: Chris deBurgh hat keine Ahnung! "Don't pay the ferryman" ist ein ganz, ganz dummer Rat! ;-)


9.: Wie fällt Dein Kurz-Fazit aus?

Nachdem ich endlich mal wieder jede Menge Zeit zum Lesen hatte, gab es viele spannende Stunden. Und ich entdecke immer wieder Bücher, die es schaffen, mich zu beeindrucken und mitzureißen, was ich unglaublich geniesse.

Ach ja, und mein SuB ist auch ein bisschen geschrumpft.


10.: Worauf freust Du Dich im nächsten Monat?

Ich nehme an einer Leserunde zu Achim Zygars "Tödlicher Mut" teil, das wird sicherlich wieder großen Spaß machen. Dann kommt ein neuer Titel von Don Winslow raus, "The Force", den ich in der Originalfassung lesen möchte. Ich habe keine Lust, auf die deutsche Übersetzung zu warten. Und Stephen King und Joe Hill haben es geschafft, das ich dank meiner Ungeduld inzwischen auch mit englischen Büchern sehr gut klar komme.


So, liebe LeserInnen, liebe Anka, jetzt kennt Ihr meine Antworten.

Ich möchte niemanden direkt TAGen, aber ich hoffe, die/der Ein oder Andere hat Lust, den TAG aufzugreifen.

Wie immer freue ich mich über Kommentare, Anmerkungen, Fragen... <3


#Edit:

Die Bücher, auf die ich hier so kryptisch hinweise:

Es - Stephen King
Der Fährmann - Christopher Golden
Keine Menschenseele - Faye Hell
Gwendys Button Box - Richard Chizmar/Stephen King
Murder Park - Jonas Winner
Harter Fall Weiche Landung - Sarina Bowens
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Der Fährmann

Christopher Golden

Der Fährmann

Gebundene Ausgabe

372 Seiten

23,95 €

ISBN 978-3-946330-01-1

Link zur Verlagsseite

Der Fährmann ist ein aussergewöhnliches Buch, was die Enststehung der deutschen Ausgabe angeht. Olaf Buchheim entdeckte den Roman von Christopher Golden in der Originalausgabe  und da das Buch keine deutsche Übersetzung hatte, aber definitiv verdiente, nahm Olaf Buchheim die Sache selbst in die Hand.

Er gründete einen Verlag, organisierte die Übersetzung des Romanes, engagierte einen Illustrator und veröffentlichte "Der Fährmann" in Eigenregie.

Die Aufmachung der Printausgabe, mit Lesebändchen, schwarzen Schnitt und wunderschönen Illustrationen gefällt mir extrem gut, das ist ein Buch, das dank seiner Austattung jedes Bücherregal bereichert.

Schon diese Vorgeschichte hat mich sehr neugierig gemacht, umso größer meine Freude, als ich erfuhr, das ich ein Exemplar gewonnen hatte und bei der lovelybooks Leserunde dabei sein durfte.

Die Geschichte beginnt damit, das eine junge Frau, Janine, sich am Ufer eines unheimlichen Flusses wiederfindet. Sie versucht zu fliehen, aber egal wohin sie läuft, jeder Weg führt zum Fluss zurück. Dort kommt ein Boot auf sie zu, auf dem eine unheimliche Gestalt steht und sie an Bord nehmen will. In Ihrer Tasche findet sie eine Handvoll Münzen- doch statt sie dem Fährmann zu geben, schleudert sie die Münzen ins Wasser und flieht.

Dann kommt sie im Krankenhaus zu sich. Sie lebt, doch das Baby, das sie erwartete, starb.

Eine unheimliche Begebenheit im Krankenhaus lässt ahnen, das Charon, der Fährmann, nicht bereit ist, Janines Flucht einfach so hinzunehmen.

Hier hatte ich erwartet, das der Horror in die reale Welt einzieht und die Spannung sich steigert. Doch der Autor konzentrierte sich vorerst auf die Vorstellung der Protagonisten und die Weiterentwicklung Ihrer Beziehungen.

Man lernt Janines Ex David kennen, mit dem sie noch immer starke Gefühle verbinden. Weiterhin ihre beste Freundin Annette, ebenfalls Lehrerin so wie Janine und David.

Ihre Beziehungen zueinander und deren Entwicklungen sind interessant,

doch hatte ich in einem Horror Roman etwas mehr Tempo erwartet, nicht nur hie und da eine eingestreute, mysteriöse Begebenheit. Ich war ein bisschen enttäuscht, das las sich mehr wie ein Mystery Liebesroman an dieser Stelle.

Doch dann zog das Tempo wieder an. Es tauchten Menschen auf, die nicht hätten da sein dürfen, weil sie vor langer Zeit starben. Charon ließ also nicht mit sich spassen, und er war nicht alleine. Auch die Protagonisten holten sich Verstärkung von Father Charles und Father Jessup. Letzterer begeisterte mich mit seiner Erklärung für Charons Existenz, die Stelle habe ich mehrmals gelesen, mir breitem Lächeln, weil ich die Idee wirkllich genial fand. Ich mag es sehr, wenn eigentlich Unmögliches mir schlüssig erklärt wird!

Das Tempo ließ bis zum Ende nicht mehr zu wünschen übrig, Janine, David und ihre Verbündeten nahmen den Kampf gegen den Fährmann auf, der sich alle Mühe gab, doch noch Passagiere mit auf die Überfahrt über den Styx nehmen zu können. Die grenzen zwischen seiner und der realen Welt verschwammen und es kam zum Showdown.

Somit habe ich das Buch durchaus zufrieden zugeklappt.

 

Mein Fazit:

 

Feiner Lesestoff, wenn auch meiner Meinung nach eher Grusel oder Mystery als Horror. Durchaus zu empfehlen für Neulinge im Genre, als Einstieg in die Welt des Horrors.

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Murder Park

Jonas Winner

Murder Park
Heyne Verlag, Verlagsgruppe Random House
Taschenbuch
ISBN 978-3453421769
416 Seiten
12,99 €
EBook
1658 KB
ASIN B01MQT0ABB
9,99 €

 

Wow, was für ein Trip!

Morgens, pünktlich zum Erscheinungstermin, fand sich das Buch auf meinem Reader.

9 Stunden später sass ich atemlos auf der Couch, hatte das Buch beendet und war völlig durchgeschüttelt von einer irrsinnigen Achterbahnfahrt. 

Das war Lesevergnügen pur! Und mit einem Thema, auf das ich richtig Lust hatte.

Ein Vergnügungspark auf der Insel "Zodiac Island", der vor zwanzig Jahren geschlossen wurde, nachdem ein Killer drei Frauen tötete, soll wieder eröffnet werden. Unter dem Namen "Murder Park" soll sich hier alles um Serienkiller und ihre Verbrechen drehen. Eine Gruppe von Reportern bekommt vor der Eröffnung die Chance, sich den Park in Begleitung des Besitzers anzusehen und einen exklusiven Einblick zu bekommen. 

Dann geschieht, was geschehen muss. Die Fähre, die sie zur Insel brachte, legt ab, um erst nach drei Tagen zurückzukehren, die Telefonverbindung bricht durch die mutwillige Zerstörung des Sendemastes ab- und das Morden beginnt.

So oder so ähnlich begannen schon viele Stories und Filme. Aber es waren, meiner Meinung nach, nicht immer die schlechtesten. Ich mag solche Geschichten. Vor allem, wenn der Autor sie so interessant gestaltet. Die Zusammenfassungen von Videointerviews mit den Mitgliedern der Gruppe, aufgezeichnet vor Reisebeginn, wechseln ab mit der aktuellen Handlung. Die Charaktere interessant und undurchsichtig gestaltet, jeder mit Geistern der Vergangenheit im Gepäck. Denn jeden von Ihnen verbindet etwas mit der Insel, sie alle waren schon einmal dort, vor zwanzig Jahren. Und einer von Ihnen ist ein Mörder. Oder sollte doch noch jemand ausser Ihnen auf der Insel sein? Der Autor fackelt nicht lange, ich hatte das Gefühl, ich würde am Kragen gepackt und in Windeseile durch die Story gerissen. Hals über Kopf, Sturzflüge und Loopings inbegriffen. Ich wusste nicht mehr, wo oben und unten war. Raten, worauf das hinauslief? Möglich, aber doch zwecklos, nichts war, wie es schien. Oder doch? Was für ein Lesevergnügen! 

Wer Lust auf eine wilde Achterbahnfahrt in einem Vergnügungspark hat, ist bei diesem Buch goldrichtig. Ich hatte unglaublichen Spaß beim Lesen, habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und blieb atemlos zurück. WOW! Klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf temporeiche Unterhaltung haben! 

Danach empfehle ich einen ruhigen Spaziergang, um den Puls wieder runter zu bekommen... :-D
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Harter Fall- Weiche Landung

Sarina Bowen

Harter Fall- Weiche Landung

 

ebook:

1592 KB

3,99 €

Amazon

ET : 31.05.2017

ASIN: B071ZMB5FX

 

Taschenbuch:

270 Seiten

12 €

Rennie Road Books

über Amazon

ISBN: 978-1942444404

 

"Harter Fall - Weiche Landung" war mein zweites Buch von Sarina Bowen.

Und wie " Kalte Nächte- Warme Herzen" hat auch dieser Titel alles, was ein Liebesroman braucht. Flüssig zu lesen, Herz, Schmerz, Spannung und ein Schuß Erotik.

Dr. Callie Anders trifft beim Besuch eines Snowboard Wettbewerbs mit Ihrer Freundin Willow und deren Freund Dane ( kundigen Leserinnen kommen diese Namen bekannt vor ;-) , ein netter Sidekick) auf Hank "Teufelskerl" Lazarus.

Bekannter und erfolgreicher Snowboarder.

Nach einem Unfall bei eben diesem Wettbewerb trifft Sie Hank in ihrem Job als Ärztin wieder. Wie nicht anders zu erwarten, entwickeln sich zarte Bande, allerdings gestaltet sich die Lage durch Hanks Lähmung und seine Reaktion darauf alles andere als einfach, seine reichen Eltern mischen ebenfalls mit und auch seine Exfreundin funkt dazwischen. Callie selbst ist durch eine kürzlich gescheiterte Beziehung auch noch gebranntes Kind und scheut das Feuer. All das zusammen sorgt für einiges Auf und Ab bis zum ersehnten Happy End.

 

Ich muss gestehen, das mir "Harter Fall- Weiche Landung" nicht ganz so gut gefallen hat wie der Vorgänger. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte gut unterhalten. Wer Liebesgeschichten mag, findet hier die perfekte Sommerlektüre für den Liegestuhl.

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Eiskalter Schlummer

Lutz Kreutzer

Das Verlies

ebook

amazon

243 Seiten

ASIN : B06X9KX3Q9

 

0,99 €

Lutz Kreutzer

Die Rache

ebook

amazon

260 Seiten

ASIN : B06XCJ8N8N

 

2,99 €

 

Inhalt "Das Verlies":

 

Ein Toter treibt in der Isar. Aussehen und Herkunft der Leiche stellen Hauptkommissar Benno Völz von der Kripo München und seinen Kollegen Kowalski vor ein Rätsel.

»‘n Kerl, zirka vierzig, ohne offizielle Papiere«, grunzte Kowalski mit seinem Ruhrpott-Slang, staubig und rau wie drei Zentner Kohle. »Irgendjemand hat ihm die Nase abgeschnitten und seine Hände gefesselt. Kabelbinder. Schuss im Bauch.«

Wenig später hängt ein Mann an einem Baum, und drei junge Frauen landen in einem Verlies.

Völz, Kowalski und ihre neue Assistentin stoßen auf ein scheinbar undurchdringliches Netz aus Menschenhandel, Missbrauch und Drogen. Eine nervenaufreibende Jagd beginnt, die selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten an ihre menschlichen Grenzen führt. Sie können nicht ahnen, in welche Abgründe sie blicken werden.


Inhalt "Die Rache" :

 

Die Assistentin von Hauptkommissar Völz und Kommissar Kowalski bringt Schwung in die Ermittlungen. In einer eigenwilligen russischen Bar in München haben die drei Polizisten eine merkwürdige Begegnung. Was hat der organisierte Geheimbund der 'Diebe im Gesetz' mit der Sache zu tun?
Unterdessen strebt die Suche nach dem verschwundenen Mädchen auf einen nervenaufreibenden Höhepunkt zu.

»Du hast ein paar Tage Zeit. Dann überfällt dich eiskalter Schlummer, aus dem du nie wieder richtig erwachen wirst ...«

Band 2 des hochspannenden Thrillers um Menschenhandel, Rauschgift und das organisierte Verbrechen, mit einem Ende, das voller Überraschungen steckt.


Die Rezensionsexemplare "Das Verlies" und "Die Rache"

stellte mir der Autor, ein Mitglied des "Autorensofa", zur Verfügung.

An dieser Stelle nocheinmal vielen Dank, Lutz- und sorry, das es mit der Rezension dann doch noch länger gedauert hat, als eigentlich geplant war.

Mein Leben lässt mich manchmal einfach nicht. ;-)

 

Da beide Teile zusammengehören habe ich beschlossen, Sie in eine Rezension zu packen.

Meine Meinung:


Als ich mir dem Lesen von Teil 1, "Das Verlies" anfing, wurde mir erst ganz flau.

Die Geschichte begann in Kalmückien, lauter russische Namen...oh je. Das klang nach Syndikat, Russen Mafia oder so- und das ist überhaupt nicht meine Richtung. Super, Anja, bewirbst Dich um ein Rezensionsexemplar und darfst dann dem Autor erklären, dass Du es nicht lesen magst. Na, viel Spaß dabei!

Dann kam es zu einem Schauplatzwechsel, ich fand mich in München wieder und ich lernte ein paar echt coole Leute kennen. Hauptkommissar Bernhard "Benno" Völz, genannt "Der Fleischwolf", was auf einen durchaus hartnäckigen Menschen mit Biss schliessen ließ. Ruhrpottler und Kommissar Sebastian Kowalski, mit einer wunderbar großen Klappe gesegnet und bei Bedarf so triefend von Sarkasmus, das wahrlich niemand ein "Sarkasmus -Schild " brauchte, um die Intention hinter den Bemerkungen zu erkennen. Herrlich, ich liebe sowas!

Und die österreichische Kommissaranwärterin Maria "Mizzi" Gruber, Jungspund, Heisssporn und verflixt coole Socke.

Klasse Typen, die mich den anfänglichen Schreck sofort vergessen liessen. Mit den Dreien würde ich Spaß haben, Russen hin oder her! :-D

Und so kam es dann auch. Tote Drogendealer, zwielichtige Banker, verschwundene Mädchen, in leerstehenden Wohnungen versteckt und missbraucht, eine Zeugin taucht auf und wird entführt, Maulwürfe werfen Ihre Schatten...

Die Story bekam richtig Tempo- und Band 1 endete mit einem fiesen Cliffhanger!

Hier also der Hinweis: Kauft Euch gleich beide Bände, ihr wollt den zweiten SOFORT haben, wenn Band eins endet!

Story und Charaktere finde ich absolut glaubhaft, die Handlung ist temporeich und spannend und das Ende hat mich wirklich überrascht, in mehr als einer Hinsicht!

"Das Verlies" und "Die Rache" zu lesen hat richtig Spaß gemacht und das waren sicher nicht meine letzten Bücher von Lutz Kreutzer! Klare Leseempfehlung!

 

P.S.: Kleiner Insider- ich sehe Mausefallen seit der Hausdurchsuchung in Band 1 in völlig neuem Licht!

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Das Model hat 'nen Vogel

Heute mal wieder ein Off Topic. Weil ich vor einiger Zeit ein tolles Erlebnis hatte, von dem ich Euch unbedingt erzählen möchte.

Wie so vieles in den letzten Jahren begann alles mal wieder bei Facebook.

Dort entdeckte ich einen Post, in dem ein Fotograf tolle Fotos eines Hundesenioren präsentierte. Ich hatte das Gefühl, den Charakter und die Stimmung des Tieres im Foto sehen zu können und war fasziniert. Also begann ich, der Seite zu folgen.

"Pascal Schäpers - Fotografie by Benny"

Jedes Posting sprach mich mehr an. Die Art, wie Pascal über seine tierischen Models schrieb, über seine eigenen Hunde...noch dazu ist sein Studio nicht allzu weit weg. Also machte ich irgendwann einen Termin bei ihm, um Vico fotografieren zu lassen.

Ich wünschte mir tolle Profifotos, auf denen wirklich "mein Murmelmann" zu sehen sein würde, so wie er halt ist. Und da er mit Fremden generell und mit Männern im Besonderen etwas eigen ist, musste ich dazu einen Fotografen haben, der Einfühlungsvermögen und Zeit für's Tier hat.

Und, was soll ich sagen- ich war bei Pascal goldrichtig! Spätestens, als er vor Vico flach auf dem Studioboden lag und die Beiden sich unterhielten, war ich überzeugt. Und der Ritterschlag war dann ein herzhafter Vicokuss auf Pascals Nase- das bekommt wahrlich nicht jeder vom meinem Großen!

Und das Ergebnis vom Shooting...seht selbst.

Ich liebe diese Bilder! Und den dazugehörigen Fotografen habe ich an diesem Tag auch einfach mal spontan ins Herz geschlossen. Ein cooler Typ, das Motto "Langeweile? Nicht bei mir!" ist Programm bei ihm, dazu Einfühlungsvermögen und seine ganze Art...ich mag ihn einfach. Peng. :-D

Unter den Vorzeichen war natürlich auch klar, das ich seinen Postings weiter aufmerksam folgte und nach einem Grund suchte, nochmal ein Shooting bei ihm zu buchen. Und die Gelegenheit kam!

Pascal veröffentlichte die Termine für ein ganz besonderes Shooting, zu dem meine Finger mich schon angemeldet hatten, ehe mein Gehirn so richtig verstanden hatte, was da stand. Ein Greifvogel Shooting!

Am 8. April war es so weit, zusammen mit meiner Bekannten Michaela machte ich mich auf den Weg nach Menden, zum Hexenteich. Dort fand das Shooting statt. Tolle Location, gleichzeitig eine wunderbare Kulisse und Platz und Ruhe genug für die Falkner und die Tiere.

Ich war unglaublich aufgeregt, denn ich wusste ungefähr, welche Vögel da sein würden, aber nicht im Detail. Und dann kam es ja noch darauf an, ob der jeweilige Vogel auch in passender Stimmung sein würde. Denn eins war von vorneherein klar, das gilt bei Pascal für jedes Shooting mit Tieren: Nichts passiert unter Zwang. Würde der Falkner/die Falknerin signalisieren, das das entsprechende Tier nicht mag, warum auch immer, dann wäre das halt so.

Als wir am Hexenteich ankamen, war ich völlig geflasht. Da saßen sie alle, einer schöner als der andere! Ein Steppenadler, zwei Wüstenbussarde, eine Schleiereule, Ein Uhu, ein sibirischer Uhu, ein Falke...-ich hatte Gänsehaut und war sprachlos. Wer mich kennt, weiß, das das wirklich selten vorkommt bei mir! ;-)

Dann kam die Qual der Wahl. Mit welchen zwei Vögeln wollte ich ein Foto? Wie entscheiden unter all den wundervollen Tieren? Ich hätte mehr als ein Shooting gebraucht, um all meine Wünsche zu erfüllen. Da kam mir dann Pascal zur Hilfe, der mir sagte, wir hätten Zeit genug und wir könnten durchaus Fotos mit mehr als zwei Tieren machen.

Sofort klar war für mich der Uhu Charly. Hatte ich mir eh gewünscht und als ich den wunderschönen Vogel sah, war klar- der muss es sein! Schon alleine die Chance, dem wundervollen und imposanten Tier etwas näher kommen zu können, war die Erfüllung eines Traumes. Wie sehr, ahnte ich da noch nicht.

Auch einen Blick, wenn auch voller Respekt, hatte ich auf die Wüstenbussard Dame Luzie geworfen. Der Schnabel und ihre Rufe flössten mir großen Respekt ein, aber trotzdem- so ein Tier halten zu dürfen wäre zu klasse.

Michaela war ganz verschossen in den sibirischen Uhu (dessen Namen ich garstigerweise vergessen habe. Schande über mich!). Und dann saß da noch diese wunderhübsche Schleiereule namens Schatzie, an der ich mich nicht satt sehen konnte.

Immer wieder fiel mein Blick auch auf Masha, die Steppenadler Lady- aber dazu fehlte mir der Mut. So ein wundervoller Vogel- aber auch verdammt groß und dieser Schnabel...neeeee, lieber nicht! :-D

Dann ging es auch schon los, und eh ich mich versah, hatte ich einen Falknerhandschuh an der linken Hand, bekam eine kurze Einweisung- und hatte einen verdammt großen Vogel! 6 kg Charly auf meinem Arm, die ersten Fotos müssen extrem witzig ausgesehen haben - ich sollte Pascal mal nach Outtakes fragen - denn von hinter der Kamera kam die Frage: " Anjaaa? Hast Du Drogen genommen?"

Ich war aber auch komplett paralysiert in dem Augenblick. Hallooo, ich meine, da saß ein Uhu auf meinem Arm! Ich hab sogar zu atmen vergessen. Was für ein Augenblick!

Und es kam noch besser, als Charlys "Frauchen" mir erklärte, was für ein tolles Tier ich da auf dem Arm hatte. "Du kannst alles mit ihm machen. Kraulen, kuscheln, küssen, das Gesicht in den Federn vergraben- kein Problem! Nie hätte ich erwartet, wirklich so auf Tuchfühlung gehen zu können! Es war Wahnsinn! Die weichen Federn, die wunderschönen Augen- ich kann überhaupt nicht beschreiben, was da in mir vorging. Faszination und Glück pur!

Und dann kam dieser eine Moment, in dem alles passte, Charly drehte den Kopf immer wieder in eine Richtung, ich wollte gucken, wonach er da guckt, Pascal stand günstig-bzw. sorgte flugs dafür, das er das tat-  und dieses Foto entstand.

Schon alleine das wäre alles wert gewesen. <3

Aber es ging ja noch weiter. Zunächst mit Luzie, der Harris Hawk oder Wüstenbussard Lady. Luzie war schon ein etwas anderes Kaliber. Langer, spitzer Schnabel, etwas ungehalten und das tat sie auch laut kund. Zum Teil lag das an mir, weil ich extrem aufgeregt war und sie das natürlich gemerkt hat. Und meine Aufregung ging ihr gepflegt auf den Zeiger. ;-) Trotzdem kam ein schönes Foto dabei heraus.

Nächste Kandidatin war Schatzie. Eine wünderhübsche kleine Schleiereule. Die völlig unproblematisch war und sich einfach dahin setzte, wo man sie haben wollte, und dann zauberhaft aussah. Was für eine Schönheit!

Und, last but not least, der sibirische Uhu.

Was für eine Kuschelbacke! Er lehnte sich bequem an und war genau so zugänglich und lieb wie Charly. Und davon abgesehen, das er mich extrem an Harry Potters Hedwig erinnerte, auch wenn er keine Schneeeule ist- guckt Euch die entzückenden Puschelfüsse an! <3

Am Ende des Tages, nach einigen sehr netten Gesprächen mit sehr lieben Leuten, fuhr ich mit Michaela wieder gen Heimat und war völligst K.o. .

Nicht, weil es so anstrengend gewesen wäre, aber die Eindrücke haben mich umgehauen. Das Erlebnis war einfach irre, ich fühle heute noch in der Erinnerung, wie ich durch Charlys Federkleid gewuselt habe, sein Kopf an meiner Wange, die Kralle von Luzie an meinem Arm (Hinterließ eine riiiiiiiesige Fleischwunde, die ich allen per Whats App präsentiert habe! Gut, war nur'n Kratzer- aber von nem Harris Hawk! Jahaaa!), das zarte Gewicht von Schatzie auf der Schulter und ihre hübschen Federn und Arktos (! Ich habe den Namen gegooglet, Link weiter unten!), wie er sich gemütlich an meine Hand lehnt und mit sich und der Welt zufrieden ist.

Wenn Ihr Greifvögel mögt und die Gelegenheit zu so einem Shooting habt: Nix wie hin! Und wer in Reichweite wohnt: Haltet Pascals Facebook Seite im Auge, im Herbst findet ein weiteres Greifvogel Shooting statt!

Und diesmal nehme ich den Adler, diesmal traue ich mich! :-D

 

Allen Beteiligten möchte ich an dieser Stelle nochmal für das wunderbare Erlebnis danken, das ihr mir da ermöglicht habt! Das war weit mehr, als nur ein Fotoshooting! Und Ihr könnt sicher sein: I'll be back!

P.S.: Ganz wichtig: Pascal kann nicht nur Tiere, er macht auch tolle Fotos von Menschen und hat klasse Ideen für etwas andere Shootings. Wie gesagt, guckt Euch unbedingt seine Seite an!

 

Copyright aller Fotos in diesem Beitrag: Pascal Schäpers Fotografie

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Himmelreich mit Herzklopfen

Amors Four- Jo Berger

Himmelreich mit Herzklopfen
EBook
2821 KB
0,99 €

Inhaltsangabe:

 

4 Freundinnen - 1 Mission
Und die ganz große Liebe

In Himmelreich ist die Hölle los! Eine Fabrik für Gertruds Halspastillen soll entstehen, doch dann bringt ein spektakulärer Fund die Bauarbeiten zum Erliegen. Das ganze Dorf gerät in Aufregung. und mittendrin versucht die Großstädterin Fee, sich an das Landleben zu gewöhnen.
Köchin Ronja und Hochzeitsplanerin Nicole erweisen sich als neue Freundinnen, doch gleichzeitig muss Fee sich mit dem unausstehlichen Bauleiter David herumschlagen, der immer dann auftaucht, wenn sie ihn am wenigsten brauchen kann. Und da ist noch der tätowierte Bad Boy Marlon, der ihr Herz wider Willen höherschlagen lässt ...

»Himmelreich mit Herzklopfen« ist der Auftakt zu der zweiten Staffel der vierteiligen Himmelreich-Romanreihe. Jeder Band hat wie immer eine in sich abgeschlossene Lovestory. Es ist nicht erforderlich, zum Verständnis der 2. Staffel der Himmelreich-Reihe, die erste gelesen zu haben - aber schöner.

 

Meine Meinung:

 

Das ich ein Fan von Jo Berger und ihren Romanen bin, ist inzwischen für regelmässige LeserInnen meines Blogs kein Geheimnis mehr.

Ich mag ihren Stil, ich liebe ihren Humor, ich verschlinge ihre Geschichten- und das, obwohl es- Ausnahmen wie "Kick Off" bestätigen die Regel- bei Jo Berger meist keine Toten gibt. Bad Boys schon, auch mal etwas, was annähernd ein Verbrechen ist, aber nicht die Dinge, die ich sonst bevorzugt gerne lese .

 

Um so schöner, was dieses Buch mit mir gemacht hat.

Ich habe mich ja schon bei der ersten Staffel von Amors Five total in das Örtchen Himmelreich verliebt. Der Ort und die dort lebenden Menschen sind mir extrem ans Herz gewachsen. Wie sehr habe ich erst bemerkt, als ich begann, "Himmelreich und Herzklopfen" zu lesen.

 

Protagonistin Felicia, genannt Fee,hat in Frankfurt all ihre Zelte abgebrochen, um in Himmelreich nochmal ganz von vorne anzufangen. Mit ihr zusammen fuhr ich nach Himmelreich- und bin fast ausgeflippt vor Glück, als wir zusammen ankamen und ich die ersten alten Bekannten wiedertraf.

Der knallbunte Jogger- hey, Fee, das ist der Pastor, den kenne ich! Und die bunten Bänke, die Blumenkübel- auf die ist Karl König, der Bürgermeister, stolz wie Bolle.

Und da, guck, Gertruds Laden!

Es war so schön, wieder da zu sein! Wie zurückkommen an einen geliebten Urlaubsort. Man freut sich, die Menschen wiederzusehen, schwelgt im Anblick bekannter Gebäude, erkennt Wege wieder...

Toll fand ich auch, Namen aus einem anderen Roman zu "hören", der im Nachbarort Wolkenbusch spielte. Ich liebe solche Sidekicks!

Fee war mir auch vom ersten Augenblick an sympathisch, ich konnte nachvollziehen, das sie in Himmelreich sofort Freundinnen fand. Und die Männer waren auch nicht abgeneigt, ebenfalls verständlich. Frage war, wer wird es. Der hübsche, nette? Oh, der hat eine Freundin. Ne ziemlich blöde Tussi, aber offenbar steht er auf sowas. Na ja, da ist ja noch der extrem leckere Bad Boy- es könnte also schlimmer kommen.

Es gibt einiges an Schwierigkeiten und Verwicklungen zu durchleben, bis Fee ihren Prinzen findet, auch für Himmelreich und seine alteingesessenen Bewohner geht es nicht ohne Komplikationen ab. Alles gewürzt mit Jo Bergers wunderbaren Humor. Nur herrlich!

Und dann kam ich zum absoluten Negativpunkt. Da stand "Ende"!

Ich hatte etwas, was mir wirklich bei wenigen Büchern passiert: Pipi in den Augen. Ich wollte nicht wieder weg aus Himmelreich! Ich war doch gerade erst angekommen! Das hat mich wirklich mitgenommen und ich habe ziemlich gebraucht, bis ich mich wieder sortiert hatte. Heimweh hab ich allerdings jetzt noch...

Ich muss sicher nicht extra betonen, das ich eine klare Leseempfehlung abgebe, oder?!

 

Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an Jo Berger- für die wunderbare Geschichte und das Rezensionsexemplar!

 

Und ich freue mich jetzt schon auf Band 2. Der stammt dann von Andrea Bielfeldt, heisst "Zwei Küsse für Himmelreich" und erscheint am 01.Juli 2017. Was noch ewig hin ist. Seufz...

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Blitzgewinnspiel! Ebook zu gewinnen!

Ich habe da ein Rätsel für Euch. Die Nachricht auf dem Foto habe ich am Mittwoch dem/der AutorIn geschickt, nachdem ich ein Vorabexemplar durchgelesen hatte.
Ich war völligst fassungslos...nicht zuende sein!!!

Ich hatte von Seite 1 an das Gefühl, ich komme nachhause. All die lieben Leute, die ich wiedersah, liebgewonnene Orte... Es war nur toll. Ohne Leichen, mit Liebe und Lachen. Aber, Moment, Knochen gibt es! Und eine wilde Verfolgungsjagd! Ein bisschen wild. Na gut, zahm. Aber Verfolgung! 


Und wer jetzt richtig rät, wo ich war, hüpft in den Lostopf und hat die Chance auf ein Ebook des Titels, der mich so traurig gemacht hat, als er zuende war.
Einfach einen Kommentar mit der richtigen Antwort auf dem Blog oder unter dem Facebook-Post hinterlassen und ab geht es in den Lostopf! 
Damit es nicht allzu schwer ist, bekommt ihr von mir noch ein paar Hinweise:

  • Über den Status streiten die Gelehrten. Der Eine sagt so, die Anderen sagen so.
  • Der Klerus verbindet Sport mit frischen Farben
  • Sodbrennen und Halsschmerzen haben hier keine Chance
  • Es wird zu festem Schuhwerk geraten
  • Der Nachbarort ist Eingeweihten auch bekannt
  • Tageszeitung unnötig. Frag Gertrud. 
So, das muss reichen.  :-D
Und damit ihr nicht ewig warten müsst, geht das diesmal alles blitzschnell, in einem Tag! 
Ausgelost wird noch heute, am 28.04.2017, um 21:00 Uhr
Also hopp, schnell in den Lostopf! Wo war ich? 

( Nicht nur das Buch war ohne Leichen, das Gewinnspiel ist ohne Gewehr. Und ohne Gewähr. Und Facebook hat auch mit nix was zu tun. )
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Smoke von Dan Vyleta

Dan Vyleta
Smoke
Aus dem Englischen von Katrin Segerer
Roman, 624 Seiten
16,99 € [D] /17,50 € [A]/ 22,90 CHF
ET: 13.
März 2017

Inhaltsangabe:

 

Wie sähe eine Welt aus, in der jeder böse Gedanke, jede Sünde sichtbar wäre? Dan Vyleta entwirft in Smoke ein faszinierendes historisches Englandgegen Ende des 19. Jahrhunderts, das von einem besonderen Phänomen geprägt ist:

Jede Verfehlung, Unaufrichtigkeit oder Bosheit manifestiert sich als Rauch, der unkontrolliert dem Körper entweicht und haut und Kleider mit dunklem Ruß befleckt. In dieser Welt leben Thomas und Charlie, Schüler eines strengen Elite-

Internats in Oxford, an dem jungen Adligen die Sünde ausgetrieben werden soll, denn: die Aristokratie ist tugendhaft und gerecht, ebenso wie ihr Herrschaftsanspruch. Besonders Thomas, dessen nebelhafte Vergangenheit für viel Gemunkel unter den Kommilitonen sorgt, scheint sein inneres Dunkel nur schwer zügeln zu können, und gerät deshalb immer wieder in Schwierigkeiten.

Seine Seele ist hoffnungslos verdorben, ja schlimmer noch: ansteckend, glaubt er. Bis Charlie bei einem Schulausflug nach London einen Mann sieht, der trotz des ihn umgebenden Lasters frei von der lauernden Präsenz des Rauchs ist.

Wie kann das möglich sein? Die beiden Freunde beginnen zu begreifen, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Auf der Suche nach der Wahrheit stürzen sie sich in ein dramatisches Abenteuer voller Gefahren und Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan...

Meine Meinung:

"Smoke" ist ein aussergewöhnliches Buch. Es hat so viele Facetten, das ich gar nicht so richtig weiß, wo ich anfangen soll. Die Inhaltsangabe sagt schon vieles, mehr würde ich über die Handlung gar nicht verraten wollen.
Dan Vyletas Sprache zeichnet opulente Bilder, ich hatte sehr viel " Kopfkino" beim Lesen von Smoke. Besonders beeindruckt war ich von seiner Beschreibung Londons. Düster, verraucht, rauh...
Aber insgesamt sind die Schauplätze sehr beeindruckend beschrieben.
Was die Charaktere angeht, war Livia die, die ich am ehesten vor mir sah. Thomas und Charlie sahen für mich persönlich anfangs gleich aus und waren irgendwie gesichtslos, ich bekam kein wirkliches Bild von den beiden, das änderte sich erst im Verlauf der Geschichte, warum auch immer. Vielleicht hat mich die Faszination des Rauchs zu sehr abgelenkt.
Diese Idee, das man seine düsteren Gedanken nicht verbergen kann, sondern Rauch absondert, der für alle sichtbar ist...wow. Faszinierend.

Erst musste ich grinsen und dachte: "Mann, da würden einige Leute um mich herum qualmen wie die Schlote!" Doch dann fiel mir ein, das es mit Sicherheit mehr als eine Situation im Leben gibt, in der es mir selbst nicht viel anders ergehen würde...

Und da in der Gesellschaftsschicht, der Thomas und Charlie entstammen, rauchen verpönt ist, braucht es eine Menge Disziplin und Selbstbeherrschung, es zu vermeiden.

Einer meiner ersten Gedanken war: Sollte mich nicht wundern, wenn da die oberen Zehntausend nicht Mittel und Wege hätten, Rauch irgendwie zu unterdrücken oder unsichtbar zu machen. Ob ich richtig lag? Tja, das müsst Ihr schon selbst herausfinden.

Ich kann Smoke durchaus empfehlen, wobei es für mich kein "Pageturner" im eigentlichen Sinne war. Ich habe es des öfteren nachdenklich beiseite gelegt, es hatte auch, gerade im Mittelteil, durchaus seine Längen. Trotzdem mochte ich es weder abbrechen noch querlesen, denn dazu war es trotz allem viel zu interessant.

Der Unterschied der Gesellschaftsschichten, die Kluft zwischen arm und reich, wird extrem deutlich und regt zum Nachdenken an.

All diese Charaktere, von denen man nicht weiß, wem man trauen kann, der Rauch und seine Wirkung, die Frage, wie die Geschichte ausgeht und ob sie überhaupt gut ausgehen kann- all das hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.

Leider ist auch nicht alles bis zum letzten Detail aufgeklärt worden, aber vielleicht gibt es ja einmal ein Prequel, das Licht ins Dunkel bringt, wer weiß.

 

Mein Fazit:

 

Smoke ist anders. Ich könnte es keinem Genre wirklich zuordnen.

Und man muss sich auf das Buch einlassen, eben weil es anders ist.

Aber ich mag es genau deswegen, mir hat es gefallen, auch wenn es die ein oder andere Länge hatte. Ich bin einfach fasziniert von der Geschichte .

Also, wenn Ihr experimentierfreudig seid und auch gerne mal einer etwas (gänzlich?) anderen Geschichte eine Chance geben mögt, schaut es Euch an.

 

Mir jedenfalls ist es ans Herz gewachsen und bekommt seinen festen Platz im Bücherregal. Eins der Bücher, die ich nicht mehr hergebe.

Vielen Dank nochmal an die Verlagsgruppe Random House für dieses Leseexemplar und die Bonbons. Wer weiß, wofür die mal gut sind! 
Das Foto sowie die Inhaltsangabe habe ich dem Pressematerial von Carls Books entnommen, auch hierfür vielen Dank. 
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Tote Götter zu gewinnen!

Achtung, Achtung, spontane Verlosung!
Freunde des gepflegten Horrors voraus! Ich habe bei Facebook eine Verlosung gestartet. 
Wer keinen Facebook Account besitzt, darf gerne auch hier einen Kommentar hinterlassen. Mittwoch Abend finden wir dann heraus, wem die (toten) Götter gewogen sind.. Was es zu gewinnen gibt? 
Das hier: 
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Tage wie dieser...

Einer dieser Tage. Freitag, die Arbeitswoche ist zuende. 
Nach dem Essen ein Frisörtermin, in Vorbereitung auf ein Fotoshooting morgen. 
Wo ich eh vor Ort bin, könnte ich gleich noch den Bücherscheck von meinem Geburtstag einlösen. 
Eingesteckt habe ich ihn mal. Und beim Frisör noch gegrübelt. In den Buchladen? Sicher? Ach, wieso nicht. Aber nur das eine! Nur "Schatten" von Ursula Poznanski. Rein, Poznanski greifen, raus. 
Nach Verlassen des Frisörsalons der Blick auf die Uhr. Halb sechs, passt noch. Während mein Gehirn noch abwägt, laufen meine Füße schonmal los. Der Kutscher kennt den Weg. ;-)
Angekommen, betrete ich den Laden- dieser Duft! - sehe mich um...oh oh, recht viel los. Nicht gut. Stell Dich vor das Zeitungsregal, Anja. Nicht zu den Büchern sehen! Kunde, Kundin, das Telefon schellt, es dauert. Normal. Aber in mir drin beginnt es zu kichern. Mein zweites Ich. "Baby, jetzt komm schon, wir wissen doch beide, Du willst es!"
Ich winde mich noch, bemerke aber mit Entsetzen, wie sich mein Mund zu einem zufriedenen Grinsen verzieht. Oh nein, gleich springt der Autopilot an! 
Eh ich mich versehe, finde ich mich vor den Bücherregalen wieder. Jetzt kann mich nur noch der beherzte Griff zum gewünschten Buch retten. Greifen, zahlen, raus.
Wo ist es denn? Wo? Da ist P. Oh verflixt. Es muss doch...nee, hier nicht Da auch nicht. Da nicht. Ich gucke zuviel herum, ich muss damit aufhören.
Ich drehe mich jetzt um und geh...oh! Minus 18*. Das wollte ich ja schon länger haben. Aber heute ja nicht. Oh, das sieht aber auch interessant aus! Ha, die Kasse ist frei, ich kann fragen. Aha. Nicht vorrätig. Hm. Bestellen, bitte, weil haben will ich es. 
Super, läuft. Was? Jaja, die beiden gehen mit. 
Waaaaaas? Wie konnte das passieren? :-0
Unglaublich. Büchern gegenüber bin ich willenloooooooos. :-D

Glücklich und dankbar gebe ich den Einzug zweier Schätze bekannt:
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Lesung Markus Heitz-Des Teufels Gebetbuch

Am 27.03. war es mal wieder so weit: Eine Lesung in Olpe stand an. Markus Heitz stellte seinen neuen Roman " Des Teufels Gebetbuch" vor und am Ende der Lesung bekamen 10 Besucher die Chance, im von Markus Heitz erfundenen Kartenspiel "Superieur" gegeneinander anzutreten. 

Markus Heitz war mir als Autor schon lange ein Begriff, allerdings war ich keine seiner Leserinnen. Fantasy ist nicht so meins. Aber als er mit "Totenblick" einen Thriller veröffentlichte, hatte er mich. 
Ein echt cooler Typ, der kurzweilig und interessant erzählte, Passagen aus dem Buch, die mich überzeugten und neugierig auf mehr machten und nicht zuletzt sein Humor nahmen mich für den Autor ein. Somit gingen damals nicht nur "Totenblick", sondern auch "Oneiros" in meinen Besitz über. 
Inzwischen folgten dann auch "Exkarnation" und "Des Teufels Gebetbuch" . Und auch die weiteren Romane von Markus Heitz werden über kurz oder lang in meinem Besitz landen. Wie das so ist, wenn mich ein Autor mit seiner Persönlichkeit und seiner Schreibe einmal am Haken hat. :-)
Ich freute mich riesig auf die Lesung und war auch extrem neugierig, wie meine Freundin Claudia reagieren würde, die Herrn Heitz noch überhaupt nicht kannte. 

Wie es inzwischen Tradition ist, trafen wir uns vor der Lesung mit Marion und richteten uns im Kinofoyer häuslich ein, um noch ein bisschen zu klönen. Bei Popcorn und Cola, die ich noch nachträglich zu meinem Geburtstag ausgegeben habe. Schließlich hatte mir Marion auch ein Geschenk mitgebracht, einen von ihr selbstgewickelten Garnbobbel, in den ich mich bei Facebook unsterblich verliebt hatte. Was habe ich mich gefreut!

Dummerweise habe ich mich im Liebesrausch dann mit den Portionsgrössen etwas vergaloppiert. Der Eimer Popcorn war ja okay. Aber die drei Becher mit jeweils 1,5 Litern Cola, das war irgendwie wohl doch nicht das, was Marion bei der letzten Lesung bestellt hatte. Da waren die Becher irgendwie kleiner. Oops. :-D

Ich habe dann auch spontan ein Spiel erfunden: Cola Roulette. Die Regeln sind ganz einfach: Wer zuerst während der Lesung zum Klo muss, hat verloren. :-D

Als der Einlass freigegeben wurde, gluckerten wir die Treppe hoch mit unseren Bäuchlein voller Cola- am schnellsten gluckerte, wie das gehört, die Claudia, die in Reihe 1 auf Marion und mich wartete.

Nach kurzer Wartezeit, inklusive Werbeblock und Eisverkäufern, gab Georg Spielmann der Startschuß zur Lesung.

Markus Heitz nahm am Tisch Platz, der dieses Mal nicht so dezent war wie sonst- zum Zocken braucht man halt auch nen richtigen Zockertisch. Aber bis der endgültig zum Einsatz kommen sollte, würde es noch dauern.

Allerdings fragte ich mich, warum Claudia das Unterteil des Tisches fotografierte. Die Erklärung war ganz einfach: Es waren die Schuhe des Herrn Heitz, die es ihr angetan hatten. Sind aber auch echt coole Treter! :-)

Aber zurück zum Thema, ist ja hier kein Modeblog . ;-)

 Wobei es ganz zu Anfang noch nicht um das Buch selbst ging, Markus Heitz erzählte uns erstmal etwas über sich selbst und seinen Werdegang. Zum Beispiel, das er beinahe Lehrer geworden wäre. Und wenn ich ihm so zuhöre, wenn er von Recherchen erzählt, in die Geschichte des Kartenspiels eintaucht - ich denke, er wäre ein guter Lehrer geworden.

Allerdings ist er mir persönlich als Autor natürlich viel lieber, da hab ich mehr von.

Wer mehr zur Vita von Herrn Heitz wissen möchte, schaut einfach auf seine Homepage: http://www.mahet.de/

Glücklicherweise lässt ihn sein Verlag auch schreiben, was er mag- für Ihn der einzig richtige Weg, weil er nur schreiben kann, warauf er Lust und woran er Spaß hat. Ich finde, den Spaß am Erzählen merkt man den Büchern definitiv an. Die innerhalb von vier Monaten >>Schwupp<< von der Idee zum fertigen Buch werden. :-D

Markus Heitz schreibt übrigens nicht spontan vor sich hin, sondern erstellt, wie viele Autoren, vorher einen Plot.

Hier habe ich dann mal nachfragen müssen, denn ich las schon von Autoren, deren Protagonisten (Ich habe das Wort "Figuren" verwendet, weil mir der Fachbegriff partout nicht einfallen wollte. Kurzzeitige Amnesie...) sich verselbständigen und einen komplett anderen Weg einschlagen, als sie ursprünglich sollten. Ich wollte wissen, ob ihm das auch passiert.

Und bekam die Antwort sehr bildlich, er verglich das Ganze mit einem Spaziergang mit dem Hund. Es gibt Leute, die lassen den Hund frei laufen und machen, was er will. Und dann gibt es die mit der Flexi-Leine. Mal an einem Baum etwas abseits des Weges schnuppern ist okay, aber weiteres Entfernen lässt die Leine nicht zu. Notfalls drückt Herrchen halt die "Rückhol- Taste" .

Wer mich ein bisschen kennt, dem muss ich nicht erklären, was für Bilder sich vor meinem inneren Auge abspielten... :-D

Aber ich hab's verstanden. Der Spaziergang hat ein klares Ziel und das erreicht man nicht oder nur schwer, wenn man wirr hin und her rennt. Ich sag's ja, er wäre ein genialer Lehrer geworden.

(Wobei ich durchaus auch reale Erfahrung zum Thema beisteuern kann. Denn ab und an überlasse ich Vico samstags die Entscheidung, welche Wege wir nehmen. Diese Spaziergänge sind legendär, die Gesichter der Ladeninhaber, an deren Geschäft ich zum dritten Mal innerhalb einer Viertelstunde winkend vorbei gehe, Gold wert. Man entdeckt seinen Heimatort ganz neu, geht durch Straßen, die man sonst nie nehmen würde. Aber so richtig voran kommt man nicht. :-) )

Auch die Geschichte des Kartenspiels, darum geht es ja in "Des Teufels Gebetbuch" umriss er auf sehr informative Art und machte mich neugierig auf mehr. Nicht nur auf sein Buch, auf das ich ohnehin schon sehr gespannt bin, sondern auch auf die Geschichte des Kartenspiels. Nicht ganz unwahrscheinlich, das ich mich damit noch weiter auseinander setzen werde.

Hoffentlich, ohne der Todeskarte zu begegnen. Aber Kartenspiele mit geheimnisvollen Kräften gibt es ja nicht wirklich.  Andererseits, es gibt auch keine Clowns in der Kanalisation und ich hab trotzdem Angst vor Gullis und roten Luftballons...

Aber ich schweife ab. Nachdem wir einen Einblick in die Geschichte von "Des Teufels Gebetbuch" bekommen hatten und alle Fragen der Leser beantwortet waren, endete der erste Teil des Abends. Auf ging es ins Foyer, zum Signieren. Und hier hat Markus Heitz mich gleich noch einen Tick mehr für sich eingenommen. Er signierte die Bücher mit einem Füllhalter. Wow, der Mann hat Stil!

Da geht der Leserin, die 23 Jahre in einem Schreibwarenladen gearbeitet und ein Faible für Schreibgeräte im Allgemeinen und Füllhalter.im Besonderen hat, das Herz auf. <3

Nachdem alle Bücher signiert waren entstand noch ein Gruppenfoto mit dem Team der Buchhandlung Dreimann, dann ging es zurück in den Kinosaal, "Superieur" spielen bzw. beim Spiel zugucken. 
Extrem unterhaltsam, das Spiel würde ich auch gerne mal ausprobieren. In der nicht tödlichen Version, bitte. ;-)

Ich muss gestehen, ich war auch ein bisschen neidisch auf die Gewinner der ersten drei Plätze. Klar, Endspiel im Casino in Baden-Baden, das war sicher ein beeindruckendes Erlebnis. Ich persönlich wäre aber schon rundherum glücklich gewesen, eines der Kartendecks zu gewinnen. Da ich aber in solchen Spielen eine komplette Null bin, hab ich es erst gar nicht versucht.

Das Fazit der Abends: Sehr unterhaltsam und informativ. Und Markus Heitz hat sich noch ein bisschen tiefer in mein Leserinnenherz geschlichen. Cooler Typ mit Stil, Hirn, Humor und dabei so locker und offen. Ich mag ihn. Punkt. 

Wie sieht das denn bei Euch aus, liebe LeserInnen? Schon was von ihm gelesen? Auf der Wunschliste? 
Vielleicht eine interessante Begegnung auf der Buchmesse?
Ich habe jetzt genug erzählt, ihr seid dran!

 

 

P.S.: Wie immer war ich zu schüchtern für ein Foto mit dem Autor- aber der hier ist auch nicht übel, oder? ;-)

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"Tag der Sauberkeit" Reloaded

Heute mal wieder ein Beitrag, der nichts mit Büchern zu tun hat.

Es geht um den Dreck anderer Leute, die Frage, wieso es so schwer ist, einen Papierkorb zu benutzen und die ernüchternde Erkenntnis, das darüber zu schreiben auch nix ändern wird.
Die Straße, in der ich wohne, verläuft parallel zur Hauptstraße , die zur Brücke über die Bahn hinauf führt. Gegenüber unseres Hauses ist eine Mauer, an deren Fuß sich eine Grünanlage befindet. 

Und um diese geht es. Denn diese Grünanlage wird seit Jahren als Müllabladeplatz genutzt. Wenn man zur Brücke hoch geht oder von da hinunter kommt, und hat eine Flasche ausgetrunken, einen Kaffeebecher leer... Wieso mitnehmen bis zum nächsten Papierkorb? Ein Wurf über's Geländer und man ist das Problem los.

Im Herbst wurden dann die Büsche zurückgeschnitten - bodennah, war schon eher ein Massaker als ein Rückschnitt- und das ganze Elend wurde richtig deutlich. Ich habe abgewartet, ob die Stadt vielleicht jemanden schickt, um da sauber zu machen. Aber nichts rührte sich. Also hab ich mich auf gemacht und im Bürgerbüro nachgefragt, was man da machen kann. Ich würde es ja auch selbst saubermachen- aber für die Entsorgung des fremden Mülls möchte ich dann doch nicht aufkommen.

Kurze Zeit später kam der Anruf vom Bürgerbüro. Jemand vom Bauhof hatte die Lage begutachtet und mir recht gegeben, das es da schlimm aussah. Aber der Bauhof hätte momentan keine Kapazitäten frei. Ob ich denn mein Angebot noch stünde ? Ein Anruf nach erfolgter Aktion, dann würde man Müll abholen und wir könnten uns ja auch kurzschließen, wie oft das so schlimm aussieht und aufräumen notwendig wird. Sogar einen kleinen Obulus aus einem eingerichteten Bürgerfonds hat man mirangeboten,was ich allerdings dank ne abgelehnt habe. Ich will kein Geld, ich möchte es einfach nur sauber haben und nicht für die Abholung das fremden Mülls zahlen. Somit war er Weg frei für eine Aufräumaktion.

Sehr schön gepasst hätte das ja ein Wochenende vorher, da war "Tag der Sauberkeit" und überall in Lennestadt wuselten fleißige Leute, um Müll einzusammeln und es gemeinsam etwas schöner zu machen.

Leider kam ich da nicht dazu, somit fand mein" Tag der Sauberkeit - reloaded" am 1.April statt. Aber ein Scherz war es nicht- und lustig ehrlich gesagt auch nicht.
Drei Stunden lang habe ich Müll eingesammelt. Und wäre nicht meine Mutter irgendwann dazugestossen, die mir mit dem Müllsack gefolgt ist und Glasflaschen angenommen und in die entsprechenden Körbe gelegt hat, wäre es auch locker vier Stunden geworden. Ich freue mich immer, das Mama auch mit 81 noch so fit ist und wenigstens ein bisschen mithelfen mag und kann. Das lässt sie sich nicht nehmen und ich finde es gut. Was sie kann und möchte, soll sie machen, das hält fit. Und mir war sie eine ganz große Hilfe gestern.

Was die Leute so alles ins "Geplänte" werfen, erstaunt mich immer wieder. Diverse Verpackungen von Bonbon, Schokoriegeln, Chipstüten. Plastikflaschen, teils mit Inhalt, über den ich nicht weiter nachdenken möchte. Ein Würstchenglas, dessen Inhalt mich an "The Walking Dead" erinnerte. Und jede Menge Glasflaschen, teils heile, teils zerbrochen vom Fall aus großer Höhe. Schon alleine acht Vodka Flaschen, unzählige "Kurze" , Bierflaschen, Sektflaschen... Dazu Tüten mit undefinierbarem Inhalt, zwei Paar Sportschuhe, ein voller Tiegel einer teuren Gesichtscreme- ich könnte noch jede Menge aufzählen. Ich kam aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus.

Den Knaller fand ich mehrere volle Hundekotbeutel. Sowas kreuzdämliches ist mir echt noch nicht untergekommen. Die Sch... aufsammeln und dann samt Beutel irgendwo hin feuern- hallo, gehts noch? Ich habe selbst 'nen Hund, einen großen Hund. Und auch der größte Schiss ist nicht so schwer, das man ihn nicht bis zum nächsten Mülleimer tragen könnte. So. Das musste raus. 

Das Ergebnis der Räumerei zeigt sich wie folgt: 

  • Ich weiß jetzt, das in dem Grünstreifen auch Dornbüsche stehen. Den letzten Stachel habe ich heute Morgen aus meinem Finger gepult.
  • Ich habe gar fürchterlichen Muskelkater von dem Gekraxel und Gewusel.
  • Einige Leute haben mir Zuspruch geleistet und sich sogar dafür bedankt, das wir da sauber machen, was mich sehr gefreut hat.
  • Drei Müllsäcke voller Abfall jeglicher Art, drei Körbe voll mit Glasflaschen und Gläsern, zwei komplette Bunde "Sauerland Kurier" , eine Radabdeckung.
Als kleine Belohnung für mich dann noch ein Pflasterstein, der im Garten Verwendung finden wird, und ein putziger VW Bulli, der nach einer gründlichen Reinigung einen Platz im Regal finden wird. 
Und der Anblick eines sauberen Grünstreifens, vor dem man sich nicht mehr ekeln muss. Das war's wert! 

Einige Passanten haben mich gefragt, wieso ich den Müll nicht liegen lasse, bis die Stadt das weg macht. Sicher, ich hätte auch einfach warten können, bis sich vielleicht irgendwann mal irgendwer erbarmt- aber wieso nicht mal selbst ein bisschen anpacken und es dafür dann schön haben?! Ich werde da jetzt regelmäßig lang gehen und Aufsammeln, was rumliegt, dann wird es erst gar nicht mehr so schlimm. Und vielleicht fällt mir dabei auch noch ein bisschen Wildblumensamen runter und macht die Welt ein wenig bunter, wer weiß... ;-)

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Spaghetti- Western und SuB- Panik

Oh. Je. 🙈 Ich hab Angst. 🙈


Warum? Ist mein Tag so schrecklich? 

Nö, eigentlich nicht.


Gut, ich bin todmüde, da ich heute Nacht erst gegen 01:20 zuhause war- ich war mit meiner Freundin Claudia in Münster, zum Live- Hörspiel "Sartana- noch warm und schon Sand drauf" .


Der Abend war ein absolut geniales Erlebnis! Ich steh' auf Bela B., seit ich in den 80ern zum ersten Mal "die ärzte" entdeckt habe. Und Hörspiele liebe ich seit der Grundschulzeit. Da hat mir Marion (Jep, Bloggin' Hinkenpinken) die erste Cassette von den " Drei ???Fragezeichen" ausgeliehen. 
Und wer von uns hat nicht früher gerne Italo Western, Bud Spencer Filme etc. geguckt?! Ich jedenfalls schon. :-)


Insofern war der Abend mehr als ein Volltreffer! 
"Smokestack Lightnin'" waren genial, Peta Devlin ebenfalls. Vor Stefan Kaminski kann man sich nicht tief genug verneigen, der Mann ist genial! 
Und Bela... was soll ich sagen... verdammt, der sieht immer noch extrem heiß aus! Und singen kann er, Hörspiel kann er, ich liebe seinen Humor...
Auch mit 47 Jahren kann man ein Fangirl sein und ich bekenne mich offiziell schuldig! Ich habe den kompletten Abend mit Sternchenaugen in Reihe 4 verbracht. ;-)
Und wie genial ist dieses Hörspiel gemacht! Was hatten wir Spaß! Das war jeden Cent und jeden gefahrenen Kilometer wert! 
Solltet Ihr noch die Chance haben: Guckt es Euch an! 
Tja, wie gesagt, da es gestern dann doch etwas spät (bzw. früh) war, dazu die Zeitumstellung, bin ich heute reichlich müde.
Trotzdem kann ich ja nicht ganz tatenlos hier herum gammeln. Schließlich habe ich mir vorgenommen, an der Aktion "SuBventur" von KeJas Buchblog mitzumachen.
Dazu galt es, die ungelesenen Bücher zu sichten und aufzulisten. Schluck! 
Ich habe noch nicht nachgezählt, die genaue Anzahl der Bücher zeigt sich, wenn ich die Liste in den PC eingebe. Aber eines iist jetzt schon klar: Es sind viele! Sehr viele.
Was ich ja wusste, bevor ich anfing. Und trotzdem, wenn man sie bewusst anguckt und auflistet...uff. Angst essen Seele auf.
So viele Schätze! Aber viel zu wenig Zeit, sie alle zu lesen! Und immer wieder kommen neue dazu. Ich muss mehr lesen. Viel mehr. Man reiche mir einen Beutel Zeit ! 
Und es waren nur die "richtigen" Bücher, eBooks habe ich über 400, von denen um die 300 ungelesen sind. Aber die ignoriere ich jetzt erstmal in der Aufstellung. 

Überhaupt gucke ich zur Beruhigung ein paar Minuten meinen ersten Sonnenblumen beim Wachsen zu. Und dann lese ich weiter in " Smoke" von Dan Vyleta.
Einen schönen "Restsonntag" Euch allen! 
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Im Dunkel der Tod

Penelope Williams

Im Dunkel der Tod

ebook: 1726 KB

6,99 €

ASIN : B01ID9BN82

Edel Elements

Inhaltsangabe:

 

Jazz und Blues, Tod und Lust, Sünde und Sakrament: das New Orleans der Zwanziger Jahre. Father Patrick, der bekannteste und beliebteste Priester der Stadt, ist ermordet worden. In einer leer stehenden Fabrik am Fluss hat man ihn wie Jesus Christus an einen Balken genagelt. Detective Daman Rourke steht fassunglos vor der bestialischen Tat! Zur gleichen Zeit verschwindet eine Reihe junger Mädchen - schon bald ist im Sumpf der Gewalt von New Orleans niemand mehr sicher ...

Meine Meinung:

 

Edel Elements verloste diesen Titel bei Facebook und ich hatte das Glück, ein Exemplar zu ergattern. Vielen Dank dafür!

 

Die Story begann gleich mit einem Knall. Ein Priester, an ein Kreuz genagelt, grausam ermordet. Und das ist nicht Daman Rourkes einziges Problem.

Der Priester ist nicht, was er zu sein scheint. Ein Mädchenmörder wird hingerichtet- doch war er wirklich der Täter? Weitere tote Mädchen, die gefunden werden, geben Grund zu Zweifeln. Rourkes Freundin, die berühmte Schauspielerin Remy LeLourie, bekommt seltsame Drohbriefe und scheint verfolgt zu werden.

Dazu die Geister der Vergangenheit, die Rourke auf Schritt und Tritt folgen, Korruption und Druck vom Vorgesetzten machen ihm und seinem Kollegen Fio den Job nicht gerade leichter.

Eine spannende Story, interessante Personen, New Orleans als Schauplatz und ein fulminanter Showdown mit richtig viel Tempo- wow, das war klasse! 

Würde sagen: Schaut rein und macht Euch selbst ein Bild! Ich hatte jedenfalls Spass am Buch und werde die Autorin im Auge behalten. Ich denke, da kommt noch was. ;-)

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Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Das Scherbenhaus
Psychothriller
336 Seiten
14,99€
ISBN: 978-357-058566-5

 

ET: 20. März 2017

Inhaltsangabe:

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

 

Die Autorin:

 

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin.

Sie arbeitete u.a. als Presereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie das größte deutsche Theaterfestival >>Theater der Welt<<.

Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis geschrieben. Nach dem Thriller »Die Beschützerin« (2014) erschien von ihr - ebenfalls bei carl’s books - »Trügerische Nähe« (2015), zu dem eine Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.

 

Meine Meinung:

 

"Das Scherbenhaus" wurde mir von der Verlagsgruppe Random House als Leseexemplar zur Verfügung gestellt- an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür!

Bisher hatte ich noch kein Buch von Susanne Kliem gelesen- was sich nach der Lektüre dieses Titels definitv ändern wird. Die weiteren Titel der Autorin stehen ganz oben auf meiner Wunschliste!

 

Ich habe "Das Scherbenhaus" innerhalb von zwei Tagen verschlungen- wohlgemerkt innerhalb von zwei Arbeitstagen, an denen ich noch dazu noch ein paar Termine nach der Arbeit hatte. Das sagt schon einiges über den Titel aus. :-)

 

Als Carla vor Ihrem Stalker nach Berlin flieht, der Einladung ihrer Schwester folgend, ahnt man, das sie sich sicher nicht auf Dauer verstecken kann. Angekommen im "Safe Haven" hatte ich dann aber das Gefühl, es könnte doch klappen. Das hochtechnisierte Haus, nach neuesten Standards gesichert, mit jeder Form von Technik, die das Leben angenehm macht. Und auch noch einiger Luxus, in Form eines Fitnessraumes, eines Schwimmbades, dazu ein grosser Gemeinschaftsraum mit Küche- in so einem Haus kann man es aushalten und sich sicher fühlen. Die Anonymität der Großstadt gibt weitere Sicherheit.

 

Alles könnte perfekt sein für Carla. Doch dann verschwindet ihre Schwester Ellen, Ihre Leiche wird später an der Spree gefunden. Ein schrecklicher Unfall- oder steckt doch mehr dahinter? Ellen hat geahnt, das ihr etwas zustossen könnte, kam aber nicht mehr dazu, ihre Schwester einzuweihen.

Ob die Hausbewohner mehr wissen? Kann Carla ihnen trauen? Wer wird ihr helfen, den wahren Grund für den Tod ihrer Schwester herauszufinden?

     

Irgendetwas war hier faul,  aber ich bin lange nicht dahinter gekommen, was genau das war. Ich hatte einen Verdacht, der sich aber nicht zu bestätigen schien. Oder doch? Oder doch nicht? Wer ist ehrlich, wer spielt falsch? Ich habe die Geschichte förmlich verschlungen, mochte das Buch kaum weglegen. Susanne Kliem hat mich mit ihrer Story gefesselt, ich mochte die Charaktere, die Hausbewohner haben mir einige Denksportaufgaben aufgegeben und mich bis zum Schluss in Atem gehalten. Das war packender und sehr unterhaltsamer Lesestoff, den ich wärmstens weiterempfehlen kann!

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Stephan Harbort - Killerfrauen

Stephan Harbort

Killerfrauen

Knaur TB

240 Seiten

9,99 €

ISBN : 978-3-426-78866-0

Inhaltsangabe:

 

Der Serienmord-Experte Stephan Harbort erzählt in seinem hochspannenden neuesten Buch "Killerfrauen" packend beispielhafte Fälle von Serien-Mörderinnen. Harbort analysiert die Motive, Hintergründe und Persönlichkeitsprofile von Mörderinnen: Eine Krankenschwester, die im Namen Gottes Patienten ermordet. Zwei junge Frauen, die ihre Untergebenen in der Drückerkolonne mit Baseballschlägern prügeln und foltern. Eine Eis-Verkäuferin, die ihre Exmänner erschießt.
Deutschlands führender Serienmord-Experte Stephan Harbort gibt beklemmende Einblicke in die Abgründe der Seele. Denn Frauen töten anders.

Meine Meinung :

 

Dieser Titel wurde mir vom Autor als Leseexemplar zur Verfügung gestellt.

Als Thrillerleserin interessiere ich mich nicht nur für die Fiktion, sondern auch für das "richtige Leben", die Arbeit der Ermittler, die Hintergründe von Tätern und ihren Taten- ich denke, damit bin ich auch nicht alleine.

Deshalb habe ich mich um dieses Leseexemplar beworben und mich sehr gefreut, es tatsächlich zu erhalten. Vielen Dank nocheinmal, Stephan Harbort!

Schon beim ersten Kapitel merkte ich den Unterschied zwischen Roman und Sachbuch: Einen Roman "schreddert" man oftmals einfach so weg. Bei einem Sachbuch bekomme ich das nicht hin. Das lese ich aufmerksam, manche Sätze oder Passagen mehrfach, um das Gelesene aufzunehmen und zu verarbeiten.

Manchmal auch, um ein Fremdwort aus dem Kontext heraus zu verstehen um es nicht googlen zu müssen. ;-)

In diesem Buch geht es einmal um weibliche Serientäter, Von denen mir durchaus bewusst war, das es sie gibt, aber bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, das ausschliesslich "Killerfrauen" (etwas reißerisch- aber einprägsam!) zum Thema hat.

Stephan Harbort stellt hier in sieben Kapiteln sieben ganz unterschiedliche Täterinnen vor.

Jede mordete anders, jede aus anderen Beweggründen.

Und immer wieder ging mir durch den Kopf, wie schmal der Grad sein kann, der jemanden zum Mörder/zur Mörderin macht. Dabei ist Habgier ein seit Urzeiten bekanntes Motiv. Aber auch Verzweiflung, für die die betroffenen Person irgendwann einfach kein anderes Ventil mehr findet. Ein Auslöser, der die falsche Sicherung umlegt, weil "frau" nie wirklich gelernt hat, wie man mit solchen Situationen umgeht- und schon ist es passiert. Und passiert wieder.

Das macht schon sehr nachdenklich. Unsereins heult 'ne Strophe, schreit vielleicht rum, entfernt den Grund des Ärgers mittels Trennung aus seinem Leben...aber es gibt Frauen, die nicht in der Lage sind, einen Konflikt so zu lösen.

 

Besonders berührt haben mich die Geschichte der mordenden Krankenschwester- hier gab die Niederschrift eines Interviews einen besonders tiefen Einblick, wie ich fand. Und die Mutter, die ihre Säuglinge ermordete, geht mir immer wieder sehr nah. Denn diese Taten haben sich gar nicht so weit weg von mir ereignet, in einem kleinen Ort wie dem, in dem ich lebe. Wenn eine so unfassbare, schwer zu begreifende Tat in nächster Nähe passiert, empfindet man das irgendwie anders, es ist plötzlich sehr nah...ich kann das gerade nicht in Worte fassen, aber ich denke, Ihr wisst was ich meine.

"Kilerfrauen" ist eine empfehlenswerte Lektüre für jeden Thrillerfan und jede/n Leser/in, der/die mehr über Serientäter lernen möchte. Kompetent geschrieben, durchaus mir Fremdwörtern, aber das hält sich in Grenzen, ich bin nur an einer Stelle wirklich hängen geblieben und musste kurz Google bemühen.

Mir persönlich ist die Interview - Form am liebsten, ich habe das Gefühl, da mehr zu erfahren als in der reinen Erzählung von Tathergang und Hintergründen- aber das ist mein subjektives Empfinden.

In jedem Fall lohnt sich der Blick in dieses Buch, wenn man sich für die Materie interessiert.

 

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Marc Elsberg - Helix

Der Einstieg in mein persönliches Lesungsjahr war gleich ein echtes Highlight!
Marc Elsberg präsentierte sein Buch "Helix" im Cineplex in Olpe. Moderiert wurde die Lesung von Günter Keil
Wie immer plante ich den Lesungsbesuch nicht alleine, sondern zusammen mit Marion (Ihr wisst schon, Bloggin' Hinkenpinken) und meiner Freundin Claudia. Letztere fiel leider wegen gesundheitlicher Probleme kurzfristig aus. So schade! Es macht immer so viel Spaß zu dritt und Claudia hatte sich riesig auf diese Lesung gefreut.
Im Geiste war sie aber bei uns. <3
Traditionell trafen wir uns lange vor Einlass, um im Foyer des Cineplex bei Cola und Popcorn noch zu quatschen. Das taten Marion und ich so intensiv- schließlich hatten wir uns schon wieder ewig lange nicht gesehen- das wir glatt den Einlass verpassten. Oops! 
Egal, ohne Claudia, die nicht nur die Blog-Fotografin, sondern auch unsere persönliche "Gipfelstürmerin" und Garantin von Plätzen in Reihe 1 ist, hatten wir uns eh auf Sitze weiter hinten eingerichtet. Umso überraschter waren wir, exakt zwei freie Plätze in Reihe 1 zu entdecken. Wenn da nicht Claudias Geist im Raum schwebte... 😊
Angenehm überrascht nahmen wir Platz und harrten der Dinge, die da kommen sollten.
Während Marion noch gar nichts von Herrn Elsberg kannte, habe ich vor einiger Zeit , als Vorbereitung auf die Lesung, begonnen das Hörbuch zu "Black Out" zu hören. Und ich war begeistert. Die Story ist beängstigend realistisch und zaubert mir Schweißperlen auf die Stirn. Ich mag es, wenn mir ein Autor so richtig Angst macht. :-)
Somit hatte ich schon eine Ahnung, das diese Lesung mir sehr gut gefallen könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht! 
Perfekt moderiert von Günter Keil erfuhren wir einiges über Marc Elsberg und die Entstehung von Helix. 
Und die gelesenen Passagen- wow! Wäre ich nicht vom vorangegangenen Arbeitstag so k.o. gewesen, ich hätte die Nacht durchgelesen!
Ohnehin fasziniert mich das Thema Gentechnik schon lange. Damit ist viel Gutes, aber auch viel Schlechtes möglich. Ich fand es schön, das Herr Elsberg das auch genau so differenziert darstellte. Es ist halt nicht alles schlecht, ich denke, Gentechnik kann viel bewirken...in den richtigen Händen. Was Sie in den falschen Händen anstellen kann- lasst uns "Helix" lesen, dann wissen wir mehr. :-)
Ich liebe diese "what if" Szenarien sowieso, und Helix könnte ein heißer Kandidat auf ein neues Lieblingsbuch sein. Was die Liste meiner Lieblingsautoren angeht, da gibt es auch einen Neuzugang. ;-)
Das war mir schon beim Hören von "Black Out" klar. Die Lesung festigte den Eindruck. Und die kurze Unterhaltung beim Signieren meiner Bücher hat es in Stein gemeißelt. Schreibt super, hat gaaaaanz viel Wissen im Kopf, ist total symphatisch und witzig- Lieblingsautorenpotential, ganz klar! :-D 
Ja, auch wenn meine Ma wegen seines Buches (ich hatte ihr nur von Black Out erzählt, sie hatte es bis dato nicht gelesen !) nicht will, das wir die Gasherde ans Erdgasnetz anschließen. Weil wenn ein großer Stromausfall kommt, können wir mit Flaschengas noch kochen! Ich hätte ja gerne vermieden, die schweren Flaschen weiter ins Auto und wieder raus zu wuchten, aber man kann nicht alles haben.
Bin sehr gespannt, was passiert, wenn Mama ihr Buch durch hat. Ich tippe auf einen Einkaufszettel in Bestseller-Länge... ;-)
Dieser Abend war auf jeden Fall der perfekte Auftakt in die Lesungs-Saison 2017! 
Ich werde noch lange daran denken - und über die behandelten Themen nachdenken. Das Cineplex verwandelt sich langsam, im wahrsten Sinne des Wortes, in mein persönliches "Kopfkino"!
Danke, liebes Team der Buchhandlung Dreimann und alle anderen, die immer wieder dafür sorgen, das solche Abende in Olpe stattfinden! Ich liebe es einfach und freue mich schon riesig auf den 27.03. und einen Autor, den ich zwar vom Namen her vorher schon kannte, aber auch erst während einer Lesung in Olpe so richtig ins Herz geschlossen habe: Markus Heitz. 
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Kick Off- Fünf Ladies auf Abwegen

Kick Off - Fünf Ladies auf Abwegen

Jo Berger

 

Taschenbuch:

Bookmundo Osiander

288 Seiten

9,99 €

978-9463429856

 

ebook:

amazon

0,99 € (Einführungspreis)

 

Meine Meinung:

 

Da hier die Inhaltsangabe oben auf dem Foto zu sehen ist  (vielen Dank an Jo Berger für das Bild!),

kann ich gleich mit meiner Meinung loslegen.

Das wird auch Zeit, denn das Buch erscheint am 01.03.- das ist morgen- und dann sollte die Rezension online sein.

Könnte in Stress und Quälerei ausarten. Müde nach einem anstrengenden Arbeitstag noch unter Zeitdruck 'ne Rezension verfassen...Uff!

Was für ein Glück, das mir "Kick Off" solchen Spass gemacht hat, das es mir überhaupt nicht schwerfällt, etwas darüber zu schreiben!

Jo Berger hat hier vieles, das ich mag, unter einen Hut gebracht.

Gelungene Charaktere, schwarzer Humor und Leichen. Ja, in diesem Berger gibt es Tote. Jaja, auch Liebe, aber das kann man überlesen, wenn man so 'ne Thrillernase ist wie ich. Hauptsache, Tote! ;-)

Und wie es hier die/den ein oder anderen erwischt- das hat was. Ich habe geschmunzelt und manches Mal auch laut gelacht. Schon klasse, was der Autorin so alles eingefallen ist.

Und wer hier jetzt mit dem "Realismus -Meter" um die Ecke kommt- stell das Ding weg, ich möchte beim Lesen auch mal einfach Spaß haben und unterhalten werden!

 

Was nicht heisst, das dieses Buch nicht auch zum Nachdenken bringen kann. Mir ging heute zum Beispiel durch den Kopf, das ich gerne so mit so klarem Kopf wie Carla durch's leben gehen würde. Oder so cool und gelassen wie Gerti. Dummerweise schlummert in mir aber oft ein Mäuschen wie Susann, das in den falschen Momenten das Steuer übernimmt. Während in mir drin Kim mit Dartpfeilen schmeisst und ich mir wünschte, ich wäre frei wie Lucy. <3

Wie ihr seht, ich kann den Charakteren einiges abgewinnen.

Diese so unterschiedlichen Frauen sind alle unzufrieden mit ihrem Leben. Vom Ehemann betrogen, der neue Chef ein Ar....mleuchter, der Job nervt, die Kollegen auch.

Man müsste einfach alles hinschmeissen und durchbrennen. Nix wie weg, einfach raus.

Aber woher die Kohle nehmen? Man kann ja schliesslich nicht einfach eine Bank ausrauben. Oder doch?

Was wäre wenn aus einer flüchtigen Idee ein konkreter Plan würde? Was, wenn sich hier genau die Menschen zusammengefunden hätten, die so ein Ding gemeinsam durchziehen könnten?

 

Ja, was?

Lest das Buch einfach selbst und findet es heraus! Ich hoffe, ihr habt dabei auch so einen Spaß wie ich!

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Ein neues Projekt "schlägt" Wellen.

Habe länger nichts von mir hören lassen...aber ich schwöre, ich kann nichts dafür!

An der Funkstille und der momentanen Leseflaute trägt nur diese böse Zeitung die Schuld!

"Simply Häkeln" , ganz harmlos klingt das und so kommt sie auch daher.

Einen brave, nette, moderne Häkelzeitschrift.

 

Ganz unschuldig blätterte ich sie durch. Und da war er plötzlich!

Ein Mantel im Stil der 70er, in gedeckten Farben, mit Wellenmuster- ich war sofort verliebt.

Nun ist es normalerweise so, das ich etwas in der Zeitschrift entdecke, echt schön finde (drum habe ich sie ja auch im Abo, wirklich schöne Sachen drin!) und beschließe, das irgendwann mal zu häkeln. Passiert aber nie.

Diesmal war es aber komplett anders. Ich kam, sah und bestellte umgehend das garn nebst neuer Häkelnadel.

Und wenn es ewig dauern sollte- dieser Mantel muss her.

Damit es nicht wirklich bis in alle Ewigkeit dauert, habe ich mir das Ziel gesetzt, ihn bis zur Frankfurter Buchmesse fertig zu haben, um ihn dort zu tragen.

Wenn ihr mich dort dann treffen möchtet, müsst ihr einfach nur gucken, wo jemand die Welle macht... ;-)

 

Nach ein paar Startschwierigkeiten, da ich das Wellenmuster noch nie gehäkelt hatte und mich erstmal hineinfinden musste, läuft es jetzt echt gut. Ich brauche für eine Reihe zwar über 30 Minuten, aber das Mäntelchen wächst langsam, aber stetig. Richtig spannend wird es dann, wenn es zum oberen Bereich hin an die Abnahmen und die Ärmel geht. Bin jetzt schon neugierig, wie oft ich da ribbeln muss und wie viele neue Schimpfwörter mir einfallen. :-D

Es ist mein erstes Projekt in der Größe- aber wie stressig es auch wird, wenn der Mantel dann fertig ist, werde ich glücklich und stolz sein wie noch nie!

Natürlich halte ich Euch gerne auf dem Laufenden, wie es so voran geht. Ob ihr wollt oder nicht. Solche Herzensprojekte machen einen Menschen extrem mitteilsam. ;-)

 

So, zuletzt möchte ich jetzt noch ganz herzlich bpa Media und der Redaktion von "Simply Häkeln" für die Genehmigung danken, das Foto der Zeitungsabbildung zu veröffentlichen.

Und falls jemand neugierig geworden ist, um welche Zeitung es sich da genau handelt, folgt einfach dem Link

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Kalte Nächte, warme Herzen- eine Empfehlung führte zu großem Lesevergnügen

"Kalte Nächte warme Herzen"

Sarina Bowen

übersetzt von Michael Drecker

 

kindle ebook

214 Seiten

Einführungspreis : 0,99 €

ASIN : B01NAZD33S

 

Taschenbuch

268Seiten

12 €

ISBN : 978-1942444336

 

(Links führen zu amazon)

Inhaltsangabe:

 

 

Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.

Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.


Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Meine Meinung:

 

Hier muss ich kurz etwas ausholen und aus dem Nähkästchen plaudern, denn dieser Titel landete auf Umwegen bei mir. Vor einiger Zeit schrieb mich Alex von Thrillertantes Bücherblog an.

Sie hatte ein Rezensionsexemplar angeboten bekommen, das nicht so ganz ihres war- aber sie hat sofort an mich gedacht und fragte, ob ich Interesse hätte. Das ich inzwischen nicht mehr nur Thriller lese, hat sich herumgesprochen.  ;-)

Ich hatte auch durchaus grosses Interesse und so stellte Alex den Kontakt zum Übersetzer des Titels, Michael Drecker, her.

Von ihm bekam ich nähere Infos und das klang wirklich gut.

Keine Serienmörder, keine Mordopfer- aber eine Liebesgeschichte mit einem Schuss Drama und etwas Erotik. Inzwischen durchaus etwas für mich. Vielen Dank nochmal, das Du an mich gedacht hast, Alex!

Somit bekam ich mein Vorabexemplar.

Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. :-D

Ich wollte nur kurz reinlesen. Was folgte, waren zwei Nächte mit jeweils nur 3 Stunden Schlaf, weil ich dieses verflixte Ding einfach nicht weglegen mochte!

 

 Die Autorin hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil, der das Buch zu einem echten Pageturner macht.

Die Charaktere- sowohl Hauptprotagonisten als auch "Nebenrollen"-  sind symphatisch, gut beschrieben- echte Menschen, mit Ecken und Kanten, keine Traumfiguren. Die Geschichte ist realistisch, ich hatte keinen Stelle, an der ich die Augen verdreht habe, weil es zu fiktiv geworden wäre. Einfach nur süss, heiss und spannend.

Dane und Willow haben, wie das im richtigen Leben so ist, beide Ihre Geheimnisse und kämpfen mit Ängsten und Schatten der Vergangeheit. Für Dane kommen feste Beziehungen absolut nicht in Frage, er zieht von einem One-Night-Stand zum nächsten. Und auch Willow hat wahrlich andere Sorgen als eine neue Beziehung oder Affäre, die neue Probleme mit sich bringen.

 

Nach ihrer ersten, prickelnden Begegnung im Schneesturm wird schnell klar, das das keines von Danes Abenteuern wird, beiden , Dane und auch Willow, spielen ihre Gefühle einen Streich.

Aber ob das funktionieren kann, allen Hindernissen zum Trotz?

Hm, ich würde Euch gerne noch soviel mehr erzählen, aber dann besteht die Gefahr, das ich Spoiler einbaue.

Am besten lest Ihr das Buch selbst und findet heraus, mit was sich Danger und Willow so herumschlagen. :-D

Ich wünsche Euch ganz viel Spass dabei!

 

Und möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei Michael Drecker für das Vorabexemplar bedanken- es war mir ein Vergnügen , sowohl die Story als auch der nette Kontakt.

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Gecko News! Surprise ist umgezogen.

Jaaa, ich weiß, wieder nix mit Büchern. Stattdessen: Gecko Content.

Aber Lebewesen haben eben Vorrang vor Papier. ;-) Heute war erstmal Surprise mit dem Umzug dran. Bald gibt es auch wieder Rezis, versprochen. Gelesen habe ich in letzter Zeit genug, nur gerade nicht den Kopf, meine Meinung "zu Papier" zu bringen, weil hier ein kleines Tier aus seinem kargen und zu kleinen Terrarium in das neu gestaltete Domizil umziehen sollte.

Im Lauf der Woche habe ich vorbereitet, was vorzubereiten war, und heute war Umzugstag.

Ich war reichlcih aufgeregt. Wie würde mein kleiner Leopardgecko wohl auf sein neues Zuhause reagieren? Und wie würde das mit dem Umzug klappen?

Wie so oft, wenn man sich furchtbar viele Gedanken macht, war dann am Ende alles ganz einfach.

 

Ich habe erstmal die Einrichtungsgegenstände in das neue Terrarium geräumt, die den Umzug mitmachen sollten. Steine, die kleine Schale mit Mineralpulver, der Wassernapf.

Surprise blieb derweil in seiner Holzhöhle. Die ist übrigens eigentlich für Nager gedacht, aber im Terarium tut sie auch extrem gute Dienste. Wäre diese Höhle nicht gewesen, in denen sich das Baby durch den Knick praktisch unsichtbar machen könnte, hätten seine Eltern es sicher vor mir entdeckt und gefressen.

Und Surprise liebt diese Höhle einfach. So konnte ich kurzerhand den "Stock" aus einem Terrarium herausnehmen, samt lebendem Inhalt einen Raucm weiter tragen und da ins neue Heim "einbauen".

Kurz noch ein paar Dinge modifiziert- nicht immer ist das, was man ursprünglich geplant hat, am Ende dann auch praktisch- dann Scheiben zu und abwarten.

Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis Surprise neugierig wurde. Ein vorsichtiger Blick aus der Höhle, mit dem Züngelchen vorsichtig geschnuppert, was da wohl los ist- und ab auf Erkundungstour.

Was war ich happy, als der Zwerg überall herumkletterte! In jede Höhle wurde geguckt, jedes Versteck sondiert, jede Klettermöglichkeit getestet. Das wirkte, als hätte da jemand richtig Spass!

Und ich bin extrem happy, das ich offenbar ins Schwarze getroffen habe. Das Tier scheint zufrieden, ich habe noch ein paar Ideen, die ich in nächster Zeit umsetzen möchte - aber erstmal ist der Lebensraum für mein "Kleinchen" auf jeden Fall schon um Längen besser als das öde, schnöde, zu kleine Quarantänebecken.

Zusätzlich habe ich jetzt einige Ideen, die ich auch für die älteren Tiere noch umsetzen werde. um ihre Terrarien zu verbessern und ihnen mehr Möglichkeiten zum herumklettern zu geben und den vorhandenen Platz auch in der Höhe zu nutzen.

Mal sehen, was sich da noch so ergibt. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Ob Ihr wollt oder nicht. ;-)

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Gecko News! "Villa Surprise" ist im Bau.

Ich habe hier ja schonmal über meine Geckos berichtet.

Zum Beispiel im Oktober 2015 über den Fund eines Jungtieres, desen Zucht gar nicht geplant war. Da es volkommen überraschend im Terrarium der Elterntiere auftauchte, taufte ich es "Surprise" . Manchmal nenne ich es auch liebevoll "Kleinchen".

Nun ist Kleinchen schon nicht mehr ganz so klein, da wird es Zeit, aus dem kleinen Quarantäne- und Aufzuchtterarium in eine grössere Behausung umzuziehen. Zu den Eltern kann ich es noch nicht setzen, die sind noch erheblich größer- ausserdem habe ich das Geschlecht des Jungtieres noch nicht feststellen lassen beim Tierarzt. Ich bin mir ziemlich sicher, das es ein Weibchen ist, aber da gehe ich kein Risiko ein, denn zwei Männchen im selben Terrarium bekämpfen sich bis zum Tod.

Also gibt es erstmal ein größeres Eigenheim. "Villa Surprise".

Gestern habe ich es zusammengebaut und heute mit der Einrichtung angefangen. Jetzt schaue ich mir noch an, ob die 60 Watt Birne die richtige Temperatur zaubert- die 40 Watt waren zu wenig. Die Luftfeuchtigkeit sieht schon gut aus. Wenn alles passt, bastle ich nur noch ein paar Ebenen an die Wände zum Klettern, dann findet der Umzug statt.

Ursprünglich hatte ich geplant, aus Styropor eine Rückwand mit Ebenen zu bauen und die dann mit Fliesenkleber zu verkleiden. Aber wozu mit Kleber und Styropor hantieren, wenn man einfach ein paar Löcher vorbohren und Holzteile anschrauben kann?!

Habe das mit dem großen Ast im Hintergrund getestet, klappt wunderbar.

Mal sehen, was mir da noch so einfällt- ich halte Euch auf dem Laufenden. ;-)

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Tag 7 - #blubberxmas

Der letzte Tag...unglaublich, wie schnell das diesmal ging!
Und auch, wenn ich nicht ganz so intensiv dabei war, wie ich gerne wollte, teils aufgrund von Verbindungsproblemen, teils aufgrund anderer Verpflichtungen- es hat wieder riesigen Spaß gemacht! 
Danke, liebe Anka, das Du uns auch dieses Jahr zum Lesen und Blubbern eingeladen hast!
Aufgabe 1: 

Ich werde mich nach Beendigung dieses Beitrages nochmal durch alle teilnehmenden Blogs klicken zum Abschied. 😊❤ War schön mit Euch!
Aufgabe 2:

Leseziel. Realistisch. Okay. Da ich gestern noch den Einstieg in ein Buch gefunden habe, nachdem ich ein paar Problemchen hatte, den passenden Lesestoff zu finden...
Ich denke mal, 100 Seiten "Todesmärchen" sind locker drin. Es ist alles andere erledigt, ich sitze gemütlich auf dem Sofa...Blogbeitrag online stellen und ab ans Buch! 
Aufgabe 3:

Mein Fazit: 

Die Woche hat wieder echten Spaß gemacht! 
Einige der teilnehmenden Blogs kannte ich schon, ein paar habe ich neu entdeckt. Leider hat mir meine Internetverbindung ein paar Tage lang einen Streich gespielt und mir den Besuch der anderen Blogs, das Kommentieren und verlinken im Beitrag schwer bzw. unmöglich gemacht.
Auch mein Lesepensum war nicht ganz so, wie ich es mir vorgenommen hatte. Irgendwie fand ich nicht das passende Buch, dazu hatte ich noch einen akuten Anfall von "Häkelwahn" . 
Aber inzwischen ist ein neues Buch gefunden, dazu war ich auch noch shoppen- schützt den SuB, kauft neue Bücher!- also wird sich auch das jetzt bessern .

Und nächstes Jahr werden wir hoffentlich wieder zusammen lesen und blubbern, dann versuche ich es nochmal von Neuem! 😊
Meine Neuzugänge :-)
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Tag 6- #blubberxmas

Aufgabe 2:

Ein Buch beenden werde ich heute wohl nicht. Bin gerade im Handarbeitswahn und finde auch lesetechnisch in keine Story so richtig rein. Da das durch verzweifeltes versuchen nicht wirklich besser wird, häkle ich weiter und schaue dabei die Serie zu einem Buch, das ich sehr liebe.
"11.22.63" von Stephen King , deutscher Titel " Der Anschlag" 
Das Buch war genial und die Serie scheint sehr nah am Buch zu sein. Gefällt mir!

Das ist übrigens das Häkelteil, an dem ich momentan arbeite. Dauert noch, bisher habe ich nichtmal das erste Knäuel verbraucht und insgesamt brauche ich circa drei davon, bis mein "Schlauchdingens" (es heißt wirklich so!) fertig ist. 

Aufgabe 3:

 
Meine Pläne für 2017?
Nun, Challenges habe ich keine in Planung, allerdings habe ich vor, an der Gestaltung meines Blogs noch ein bisschen zu arbeiten. Ich möchte zum einen Unterseiten einrichten, um die Beiträge -evtl. auch nur die Rezensionen- nach Jahren zu sortieren. Und auch an einer Sortierung der Rezensionen alphabetisch einmal nach Namen und einmal nach Autoren überlege ich. Mal sehen, was davon ich um setze und wie. 
Ansonsten lasse ich alles auf mich zu kommen. Mal sehen, was ich an Lesungen besuchen werde, welche Bücher mir in die Hände fallen...auf jeden Fall freue ich mich auch schon riesig auf die Frankfurter Buchmesse 2017. Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Tage. ;-)
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Tag 5- #blubberxmas

So, Tag 5 ist da- leider noch immer mit Argen Problemen mit dem Internet. 
Facebook läuft halbwegs, mit allen anderen Seiten habe ich echte Schwierigkeiten. Sie laden nur halb, Kommentare zicken rum.. 
Aber heute ist die Aufgabe so gestaltet, das ich sie auch mit spinnender Verbindung hinbekomme.
Aufgabe 1: 

Ich habe meine Empfehlungen an "Astis Hexenwerk" gegeben, denn wir haben einen recht ähnlichen Geschmack.
"Der Angstmann" von Frank Goldammer und "Fireman" von Joe Hill. Beides Bücher, für die man sehr gute Nerven braucht. :-)
Aufgabe 2:

150 Seiten sind das heutige Leseziel. 100 Seiten in "Märchenwald" von Martin Krist habe ich heute Morgen schon gelesen, den Rest schmökere ich gleich zum Einschlafen noch weg. 
Aufgabe 3:

Das Blogjahr 2016...war ganz schön abwechslungsreich.
Begonnen hat es in der ersten Hälfte mit vielen Zweifeln. Ich habe nicht die Regelmäßigkeit hinein bekommen, die ich so gerne wollte- Job und Familienleben/ Freundeskreis lassen das einfach nicht immer zu, manch eine/ einer kennt das sicher auch.
Dann habe ich einige Rezensionen gelesen, die so professionell waren, Texte analysierten, Personen exakt charakterisierten, so perfekt und wortgewandt...ich kann das so nicht. Und begann zu zweifeln.ich kann nur "frei von der Leber weg" . Oft geht es bei mir um Emotionen,die ein Buch auslöst, in Worte fassen kann ich das nicht immer. Die Frage war nun: Reicht das? Reicht mir das? Reicht das meinen Lesern/Leserinnen? Oder sollte ich aussteigen, bevor ich mich lächerlich mache?

Ich habe mich arg gequält mit diesen Gedanken. Aber ich merkte: ich kann und will das nicht aufgeben. Ich liebe es, meinen Senf zu gelesenen Büchern abzugeben, meine Begeisterung "heraus zu blubbern" um mir mal kurz Ankas Worte zu leihen;-)
Und als dann auch noch einige liebe Menschen, die ich schon ewig kenne, von denen ich aber nicht geahnt hätte, das sie sowas interessiert, erzählten, das sie meinen Blog total gerne lesen und zwar jeden  Beitrag vorne bis hinten- da gab es keine Fragen mehr. Die Entscheidung stand fest, das Design wurde überarbeitet und ich bin noch da. 

Ein absolutes Jahreshighlight war die Buchmesse in Frankfurt. So viele tolle Leute wiedergetroffen,so viele zum ersten Mal live getroffen und kennenlernen dürfen- das war einfach nur himmlisch! Und einer der Momente, wo mir wieder mal klar wurde: Ohne Bücher und Büchermenschen kann und will ich nicht leben. Um es in den Worten von Michael Jackson zu sagen: Thank you! I Love you all! <3


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Tag 4- #blubberxmas

So, besser spät als nie...
Heute komme ich erst spät zum Blubbern, hatte noch einiges im Haus zu tun und tierisch Bock zu häkeln. 
Deswegen hab ich auch noch nicht eine kleine Seite gelesen. Rekord wird das heute also keiner. ;-)
Aufgabe 1: 

Besucht habe ich heute:
Leider lässt mich mein Internet komplett im Stich, deshalb nur zwei statt 5 Blogs :-(
Aufgabe 2: 

Die wird, wie schon oben erwähnt, heute nix. Die ca. 700 Seiten , die mein Höchststand waren, sind eh kaum zu toppen, außerdem waren heute Hausputz und häkeln angesagt.
Aufgabe 3: 

Herausgepickt aus all den schönen Blogs habe ich:

Evas Blog ist schön düster, aber mit Humor. Die Bücher, die sie rezensiert, könnten durchweg auf meinem SuB, meiner Wunschliste oder in meinem Regal stehen. Teilweise tun sie das sogar. ;-)
Ich mag die Art, wie sie ihre Rezensionen aufbaut, ihre Sprache- und wir haben einfach eine Wellenlänge. 
Thriller, Horror, Jugendbücher, Fantasy.. alles Genres, die ich selbst mag- und längst nicht die einzigen, die  Eva liest. Guckt einfach mal vorbei, lohnt sich! 
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Deichspielerei

Nach längerer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Tuch fertig bekommen.

"Deichspielerei" in der breiteren Variante. Die Anleitung findet man bei ravelry.

Das Garn ist Merino Gold, Batik Design. von Madame Tricote Paris, Ören Bayan. Farbe 805

Muss noch kurz durchgewaschen und gespannt werden, aber ich konnte es nicht abwarten, es Euch zu zeigen. ;-)

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Tag 3- #blubberxmas

Tag 3 - dann will ich mal sehen, das ich auch die heutigen Aufgaben erfüllen kann. :-)

 

Aufgabe 1:

 

Einen Kommentar hinterlassen habe ich bei

 

  1. Kumos Buchwolke
  2. diabooks78
  3. Tapsis Buchblog

Aufgabe 2:

 

Werde ich in Angriff nehmen, sobald der PC aus ist. Und das werden locker mehr als 100 Seiten! :-) Somit betrachte ich diese Aufgabe jetzt schon mal als erfüllt.

Nehme mir heute "Die Akte Zodiac" von Linus Geschke vor.

 

Aufgabe 3:

 

Der Jahresrückblick...welche Blogbeiträge sind meine Favoriten?

Hm, gar nicht so einfach. Ich mag jeden irgendwie, weil die Beiträge mich an lustige Momente, tolle Bücher oder geniale Events erinnern. Aber ja, einen Beitrag kann ich durchaus hervorheben.

 

Bloxit? Ja? Nein? Vielleicht?

 

Als ich den Beitrag geschrieben habe, hatte ich mich mit großen Zweifeln herumgeschlagen, ob ich überhaupt weiter bloggen will. und stellte fest, das mir mein Blog schon so sehr am Herzen lag, das ich damit auf keinen Fall mehr aufhören wollte. Also ging es weiter- mit überarbeitetem Design und neuem Schwung. Und ich habe die Entscheidung nicht bereut.

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Tag 2- #blubberxmas

Tag 2 der Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit" werde ich gemeinsam mit Tag 3 heute bearbeiten. Gestern hatte ich erst keine Zeit und dann wollte ich unbedingt mein Buch zuende lesen. ;-)

Aufgabe 1:

 

 

5 Blogs besuchen und interessante Beiträge verlinken...das dürfte kein Problem sein. ;-)

 

  1. Mausis Leselust- " Das Böse schläft nie" - ein Thriller, der mir so ganz meine Kragenweite zu sein scheint!
  2. Lesemaus im Bücherhaus - Autorenblogs - eine schöne Idee, die Blogs von diversen Autoren zu präsentieren!
  3. Chias Bücherecke- "Luca und Allegra" - ein Buch, das mir schon mehrfach über den Weg gelaufen ist, und jede weitere, positive Rezension macht mich eoin bisschen neugieriger. :-)
  4. Angelic Books- "Neuer Name, neuer Header, neues Design" - ein echt cooles Design, gefällt mir richtig gut!
  5. books'n'stories - Rezension zu "Helix" von Marc Elsberg - seine Bücher interessieren mich schon länger und im März ist er zu einer Lesung in Olpe. Wäre der richtige Zeitpunkt, seine Bücher zu lesen. ;-)

 

 

Aufgabe 2 :

 

 

Das Tagesziel von 100 Seiten habe ich locker übertroffen.

Ich hatte noch ein Leseexemplar, das zu lesen ich Anfang Dezember angefangen hatte, allerdings fehlte mir immer ein bischen die Ruhe dafür. Gestern habe ich es dann verschlungen.

Es war dieses:

Sehr fesselnder Thriller! Rezension folgt. :-)

 

Aufgabe 3:

 

Das Weihnachtsfest und die dazugehörigen Traditionen...

 

Bis zum Tod meines Vaters im Jahr 2006 feierte ich mit meinen Eltern zuhause.

Ab 2006 haben meine Mutter und ich dann die Einladung meiner Freundin Claudia angenommen, mit ihr zusammen den heiligen Abend zu verbringen und am 1.Feiertag zum "Familienessen" inklusive Weihnachtsgans dazu zu kommen.

Und das ist inzwischen liebgewonnene Tradition. Die "Wahlfamilie" ist halt die coolste! :-) Da staht dann auch mal ein Shetlandpony unterm Weinachtsbaum, damit die "Omma" (meine Ma) es kennenlernt, die Hunde bekommen alle ihre eigene Portion Gans und Klöße, die für Vico transportieren wir in einer Tupperdose heim. :-D

Geschenke gibt es in erster Linie für mein Patenkind. Ansonsten schenken wir uns eigentlich nichts. Wenn es dann doch mal "versehentlich" passiert, ist aber auch nicht schlimm. Alles ganz entspannt halt, in erster Linie geht es darum, Zeit miteinander zu verbringen und es schön zu haben, und lecker. ;-)

 

Der 2. Feiertag ist zum chillen, da gammeln wir einfach Zuhause und tun, was wir halt so tun. Bloggen, lesen, handarbeiten, fernsehen....

 

 

Gestern hatte ich übrigens noh einen sehr schönen Weihnachtsspaziergang.

Vico weckte mich um 6 Uhr, weil er raus nusste- der alte Knopp hält manchmal nicht die ganze Nacht durch, zumal er gewohnt ist, wenn ich arbeiten muss mit mir morgens um 4 raus zu gehen.

Also schnell in die Klamotten, Hund "angezogen" mit Geschirr und Leuchthalsband und ab dafür.

Die Hauptstraße entlang, durch das Industriegebiet, bis hoch zu den Sauerlandpyramiden. Von da aus im Licht der Handytaschenlampe den Berg wieder runter, durch die Barbarastraße, inklusive Bad in der Lenne für Vico. Und dann durchs Dorf zurück. Ich müde aber glücklich, Hund müde aber glücklich- ein wunderbarer Weihnnachtsmorgen!

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Tag1- #blubberxmas

So, Ihr Lieben, los geht es mit der schönen Aktion "Lesend und blubbernd durch die Weihnachtszeit", veranstaltet von der lieben Anka von "Ankas Geblubber" 

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dabei und es hat riesigen Spaß gemacht. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, das ich auch in diesem Jahr wieder mit Anka und vielen anderen Bloggern #blubberxmas feiern kann.
Aufgabe 1:

Ich war zu Besuch bei


und habe Weihnachtsgrüsse da gelassen. 
Somit wäre Aufgabe 1 erfüllt. :-)
Aufgabe 2: 

Ich wünsche mir gar kein Buch, da wir uns generell zu Weihnachten nur eins schenken, nämlich gemeinsame Zeit und gutes Essen. Ganz entspannt. Seit wir das so handhaben, ist Weihnachten viel schöner und geruhsamer als früher.
Außerdem ist mein SuB so dermaßen hoch...na, Ihr kennt das. ;-)
Aufgabe 3:

 30 Minuten Lesezeit? Aber hallo, die sollten locker drin sein! Ich möchte nämlich heute nach Möglichkeit noch " Das flammende Phantom" von Jonathan Stroud beenden, um morgen mit meinem Buchgewinn der letzten Wochenstartwn zu können, "Palast aus Staub und Sand' von Haroon Gordon.
So, das waren die drei Tagesaufgaben, also verlinken ich jetzt noch die besuchten Blogs und stecke dann meine Nase ins Buch. Bis morgen! 
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Das Böse in Euch

Das Böse in Euch

Rhena Weiss

Goldmann Verlag

416 Seiten

ISBN : 3-442-48321-2

Taschenbuch: 9,99 €

ebook : 8,99 €

 

zur Verlagsseite

Inhaltsangabe:

 

In Wien verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Als man die Leiche der 16-jährigen Tanja entdeckt, übernimmt die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer den Fall. Auf Tanjas Körper identifizieren die Gerichtsmediziner die DNA-Spuren zweier weiterer vermisster Mädchen, von denen eines bald darauf ermordet aufgefunden wird. Kilian Weilmann, Kriminalpsychologe des LKA, glaubt, dass die Morde auf das Konto eines Sexualstraftäters gehen. Doch Michaela vermutet einen anderen Hintergrund. Dann ist plötzlich Michaelas Nichte Valerie verschwunden – und der Ermittlerin wird auf brutale Weise bewusst, dass der Täter ein grausames Spiel mit ihr treibt ...

Meine Meinung;

 

Michaela Baltzer ist auf der Spur eines Mörders, der minderjährige Mädchen entführt und ermordet.

Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre Nichte Valerie, deren Eltern für "Ärzte ohne Grenzen" ein Jahr im Ausland tätig sind. Ein Spagat zwischen Job und dem neuen, ungewohnten Familienleben.

Und dann veschwindet Valerie, die etwas mehr vom aktuellen Fall ihrer Tante mitbekommen hat, als geplant war, spurlos, während sie auf eigene Faust Nachforschungen anstellt.

Währenddessen ahnt der Leser schon, das wir es hier mit einem stark traumatisierten, intelligenten und brandgefährlichen Killer zu tun haben.

 

Mir persönlich ging es so, das ich ahnte, worauf das hinausläuft, wer der Täter sein könnte- aber das machte den Roman nur noch spannender, den man weiß ja nie, ob man richtig liegt.

Ein spannender Roman, gut strukturiert, die Geschichte um den Mörder fand ich genial und sehr gut konstruiert und seine Kindheitsgeschichte erklärte, wie er wurde, was er wurde. Gefällt mir!

 

Das Verhältnis von Nichte und Tante fand ich etwas zu schnell zu normal- eben noch war alles ungewohnt, die Nichte gerade erst zugezogen- und binnen kürzester Zeit bleibt sie schon bei einer guten Freundin - geht das wirklich so schnell bei Teenies?- und es läuft normaler Alltag, als wäre es nie anders gewesen.

 

Aber abgesehen von dieser Kleinigkeit hat mir das Buch richtig gut gefallen. Spannend, schlüssig, fesselnd- ich freue mich schon auf den nächsten Titel der Autorin.

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Manhattan Millionär

  • Manhattan Millionär
  • Jo Berger, Andrea Bielfeldt
  • Ebook
  • 180 Seiten
  • amazon  
  • 0,99 €

Inhaltsangabe:

Fine ist als Überbringerin schlechter Nachrichten Allies größte Bürofeindin. Doch ein kleiner Unfall lässt die beiden Frauen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als gedacht: Männer ohne Arsch in der Hose, einen egoistischen Chef und den Traum nach einem Weihnachten ohne die lästige Familie samt Gänsebraten und Oh Tannenbaum Geträller. Spontan buchen die beiden Mittzwanzigerinnen einen Trip nach New York, lassen es dort im Luxusshopping so richtig krachen und begegnen zwei Millionären, die ihnen die Welt zu Füßen legen. Doch schnell erkennen sie, dass Millionäre auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... Eine romantische Komödie über die Liebe und Geld, das allein auch nicht glücklich macht.

 

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat einfach nur Spaß gemacht! Mindestens soviel Spaß, wie die Autorinnen beim Schreiben gehabt haben müssen, denn das sie den hatten, finde ich, merkt man der Geschichte deutlich an.

Zwei Erzfeindinnen, durch das Schicksal vereint, verbünden sich gegen die Welt -und ihre unmöglichen Ehemänner- und brennen durch. Da haben sie uns doch schon, die Autorinnen, denn sind wir mal ehrlich: Welche Frau hat sich nicht schonmal gewünscht, mit einer guten Freundin und dem gesamten Ersparten einfach durchzubrennen und eine tolle Zeit  zu haben?! 
Ich habe mindestens zwei Freundinnen, mit denen ich mir das sofort vorstellen könnte- und eine davon habe ich, als wir uns kennengelernt hatten, auch gehasst wie der Teufel das Weihwasser. Das war vor über 25 Jahren und heute sind wir wie Schwestern- also ja, das geht auch mit der  Ex-Feindin, denn wenn man einmal festgestellt hat, das man sich in Wahrheit gar nicht doof findet, geht so ziemlich alles. :-D

Auch Weihnachten in New York. Und Nobelhotels. Und shoppen. Und Millionäre treffen. Und irre viel Spaß haben. Ob das dem Kerl zuhause passt oder nicht. Weil das ist Ladies Time!  Und ob das am Ende gutgeht? Och...da ich zu den Testleserinnen gehörte ist es schon eine Weile her, ich vergesse Details immer so schnell...lest es doch einfach selbst!

Ich wette, ihr werdet genauso mit Allie und Fine fluchen, träumen, genießen und Spaß haben wie ich. Und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, mich gerade von zwei lieben Freundinnen verabschiedet zu haben.  Bin gespannt, ob euch das auch so geht.
Also: Klare Leseempfehlung, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. 
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Aus aktuellem Anlass

Da mein Blog derzeit mit dubiosen Kommentaren aus dem Ausland gespammt wird, muss ich die Kommentarfunktion leider vorerst abschalten. 
Sobald ich eine Lösung gefunden habe, gehen die Kommentare wieder online (ohne Spam). 
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10 Jahre Fitzek- die Lesung


Bevor ich mit dem eigentlichen Lesungsbericht beginne, möchte ich Euch noch eine Neuerung mitteilen.

Seit dem 02.11. bin ich, in gewisser Weise, zu zweit hier unterwegs.

Ich hatte meiner Freundin Claudia schon vor längerer Zeit angeboten, das sie hier gerne mal ihren Senf dazu geben darf, wenn sie Lust hat. Sprich eine Gastrezi schreiben, ein Buch vorstellen...wie sie möchte.

Zum Lesen kommt sie derzeit eher selten, aber sie hatte eine andere Idee, wie sie gerne mitwirken möchte:

Als offizielle Blog Fotografin! Dank der Spiegelreflexkamera und ihres Talents macht sie prima Fotos, und ich habe somit ihr Angebot nur zu gerne angenommen. Übrigens nicht nur ich, Marion von "Bloggin' Hinkenpinken" kommt auch in den Genuss der Fotos. Wir drei sind ein wirklich gutes Team, wieso also nicht kooperieren? Wobei Marion und ich uns bei der Verwendung der Aufnahmen absprechen, damit wir nicht beide die gleichen Fotos zeigen.

Also, wenn ihr in einem meiner Berichte von Lesungen o.ä. mal kein qualitativ gerade so annehmbares Handyfoto seht, sondern eine tolle, gestochen scharfe Aufnahme: Claudia war's! :-D


Nachdem die Eintrittskarten schon monatelang in meinem Schrank auf ihren Einsatz warteten, war es endlich soweit. Der 2.11. - auf ging es nach Olpe, zusammen mit eben dieser Freundin, Claudia. 
In Olpe vor der Stadthalle trafen wir uns mit Marion ( Ihr wisst schon, Bloggin' Hinkenpinken). Obwohl wir recht früh waren, hatte sich vor der Stadthalle schon eine ziemliche Schlange gebildet. Gut, das Marion ziemlich weit vorne stand. 😃
Nachdem wir die Wartezeit bis zum Einlass inklusive Regenschauer glücklich hinter uns gebracht hatten, kam Claudias zweites Talent zum Einsatz. Sie ist -ganz liebevoll gemeint!- unsere Rampensau. Platz in der ersten Reihe gewünscht? Claudia macht das schon. Wieselflink schlängelt sie sich durchs Gewusel. :-) Selbst bei den "Drei Fragezeichen" in der Westfalenhalle ergatterte sie Reihe 3 Mitte- obwohl wir in der Schlange zum Einlass fast am Parkplatz standen. Die Frau ist einfach ein Phänomen, was das angeht! 
Jetzt galt es noch eine Stunde Wartezeit bis zum Beginn rumzukriegen- aber auch das hat geklappt. Man hat ja doch so das ein oder andere zu schwatzen, so oft sehen wir uns ja auch nicht zu dritt.

Was nach der Wartezeit kam, war Fitzek at his best. Der Mann ist einfach ein Showstopper. Er rockt.

Und in diesem Fall dann noch doppelt , dank "Buffer Underrun" .

Begonnen hat die Multimedia Show mit vorgetäuschten Technikproblemen... Fast wäre ich darauf hereingefallen. Aber nur fast. ;-)

Dann ging es weiter mit Geschichten aus der langen Karriere als Autor, aber auch aus frühester Kindheit und Jugend, untermalt mit Fotos.

Sehr berührend fand ich auch die Erwähnung seiner Mutter und seines Vaters. Das ging ans Herz!

Die Berichte aus seinem (Autoren-) Leben wechselten sich ab mit gelesenen Passagen aus Fitzeks aktuellem Buch " Das Paket", jeweils untermalt mit tollen Multimedia Effekten.

War schon ganz schön klasse.

Wie das halt so ist, eine Fitzek Lesung ist nie einfach nur eine Lesung, der Mann ist ein brillianter Entertainer!

 

Ich muss ehrlich gestehen, das mich nach dem "Nachtwandler" keines von Sebastian Fitzeks Büchern mehr so richtig umgehauen hat. Solide Kost, ja...aber das ich eins zugeklappt und "Wow, was für ein Buch!" gedacht habe, ist schon was her bei mir. " Noah" fand ich stark, weil es so ganz anders war, bei "Passagier 23" mochte ich das Hintergrund-Thema nicht- wo Herr Fitzek nichts dazu kann, aber er hat, meinem Empfinden nach, das Buch mit der Andeutung auf etwas ganz anderes begonnen und das nicht weitergeführt. Fand ich schade. 

"Die Blutschule" war für mich ein völliger Schuß in den Ofen, das habe ich sogar abgebrochen.

Und trotzdem würde ich jederzeit eine Fitzek Lesung besuchen, weil ich ihn unglaublich gerne live auf der Bühne sehe. Schon seltsam, das man einen Autor so mag, aber dessen Bücher (zumindest die der jüngeren Zeit) nicht so wirklich...

 

Aber vielleicht kann "Das Paket" ja wieder bei  mir punkten. Ich lese es gerade und hoffe, das ich dann auch wieder mal ein Buch lieb habe und nicht nur den Autor!

Aber wie gesagt, wer noch nie Fitzek live gesehen hat: Unbedingt hingehen! Es lohnt sich wirklich!

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Wenn man eine Reise tut...

 ...ist man bei Rückkehr knatzkaputt. 😃
Davon können Marion und ich heute ein Lied singen. Mann, bin ich müde! 
Gleichzeitig betrachte ich glücklich die Mitbringsel des gestrigen Tages und freu mich. 
Klar, es war anstrengend-aber schön war's auch und ich würde es jederzeit wieder tun! 
Geboren wurde die Idee zum gestrigen Ausflug prinzipiell schon während der Buchmesse. Jo, Marion und ich waren uns einig, das es viel zu wenig ist, sich nur einmal im Jahr zubtreffen. Zumal auf der Messe auch nicht so wirklich viel Zeit zum Schwatzen ist. 
Irgendwas musste uns einfallen. 
Als Jo dann die Ankündigung zu Ihrer Lesung am 19.11. veröffentlichte, fing meine "innere Orga- Fee" (  ;-) kleiner "Insider") an zu grübeln.
Die Lesung fand in Hirschberg-Leutershausen statt, nahe Jos Heimatort. Also wäre sicher ein bisschen Zeit zum quatschen, sie hatte es ja nicht weit. Aber was für ein Wochentag war das? Ein Samstag. Wie praktisch. Gleich mal Google konsultieren... etwas über drei Stunden Fahrzeit. Gut machbar, aber Übernachtung sinnvoll. 
Ich hörte mein Girokonto laut aufstöhnen. Autsch. Die diversen Reisen dieses Jahres waren schon etwas mehr, als gut für mich und meine Finanzen gewesen war. Andererseits...so eine Gelegenheit...ich wollte mir das nicht entgehen lassen!
Als ich dann ein unschlagbar günstiges Hotel fand, war alles klar. Ich habe gleich gebucht, denn bei dem Preis war mir klar, das Marion sicher auch keine Gegenargumente anbringen würde. Und so war es dann auch. Das Mädelswochenende stand. Juchhuuuuuu! 
Als der Tag dann gekommen war und um 7 Uhr früh mein Wecker klingelte, hielt sich meine Freude erstmal in Grenzen. 
Es war früh, es war noch dunkel und ich war vor der ersten Tasse Kaffee draußen. Mmpf. Beware of the beast!
Während Vico im heller werdenden Morgenlicht den Spaziergang genoss und die vorhandenen Pfützen inspizierte, hellte sich meine Laune nur langsam auf.
Viel. Zu. Früh. Kaffee! 
Zum Glück konnten einen heiße Dusche und mehrere Tassen Kaffee den Grinch dann doch noch in eine fröhliche, reiselustige Anja verwandeln. :-)
Um viertel nach neun ging es los. Patenkind samt Mutter ( meine "Blogfotografin" Claudia) einsammeln, die zwei am Stall absetzen, Navi programmieren, Marion einsammeln. 
Um 10:22 war ich bei ihr, und ab gings Richtung Autobahn. Glücklicherweise kamen wir super durch. Zwar viele Baustellen, aber keine Staus und auch von Regen blieben wir verschont. 
So trafen wir um 13:14 ( ganz exakt, mein Handy sagt, um die Zeit ist das Selfie entstanden!) am Hotel Hirschberg ein. Und ich war schon wieder müde, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann. :-D
Das Hotel wartete mit dem Charme der Achtziger Jahre auf und ich hatte sehr schnell eine Ahnung, die später noch bestätigt wurde. Dieses Hotel wird bevorzugt von Arbeitern auf Montage frequentiert. Osteuropäische Sprachen herrschten vor. Was mir prinzipiell nix macht - aber sonderlich schick war es hier nicht. Na, egal, es war nur für eine Nacht und günstig. Abhaken. Koffer aufs Zimmer und herausfinden, wo es was zu futtern gab. 
Herr Google fand einen Chinesen in nächster Nähe, zu dem wir dann auch fuhren. Wurde Zeit, meine "innere Diva" begann, mit den Zähnen zu knirschen. Wenn der Hunger zu groß wird- na, ihr kennt das aus der Werbung. :-)
Im Restaurant gab es nicht nur sehr schöne Tische, sondern auch leckeres Essen in ordentlichen Portionen. Perfekt! 
Nur die Arme Marion hatte wieder zu leiden. Jetzt habe ich nicht mehr gequengelt, weil ich Hunger hatte, sondern weil ich pappsatt und sehr, sehr müde war.
Manchmal kann ich furchtbar gut quengeln- und gestern war so ein Tag. ;-)
Viel Zeit blieb dazu allerdings nicht. Es galt, das Auto am Hotel abzustellen und die Bücherei zu suchen. 
Wie immer nahmen wir einen Umweg, das ist schon eine liebgewonnenen Tradition bei unseren Städtereisen. Den direkten Weg nehmen kann ja jeder. Trotzdem fanden wir den Ort des Geschehens recht zügig. 
Ein bisschen stöbern in der Buchausstellung, dann betrat Jo den Raum. 
So schön, sie zu sehen! Gleich besetzten wir gemeinsam einen Tisch, tauschten Mitbringsel aus, tranken Kaffee, knabberten Kekse und schwatzten ausgiebig, bevor die Lesung losging.
Dazu kamen noch Jacqueline von "BookRevolution" - wieder eine Bloggerin live kennengelernt, wie fein! - und Birgit, eine Bekannte von Jo Berger. War eine wirklich schöne Runde, hat Spaß gemacht, so zusammen zu sitzen. 
Jo Berger mit Anett Kalisch, die ich bisher auch nur virtuell kannte.

Dann ging die Lesung los, und auch die war klasse. Jo las zuerst aus "Mit Mandelkuss und Liebe" und anschließend aus ihren neuen Roman, einem Gemeinschaftsprojekt mit Andrea Bielfeldt, " Manhattan Millionär", das am 1.Dezember erscheint.
Beide Geschichten gewohnt humorvoll und einfach wunderbar- ich liebe Jos "Schreibe" sehr, das dürfte regelmäßigen Lesern meines Blogs bekannt sein. Und ihr Projekt mit Andrea Bielfeldt durfte ich testlesen und kann Euch nur sagen: Wer auf Humor und Herz steht, sollte den 1.Dezember unbedingt im Auge behalten und zuschlagen! Mehr darf ich nicht verraten, sonst müsste ich Euch anschließend töten ;-)  :-D


Der wunderbare Tag endete nach der Lesung noch in trauter Runde in einem echt schönen Restaurant, dessen Namen ich Schussel vergessen habe. Es ist in der Nähe des "Miramar", das mit seiner nächtlichen Beleuchtung absolut irre aussieht und auf dem Weg vom Parkplatz zum Lokal konnten wir einen Blick auf Weinheims "schwebende Burgen" werfen. Die stehen nicht in der Luft, sondern am Hang eines Berges- aber in der Dunkelheit angeleuchtet sehen sie wirklich aus, als würden sie schweben. 
Mit einer Kleinigkeit zu futtern, Getränken und angeregten Gespröchen ging ein wundervoller Tag zuende - wie das mit so schönen Tagen immer ist für meinen Geschmack viel zu schnell. Allerdings mit dem Plan, so etwas in der Art nochmal zu wiederholen, das tröstet dann doch. Ist noch lange bis nächstes Jahr??? 
:-D
Da uns ein Absacker im Hotel versagt blieb, die Bar war nicht besetzt, und auch die Tanke gegenüber uns aufgrund unglücklicher Öffnungszeiten nicht aus der Patsche helfen konnte, beendeten wir den Tag mit Mineralwasser und einschläferndem Fernsehprogramm.
Nach mäßigem Schlaf- ein Hotelbett ist einfach nicht zuhause- und einem kräftigen Frühstück ging es dann auf den Heimweg. Auch dieser verlief angenehm und ohne Zwischenfälle. 
Ziemlich K.o. Bin ich trotzdem, die lange Fahrt war anstrengend. Nun hänge ich auf dem Sofa, schwelge glücklich in Erinnerungen, knabbere Schokolade aus meiner neuen Weihnachtstasse und freue mich, mal wieder so eine schöne Zeit gehabt zu haben und so tolle Menschen zu kennen. 
Ich bin wirklich eine Glückspilzin- und die Bücher sind Schuld! <3 
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Der Angstmann

Der Angstmann

Frank Goldammer

dtv premium

336 Seiten

ISBN 978-3-423-26120-3

15,90 €

 

(Das Foto zeigt die Leseprobe, die ich mir von der Frankfurter Buchmesse mitgenommen habe)

 

zur Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht..

 

Meine Meinung:

 

Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen, kaum das ich es auf der Buchmesse in die Hand nahm. Ich fand die Kombination von Krimi und 2.Weltkrieg extrem interessant.

Wie interessant das wirklich war, fand ich erst am zweiten Messetag heraus, als ich es nicht mehr aushielt und mir das ebook aufs Handy zog.

 

Vor den Gräueln des Krieges wirkt der herumlaufende Mörder teilweise fast schon harmlos.

Kaum Nahrung, Bombenangriffe, immer in Gefahr, von dem Regime treuen Mitmenschen denunziert zu werden. Wenn man solche Leute dann noch als Vorgesetzte hat, muss man richtig aufpassen!

 

Max Heller kämpft also gleich gegen mehrere Gegner.

Während er sein Bestes tut, um seinen Job zu machen, ohne sich oder seine Frau in Gefahr zu bringen, schlagen die Gerüchte um den "Angstmann", der in Bombennächten durch die Stadt schleicht und die fängt, die nicht schnell genug im Luftschutzbunker sind, hohe Wellen.

 

Und gerade, als Max dem Angstmann so nah auf den Fersen ist wie nie zuvor, fallen die Bomben und machen Dresden dem Erdboden gleich...

 

"Der Angstmann hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, und ich wusste zeitweise nicht, was mir mehr Angst gemacht hat- das Kriegsgeschehen oder der Mörder.

Spannende Lektüre mit einigen Denkanstössen. Unbedingt lesen!

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Frankfurter Buchmesse 2016- 3 Tage im Paradies!

Ach, wir Büchermenschen...wir haben schon mächtig einen an der Klatsche, oder?! ;-D

 

Ich höre mich noch nach der Buchmesse zu meiner Freundin Marion (Bloggin' Hinkenpinken) sagen: "Das war es aber jetzt für dieses Jahr. Erstmal müssen meine Finanzen sich jetzt wieder sortieren. "

Tja, eben habe ich ein Hotel gebucht, um im November nach Hirschberg-Leutershausen zu fahren. Weil da ist eine Lesung von Jo Berger. An einem Samstag. Wochenende. Da kann man auch mal ein Stück fahren für eine Lesung.  Vor allem, wenn man die lesende Autorin sehr gerne mag .  Das ist zwar eine Fahrt zu einer Lesung- aber in dem Fall ist die lesende Autorin zu treffen deutlich wichtiger. ;-)

Damit haben wir dann auch die Überleitung zum Bericht über meine diesjährige Buchmesse.

Bisher waren es immer die Bücher, die die Messe ausmachten, und der ein oder andere Promi, auf den man einen Blick erheischen konnte.

Wobei, so ganz stimmt das nicht, in den letzten Jahren  begann sich das langsam zu wandeln...

Und dieses Jahr- das war definitiv die wunderbarste, ereignisreichste und überhaupt beste Buchmesse ever.

Ja, ich weiß, ganz schön viele Superlative...aber ich kann nichts dafür, ich sprudle immer noch über vor Glück, wenn ich an die drei wundervollen Tage in der "Büchermenschen-Blase" denke.


>>Kleiner Hinweis: Eine Liste mit Links zu den Blogs der im Text erwähnten Blogger findet ihr am Ende dieses Berichtes! Schaut mal vorbei, es lohnt sich!<<


In Frankfurt eingetroffen sind wir, auf Marions Vorschlag, schon einen Tag vor Messebeginn. Eine sehr gute Idee, denn nach der Anreise inklusive Schienenersatzverkehr, U-Bahn in die falsche Richtung und Suche nach dem Hotel waren wir ziemlich k.o. . So konnten wir im dem Hotel angeschlossenen Burger-Restaurant in Ruhe was essen, danach einen ausgedehnten Abendspaziergang machen und uns frühzeitig in die Betten begeben. Wobei Marion noch einige Zeit in der Zimmerecke verbrachte. Wieso? Tja, das könnt ihr hier nachlesen. ;-)


Nach dem recht entspannten Anreisetag klingelte am Mittwoch um 7 Uhr der Wecker... nein, halt, nicht wahr! Er klingelte nicht. Denn der Wecker war Marions Handy, und das weckte uns stilecht mit "Hells Bells". Wenn ein Tag mit AC/DC anfängt, kann er eigentlich nur klasse werden! Wir ollen Metal- Heads. Ob wir im Altersheim auch noch abrocken? :-D

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Messegelände und hienein ins Vergnügen. Weit kamen wir erstmal nicht. denn im "Cafe Lemon" saß Alex (Thrillertantes Bücherblog) mit ihrem Sohn. Quiiiiek! So lange nicht gesehen! Die Freude war riesig und wir schwatzten erstmal ausgiebig. Gehört so, wenn man sich so selten sieht. ;-)

Frisch mit Koffein versorgt ging es dann auf in Halle 3. Und da war es wieder, dieses überwältigende Gefühl. Bücher über Bücher. Man weiß nicht, wohin man zuerst schauen soll. Einen Gang rauf, den anderen runter, schön systematisch. Immer mehr Eindrücke. Und eh man sich versieht, ist er da. Der Tunnelblick. Das Gehirn meldet: Syntax Error- Memory overflow! Egal, weiter, alles gucken.

Ich bekomme gar nicht mehr auf die Reihe, wen wir an dem Tag wann und wo getroffen haben.

So ziemlich als erstes haben wir Mark Benecke entdeckt, der am Bastei-Lübbe Stand eintraf.

Irgendwann, keinen Schimmer, wo genau das war, schaute ich mir gerade einen Krimi an, als eine Autorin, die zum Gespräch an dem Stand gewesen war und diesen in dem Moment verlies, an uns vorbei ging.

Freudige Begrüßung, wir freuten uns, uns zu treffen, kurzer Smalltalk, man sieht sicht. Total schön, wenn man liebe Menschen trifft. Wobei Marion und ich uns zwei Schritte weiter angrinsten und beide die Köpfe schüttelten. War das wirklich gerade Ursula Poznanski gewesen, mit der wir da so zwanglos geschwatzt hatten? Hammer, ich werde mich nie so ganz daran gewöhnen. Ich habe immer noch im Kopf, wie unnahbar meine "Idole" früher waren. :-)

Irgendwann waren wir mit Halle 3 durch, also auf in Richtung 3.1. Auf der Rolltreppe dämmerte es mir dann: Wo war eigentlich das "Autorensofa"? Hätte das nicht in 3.0 sein sollen?

Hätte es. War es auch. Wir waren schlicht und ergreifend daran vorbei gelaufen, hatten es übersehen. Ein großes, knallrotes Sofa. Übersehen. Autsch.

Das ist uns dann aber in den nächsten Tagen nicht mehr passiert. Denn dieser Stand wurde unsere Homebase. So viele liebe Leute auf einem Haufen, irgendjemand kam immer zum Schwatzen zu uns, es war so schön da! Ich liebe diese ganze Bande! Wenn man bedenkt, das ich bis letztes Jahr nur Jo Berger kannte...

Ganz ehrlich, wenn ich Euch erzähle, wie viele Romane ohne Leichen , stattdessen mit Liebe und so sich inzwischen auf meinem Reader tummeln...ich ruiniere mein Image!

Aber was soll ich denn machen? Wenn ich da jemand so nettes kennenlerne- da kann ich nicht immer sagen: Ja nee, Deine Bücher sind nix für mich, da stirbt ja keiner! Da will ich die Bücher gefälligst lesen und gut finden und drüber reden können. Hilft nix, da muss ich jetzt durch.

Nach einer Erholungspause am Stand- inklusive dickem Knuddler für Jo, die ich ein ganzes Jahr lang nicht mehr gesehen hatte- geht gar nicht!- machten Marion und ich uns nochmal auf den Weg durch die Hallen.

Wo wir waren, kann ich Euch nicht mehr sagen...ich weiß, das wir Martin und Katha getroffen haben, die wir von Ankas Sommerfest kannten, Später noch Uwe und Ally. Claudia Perc, die ich bis dato nur virtuell kannte, habe ich auch erstmals live getroffen.

Marion traf Sonja von " Kleeblatts Bücherblog", die ich dann nun auch kenne. ;-)

Diese ganzen Begegnungen machten solchen Spaß! Leute endlich mal vor sich haben, die man nur aus dem Netz kennt, Menschen wiedertreffen, die man extrem selten sieht- es war herrlich! Und diese ganzen Bücher überall!

Gegen 17:30 trafen wir ein letztes Mal an diesem Tag am Autorensofa ein- Besser gesagt, Marion traf ein, ich war so durch den Wind, das ich fast wieder vorbeigelaufen wäre. Müde, glücklich und völlig durch den Wind plumpste ich auf Jos Anweisung auf das rote Sitzmöbel und wurde fürsorglich mit Sekt versorgt, den ich mit Marion teilte. Hier warf schon der nächste Tag seine Schatten voraus, was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten.


Der Donnerstag begann auch wieder mit nem Kaffee mit Alex. Mit am Tisch saß auch das Autorenpaar "Julia Drosten" vom Autorensofa, die sich nett mit einer Frau unterhielten. Der Name auf deren Namensschild kam mir vage bekannt vor, aber ich kam nicht drauf, woher.

Als Marion und Alex rauchen gingen, blieb ich alleine mit dem Trio am Tisch zurück. Ich vertiefte mich in mein Smartphone, während die drei sich angeregt unterhielten. Bis irgendwann das Wort "Fehmarn" fiel. Ich muss hochgeschossen sein, wie von der Tarantel gestochen. Sie hatte "Fehmarn" gesagt! Meine Lieblingsinsel, Zuhause 2.0! Normalreweise funke ich nicht einfach so in Gespräche rein, aber das war ein Reflex. Und ich fand eine begeisterte Gesprächspartnerin, denn Ulla Leuwer liebt die Insel so sehr wie ich und fährt schon viel länger hin. Cool! Die Frau war mir symphatisch! Gleich mal bei Facebook anklicken.

Der Pointe kam dann einige Zeit später am Autorensofa. Ulla war schon da, baute sich mit süffisantem Grinsen vor mir auf und sagte: " Sag mal- kann das sein, das wir uns verabredet hatten um uns hier zu treffen?!"

Ich guckte zuerst ziemlich belämmert...aber dann dämmerte es mir. Da war was. Ein Austausch bei Facebook, der recht angenehm verlief und dazu führte, das wir uns am Stand vom Autorensofa treffen wollten. Ja, äh, haben wir dann ja auch, Ulla! Und ich freu mich riesig darüber!

Ebenfalls hier kennengelernt haben wir Shelly Löwenherz. Das Netzwerk wuchs langsam, aber stetig. So viele nette Leute! <3

Witzig auch die Begegnung in der Agora. Wir standen mit Alex und Johanna zusammen, da ging ein Mann vorbei, der mir so verflixt bekannt vorkam... Aber wer war es? Kannte ich ihn wirklich? Ich kam nicht dahinter, er ging vorbei...hm, wohl doch nicht.

Einige Zeit später kam er dann mit seiner Begleiterin direkt auf mich zu. Elias Haller- na klar kannten wir uns, wenn auch bis dato nur virtuell! Und wieder hatte Anja aufgrund der feinen Begegnung ein breites Grinsen im Gesicht. Das wurde kurz danach noch erheblich breiter. Wir hatten nach der Verleihung des Storyteller Award noch der Ankündigung von Arno Strobel zu seinem neuen Projekt gelauscht, als es anfing zu regnen, aber ordentlich!

Also rückt man vor bis unter den Pavillon und wartet ab.

Kleiner Nebeneffekt: Kellner mit Tabletts voller Häppchen kamen vorbei. Lecker, danke. Dann kam der Sekt. Bis dato nix gegessen ausser nem Crepe. Und dann Sekt. Ich hätte nicht gedacht, das die Messe noch witziger werden könnte- aber sie wurde es. ;-)

Leicht beschwipst machten wir uns federnden Schrittes wieder auf den Weg in die Hallen. Ein bisschen hier gucken, ein bisschen da stöbern...herrlich, wenn man so viel Zeit hat!

Da bekam ich dann auch meine Chance auf ein Foto von Jussi Adler Olsen. Der war nicht mehr, wie früher am Tag, in ein Gespräch vertieft, sondern gab ein Interview- da fiel eine Kamera mehr oder weniger dann auch nicht mehr auf.

Etwas später, am Droemer Knaur Stand, sahen wir dann Daniel Holbe. Dem wollte ich wirklich gerne "Hallo" sagen. Auch so jemand, den ich bisher nur virtuell kannte. Allerdings waren er und seine Frau in ein Gespräch mit Günter Keil vertieft.

Das war jetzt doof. Normalerweise wäre ich, wohlerzogenes Dorfkind das ich bin, jetzt einfach weiter gegangen. Weil da stört man nicht. Andererseits, Günter Keil kenne ich aus Olpe von diversen Lesungen, mit Daniel wollte ich zu gerne ein paar Worte wechseln...verdammt! Unschlüssig blieben Marion und ich etwas abseits stehen und überlegten, was nun zu tun sei. Zum Glück kam dann die Erlösung von Daniel, der uns mit den Worten : " Na, jetzt kommt doch her!" zu der Runde rief.

Klar, er hatte recht, als er im folgenden  Gespräch sagte, die Autoren wären doch nunmal auf der Messe, um auch für die Leser ansprechbar zu sein. Aber ich kann das nicht. Nicht, wenn jemand im Gespräch ist, und schonmal gar nicht, wenn ich die Person noch nie vorher "live" getroffen habe.  Da bin ich einfach zu sehr Opfer meiner Erziehung. Was ich aber auch nicht weiter schlimm finde. Bin froh, das ich eine solche habe. ;-)

Auch wenn ich ihretwegen z. B. nur aus der Ferne winke und "Hallo" rufe, statt kurz zu Arno Strobel hin zu gehen. Wäre ich gerne. Aber er unterhielt sich. Egal, die nächste Lesung kommt bestimmt. ;-)

Nach dem Aufenthalt bei Droemer Knaur bummelten wir noch etwas weiter, dann wurde es Zeit zum Bloggertreffen beim Autorensofa zu gehen, zu dem Jo Berger Marion und mich eingeladen hatte. War eh ein prima Plan, die Wirkung des belebenden Sektes lies langsam nach und Müdigkeit machte sich breit.

Apropos breit...beim Bloggertreffen gab es wieder Sekt! :-D

Und ganz viele, schöne Gespräche mit Shelly, Ulla, Mia Leonie, Emma Wagner, Ella Green, Greta Schneider...es war wunderbar! Wir hatten riesigen Spaß!

Ich hielt allerdings immer so ein bisschen die Uhr im Blick, denn ich war noch mit Claudia Toman verabredet.

Noch so ein Herzensmensch, ich sehe sie meist wirklich nur einmal im Jahr, und die Chance wollte ich auch dieses Mal auf keinen Fall verpassen. Sie ist eine ganz liebe, herzliche Frau- und übrigens auch eine tolle Autorin! Ihre Bücher "Naschmarkt" und "Mohnschnecke" habe ich schon heimlich gelesen, da habe ich Chick Lit noch offiziell verleugnet, Aber sie hat diesen herrlichen Humor und die gleichen Geek Interessen wie ich, die auch in ihren Texten rüberkommen. Herrlich! Für die richtigen Nerds und Geeks unter Euch möchte ich dann noch eine Empfehlung aussprechen: Guckt mal nach der Ebook- Reihe "Naschmarkt 99" ! Nur klasse!!!

Und es war toll, Claudia mal wieder zu sehen, diesmal zusammen sogar in Begleitung ihres Freundes Philipp. Wir haben es uns am Knaur Stand gemütlich gemacht, geschwatzt und den bereitgestellten Knabberkram erstmal gründlich dezimiert. Wenn es schonmal da steht... ;-)

Leider flog die Zeit , Claudia hatte noch einen Termin und für uns wurde es höchste Zeit, langsam Richtung Heimat zu düsen. Also noch kurz "winke winke" beim Autorensofa und ab dafür.

Hotel, Burger, Cocktail, Heiabett.


Und eh wir uns versahen, war auch schon der dritte und letzte Messetag angebrochen.

Vom ursprünglichen Plan, Samstag nochmal kurz hin zu gehen, hatten wir Abstand genommen. Die Tage waren so wunderbar- das wollten wir uns nicht durch einen überfüllten, stressigen Samstag zunichte machen.

Absolut richtig so, denn der freitag war so wunderbar- das hätte ich mir um nichts in der Welt nehmen lassen wollen!

Begonnen hat er diesmal vor dem Cafe Lemon, Alex hatte nicht wirklich Zeit für nen Kaffee und ich nicht die Ruhe. Ich war aufgedreht und nervös. Denn es gab Gerüchte. Man flüsterte. und es wäre so schön, würde es stimmen...ich wollte nicht sitzen, ich musste mich bewegen. Meine Nerven!

Ausserdem war Sina Beerwald schon am Stand. Und eine Buchmese ist keine Buchmesse, ohne Sina zu treffen und ein Foto mit ihr zu machen!

Das gehört einfach dazu. Und dieses Jahr bekamen wir sogar ihren neuen Roman "Kräherwald" von ihr. Geschenkt! Ich war total baff und habe mich riesig gefreut. Danke nochmal, Sina!

Nach diesem sehr schönen Treffen und einem ausgiebeigen Schwätzchen mit Sina und Verena Scheider, die noch dazu kam, liessen wir uns weiter durch die Hallen treiben, ohne festes Ziel. Klar, zwischendurch kurz nachhau...äh, zum Autorensofa, Jo und Co. sehen- ansonsten dümpelten wir vor uns hin und genossen den Tag. Halt nein, nicht ganz! Anka war da, und wir trafen uns auf dem Weg zum Autorensofa kurz am Random House Stand. Wurde auch mal wieder Zeit, wir sehen uns viel zu selten! <3

Vor Halle 3 trafen wir noch auf Martin, Katha und Johanna, inzwischen durch Michelle verstärkt, über die ich mich auch riesig gefreut habe. Wer sie kennt, weiß warum. ;-)

Auch hier drehte sich dann, bestärkt durch Kathas Interviewfragen, das Gespräch unter anderem um das mysteriöse Messehighlight. Keiner wusste was, alle flüsterten drüber...zu witzig. Und ich war immer noch aufgeregt, Noch aufgeregter. :-)

Erstmal wurde es jetzt aber Zeit für mein nächstes "Date". Ich hatte mich für 13 Uhr mit Faye Hell verabredet.

Eine Autorin, die ich auch bisher nur von Facebook kannte, wo wir aber schon den ein oder anderen netten Austausch hatten. Noch dazu schreibt sie in einem Genre, das mein Steckenpferd ist, solange ich denken kann: Horror!  So kommt man halt ins Gespräch und ich freute mich drauf, sie persönlich zu treffen.

Verdammt gute Entscheidung! Denn nach einer unglaublich herzlichen Begrüssung haben wir uns über Gott und die Welt (und den Teufel ;-) ) unterhalten und so gut verstanden, das war echt genial! Und definitiv nicht unser letztes Treffen! Da waren wir uns alle einig. Bin heilfroh, das wir uns getroffen haben Faye! <3

Eine Stunde verging wie im Flug, dann verabschiedeten wir uns, weil inzwischen Eva von " Astis Hexenwerk"  zu ihrem verabredeten Interview mit Faye eingetroffen war und wir nicht stören wollten. Wurde eh Zeit, noch ein bisschen durch die Hallen zu dümpeln. Und essen. Essen wäre auch gut!

Auf dem Weg durch Halle 3 Richtung draussen blieben wir noch bei G+U hängen. Die verkauften Wolle, um ein Projekt von Magdalena Neuner zu unterstützen. Bücher und Wolle- ich war definitiv im Paradies und nahm gleich zwei der unschlagbar günstigen Wollpakete mit.

Weiter ging es nach draussen, wo glücklicherweise am Currywurststand diesmal eine recht überschaubare Schlange war. Wir hatten riesigen Hunger und schon seit Mittwoch Lust auf Currywurst, einzig die ewig langen Schlangen hatten uns immer davon abgehalten. Jetzt konnten wir uns endlich mit der ersehnten "Mantaplatte" auf einer Bank niederlassen. Yummy!

Während ich die letzten Pommes aß, ging mir das Gespräch mit Michelle über "Supernatural" durch den Kopf und mir fiel die Szene wieder ein, in der Jenssen Ackles "Eye of the tiger" singt. Köstlich! Ich wollte Marion gerne das Video zeigen und griff nach meinem Handy. Tastatursperre raus, Facebook war noch auf...

Fast hätte ich mich an meiner Pommes verschluckt. Eine weitere fand ihren Weg in meinen Mund gar nicht, weil meine Hände schlagartig so zitterten, das sie mir von der Gabel fiel.

In meiner Timeline prangte ein Bild mit dem Text "Gnihihi" über einem Foto meiner lieben Alex- mit IHM!

Aaaaaaaaaaaah! Riesenfreude gemischt mit zitternden Händen, Herzklopfen und dem Stoßgebet: Bitte, bitte, laß ihn noch da sein!!!

Jertzt bin ich eigentlich nicht so extrem der "Fangirl" Typ, gerade nicht, was Autorinnen und Autoren angeht. Überhaupt mag ich da keine Rangliste anlegen. Es gibt viele Autorinnen und Autoren, die ich sehr mag und deren Bücher ich gerne lese. Wie soll man da sagen, wen man lieber mag und wen weniger? Kann ich nicht, will ich nicht. Allerdings gibt es exakt zwei Ausnahmen.

Meine unumstößliche Nummer 1: Stephen King. Der King des Horror. Keiner macht mir solche Angst (außer vielleicht seinem Sohn, Joe Hill, der hat es auch echt drauf, ganz der Papa), keinen verehre ich so sehr. Als er in Hamburg war zu einer seiner zwei Lesungen in Deutschland, und die Bühne betrat, bin ich in Reihe 10 in Tränen ausgebrochen, weil ich nie gedacht hätte, ihn überhaupt jemals live zu sehen. Da bin ich Fangirl pur und glühende Verehrerin. Unsd damit bin ich wohl auch nicht alleine. ;-)

Und dann gibt es noch jemanden, der für mich einen ganz besonderen Stellenwert hat. Insofern finde ich es auch komplett passend, das der Heyne Verlag seine Bücher am Stand direkt neben denen von Stephen King platziert hat. Genau da gehören sie hin!

Alles begann mit der Benefiz Lesung in Olpe, bei der ich anschliesend mit Anka, Alex, Cindy und Claudia im Buchladen übernachtete.

Vorher kannte ich Wulf Dorn überhaupt nicht. Dann kam die Lesung...und er hatte mich. Das Buch, aus dem er las, klang fantastisch ("Dunkler Wahn"- das mit dem Rotkehlchen...), er selbst war so ein cooler, sympathischer Typ- ich war echt begeistert.

 

Dann kam die Lesung im Rahmen von "Mord am Hellweg" in der Rohrmeisterei in Schwerte. Dabei waren Peter James, Hjorth/Rosenfeld- und Wulf Dorn. Na, da fahren wir doch mal hin, dachten Marion und ich uns.

So standen wir in der Eingangshalle an einem Stehtisch, warteten auf den Einlass, sahen Wulf reinkommen und die Treppe neben uns hoch gehen. So weit, so gut.

Mit der herzlichen Begrüssung von der Treppe aus, nachdem er uns entdeckt hatte, hatten wir allerdings nicht gerechnet! Er kannte uns noch! Wahnsinn! Im Laufe des Abends hatten wir dann auch noch Gelegenheit, uns etwas länger zu unterhalten. Über die Lesung in Olpe, die entstandene Freundschaft zwischen uns fünf Mädels aus ganz Deutschland, darüber, wie toll es ist, das Bücher sowas "verursachen" können...

Und ich war fasziniert von diesem herzlichen, feinfühligen, humorvollen Menschen. Herz auf, Wulf rein, Herz zu.

Inzwischen habe ich all seine Bücher verschlungen, auch die sind absolut genial und haben für mich einen besonderen Stellenwert. Weil ich darin mehr lese als den reinen Psychothriller. Da ist vieles zwischen den Zeilen, da sind Textstellen, die mich nicht mehr loslassen, nachdem ich die Bücher gelesen habe und die mir immer wieder in den Sinn kommen. Und weil er es bis jetzt mit jedem Buch geschafft hat, mich bis zum Schluss an der Nase herumzuführen. Immer wenn ich denke, das ich weiß, was gespielt wird, kommt eine Wendung und der Autor zeigt mir eine lange Nase. Und ganz am Ende kommt dann meist der Eimer eiskaltes Wasser, der mich völligst überraschend trifft und geschockt zurücklässt. Und ich liebe es!!!

Genauso wie ich seine Art liebe. Immer ein nettes Wort, eine freundschaftliche Umarmung...und er merkt sich Details aus Unterhaltungen, das ist wirklich beeindruckend. Es gibt einem das Gefühl, eben nicht irgendwer zu sein, auch wenn man sich nur alle paar Jahre mal trifft. Er ist halt ein besonderer Mensch für mich. Punkt aus. 

Und jetzt hatte Alex ein Foto mit ihm. Und ich war plötzlich zwei Menschen. Die vernünftige 46jährige, die erstmal in aller Ruhe ihre Pommes zuende essen wollte. Auch wenn das aufgrund der zitternde Hände schwierig war. In mir drin tickte das Fangirl im Teeniemodus derweil aus und wollte auf der Stelle losrennen. Aber ich nahm mich zusammen. Bis Marion entgeistert sagte: "Sag mal, willst Du jetzt echt hier in aller Ruhe Deine Pommes zuende essen?"

Nein, verdammt. wollte ich nicht. Ich wollte die Dinger in den Müll feuern und losrennen. Ich hatte nur auf das Startsignal gewartet! :-D

Also ab duch die Halle, in Windeseile zu Random House, Blick über den Stand...da waren Leute, die ich kannte...und mittendrin - " Gottseidank, da ist er noch!"

Was folgte, war die festeste Umarmung der ganzen Buchmesse und riesige Freude. War das schön! Endlich mal wieder Wulf live. So lange nicht gesehen! Das letzte Mal, auf Ankas Sommerparty, war eine gefühlte Ewigkeit her. Und all die Leutchen, mit denen wir in den letzten Tagen getuschelt hatten, um ihn herum. Alex, Anka, Martin, Katha, Michelle, Johanna...wir alle und unser gemeinsames, geheimes Messehighlight!

Zu schön, so in trauter Runde zu quasseln und zu lachen. Und dann kam auch noch ein blauäugiges Sahnehäubchen aus Neuseeland vorbei. Wie fein, auch noch gesehen. ;-) Wobei ich Paul selbst gar nicht mal so interessant fand- aber die Art, wie er und Wulf sich begrüssten, war wirklich sehenswert. Jungs, also echt...! *amüsiertdenkopfschüttel*  ;-)

Aber im Ernst, ich fand es total schön, zu sehen, wie die zwei sich begrüßten. Denn das ist auch so eine dicke  Freundschaft über ganz viele Kilometer, über Kontinente hinweg, entstanden durch Bücher. Ich mag sowas! 

Solche Freundschaften können das Leben extrem bereichern, das weiß niemand besser als ich. :-)

Nach diesem launigen Treffen  und einer kurzen Begegnung mit Oliver Kern begann das große Bloggertreffen bei Random House. Da uns niemand wegschickte, sind Marion und ich noch am Rand sitzen geblieben, so lange Anka zum schwatzen in Reichweite war. Als auch sie sich ins Getümmel stürzte, haben wir uns heimlich, still und leise in Richtung Autorensofa verkrümelt.

Ich war sowohl körperlich wie auch emotional inzwischen ziemlich ausgepowert. Zudem wurde klar, das es nicht mehr allzu lange dauern würde, bis die Messe für uns zuende war- und der Messeblues streckte bereits seine kalten, knochigen Finger aus, um sie um unsere Herzen zu legen.

Ich wollte da nicht weg! Nicht weg von all den lieben Menschen, nicht weg von all den Büchern.  So heftig war es noch nie!

Aber es half ja nichts, Noch kurz den Sofa Autorinnen tschüss sagen - bei der Gelegenheit traf ich noch auf das Duo "Anna Pfeffer", deren Buch "Für Dich solls tausend Tode regnen" ich mir kürzlich zugelegt habe und das ich inzwischen auch meinem Patenkind geschenkt habe. Sie hat sich über das Buch und die für sie signierte Karte riesig gefreut!  Ausserdem galt es , sich von allen Bloggern zu verabschieden, die noch in Sichtweite kamen, dann begaben wir uns in Richtung Ausgang. Und das tat weh diesmal, richtig weh!

Noch schlimmer war es nur, am nächsten Morgen mit der Bahn zum Hauptbahnhof an der Haltestelle "Messe" zu halten und nicht auszusteigen. Ganz böse Falle.


Einzig ein Besuch in der Bahnhofsbuchhandlung konnte uns etwas trösten.

Und das Wissen, das wir nächstes Jahr wieder da sein würden. Denn das "Hotel Gute Nacht" hat unsere Reservierung schon am Donnerstag entgegennehmen dürfen. Wir haben uns da so gut aufgehoben gefühlt, in toller, familiärer Atmosphäre, dazu das Restaurant mit den genialen Burgern und die wunderbare Verkehrsanbindung- besser geht es nicht. Sehr schöner Service ist auch, das wir nächstes Jahr dasselbe Zimmer bekommen, weil wir uns da so wohlgefühlt haben.

Somit bleibt mir nur noch eins zu sagen: I"ll be back! :-D

 

Ach ja, für alle, die mal einen Blick auf all die Blogs werfen möchten, deren Schöpfer ich hier erwähnte, eine kleine Liste mit Links:

 

Alex : Thrillertantes Bücherblog

Anka : Ankas Geblubber

Katha : Welt in Buchstaben

Uwe : Uwes Leselounge

Ally : Magic Ally Princess Book Dreams

Claudia : Missis Leseecke

Sonja : Kleeblatts Bücherblog

Ulla : Ullas Leseecke

Shelly : Büchertänzerin

Eva : Astis Hexenwerk

Johanna : Dunkelbunt

Michelle : Licentia Poetica

Martin : Buchwellenreiter

Verena : Sheenas Creativeworld

 

Sollte ich im Gewimmel der Erinnerungen jemanden vergessen haben: Sorry, keine böse Absicht! Ich werde halt langsam älter. :-) Eine kurze Mail und ich bessere nach!

 

Und allen, die die Buchmese 2016 zu einem so unvergesslichen Erlebnis gemacht haben noch mal vielen Dank! Ihr seid die Besten!

4 Kommentare

Ich hab noch einen Koffer in Berlin... <3

Bevor es zur Buchmesse nach Frankfurt geht- von der ich gaaaaaanz viel über Bücher berichten werde, versprochen!- noch einmal ein Beitrag der anderen Art, ein Reisebericht. Und zwar von meiner Reise nach Berlin.
Zu verdanken habe ich das Ganze meiner besten Freundin. Denn nach meinem Berlin-Trip zu Pfingsten äußerte meine Mutter, das sie die Stadt so gerne auch mal sehen würde- aber das wäre ihr mit ihren 80 Jahren wohl nicht mehr vergönnt. Ich musste ihr leider zustimmen, unser Hauptproblem in dem Fall hatte Fell und Pfoten.
Den alten Hund mit in die Großstadt schleppen? Undenkbar. Batterien rausnehmen ging auch nicht. Also nix Berlin. 
Dann kam meine Freundin ins Spiel. Wir tauschten Hund gehen Kind, sozusagen. Sie erklärte sich bereit, "Omma" zuliebe fünf Tage Haus, Hund und Auto zu bewachen. 
Ich erklärte mich- nur zu gerne- bereit, im Gegenzug ihre Tochter mit nach Berlin zu nehmen. Das klang nach nem coolen "3 Generationen Urlaub" , ich hab mich riesig gefreut. Und meine Ma? Die hat Freudentränen ins Essen geweint, als ich ihr die Hotelreservierung zeigte. Ich hätte mit der Überraschung wohl besser warten sollen, bis sie mit kochen fertig war. :-D

Berlin Tag #1

 
Am 08.10. ging es los.
Schweren Herzens verabschiedete ich mich von Vico- auch wenn er die beste Hundesitterin der Welt hat, mir fällt es immer schwer, ihn zurückzulassen und alleine in die Welt zu ziehen. 
Dann los, Amelie einsammeln und ab zum Bahnhof. Um 8:20 Uhr saßen wir im Zug nach Hagen. Da ging es dann um 9:35 weiter mit dem ICE nach Berlin.
Um 13:07 kamen wir am Hauptbahnhof an. 
Wie erwartet waren meine Ma und mein Patenkind ebenso beeindruckt vom riesigen Hauptbahnhof, wie ich es war, als ich Pfingsten zum ersten Mal nach Berlin kam. Ist schon ein ganz schön großer Bau... :-D
Von da aus dann einmal über die Straße in unser Hotel, das "Motel One" am Hauptbahnhof. Und auch hiermit hatte ich den Nagel auf den Kopf getroffen. Beide waren begeistert vom perfekt gelegenen Hotel, der modernen Einrichtung und dem freundlichen Personal. Yessssss! Die Orga-Fee war glücklich. Alle zufrieden, Mission completed. 

Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann zurück zum Hauptbahnhof und rüber zum gelben Bus des "CityCircle", um die Voucher der online gebuchten 3-Tages-Tickets in Fahrkarten umzutauschen und die erste Rundfahrt durch Berlin zu machen.
Wir trafen auf einen verzweifelten bis leicht genervten Ticketverkäufer, der sich schon einiges Gemecker hatte anhören müssen.
Durch eine Großdemonstration mit mehreren tausend Teilnehmern kamen die Busse schlecht bis gar nicht durch. Und die für uns traurigste Nachricht: Das Brandenburger Tor war gesperrt wegen der Demo. Wie doof!
Wir entschieden uns, erstmal abzuwarten, ob nicht doch noch ein Bus den Weg zu uns fand. Zu Fuß laufen war mit meiner Ma nicht wirklich eine Option, einige S-und U-Bahn Linien waren ebenfalls gesperrt...keine andere, vernünftige Lösung in Sicht, als zu warten.
Unsere Entscheidung wurde belohnt, als zwei gelbe Doppeldecker Busse in Sicht kamen. Nix wie rein und nach oben! 
Die Tour fand auch fast unverändert statt, am Anfang fehlten nur das von Mercedes Benz geschenkte Glockenspiel "Carillon"und die Kongresshalle- von den Berlinern  "schwangere Auster" genannt,  wir starteten mit Schloss Bellevue.
Der Rest der Tour verlief weitestgehend nach Plan, nur ans Brandenburger Tor kamen wir wirklich nicht nah ran, das könnten wir nur aus der Ferne sehen. Nicht schlimm, dazu hatten wir ja am folgenden Tag noch Gelegenheit genug.
Nachdem meine Begleiterinnen so einen ersten Blick auf Berlin werfen konnten und ich glücklich mein Wiedersehen mit der Stadt genoss, ging es zurück zum Hotel.
Meine Mutter legte die Füße hoch, um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen. Amelie und ich waren auch platt, aber wir hatten noch einen Termin. Wir waren mit meiner Freundin Claudia aus Berlin am Kriminaltheater verabredet, um uns " Tod auf dem Nil" anzusehen.

Also kurz verschnaufen, umziehen und los. Der Einfachheit halber per Taxi, auf öffentliche Verkehrsmittel hatte ich keinen Nerv mehr an dem Tag.

Nach kurzer Wartezeit stieß dann auch Claudia zu uns und ab ging es ins " Kriminal Theater". 
Ein wirklich nettes Theater und das Stück, "Tod auf dem Nil" war klasse. Die Schauspieler verstanden durchweg ihr Handwerk, meine persönlichen Favoriten waren der hervorragende Darsteller des "Hercule Poirot" und der....hm, wie nennt man das....Page? Steward? "Schönste Kabine, beste Kabine ..." herrlich! 😃
Und zum Glück hatte ich inzwischen mal wieder vergessen, wer der Mörder war. Eins meiner großen Talente, selbst die "Miss Marple" Filme, die ich schon x-mal gesehen habe, halten immer wieder eine Übrraschung am Ende bereit, weil ich die Täter vergesse. Thesen hatte ich wieder viele, am Ende lag ich dann doch daneben.
Alles in allem ein wunderbarer Abend, den wir noch im Restaurant direkt neben dem Theater ausklingen liessen, bis Amelie und ich vor Müdigkeit fast umfielen. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit Claudia verbracht, hatte an dem Abend aber auch noch die Hoffnung, das wir uns nochmal treffen würden, Das ist uns leider nicht gelungen- aber dazu später mehr. Tag 1 war hier auf jeden Fall beendet. wir sind aus dem Taxi ins Hotel geschlurft und nur noch in die Betten gefallen.

 

Berlin, Tag #2

 

Der Sonntag begann, nachdem wir alle erstaunlich früh wach waren, erstmal mit der Schlacht am Frühstücksbuffett, Herrlich, so ein Hotelfrühstück! Besonders berührt hat mich hier wieder die Reaktion meiner Mutter, die mit Tränen in den Augen sagte: "So einen Luxus hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie!"

Genau das war der Plan, Mama. Verwöhnprogramm!

 

Später ging es dann per U-Bahn zum Brandenburger Tor, unserem ersehnten ersten Ziel und gleichzeitig Startpunkt unserer gebuchten Führung,durch das Regierungsviertel und in den Reichstag.

Da waren wir also endlich! Die Freude war groß! Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte- wir Sauerländer sind ja Kummer gewohnt. 

Vor der Akademie der Künste trafen wir dann auf einige andere Teilnehmer der Führung und dann auch auf unseren Führer, Tonio.
Somit begann eine sehr informative aber auch unterhaltsame Tour durch das Regierungsviertel. deren Höhepunkt für uns ganz klar der Besuch des Reichstagsgebäudes war.
Nachdem wir alle Sicherheitskontrollen durchlaufen hatten- ganz wichtig: Ausweis nicht vergessen! Und keine Messer, Nagelfeilen etc. mitnehmen!- durften wir die "heiligen Hallen" betreten.
Hier verabschiedete sich Tonio von uns und wir nahmen auf der Besuchertribüne des Plenarsaales Platz, um uns einen Vortrag eines Bundestagsangestellten anzuhören. In ca. 45 Minuten erzählte er uns eine Menge über die Geschichte des Gebäudes, die Technik der Kuppel und des Plenarsaales, die Sitzordnung im Saal... Ich hätte dem Vortrag noch um einiges länger zuhören können, so interessant war er gestaltet. 
Aber jetzt ging es weiter zum endgültigen Highlight des Tages. Highlight im Wahrsten Sinne, denn es war high und es gab eine Menge light da- in der Kuppel! Was für ein Erlebnis, was für eine Aussicht! Wir waren begeistert! Zudem netterweise genau in dem Moment Petrus ein Einsehen mit uns hatte und  uns ein bisschen blauen Himmel und ein paar Sonnenstrahlen schickte. Aber seht selbst.
Es war wunderbar, dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht mehr vergessen! Wir alle nicht.
Nach gut drei Stunden hatten wir jetzt schwere Füße und großen Hunger. "Unter den Linden" fanden wir ein Café, in dem es auch warme Gerichte gab und -so cool!- einen Pokestop direkt vor der Tür! Wie praktisch für Amelie und mich. :-D
Nachdem wir satt waren und uns etwas erholt hatten, sind wir am Holocaust Mahnmal vorbei zurück zum Brandenburger Tor gewandert und von da aus mit dem City Circle Bus zum Hauptbahnhof. Ein schöner, anstrengender Tag ging zuende. Und zwar stilvoll in der Lounge unseres Hotels. 

Berlin,Tag #3

Der dritte Tag war als "Shopping Tag" geplant, mit Abstecher zur Siegessäule. Nach einem wieder mal opulenten Frühstück machten wir uns auf den Weg zum City Circle Bus, die gelbe Tour führt nämlich ganz bequem an den Orten vorbei, zu denen wir wollten.Erster Halt: die Siegessäule. 
Auf dem Fußweg vom Bus dahin gab es noch einige Statuen zu bestaunen, die ich bisher auch nur vom Bus aus gesehen hatte, ich war froh, die jetzt aus der Nähe bestaunen zu können. Beeindruckend! 
Dann ging es, musikalisch untermalt von einem Schifferklavier, durch den Tunnel zur Siegessäule. Ein toller Anblick, wenn man aus dem Tunnel nach oben schaut!
Während Amelie sich nach ganz oben traute, haben Mama und ich uns auf die "erste Etage" beschränkt. Für meinen Geschmack hoch genug und auch eine schöne Aussicht. ;-)
Von der Siegessäule aus ging es mit dem City Circle Bus weiter bis zur Gedächtniskirche. Da kann ich einen Besuch auch nur empfehlen, wirklich beeindruckend! 
Dann ein Bummel durchs KaDeWe- in dem Fall nur zum Gucken, zum Shoppen fehlte uns dann doch der Kontostand. Aber schon nett, mal durch zu gehen. Also rüber ins Europa-Center. Da sind wir allerdings enttäuscht ziemlich schnell wieder raus. Das war nicht, was wir erwartet hatten. Kurz danach mussten wir den Einkaufsbummel dann ohnehin abbrechen, da meine Ma sich nicht wohl fühlte. 
Dieser Tag endete also für Mama im Hotel, für Amelie und mich mit einem Einkaufsbummel im Hauptbahnhof und chillen in der Lobby. Nicht ganz wie geplant, aber trotzdem fein.

Berlin, Tag #4

Am Dienstag zeigte sich, das Mamas Unwohlsein ein ausgewachsener Magen-Darm-Infekt war. Böse Falle!
Super hier wieder der Service des Motel One. Als ich im Foyer sagte, das ich gerne eine Tasse Tee nach oben bringen würden, hatte ich binnen Sekunden ein Tablett in der Hand und konnte Tee und Zwieback soviel ich wollte aufs Zimmer tragen.
Während meine Mutter das Bett und das Bad hütete, sind Amelie und ich nach dem Frühstück zum zweiten Versuch einer Shoppingtour zum Alexanderplatz gefahren. Hier waren wir definitiv sowas von richtig!
Neben den Geschäften in direkter Reichweite gibt es auch noch das Einkaufszentrum "Alexa", das uns beim Betreten ein "Aaah!" entlockte. So muss ein Einkaufszentrum aussehen, dann klappt es auch mit dem Shoppen!

Wei meiner persönlichen Höhepunkte hier waren der "desigual" Shop und der "Elbenwald" Store. In letzterem habe ich es hinbekommen, außer einem Mitbringsel nichts zu kaufen. Im desigual Shop hatte ich dummerweise einen Zusammenstoß mit einer Tasche...besser gesagt, einem Taschenduo. Und da man die große Tasche auch noch wenden kann, ist es eigentlich sogar ein Trio. Somit machte mir das Preisschild ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. 

Diese Shoppingtour hat riesigen Spaß gemacht, das Alexa werde ich mir für meinen nächsten Aufenrhalt in Berlin auf jeden Fall vormerken, da gefällt es mir!

Nach beendeter Tour haben wir erstmal Halt im Hotel gemacht, um nach meiner kranken Ma zu sehen. Eigentlich waren Amelie und ich uns auch einig, das wir sie nicht alleine lassen, ihr ging es wirklich übel.
Aber da hatten wir die Rechnung ohne "Omma" gemacht. Ich durfte noch in die Apotheke flitzen, um sie mit Medizin zu versorgen, aber im Hotel bleiben durften wir nicht. Mama scheuchte uns los, an der Bustour zu "Berlin Lights" teilzunehmen. Mir war nicht ganz wohl dabei, sie nochmal 3-4 Stunden alleine zu lassen, aber sie bestand darauf . Und ich weiß, was für einen Dickschädel,sie haben kann- schließlich habe ich ihn geerbt. ;-) Also zogen Amelie und ich kurz danach los zum Treffpunkt.

Dort starteten wir zu einer dreistündigen Fahrt im Doppeldecker-Bus inklusive einiger Fotostops. Es gab viel zu sehen, ich bekomme gar nicht mehr alles auf die Reihe. So viele coole Sachen! Es lohnt sich, "Berlin Lights" mal bei you tube einzugeben oder Facebook oder Google, da finden sich jede Menge Videos und Fotos.

Cool fand ich z.B. Das Berliner Stadthaus mit Designs von Guido Maria Kretschmer und die "Wöchter der Zeit" auf dem Platz davor. Riesig gefreut habe ich mich über den Stop am Gendarmenmarkt, einem Platz, den ich sehr mag und von dem ich nicht dachte, das ich ihn noch näher als im vorbeifahren zu Gesicht bekomme dieses Mal.
Highlights waren dann der Fernsehturm am Alex und das Brandenburger Tor. Geniale Shows! Wir haben zwar furchtbar gefroren, das Wetter war nicht wirklich toll, das hatte aber wieder den Vorteil, das es auch nicht sehr voll war.
Am Brandenburger Tor haben wir uns dann nach Absprache mit der Führerin von der Bustour verabschiedet, statt wieder zurück zum Bahnhof Zoo zu fahren. Von hier aus könnten wir zu Fuß zum Hotel laufen, nachdem wir die Bilder am Brandenburger Tor ausgiebig genossen hatten. Noch ein bisschen Berliner Luft tanken am letzten Abend. Und dann, müde aber glücklich, ins Bett fallen.
Ein paar Eindrücke des Abends:

Der Mittwoch stand dann im Zeichen der Abreise. Amelie und ich gingen noch ein Stück, denn wenn man den Park neben dem Hotel durchquert, erreicht man einen Weg, der zu einem Geocache führt, den es für sie noch zu heben galt. 

Sehr interessant an diesem Park ist, das es sich dabei um die Überreste des ehemaligen Zellengefängnisses Moabit handelt, indem unter anderem Wilhelm Voigt einsaß, besser bekannt als " Hauptmann von Köpenik". Das ist etwas, was ich an Berlin liebe: Wo man geht und steht, begegnet man Geschichte. Und zwar solcher, die man bisher nur aus der Ferne, aus dem Schulunterricht kannte. Was fand ich die Lektüre und den Film über den Hauptmann von Köpenick klasse, als ich sie im Deutschunterricht damals das erste Mal las/sah. Und dann steht man an einem Ort, an dem der Mensch aus dieser Geschichte auch mal stand. Schon irre. 
Mit diesem kleinen Ausflug endete dann aber auch endgültig-leider- unsere Erkundung von Berlin. Langsam ging es an die Rückreise.
Meine Mutter, um die ich mir ziemliche Sorgen gemacht hatte, stabilisierte sich im Laufe des Tages, so das es nach einer recht entspanntes Heimfahrt aussah. War es auch. Jedenfalls für meine Mitreisenden. Denn mich ereilte auf halber Strecke das, was zuvor Mama für einen Tag außer Gefecht gesetzt hatte und uns beide auch noch bis sonntags beschäftigen sollte. Ich habe die halbe Fahrt leider nicht auf meinem Platz verbracht...und es gibt wirklich angenehmeres!
Aber dafür kann Berlin ja nix. Und auch wenn heute- ich beende diesen Bericht am Sonntagabend- langsam wieder alles im Lot ist, wir waren doch ein paar Tage ziemlich fertig. Egal, nun geht es wieder und die nächste Reise wirft ihre Schatten voraus. Auf geht es zur Frankfurter Buchmesse! Und ich hoffe, von da berichte ich nur von schönen Dingen und nicht von doofen Souvenirs!

Für Berlin-Interessierte hier noch ein paar hilfreiche Links:
 Get your guide- die App, mit deren Hilfe ich die Touren buche .
 
BBS- der Anbieter der Yellow und Purple Line Bustour- auch über " Get your Guide " zu buchen
 
BVG- die App der Berliner Verkehrsbetriebe. Perfekt um Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu planen
Motel One - falls sich jemand mein Lieblingshotel näher ansehen möchte
Berliner Kriminal Theater- sehr zu empfehlen für die Krimifans unter den Berlinbesuchern!
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anonym - der neue Thriller von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Anonym

Ursula Poznanski. Arno Strobel

Wunderlich Verlag

gebundene Ausgabe

384 Seiten

ISBN:  978-3-8052-5085-6

19.95

Klappentext:

 

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Meine Meinung:

 

Als ich zur Arbeit fuhr, nachdem ich die letzten Seiten von "anonym" zum Morgenkaffee gelesen hatte, habe ich überlegt, wie ich meinen Gemütszustand einem Nichtleser beschreiben könnte.

Dieses Gefühl, nachdem man ein Buch gelesen hat, das einen so mitreisst, das zu lesen solchen Spaß gemacht hat, daß man ganz seelig ist.

Und dann kam ich darauf. Nachdem man ein solches Buch beendet hat- das ist wie nach einem leckeren "all you can eat" Buffet. Gesättigt, beseelt vom Genuß und rundrum glücklich.

Aber fangen wir vorne an.

"Anonym" gefiel mir schon beim Auspacken sehr gut. Geschmackvolles Cover aus Papier in Leinenstruktur. Echt edel. Dann gleich der zweite Pluspunkt: Es hat ein Lesebändchen. Ich liebe Bücher mit Lesebändchen, da brauche ich kein Lesezeichen. Somit hatte ich dieses Buch schon lieb, da hatte ich noch keine Seite gelesen. ;-)

Nach einem fulminanten Prolog, der ahnen ließ, daß ich es mit einem Mörder ohne Mitgefühl zu tun bekommen würde, ging es dann los mit den eigentlichen Roman.

Wie bei "fremd" wurden die Kapitel abwechselnd von den Autoren geschrieben. Und wie bei "fremd" war ich vom Stil beider und der Story sofort gefesselt.

Wieder hatte ich auch den Effekt, das ich anfangs Ursula Poznanski und Arno Strobel in den Rollen von Nina Salomon und Daniel Buchholz sah. Das verlor sich aber im Laufe der Zeit. :-)

Die Protagonisten haben mir von Anfang an riesigen Spass bereitet.

 Daniel Buchholz, ein pingeliger "Mr. Perfect" in edlem Zwirn. Nina Salomon taucht am ersten Tatort durchgeschwitzt in Sportklamotten auf, da ihre Chefin sie auf ihrer Joggingrunde eingesammelt und direkt zum Ort des Geschehens gebracht hat. Für Buchholz mehr als befremdlich. Insgesamt ist Nina ziemlich unkonventionell, der lockere, etwas chaotische Typ, aber mit einer Menge Köpfchen und einer scharfen Zunge.

Göttlich, wie die frisch gebackenen Kollegen sich immer wieder in die Quere kommen!

Dazu dann der spannende Fall. Ein Forum im Darknet, in dem User Menschen, die sie tot sehen möchten, auf eine Liste setzen lassen können. dann wird abgestimmt, wer getötet werden soll.

Was wie ein schlechter Scherz klingt, wird real, als das erste Video eines Mordes eingestellt wird.

Die Jagd beginnt, und das gleich in zwei Richtungen. Es gilt, den Mörder zu finden und gleichzeitig, weitere Morde zu verhindern. Die potentiellen Opfer werden Mittels einer Umschreibung vorgestellt, Nur, wenn die Ermittler diese entschlüsseln können und das geplante Opfer vor dem Täter erreichen, können sie es retten. Aber für wen werden die Forumsmitglieder stimmen?

 

Das Buch ist ein absoluter Pageturner, ich konnte es kaum weglegen und habe zwei Nächte mit deutlich zu wenig Schlaf verbracht, um herauszufinden, wer hinter Morituri und den Morden steckt.

Und ich schwöre, ich hatte bis zuletzt absolut keine Ahnung!

Also klare Leseempfehlung von mir. Dieses Autorenduo ist einfach ein Garant für spannende Unterhaltung .

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall von Nina und Daniel!

Und was mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Ein Forum wie Morituri könnte es tatsächlich geben. Es ist eine fiktive Geschichte. Aber nicht völlig unwahrscheinlich. Und die Menschen, die jemanden auf die Liste setzen lassen, die Menschen, die dort abstimmen, wer leben und wer sterben soll... wie fiktiv ist das? Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber die Antwort, die ich mir selbst auf diese Frage gebe, macht mir ein bisschen Angst...
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Heute ha-ha-habe ich Geburtsta-ag, bitteschön, dankeschön, jajaja.

Unglaublich, schon ein Jahr gibt es "anjas insel"!

 

Es war ein Jahr voller Aufregung, Kämpfen mit der Technik, Selbstzweifeln,,, Und ganz viel Spaß!

Das geniale Gefühl, wenn sich die ersten Leser-innen einfinden, jemand kommentiert, vielleicht sogar durch einen Beitrag animiert wird, ein Buch ebenfalls zu lesen...das ist so schön und macht soviel Mut!

 

Inzwischen kann und mag ich nicht mehr ohne meinen Blog sein. Auch wenn es immer noch mal holpert, noch nicht ganz so läuft, wie ich es mir wünschen würde- man lernt halt nie aus, entwickelt sich ständig und genau das macht es ja eigentlich aus.

Ich liebe es, zu lernen, mich zu entwickeln, mich auszuprobieren. Und ich liebe es, Bücher zu lesen und über sie zu reden. Die Kombination von beidem ist einfach nur klasse- dabei hatte ich anfangs solche Angst!

Ich bin halt niemand, der Texte analysiert nach wissenschaftlichen Regeln, ich bin der emotionale Typ, vieles ist Bauchgefühl, Geschichten berühren mich, treffen einen bestimmten Nerv...nicht immer kann ich das wirklich in Worte fassen.

Aber wer weiß, vielleicht wird das ja mit der Zeit auch besser. ;-)

 

Auf jeden Fall möchte ich allen danken, die mich unterstützt haben, mir Mut gemacht haben- und allen, die meinen Blog lesen. Denn was hilft all das Geschreibsel, wenn es niemand liest. <3

Als kleines Dankeschön gibt es übrigens aus meiner facebook Seite etwas zu gewinnen- guckt mal rein, wenn ihr mögt!

Hier geht es zur facebook Seite

 

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Neuzugänge!

Ja ja, ich weiß, ich habe einen SuB, der mich vermutlich irgendwann unter sich begraben wird. Und jetzt lest ihr hier etwas von Neuzugängen? War das denn nötig?

Ja, war es!
Ich hatte zwei recht unerfreuliche Wochen. Ein Todesfall, der mich sehr mitgenommen hat, eine defekte Heizung und auch sonst eine Menge Stress und Ärger. Ich fühlte mich mies. Richtig mies. Und was hilft da? Richtig: ein Buchladen.

Netterweise hatte ich noch dazu die Ausrede, für eine Kollegin ein Buch kaufen zu müssen, das ich ihr empfohlen hatte.  Was heißt müssen....ich habe es angeboten. In der Hoffnung, das sie ja sagt. Damit ich einen guten Grund habe, eine Buchhandlung zu betreten. Denn bei meinem großen SuB gäbe es sonst keinen.;-)


Das Buch für meine Kollegin war "Das Haus, das in den Wellen verschwand", das ich kürzlich hier vorgestellt habe.
Für mich selbst hatte ich " Für Dich soll's tausend Tode regnen" ins Auge gefasst, das war leider nicht vorrätig. Und bestellen wollte ich nicht, da ich recht selten in Altenhundem bin. Ist zwar der Nachbarort, aber wenn ich nach Feierabend die Wahl habe zwischen Füße hochlegen und einkaufen fahren...nun ja, ihr ahnt es. Ausserdem ist die gefahr zu hoch, eine Buchhandlung zu betreten. Einmal, das ist kalkuliertes Risiko- ein zweites Mal ist bodenloser Leichtsinn. ;-)

So stand ich nun im Buchladen, hatte zumindest eins der gewünschten Bücher in der Hand und beschloss:

"Och, ich gucke dann einfach nochmal so drüber."

Dummerweise hatte Frau Hamm Zeit- da es kurz vor sechs war, lag vielleicht auch ein bisschen der Wunsch drin, meinen Entscheidungsprozess ein wenig zu beschleunigen. 
"Was soll es denn werden? Krimi? Thriller?"
"Ich mag beides...aber eher Thriller heute."
"Ah. Blutig oder eher Psycho?"
"Egal, beides gerne genommen."
Der Rest des Beratungsgespräches beinhaltete Sätze wie: Kenne ich schon. Hab ich. Nö, nicht so meins. Kenne ich noch nicht...hm, weiß nicht.
Man kennt sowas. Auf jeden Fall balancierte ich irgendwann einen riesigen Stapel Bücher auf dem Arm und bat um Gnade, da die schwer wurden und ich nichts mehr sehen konnte. :-D
Am Ende habe ich zwei Titel gefunden, die ich um keinen Preis da lassen konnte.

Bernhard Minier

"Schwarzer Schmetterling"
Knaur TB
683 Seiten
9,99 €
ISBN 978-3-426-51166-4

Hier hat mich der Klappentext gleich gepackt, nachdem das Cover schon lockte:

 

"Eisiger Winter in den französischen Pyrenäen.

Ein abgeschiedenes Dorf.

Eine geschlossene Anstalt und ein hochintelligenter Psychopath mit einem teuflischen Plan..."

 

Wenn das nicht mein Buch ist, dann weiß ich es auch nicht. Das klingt verdammt spannend, freue mich schon riesig drauf!

 

Samuel Bjork

"Engelskalt"

Goldmann TB
539 Seiten

12,99 €

ISBN 978-3-442-48225-2

 

Zur Verlagsseite

Das Cover kannte ich schon, das Buch ist mir in diversen Posts bei Facebook bereits begegnet. Jetzt habe ich den Klappentext gelesen- und es musste mit . Schon der erste Satz war der Knaller:

 

"Ein totes Mädchen, das engelsgleich an einem Baum hängt- um den Hals ein Schild:

 

                                                            Ich reise

                                                                ALLEIN

Doch allein wird es nicht bleiben..."

 

Wow! Das hat mir gleich mal eine Gänsehaut beschert. Haben will! 

Der weitere Klappentext bestätigte mich in meiner ersten Reaktion:

 

"Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ..."

 

Auch das ist ein Buch, das mich sehr, sehr lockt. Ich muss mich wirklich zusammenreissen, erst meine Rezi-Exemplare zu lesen, bevor ich zu diesem hier greife.

 

Da ich " für Dich Solls tausend Tode regnen" nicht bekommen hatte, es mir aber nicht aus dem Kopf ging und mir dazu noch etwas anderes einfiel, nämlich mein Blog Geburtstag am 19.09., zu dem ich ja auch ein Buch verlosen wollte, trieb es mich dann doch noch zum großen a.  Aus zwei geplanten Zugängen wurden drei....verflixte Kaufvorschläge. 

Anna Pfeffer

"Für Dich Solls tausend Tode regnen"
cbj
319 Seiten
ISBN 978-3-570-17155-4
14,99 €

Ich muss gestehen, das dieses Buch ein reiner Coverkauf war. Ich finde das Cover total genial.

Aber der Klappentext bestätigte mich in meiner Kaufentscheidung. Und die Seiten, allesamt mit schwarzem Trauerrand gestaltet, finde ich klasse! Perfekt passend zum witzigen Titel.
 Auch der Klappentext klingt vielversprechend:
"Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …"
Das klingt nach witziger, unterhaltsamer Lektüre, nicht nur für Jugendliche . Bin gespannt.

Lucy Clarke

"Der Sommer, in dem es zu schneien begann"
piper Taschenbuch
396 Seiten
9,99 €
ISBN 978-3-492-30911-0

Da mir "Das Haus, das in den Wellen verschwand" so gut gefallen hat, wollte ich diesen Tital der Autorin unbedingt auch noch lesen. Ich mag ihren Erzählstil sehr und bin echt gespannt, was mich hier erwartet.

 

Der Klappentext klingt in jedem Fall interessant:

 

"Manche Sommer sind mehr als eine Jahreszeit- sie verändern Dein Leben.

 

Weil Deine heile Welt von einer Sekunde zur nächsten in Schutt und Asche liegt.

 

Weil Du Dinge erlebst, die wie eine eiskalte Welle über Dich hereinbrechen und Dich mit voller Wucht herumwirblen.

 

Weil Du die Liebe dort findest, wo Du sie am wenigsten vermutest."

 

Wenn es nur annähernd so gut ist, wie die Geschichte der Blue, werde ich es sehr mögen.

Wendy Walker

"Nichts ist je vergessen"

Scherz Verlag

384 Seiten

ISBN 978-3-651-02542-4

14,99 €

 

Zur Verlagsseite

Dieses Buch fiel mir in unserem Lottoladen in die Finger und schrie: Nimm mich mit! 

Es klingt verflixt spannend. Lesen will! Jetzt habe ich es ein zweites Mal bestellt.
Weil:
Morgen, am 19.09. hat "anjas insel" Geburtstag, dann gibt es meinen Blog genau ein Jahr. Und ich möchte Euch etwas schenken. Da ich leider nicht jedem meiner Leser/innen ein Stück Kuchen vorbeibringen kann, habe ich beschlossen, auf meiner Facebook Seite dieses Buch zu verlosen. Also schaut morgen unbedingt mal vorbei! 
So, nun seid Ihr auf dem neuesten Stand, ich gehe dann jetzt lesen. Habe " Das Böse in Euch" fast durch. Wie es mir gefallen hat? Das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden. ;-)
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Das Haus, das in den Wellen verschwand

Was für ein wunderbares Buch!

Dabei hätte ich es unter normalen Umständen nie in die Hand genommen. Kein Thriller, kein Krimi, nix für mich.

Was mich dazu gebracht hat. trotzdem naxch dem Buch zu greifen? Ich sah bei Facebook mehrere Male Fotos vom Cover und dem Seitenschnitt. Weißer Untergrund, dicke, blaue Tropfen, wie mit Wasserfarbe gemalt, auch auf dem Seitenschnitt. So simpel, aber auch so schön! Mir gingen diese Fotos nicht aus dem Kopf. Also habe ich mir den Titel mal näher angesehen. Hm. Klang nicht schlecht. aber neee, nix für mich. Blödsinn, was zu kaufen, was man mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht liest.

Aber es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Immer wieder habe ich danach geschaut. Und irgendwann habe ich beschlossen, das ebook zu kaufen. Damit hätte ich zwar nicht das tolle Cover, aber wenn es mir nicht gefiele, läge auch kein ungelesenes Buch hier rum.

Wie konnte ich auch ahnen, was ich da wunderbares zu lesen gekauft hatte!

 

"Das Haus, das in den Wellen verschwand"

Lucy Clarke

 

Paperback

384 Seiten

€ 14,99

ISBN: 978-3-492-06029-5

 

ebook

384 Seiten

€ 12,99

ISBN: 978-3-492-97299-4

 

Zur Verlagsseite

Klappentext:

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Backpacker, die mit ihrer Jacht »The Blue" von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden Mädchen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

Meine Meinung:

 

Das Buch erzählt  die Geschichte der Freundinnen Lana und Kitty. In zwei Erzählsträngen, der Gegenwart, in der Lana in Neuseeland als Malerin tätig ist und der Vergangenheit, in der Lanas und Kittys Reise begann und stattfand. Oft habe ich mit zeitlich wechselnden Perspektiven so meine Problemchen. Aber dieses Buch las sich wie von selbst, die Perspektiven passten perfekt und der Wechsel zwischen ihnen war nie störend oder verwirrend.

Lana und Kitty entfliehen dem öden Alltag und den Geistern der Vergangenheit, indem sie auf Weltreise gehen. In Indonesien treffen sie auf eine Gruppe junger Leute, die mit einer Yacht, der "Blue" , unterwegs sind. Nach einem gemeinsam verbrachten Abend werden Lana und Kitty eingeladen, Mitglieder der Crew zu werden und zusammen mit den anderen auf der Blue zu segeln.
Was als wunderbare Reise beginnt, bleibt nicht lange frei von Schwierigkeiten. Wie so oft im Leben, wenn mehrere Menschen auf einem Fleck leben, gibt es auch hier kleine Reibereien, Konflikte und die Geister der Vergangenheit sind hartnäckiger, als man denkt.
"Das Haus, das in den Welken verschwand" ist Erzählung, Liebesgeschichte, Spannungsroman und Gesellschaftsstudie. Und nicht eine Sekunde lang langweilig. Wendungen, Enthüllungen .... Es bleibtwirklich spannend bis zum Schluss. Und das Ende hatte ich so überhaupt nicht vorhergesehen. 
Mehr werde ich hier natürlich nicht verraten- lest das Buch lieber selbst! Ich kann es Euch nur ans Herz legen! 
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Was ist diese Buchmesse eigentlich für Dich?

Vor einigen Tagen kam ich mit einem meiner Kollegen ins Gespräch zum Thema Messen.

Begründet durch die Tatsache, das in Düsseldorf die "K", stattfindet. Unsere Firma hat einen Stand dort und wir fahren samstags gemeinsam hin. Theoretisch. Blöderweise überschneidet sich dieser Termin mit der Frankfurter Buchmesse, deren Besuch ja schon seit Monaten geplant und gebucht ist. Ich war etwas verzweifelt, da die Kunststoff Messe nur alle 3 Jahre stattfindet und ich da unglaublich gerne nochmal hin möchte. Aber Frankfurt canceln? No way! Zumal es nicht nur mich beträfe, sondern auch meine Freundin Marion. Und wir müssten die gemeinsame Planung komplett über den Haufen werfen. Geht nicht.

Darüber sprach ich mit meinem Kollegen.

Glücklicherweise habe ich inzwischen, unter Einsatz all meiner grauen Zellen und eines Urlaubstages, noch eine Möglichkeit gefunden, nach Düsseldorf zu fahren. Halt alleine am Sonntag, aber ich komme hin und freue mich riesig.

Während der Unterhaltung mit meinem Kolegen stellte er mir die Frage : "Was genau ist diese Buchmesse eigentlich für Dich, worum geht es Dir da? Geht das um Deinen Blog?

Ich versuchte, ihm die Frage zu beantworten- aber in der Kürze der Zeit ging das nur ansatzweise. Ich stellte fest, das da so viel mehr ist, als man zwischen Tür und Angel erklären kann. Und kam zu dem Schluß, das das ein wunderbares Thema für einen Blogbeitrag wäre.

 

Was also ist die Buchmesse für mich?

 

Eine alte Liebe, das ist sie. Ein bisschen eine Hassliebe... Oft habe ich, müde und genervt vom Messegewusel, gesagt: "Das gebe ich mir nie wieder!" - nur um mich ein paar Tage später schon auf das nächste Jahr zu freuen.

Ein Wunderland voller Bücher, die es zu entdecken gilt. Bücher, die man so, in dieser Fülle, sonst nirgendwo findet.

Ein Ort, an dem so viele Menschen mit dem gleichen Interesse aufeinandertreffen...manchmal haut es mich wirklich um. Im"normalen Leben" sind eher wenig Büchermenschen um mich herum. Und wenn ich in Frankfurt bin, sind hunderte, tausende um mich herum. Unser Name ist Legion, denn wir sind viele. So wunderbar! :-)

Egal, ob "Normalos", Liebhaber der "gehobenen Literatur", Mangafans und Cosplayer, Blogger- uns alle verbindet diese eine Liebe. Die Liebe zu Büchern. 

 

Ein Platz, an dem ich die Autoren treffen kann, die ich sonst nur von Fotos in den Büchern kenne.

Oder Autoren wiedersehen kann, die ich bereits kennengelernt habe.

 

Und, seit der Geburt von "anjas insel" auch eine Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.


Ich weiß noch, wie ich zum allerersten Mal eine Messehalle anlässlich der Buchmesse betrat.

Das Gelände kannte ich ja, ich war schon als kleines Kind sehr oft mit meinem Vater und seinen Kollegen zur "IAA" und "Automechanika" gefahren. Ich denke, damals wurde meine Begeisterung für Messen geboren. Was es nicht alles zu entdecken gab!

Und jetzt die Buchmesse. Ich war völlig erschlagen von all diesen Eindrücken. So so viele Bücher. Deutsche, fremdsprachliche, große, kleine, bekannte, unbekannte...einen Teil der Zeit bin ich wie hypnotisiert durch die Gänge gelaufen, weil mein Kopf das alles gar nicht verarbeiten konnte.

Dazu Autoren an den Ständen, die man nur von Fotos kannte. Damals, Ende der 80er, sprach man die nicht einfach an, das hätte ich nie gewagt. Aber wenigstens konnte man sie mal sehen. :-)

 

Mit den Jahren hat sich so viel verändert, aber den Zauber hat die Buchmesse für mich nie verloren. In Zeiten, zu denen ich nicht an einem der etwas ruhigeren Fachbesucher Tage sondern am Wochenende da war, im dichten Gedränge, habe ich sie verflucht. Ich war kaputt, genervt vom Gedränge...und doch war es immer toll. Und meine Flüche am Ende eines Messetages haben sich spätestens zwei Tage später in ein "Ich freue mich auf nächstes Jahr! verwandelt.

Habe ich es mal in einem Jahr nicht geschafft, nach Frankfurt zu kommen, habe ich zur Messezeit gelitten wie ein Hund, weil andere da waren und ich nicht.

Dieses Jahr erfüllt sich, dank meines Blogs, ein Traum für mich. Eine ganze Woche Frankfurt. Sämtliche Fachbesucher Tage.

"Meine Mädels" treffen, die auch an den Wochentagen da sind, und mit ihnen Zeit verbringen. Autoren treffen, die man selten sieht- ja, auch das hat sich verändert. Aus den aus der Ferne angeschauten, unnahbaren Autoren von früher sind Menschen geworden, mit denen man sich unterhält, die man immer wieder gerne trifft, teilweise Freunde. Das ist so wunderbar!

Der nähere Kontakt zu Autoren und Autorinnen, sei es in der virtuellen Welt, bei Lesungen oder eben auf der Buchmesse , lässt mich ihre Bücher mit anderen Augen sehen. Habe ich einmal erlebt, wie ein Autor/ eine Autorin eine Geschichte selbst liest, lese ich das Buch in einer anderen Betonung, höre manchmal in Gedanken beim Lesen sogar die passende Stimme dazu. Insgesamt sieht man, finde ich, ein Buch mit etwas anderen Augen, wenn man die Verfasserin/den Verfasser kennt. Ich kann das nicht wirklich logisch begründen...mein Patenkind würde jetzt sagen:" Isso" :-)

Und es ist einfach total schön, dieser persönliche Kontakt...ist eben etwas Besonderes, das man gar nicht so wirklich in Worte fassen kann. Ich kann das jedenfalls gerade nicht. Aber ich bin sicher, einige von Euch verstehen sehr gut, was ich meine.

 

Dieses Jahr möchte ich mich auch etwas mehr darauf konzentrieren, Kontakte zu knüpfen und etwas Werbung für meinen Blog zu machen. Und von anderen Bloggern im persönlichen Austausch etwas dazu zu lernen. Mir Inspiration zu holen.

Und ich freue mich riesig darauf, endlich mal richtig viel Zeit zu haben, in den Hallen zu stöbern. Mal mit ganz viel Ruhe bei den ausländischen Verlagen schnüffeln- hier interessiere ich mich vor allem für Bücher zum Thema häkeln und stricken. Speziell die amerikanischen Verlage haben da schonmal wirklich coole Sachen, was Handarbeiten angeht.

In Halle drei kann ich mir an den Ständen der einzelnen Verlage mehr Zeit nehmen, mal in ein paar Bücher reinlesen. Und mir in aller Ruhe Zeit für Unterhaltungen oder mal nen Kaffee nehmen.

Draussen im Lesezelt etwas mehr Zeit verbringen, ohne dauernd auf die Uhr zu schauen und zu überlegen, ob man sich die Zeit jetzt nehmen kann oder besser nicht, weil man dann was anderes verpasst oder es vor der Abfahrt nicht mehr schafft.

Ich werde diese Tage zusammen mit Marion und ganz vielen anderen Büchermenschen total geniessen.

 

Die Buchmesse ist einfach ein ganz großes Highlight für mich, auf das ich mich jedes Jahr wieder riesig freue.

Tolle Begegnungen mit tollen Menschen und jede Menge Bücher. Leserherz, was willst Du mehr?!

 

Was mögt Ihr denn so an der Buchmesse (egal ob Frankfurt oder Leipzig)? Auf wen oder was freut Ihr Euch besonders? Wen von Euch werde ich eventuell treffen?

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Zwei Sekunden

Nach vielen Posts zu anderen Themen heute mal wieder ein Bericht zu einem Buch, das ich gelesen habe- mit deutlicher Leseempfehlung! Wer Politthriller mag, ist hier goldrichtig!

 

Christian v. Ditfurth

Zwei Sekunden

Thriller

464 Seiten

14,99 € [D] 15,50 €

carl’sbooks

erschienen am 8. August 2016  

Über das Buch:

 

Kommissar de Bodts zweiter Fall 
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. 
Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.   
»Zwei Sekunden«: Ein Thriller über Terror und Staatsräson, dicht an unserer Wirklichkeit. 

 

Meine Meinung:

 

Als ich von der Verlagsgruppe Random House dieses Leseexemplar angeboten bekam, habe ich mich so sehr gefreut! Man hatte mich bemerkt! Mich. Die Frau mit dem kleinen Blog.

Natürlich habe ich das Angebot angenommen. Auch, wenn ich ein bisschen im Zweifel war- es war zwar ein Thriller, aber ein Polit-Thriller. Eigentlich nicht meins. Aber das klang so gut... und - Hallo!?- das erste Leseexemplar von der großen Verlagsgruppe ablehnen? Geht gar nicht! 

 

Schon nach den ersten Seiten des ebooks wurde mir klar, das die Entscheidung goldrichtig gewesen war.

Ich mochte, was ich da las. Der Klappentext hatte schon ahnen lassen, das das so sein könnte, und ich freute mich, das bestätigt zu sehen.

 

Ein Attentat auf den russischen Präsidenten und die Kanzlerin. Um zwei Sekunden gescheitert. Ein dummer Fehler der Attentäter? Eine Fehlfunktion beim Zünden der Bombe? Oder steckte am Ende etwas ganz anderes dahinter? Gar Absicht?

 

Weitere Morde an Angestellten des Kanzleramtes, präzise geplant und durchgeführt, lassen Komissar DeBodt zweifeln, das der Fehlschlag ein Unfall war. Aber warum geschieht das alles? Und wer steckt dahinter? Die Russen? Terroristen? Was ist der Zweck dieser Morde?

DeBodt und sein Team. Yussuf und Salinger, bekommen einiges zu tun, bis sie hinter des Rätsels Lösung kommen.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir wirklich gut gefallen und mich bis zum Ende ans Buch gefesselt, Was den beschriebenen politischen Verwicklungen eher nicht gelungen wäre, ich habe zwischendurch durchaus mal quergelesen, wo das Buch abslolut nichts dafür kann, das liegt einfach an meinem geringen Interesse an solchen Themen. Aber die Personen...der etwas unkonventionelle DeBodt, der gerne mal aneckt und mit Kollegin Salinger umeinander schleicht wie zwei Katzen um den heißen Brei.  Zusammen mir dem türkischstämmigen Yussuf sind sie ein tolles Ermittlerteam. Ihr "Gegenspieler" aus dem eigenen Team, Krüger, bringt noch ein bisschen Würze ins Spiel.

Paragrafentreu und neidisch bis auf's Blut versucht er, DeBodt zu übertrumpfen und missgönnt ihm den Erfolg. Wo er mit seinen Methoden doch so wider jegliches ideal Krügers verstösst. Und Salinger himmelt den Kerl an- dabei könnte sie, nach Krügers Meinung, wirklich einen besseren Mann haben, Ihn zum Beispiel!

 

Sehr nett fand ich einen tot aufgefundenen Professor namens Boerne, der sich dank seiner anatomischen Kenntnisse, sehr sach-und fachgerecht, erhängt hat. :-) Ich mag sowas! Kleine Seitenhiebe auf Filme oder Serien, die nur versteht, wer die Quelle kennt. Fein.

Das Buch war wirklich spannend und wunderbar zu lesen.  Die Story nah an der Realität, faszinierende Charaktere und eine schlüssige Auflösung am Ende. Werde den Autor im Auge behalten und mir auf jeden Fall "Heldenfabrik", das "Zwei Sekunden" vorherging, auch noch vornehmen- dürfte sich lohnen.

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für dieses Leseexemplar!

 

http://bit.ly/2b8eUT8

Der Link zum Buch beim carls Verlag:  Zwei Sekunden

 

http://bit.ly/2b8eUT8
http://bit.ly/2b8eUT8
http://bit.ly/2b8eUT8
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Workshop Teil 3

Der letzte Tag des Workshops ist rum . Schaaaaade!
Das war so schön, wir waren uns alle einig: Wir möchten nochmal . 
Bei mir ging es heute, im Gegensatz zum letzten Sanstag, stressfrei los. Kein platter Reifen, keine Hektik, alles entspannt. Geht doch! 
Wie wunderbar war es, die Gartenhütte zu betreten! Juliana, die Kursleiterin, hatte in der vergangenen  Woche schonmal ein bisschen Hand an unsere Figuren gelegt, die Köpfe fertig gemacht und die erste Betonschicht ausgebessert, wo etwas herausgebröselt war. Anders wären wir mit drei Kurstagen nicht ausgekommen. 

Heute sah man dann schon direkt, wo die Reise hingehen würde. Fein!

Nachdem erst noch schnell die Sterne grundiert werden mussten, ging es dann daran, die Figuren mit der finalen Betonschicht zu versehen und das Ganze zu glätten. Auch die letzten Details, Augen, Nase, Mund und Füße, wurden fertiggestellt. 
Ehe wir uns versahen, stand vor jeder von uns eine kleine Persönlichkeit. Jede anders, jeder hat so seinen Stil- einfach faszinierend.
Und eine Kursteilnehmerin hat eine Gans gearbeitet/ ein Traum, die ist so toll geworden!